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Anmerkung: die "korrektere" Bezeichnung für diese Gitarre wäre "Hollowbody" oder "Semiakustik"-
Als "E-Akustik" bezeichnet man i.a. eher Gitarren mit Brett- oder sehr dünnem Korpus mit speziellen Pickups, die eine Akustik ersetzen/abbilden sollen.
Laut meinen Recherchen handelt es sich bei dieser SG Copy um eine Gitarre von Matsumoku. Könnte aber auch kompletter Humbug sein Hat von euch wer eine Idee?
Die Regler am Schlagbrett schalten einen eingebauten Gain und die zusätzlichen Schalter bei den "normalen" machen ein Coil Splitting möglich.
Hallo , ich hoffe ich bin hier richtig..mir wurde diese Gitarre als amerikanische Strat aus 1991 angeboten.
Hat N+7 Ziffern als Seriennummer.
Sollte eigentlich passen,aber ich kenne diese Konstellation ( Plastik-Trisd Rod Einfassung, einfacher Saitenniederhalter und dieses Tremolo) nur bei mexikanischen Strats! Kann mir jemand sagen, ob es solch eine Serie aus den USA geben hat oder ob es ggf. ein Fake ist? Vielen Dank euch vorab!
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DirkS
Moderator E-Gitarren HCA frühe PRS und Superstrats
Die Seriennummer sieht kurios aus, weil in sich nach oben verschoben und einzelne Ziffern nicht lesbar, während andere völlig unbeschädigt sind.
Auch die Blöcke kenne ich so von Fender USA nicht, entweder gab es mal diese richtig massiven eckigen Blöcke mit der schmalen Spalte für den Saitendurchlass oder eben das einfache gebogene Metall.
Bin aber kein Fender-Spezialist. Mag also sein, dass die so etwas mal kurzfristig im Angebot hatten.
Auf jeden Fall wäre ich bei dieser Gitarre auch skeptisch.
Ich rufe mal @bagotrix , der kennt eigentlich jedes Detail bei fast jeder Gitarre.
Dieses Modell nennt sich "Standard Stratocaster" und ist identisch mit den zeitgleich hergestellten Gitarren aus Mexico.
Das wurde hier auch schon mehrfach nachgefragt.
Ich habe mir das alles mal zusammengeschrieben mit einer kleinen Fotodokumentation.
Auszüge aus der Antwort daraus:
"1991 wurde als eine der ersten Serien aus Mexiko besagte „Standard“ eingeführt. Zumindest in der Anfangszeit wurden dafür sehr viele Hälse und Bodys weiterhin in Coronado hergestellt, dann über die Grenze gefahren und dort zusammengesetzt. Diese Teile wurden für andere Serien gefertigt, waren also nicht mit der komplett in Coronado gebauten American Standard identisch und etwas billiger – der Korpus war aus Pappel, der Halsstab funktionierte nur in eine Richtung und der Zugang war aus Plastik, die Hardware kam aus Taiwan und so weiter.
Und so kam es, dass da zwar „Made in USA“ draufstand, es sich genau genommen aber um eine Art USA / Mexiko-Hybrid mit günstigeren Bauteilen handelte – man wollte eine „USA“-Strat zu einem günstigeren Preis anbieten."
Unterschiede:
"Im Gegensatz zu den zwei modernisierten String Trees der American Standards befindet sich auf deiner Gitarre nur ein einziger im Vintage-style; das Fender-Logo samt Seriennummer sitzt bei deiner tief am Rand der Kopfplatte, es hat auch eine recht silbrige Farbe im Vergleich zu der auf American Standards. Die American Standards hatten ein Holz-Inlay als Zugang zum Trussrod, während das bei deiner nach Plastik aussieht. Bei einer American Standard müsste auf der Halsplatte das Fender-Logo sein.
Außerdem hatten diese Modelle damals schon ein Klingen-Vibrato auf nur zwei Halteschrauben, bei deiner sind es – Vintage-style – sechs Schrauben. Dagegen sind die Saitenreiter zwar recht modern, aber nicht mattiert wie bei einer American Standard, sondern chromiert. Zudem hat die hintere Abdeckung sechs Löcher für die Saiten, während bei einer American Standard in der Abdeckung immer ein rechteckiges, langes Loch ist. Um was handelt es sich also?
In einem Fender-Katalog aus jener Zeit habe ich ein Modell gefunden, das man nur selten sieht: Die „Standard Stratocaster“, im Unterschied zur „American Standard“. Und diese entspricht genau deiner. Also eine Art Mix aus moderner American Standard und Vintage-style."
Hals abschrauben und nachschauen:
Erkenne den Unterschied zur American Standard Stratocaster aus dem gleichen Baujahr mit N1 Seriennummer.
Der Code für das Ursprungsland ist normalerweise 10 für Fender USA und 14 für Fender Mexico.
Jetzt ist eigentlich nur noch der Preis interessant, da die Mexico Gitarren aus der Anfangszeit nicht wirklich gesucht sind.
Viele Grüße, Peter
Beitrag automatisch zusammengefügt:
Siehe auch hier im Review von "Stratomano":
Fender American Standard Stratocaster, Baujahr 1987, erste Serie (1987-2000)
Ist es aber! das Fender-Logo samt Seriennummer sitzt bei deiner tief am Rand der Kopfplatte, es hat auch eine recht silbrige Farbe im Vergleich zu der auf American Standards
Nein, die Reiter haben keinen Fender Schriftzug, da sie (im Normalfall) massiv sind.
Hier gibt es, wie immer auch interessante Informationen:
wie oben beschrieben, ist es im Prinzip eine Mexico-Gitarre (von der Ausstattung her) mit Made in USA Aufkleber.
Selbst wenn der Original Koffer mit dabei wäre, wäre mir das zu teuer.
Für das Geld bekommst Du heutzutage schon "bessere" Fender Stratocaster-Modelle.
Hi,
Ich kann @George&Leo nur zustimmen. An diese Fender-Ära kann ich mich noch gut erinnern, vor allem, wie verwirrt wir damals über die Modellpolitik waren. Infos waren 'pre-Net' auch kaum zu bekommen, aber man hatte damals schon das Gefühl, dass das 'nicht so richtige' Fender Strats waren. Wers günstiger wollte, griff lieber zu den Japan-Squiers.
Preislich ist die auch aus meiner Sicht weit überhöht, gar nicht mal so sehr vom Verkehrswert (eine US-Strat ist sie formal halt schon), aber auf jeden Fall vom Preis-/Leistungsverhältnis. In dem Punkt frisst eine neue Player die zum Frühstück. Denn von Specs und Verarbeitung ist sie mMn allenfalls einer alten Mexico Standard gleich, und die gibt's mit etwas Glück für die Hälfte.
Klar, aufgrund des Labels wird für die hier im Durchschnitt ein spürbarer Aufpreis gezahlt, aber bestimmt nicht von mir...
Wenn MIM kein Hindernis ist, gibt's mit den älteren Mexico Deluxe-Modellen mMn viel interessantere Alternativen, wie die 'Clapton für Arme' mit Noiseless PUs und MidBoost.
sowas hatten einige Guyatones, allerding kenne ich da keine SG Modelle - was nix heißen muss.
Könnte natürlich auch ein nachträgliche Einbau sein.
Aber gesehen hab ich das schon.
Bin da irgendwie bei El-Maya, Maya, Aztec, später auch Westone und Stagg
Herrsteller war glaub ich Rokoman in Japan - allerdings ist das alles nur mutmaßung.
Gibt hier im Bord schon wirklich Experten was die Ära angeht