Passiver Piezo-PU in 2-Humbucker-Gitarre

MCHoffmann
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Ihr Lieben,
ich hatte in meiner Kraushaar Thinline einen passiven Piezo eingebaut, der zum Humbuckersignal zumischbar war. Mir hats nicht sooo gefallen und ich habs ausgebaut, möchte es aber nun wieder einbauen, weil sich jemand für die Gitarre interessiert. Ich habe hier noch die Schaller-Tunomatic mit Piezo da und möchte den Piezo über ein eigenes Vol-Poti parallel auf den Ausgang schicken (Mono-Klinke). Wenn ich das so parallel zu der Humbucker-Schaltung verdrahte:
https://blogger.googleusercontent.c...fdWiYFR3LhWzQh9/s1600/wirepiezovolumejack.jpg
habe ich faktisch 2 Volumenregler, die das Gesamtsignal regeln. Was muß ich tun, um das zu entkoppeln?
Ich weiß um die Beschränkungen eines passiven Piezosystems, bitte keine Diskussion über die Qualität der erreichbaren Ergebnisse. Ich suche Hinweise, wie ich das entkoppelt bekomme. Wenn ich eine Stereobuchse nehme, hilft mir das beim Monokabel zum Amp hinterher auch nicht weiter, oder?

Liebe Grüße
Marc
 
Hm, wenn der zweite Volume Pot immer in der Schaltung bleibt, wird er auch immer als Widerstand den Rest belasten. Alle mir bekannten Möglichkeiten, die beiden Volume Pots zu entkoppeln, verstärken das Problem mit den Widerständen.
Versuche mal den Piezo wie einen Kondensator am Tone Pot zu verbauen.
wirepiezovolumejack.jpg

Also das zweite Beinchen vom Pot nicht auf Masse legen, dann kann da auch nichts ausbluten.
Dreht man den Piezo nur ein wenig auf, dann liegt natürlich ein deutlich höherer Widerstand parallel zu den elektro-magnetischen Tonabnehmern als wenn er stärker aufgedreht wird. Aber der Piezo liefert ja auch 'ne Menge Höhen, das könnte ein guter Kompromis sein.
Wenn Du dann ein no load Pot verwendest, wird dieser im herunter geregelten Zustand komplett aus der Schaltung genommen.
@boisdelac kannst Du das noch mal gegenprüfen? So habe ich das bisher noch nicht verdrahtet...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie kommst Du nur auf die Idee, dass ich das checken könnte? Ich klugsch ... eigentlich nur, wenn ich mir absolut sicher bin. 😁

Aber von den Basics her funktioniert eine Mischung zweier Audiosignale im einfachsten Fall über zwei Widerstände. Die beiden Widerstände werden in Reihe geschaltet. An der einen Seite der Reihenschaltung wird Signal A angelegt, ander anderen Seite Signal B. Das gemischte Signal kann dann am Verbindungspunkt der beiden Widerstände abgegriffen werden.

Ersetzt man die beiden Widerstände durch ein Potentiometer, kann man theoretisch zwischen den beiden Signalen hin und her regeln. Ein noload Poti würde dann, wenn das richtig angeschlossen wird, den Piezo ganz aus dem Signalweg nehmen, und den Humbuckersound unbelastet durchlassen.

Den Widerstandswert muss man testen, der müsste aber, um nicht signalverändernd zu wirken, relativ niedrig sein.... Das könnte bedeuten, dass man sich ein noload Poti mit dem benötigten Wert selbst schnitzen muss (Poti öffnen, Widerstandsbahn entnehmen, auf der richtigen Seite auftrennen und wieder zusammenbauen) das dürfte aber kein großes Problem sein. Ggf. muss man dann auf der Piezoseite zusätzlich noch einen geeigneten Vorwiderstand einbauen.

Feiner Regelbar wird das nur mit einem aktiven Mischverstärker (intern in der Gitarre oder extern über eine separate Piezo-Ausgangsbuchse über ein kleines Mischpult).
 
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Danke für die Infos, ich probiere das mal mit dem Auftrennen. Was ich im Moment habe, ist scheinbar eine parallele Schaltung, wodurch beide Potis den Gesamtoutput regeln?!
Gruss
Marc
 
Kannst Du das Ergebnis bitte hier posten -
ob sich der Humbucker-Sound stark verändert?
 

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