16tel bei 160bpm wie umsetzen?

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Hey liebe Musikfreunde,

ich benötige bzw. erbitte einen Ratschlag zur Spieltechnik von den Usern hier, die schnell spielen können.

Unterricht fällt im Moment leider flach, so dass ich erstmal alleine dastehe und von daher das Forum bemühen möchte.

Im Moment arbeite ich an einem Übungsstück, dass ich mir aus einfachen Akkorden und einfachen Arpeggien zusammenbaue. Das Stück kann ich mittlerweile zuverlässig auf 140bpm spielen. Das Zieltempo beträgt 160.
Es ist, bis auf einen Part, alles in Achtelnoten gehalten.

Der andere Part soll in sechzehntel /presto erklingen (Video, aber in achtel gespielt).

Die Passagen mit den 8tel Noten kann ich im Zieltempo fast - es bedarf noch Übung - fehlerfrei spielen und ich fühle auch, wie meine Griffhand das Tempo umsetzen kann.

Jedoch hapert es bei der Schlaghand (Wechselschlag) an den 16tel, da ich bei Sechzehntel das Tempo doppeln muss, kommt zwangsläufig auch das Ellenbogengelenk ins Spiel.
Es ist ja quasi fast Shreddtempo.

Hier kommt erstmal eine Grundsatzfrage ins Spiel: Die noch zu lernende Passage mit Wechselschlag oder Hammerons/Pulloffs spielen?

Ich habe zu dem Part mit den Sechzehntelnoten mal ein Video gemacht, wie ich es in Achtel nach Metronom spiele,
vielleicht kann mir jemand eine gute Vorgehensweise nahelegen, wie ich zuverlässig die Sechzehntel in Viererblöcken auf den Takt bekomme und mich gleichzeitig an das neue Spielgefühl und die neue Armbewegung
gewöhnen kann.

Damit komme ich überhaupt nicht zurecht (wie man im Video am Ende ja sehen kann).



Ich weiß noch, wie mein Lehrer mir mal sagte, dass die Handbewegung beim Speedpicking / Shredd besser ausm Handgelenk kommen sollte und nicht ausm Ellenbogen.

Für mich fühlt sich derzeitig diese Umsetzung unmöglich an, ich muss den Ellenbogen bemühen, um über das Achteltempo hinauszukommen.

Oder wäre die Lösung folgende: Eine BPM wählen, wo ich es gerade so schaffe die 16tel zu spielen und dann Schrittweise steigern?
Also, dass ich mich an den 16tel orientiere und nicht an den Achteln?

Ich bin gerade echt gefrustet. So kurz vorm Ziel riecht es nach sehr viel Arbeit und fünf Rückschritten.

vlg
 
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Oder wäre die Lösung folgende: Eine BPM wählen, wo ich es gerade so schaffe die 16tel zu spielen und dann Schrittweise steigern?
Also, dass ich mich an den 16tel orientiere und nicht an den Achteln?

Äh fast denn besser ist es eine Geschwindigkeit zu wählen in der du es noch locker fehlerfrei schaffst 16tel zu spielen.
Und dann nach und nach die BPM langsam steigern. Haut das mit der Steigerung nicht sauber hin wieder zurück gehen !!

Frust weil es nicht so vorangeht wie gewünscht kennt übrigens jeder.
 
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Okay danke, bisher hatte ich es immer so gehalten, dass ich ein Tempo wählte, wo ich spürte, dass ich es nach 10-20 Wiederholungen "inne" habe.
Aber jetzt geht das nicht, weil neue Bewegungen involviert sind. Das ist halt Neuland.

Dann orientiere ich mich an den sechzehntel, wie von dir empfohlen.

Hab dank!

vlg
 
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Ab einer gewissen Geschwindigkeit kann man die Bewegung nicht mehr einzeln kontrollieren. Am einfachsten ist es du machst vierergruppen und betonst sozusagen die Viertel etwas, dabei konzentrierst du dich darauf das die betonten Abschläge auf den Klick fallen.

Dann nimmst du das 8tel Tempo und versuchst passagenweise doppelt so schnell zu sein, bis du merkst es wird unsauber oder du verkrampfst, dann gehst du wieder auf 8tel zurück. Allmählich "Kondition" aufbauen und steigern, langsam steigern.

In den meisten musikalischen Situationen musst du ja nicht 160bpm durchnudeln, sondern es reichen kürzere Passagen. Das solte viel schneller gehen, als das Tempo zu halten....

grüße B.B
 
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Perfekt! Danke!! Ich hätte dich jetzt gern bekekst, leider gehts nicht, weil ich erst fünf andere vor dir bekeksen muss, jedenfalls kommt da so eine Fehlermeldung (was mir gelinde aufn keks geht lol)
 
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Hier, so meine ich:





Ich muss dazusagen, ich könnte dieses tempo jetzt auch nicht 1 Minute durchhalten. Ich sehe dafür aber aus musikalischen Gründen auch keine Notwendigkeit. Es reicht für einen schnellen Lauf und danach beginnt aus meiner Sicht ein negatives Verhältnis zwischen musikalischen Nutzen und Übeaufwand.

Es gibt sicherlich viele andere Methoden die genauso gangbar sind. Ich kann die Petrucci DVD "Rock Discipline" empfeheln, ist schon etwas älter, kann aber immernoch mit sinnvollen Übungen aufwarten. Ich glaube er nennt es "bursting" oder so, ich weiß es nicht mehr.

Was wichtig ist: locker bleiben. Ich halte das Pick gaaanz locker, so dass es sich zwischen den Fingern auch leicht bewegt. Wichtig ist meiner Meinung nach auch, eine Pinzettenhaltung unbedingt zu vermeiden. Das war das, was mich selbst lange an schnellem Spiel gehindert hat. Ein Shredder bin ich aber wahrlich nicht, drum überlasse ich ansonsten gerne den Experten das Feld.

grüße B.B
 
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Eine Minute soll es gar nicht sein, es ist quasi dieser Lauf, den ich schnell haben will.




Die Bursts habe ich eben probiert, auf 140 gehts, also muss ich mir den Weg nach oben erarbeiten.
Aber die Bursts sind echt gut, so schleicht sich auch das rhythmische Gefühl für die 16tel sehr schnell ein.
Das hilft mir enorm! Auch vielen Dank für Deine Empfehlung und auch für Dein Video, du hältst den Pick etwas steiler als ich.
Habe das eben probiert und es geht so echt besser. Coole Sache!

Mit dem Locker bleiben habe ich nicht so das Problem, irgendwie sind meine Hände wie ein gediegener Herbstwind.
Es ist nur, dass mein gesamter Unterarm aktiv werden will und mein Lehrer warnte mich damals davor.
Vorhin sah ich ein Video auf Youtube von BERNTH, der das auch gesagt hat.
Ich will mir halt auch nichts falsches angewöhnen, sonst habe ich später die fünfache Arbeit das zu korrigieren.

Na mal sehen! Boah, ich habe solche Lust das jetzt zu üben.
 
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Ich möchte dazu mal wieder den tollen Youtube-Kanal von Troy Grady empfehlen.


 
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Sehr tolles Video! Danke!

Er sagt ja auch, direkt auf Speed gehen und Gefühl dafür bekommen, was sich richtig anfühlt. Die Erfahrung machen (Auch wenn es nur zufällig oder ausversehen geschieht) dann speichert sich das schneller ab. So ähnlich war mein Ansatz bisher auch, dann ist das gar nicht so falsch.

Das Video schaue ich mir morgen nochmal im Detail an. Kommt direkt ins Lesenzeichen.

Danke!
 
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........ Ich sehe dafür aber aus musikalischen Gründen auch keine Notwendigkeit. Es reicht für einen schnellen Lauf .....Ich glaube er nennt es "bursting"

Da würde ich so unterschreiben.

Was die Technik angeht; das ist mit Ferndiagnose immer sehr schwierig.

Was den Speed angeht: SAUBER bleiben und lieber langsam steigern, der Speed kommt automatisch mit jeder Übungsstunde .......

Derzeit sitze ich an den Soli von Friedmann, der spielt teils komplex und schnell, dass ich halt auf 90% übe, irgendwann wirds dann 91% dann 92 ;) usw :)

GEDULD ;)

Wichtig beim schnellen Spiel, damit es auch spannend wird, ist der Einsatz von Picking und Legato, das macht es einfach interessanter als Picking oder Legato only.

Deshalb bei Deiner Frage zu den Arpeggien, wechsle einfach, mal picken, mal mit Hammer/Pull

Hier mal ein Beispiel, nur Pick, Legato, mal Speed rein und dann wieder raus, teils ausgearbeitet, teils imrpo.....


https://soundcloud.com/user-267072676/solo-improv-metal-220
 
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90% sind fast 100! :D Im Metronom machen die letzten zehn Prozent wirklich so viel aus?

Hammerons sind kein Thema, ist einfach, auch auf Highspeed, Polloffs hingegen, gerade wenns die Skale runter geht mit drei Tönen pro Saite ist schon eine technische Hausnummer für jemand, der da noch nicht so die Übung hat. Will heißen: Ich muss mich um die Pulloff-Läufe noch kümmern, die Technik zu lernen, da in dem Kontext das Muting und Grifftechnik eine sehr große Rolle spielen.
Bei Wechselschlag finde ich halt den Klang des Anschlags bei hohem Tempo richtig geil. Das ist wie eine Turbine, jedesmal wenn ich das bei jemand fähigem höhre, gehe ich innerlich total ab.

Ich werde mich erstmal mit den sechzehntel auf 140er Tempo festsetzen und mich auch an das Video von 901 halten bevor ich mich mit Geduld abquälen muss, vielleicht geht das ja auch so. :engel::ugly:

Zu deinem Song, Oliver, schon sehr geil, vor allem die Pinches... Hrhr, wenn ich nur so spielen könnte.
Aber ich beiße mich da fest, irgendwann fluppt es, ich spürs in meinen Finger, die wollen ausbrechen.

Danke für deinen Beitrag, Oliver!
Deine Soloimpro werde ich mal zerpflücken und analysieren, mal sehen was du so gespielt hast!
(Definitiv eine Skale ausm Kirchentonalsystem, nur welche... Aufn ersten Blick klingt es phrygisch)

vlg
 
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90% sind fast 100! :D Im Metronom machen die letzten zehn Prozent wirklich so viel aus?

Na das kommt drauf an wie schwer und schnell das Stück ist ;)

Beispiel: Eugens Trick Bag von Steve Vai - Spiele ich bei 75-80% - Schlappe 135BpM auf 100% - Aber die 16er Arpeggios sauber von Saite 1 bis 6 zu PICKEN, ist brutal, und da ist JEDER BpM eine Steigerung

Beispiel: Forbidden Through the Eyes of Glas 135 BpM 16tel Riff - Die wenigsten schaffen das ........ da sind von 110 auf 125 Welten ;)


Deine Soloimpro werde ich mal zerpflücken und analysieren, mal sehen was du so gespielt hast!
(Definitiv eine Skale ausm Kirchentonalsystem, nur welche... Aufn ersten Blick klingt es phrygisch)

Das kann ich Dir jetzt nicht mehr sagen, nach einer Woche weiß ich schon nicht mehr was ich experimentiert habe ;) Muss ich mal checken was für ein Rhythmus da gespielt wird und was. Aber es sind Harmoniewechsel vorhanden ;)
 
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90% sind fast 100! :D Im Metronom machen die letzten zehn Prozent wirklich so viel aus?

...oh ja, die Lernkurve ist hier alles andere als linear. Für die letzten 10% braucht man eher 90% der Gesamt-Anstrengung...:igitt:
 
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@EVG

Hier nochmal eine Tab mit 135 BpM

Da siehst Du wie schwer es sein kann ;)

https://www.songsterr.com/a/wsa/forbidden-through-eyes-of-glass-tab-s7455t0

Wieso kann ich meine Kekse nicht mehr verkeksen?

Habs mir mal angeschaut, im Großen und Ganzen sind es immer die gleichen Pattern, nur eben verschoben. Sehr einfach auswendig zu lernen, sowas finde ich immer cool!
(Nicht wie bspw. "The Godfather" von G&R.)

Schwer sind die 16tel Akkorde, heilige Maria... Wären die nicht, wärs gar nicht so schwer...


Und was heißt "Harmonic Pull"?

...oh ja, die Lernkurve ist hier alles andere als linear. Für die letzten 10% braucht man eher 90% der Gesamt-Anstrengung...:igitt:

Okay, aufm Klavier war das alles nicht so schwer, aber Gitarre fällt mir auch um einiges schwerer und habe von den Lernbedingungen in dem Terrain nicht viel Erfahrung wie andere. Aber gut zu wissen, da weiß ich gleich, worauf ich mich einstellen kann.
 
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Schwer sind die 16tel Akkorde, heilige Maria... Wären die nicht, wärs gar nicht so schwer...

Das ist in Originalgeschwindigkeit sogar extrem schwer ;) Und der Anfangsriff ist im ganzen Song der leichteste ;)

Wer das Lied komplett kann, der kann sich an alles wagen ;)
 
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Das ist in Originalgeschwindigkeit sogar extrem schwer ;) Und der Anfangsriff ist im ganzen Song der leichteste ;)

Wer das Lied komplett kann, der kann sich an alles wagen ;)

Ich finde den Song sau geil, Oliver und sehr cool, dass du die Tabs gepostest hast, denn so kann ich es auf meine "To-Do-Liste" setzen, wenn auch erst in paar Jahren.
Wenn ich jetzt bereits die einfachen Parts in die Finger jage, kann ich das über die Zeit langsam erweitern.

Übrigens! Ich habe das 16tel Pattern nun in meiner Schlaghand soweit inne. Schön ausm Handgelenk...
Jetzt heißt es Ausdauer aufbauen und dann beide Hände synchronisieren und die Sache läuft.

Ich bedanke mich vielmals für die freundliche Hilfe und die tollen Videos, die mich enorm weitergebracht haben!

Danke!


 
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EDIT: Dein zweites Video kam mir zuvor.


Zuallererst einmal ist Dein bisheriger Stand vor dem Hintergrund der eingesetzten Zeit schon bemerkenswert weit!!! Glückwunsch dazu. Stress Dich selbst aber nicht zu sehr.

Zu Deinem Video: Deine Handhaltung ist im Video sehr instabil. Den kleinen Finger als Stütze wirst du ebenfalls als Hindernis empfinden, wenn es schneller werden soll. Und Dein Lehrer hat absolut recht. Je schneller das Picking desto mehr aus dem Handgelenk - wahlweise gäbe es auch die Möglichkeit, das Alternate-Picking rein aus der Bewegung von Daumen und Zeigefinger zu holen. Das hängt aber eher auch von der Ergonomie der Finger ab. Der Unterarm sollte aber ruhig und stabil sein und die Bewegung "relativ locker" aus dem Handgelenk kommen. Warum nicht aus dem Unterarm? Weil die wenigsten Menschen hier wirklich eine sehr stabile Anschlagtechnik hinbekommen. Möglicherweise bist Du einer von den Wenigen. Wahrscheinlich nicht. Das ist eine Fleißarbeit (Speedbursts hin, lange 3NPS-Läufe her). Üben, üben, üben. Zeit investieren.

Im Metronom machen die letzten zehn Prozent wirklich so viel aus?
In denen steckt die meiste Arbeit überhaupt. Achtung: Ich rede jetzt nicht von Musikalität, sondern von "Speed and Dexterity": Das bisschen Tschingderassabum für die ersten - sagen wir - zwei Drittel der Strecke bekommt so ziemlich jeder hin, wenn er nicht komplett an der rechts-links-Koordination seiner Gliedmaßen scheitert. Danach kommt ein erhebliches Investment an Zeit und Frustrationstoleranz, um weitere 25% zu schaffen. Und dann beginnt sich die Spreu vom Weizen zu trennen. Wie viele Menschen können 100 Meter in 11 Sekunden laufen? Und wie viele davon in 10? Das sind vergleichsweise die letzten 10% auf dem Metronom.

Hammerons sind kein Thema, ist einfach, auch auf Highspeed,
Sorry, aber das wäre extrem verwunderlich. Gerne mal Allan Holdsworth oder (frühen) Richie Kotzen dazu hören. Legatospiel funktioniert nur dann für den Zuhörer, wenn man zwischen Hammer-on/Pull-off und Anschlag keinen Unterschied ausmachen kann.
 
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Schwer sind die 16tel Akkorde, heilige Maria... Wären die nicht, wärs gar nicht so schwer...

Du spielst es nur mit Abschlägen, das wirst du nie auf 135 bekommen, da muss du Alternate-Picking spielen.

Das mit dem Junking läuft doch schon gut. :great:

grüße B.B.
 
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Sorry, aber das wäre extrem verwunderlich. Gerne mal Allan Holdsworth oder (frühen) Richie Kotzen dazu hören. Legatospiel funktioniert nur dann für den Zuhörer, wenn man zwischen Hammer-on/Pull-off und Anschlag keinen Unterschied ausmachen kann.

Huhu @KickstartMyHeart,

Danke für deinen Beitrag: Ich habe dein Zitat mal gekürzt, um die Redundanz nicht zu fördern.

Das mit den Hammerons/Pulloffs meinte ich nicht im Sinne von, dass Hammerons generell einfach wären. Mir persönlich (subjektiv) fällt es viel viel leichter HO's zu lernen als PO's.
Vor Pulloffs pflege ich eine gewisse Ehrfurcht und Demut.

Stress mache ich mir keinen. Ich habe einen gewissen "Durst" wenn ich etwas lerne und es stresst mich, wenn ich kognitiv für etwas keine effektive Lösung finde.
Skalen üben oder generell üben an sich usw... Was für manche "trocken" und "langweilig" ist... Daran finde ich bspw. Freude und es entspannt mich und so vergehen dann auch Stunden, ohne das ich das groß mitbekomme.
Ziemlich nerdy, aber ich steh dazu, macht mir ja Spaß! :)

Ja, die kleinen Finger stören in der Tat wenn das Tempo kommt, bemühe mich bereits mir das abzugewöhnen.

Und mein Stand: Nunja, ich denke, dass ist das Resultat meines Ehrgeizes, aber auch brenne ich ja für die Klampfe.
Hin und wieder fliegt einem dann auch mal was zu und dann wird es wieder mal schwerer. (Danke für die Anerkennung!)

@B.B Danke für den Hinweis!

Ja, die Bursts stabilisieren sich. Fühlt sich geil an! :D
 
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