'81er LP Custom - neue Humbucker (gold cover!) für Blues bis Hard-/Classic-Rock

von Pangasius, 27.08.20.

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pedaltrain
  1. Pangasius

    Pangasius Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.20   #1
    Hallo,
    ich bin momentan etwas Ratlos. Das Angebot ist einfach zu riesig. 25 Millionen Ergebnisse bei Suchanfragen.

    Folgende Eckdaten.

    Gibson LP custom; Bj. 1981
    Humbucker : undefinierbar, keine Originalen (2 Adrig) und auch kein Etikett, Gravur etc. auf der Rückseite.

    Amp:
    Blackstar S104
    Full stack Marshal 1960

    Projekt:

    Kompletter austausch der Elektrik, da Funktionalität wie bei der Jimmy Page #2

    Must be:

    Humbucker - 4 Adrig
    Goldcover

    sound:
    Hard- , Classic Rock, etwas Blues.

    Ich möchte ein universielles Setup.

    Als Neck PU schwebt mir der Seymor Duncan SH16 vor.

    Bridge ???

    Bin offen für alles.

    Hat jemand eine Enpfehlung parat?

    Danke im voraus
     
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  2. exoslime

    exoslime Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 27.08.20   #2
    Oja, Häussel VinB+ . mein Lieblingspickup und hab ihn ihn vielen meiner Gitarren -> Sehr universal Einsetzbar und macht mMn immer eine gute Figur
    oder ein Häussel 1959 Set, geht mehr in die Vintage Richtung aber echt klasse Charakter, würde ich dann aber gleich das Set nehmen, weil der Neck PU aus dem Häussel 1959 Set ist auch genial
    Bezugsquelle: bei Acys:
    https://www.acys-lounge.de/pickups.html
     
  3. Dr Dulle

    Dr Dulle Registrierter Benutzer

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  4. RED-DC5

    RED-DC5 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.20   #4
    Hallo Pangasius, habe eine Custom von 1990, da sind die PU,s ausgetauscht wurden durch zwei Ray Gerold
    klingt traumhaft. Empfehlen kann ich dir auch noch die Leosound PU,s Crowldog als Neck und Red Zone 5
    als Bridge Pickup, schreib am Besten mal eine Mail dahin, er ist ein freundlicher und hilfsbereiter Mensch.
    Habe diese Pu,s in einer Cort drinnen und die haben sie in den Olymp befördert.

    Grüße
     
  5. Pangasius

    Pangasius Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.08.20   #5
    Danke für die Infos.

    Mal sehen was Leosound so bietet.

    Gruß
     
  6. Brocke

    Brocke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.08.20   #6
    Das Goldcover schränkt die Auswahl wahrscheinlich sehr ein.
    Ein Cover auszutauschen oder anzubringen ist kein großer Eingriff und vielleicht erhältst du dann deinen Wunschsound auch in der Wunschfarbe.

    Grüße
    Jörg
     
  7. bagotrix

    bagotrix Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.08.20   #7
    Hi,

    für die etwas traditionellere, aber (Hard-) Rock-lastige Schiene hätte ich spontan drei Favoriten, je nach Schwerpunkt:

    Duncan SH-18 Whole Lotta Humbucker Set: Teuer, aber sehr gut. Schöner Punch und Biss, aber kein Distortion-PUs, die die Qualitäten der Gitarre (so vorhanden) zudecken würden.

    Dimarzio 36th Anniversary PAF Bridge und Neck: Ein Stück günstiger, aber mMn in der gleichen Qualitätsstufe. Gehen auch klanglich in die gleiche Richtung, aber klingen ein wenig runder. Manche Customs neigen zu etwas harten Höhen, da klingen die Dimarzios mMn besser. Für reine Mahagoni-Customs ohne Ahorndecke würde ich dagegen eher den Duncans den Vorzug geben.

    Rockinger Dream Team Gold: Guter Punch, gehen auch mehr in die bissigere, rockige Richtung. Tolles Preis/Leistungsverhältnis.

    Vor einem Austausch sollte man sich aber immer fragen, was einem nicht gefällt und ob die Basis passt. Erscheinen die PUs einfach nur etwas dumpf, so könnte es gut daran liegen, dass Gibson bei einer 81er Custom mit ziemlicher Sicherheit Volumepotis mit 300 KOhm einegbaut hat. An denen matscht so ziemlich jeder PU. Mit 500 KOhm Potis und einem 50s Wiring bekommst Du schon ganz andere Sounds aus so einer LP, vor allem auch transparentere. Viele klassische Les Paul-Sounds in Blues und Rock bekommt man überhaupt nur so, gerade diese schönen Resonanzen in den Mitten bei mittlerem Gain. Cleanere und Crunchsounds kommen damit meist überzeugender als mit dem Out Of Phase- und Split-Gedöns. Ich bin ein großer Fan passiver Schaltungsvarianten, aber in einer Paula hat es für meine Ohren nie so wirklich so überzeugt. Meine Strats und Superstrats haben alle Coil Splits mit Widerständen und/oder Kondensatoren, Parallelschaltungen etc., und da benutze ich es auch.

    Von daher würde ich mit dem Austausch der Potis anfangen, aber mal die alten PUs drin lassen. Stell übrigens mal ein paar Bilder rein, vielleicht lassen sich die Schätzchen ja doch einigermaßen bestimmen.

    Den '59/Custom-Hybrid habe ich übrigens in meiner Squier Deluxe mit durchgehendem Hals an der Bridge, der kommt schon gut. Als HalsPU würde ich ihn aber nicht einsetzen, er hat schon recht starke Bässe. Und natürlich brummt und surrt er bei HiGain immer ein bisschen mehr, weil die beiden Spulen halt recht unterschiedlich sind.

    Willst du partout einen Coil Split, würde ich dazu raten, statt einer schlichten Drahtbrücke zur Masse einen Widerstand zu nehmen, wie es PRS macht. Dort sind es 1,1 KOhm am Hals und 2,2 KOhm für den BridgePU, ich nehme allerdings für beide den höheren Wert. Damit klingt der Splitsound merklich fetter und ist sehr gut zu gebrauchen. ich schalte zugleich noch einen 470 KOhm Widerstand parallel zum Volume-Poti, klingt runder und noch SC-ähnlicher.

    Zu guter Letzt noch was zum sogenannten Primärton. Klingt Dir Deine Custom vielleicht einfach zu undefiniert und lasch, tausch vor den PUs mal die Bridge und das Tailpiece aus.

    Die Nashville-Bridge, die bei Dir wahrscheinlich montiert ist, ist mechanisch gesehen Müll und besteht aus weichem Zinkdruckguss. Die Maßtoleranzen sind hoch, ohne Saitendruck wackelt das Ding wie ein Kuhschwanz. Nicht nur die Bridge auf den Stehbolzen, auch die Bolzen in den (kurzen und weichen) Einschlaghülsen - und oft wackeln die dann noch in den Löchern oder sind gar nicht vollständig eingepresst. Wie soll sowas Schwingungen übertragen? Ich habe sie gegen eine ABM-Bridge aus gefrästem Messing samt zugehöriger neuer Hülsen und Bolzen aus Stahl getauscht und das Tailpiece gegen eines aus Alu, und das Resultat hat mich umgehauen. Viel mehr Druck und Transparenz, die Gitarre wurde viel definierter und kam im Bandsound sofort besser durch. Attack und Sustain sind Parameter, die sich nur mit PUs kaum verbessern lassen. In der miserablen Gibson-Hardware versacken die Anschläge regelrecht, erst durch hochwertige Hardware kann das (damals durchaus sehr gute) Holz Deiner Custom seine Qualitäten zeigen.

    Gruß, bagotrix
     
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  8. Pangasius

    Pangasius Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.08.20   #8
    Moin bagotrix,

    Danke für die ausführlichen Tipps.
    die Bridge habe ich bereits gegen eine Faber Bridge getauscht. Ob das viel gebracht hat; ich weiß nicht. Kann sein das die Bridge vom Vorbesitzer bereits getauscht worden ist.
    Im Prinzip macht die Paula ja schon das was sie soll. Aber mir fehlt das ein bisschen was, kann es aber irgendwie nicht in Worte fassen. Ja, ist schon ein jammern auf hohem Niveau. Und wenn ich schon "Spinne" dann richtig. So entstand auch der Gedanke sie so zu modifizieren wie die Page#2.

    LG
     
  9. BeWo

    BeWo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.08.20   #9
    Amber Pickups gibts auch in Gold, hab ich in einer LP Copy, sehr sehr klar und transparenter Klang. Sicher mein "sauberster" Pickup. Da hab ich den Classic Rock + Hot. Die sind heisser und haben mehr Biss als die normalen.
    Häussel wurden schon genannt, da braucht man nicht viel zu schreiben. Da hab ich PAF58 und PAF plus und in der anderen VIN N + B
    Kloppmann hat auch goldene, die siehst aber erst wenn du die im Shop auswählst, hab ich keine, hat aber nette Namen wen er ausstattet. https://www.kloppmann-electrics.com/de/hb-59-set.html?number=HB59Set.16
     
  10. Bowhunter

    Bowhunter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.09.20   #10

    Meine Empfehlung:

    Steg: Häussel1959-B Custom+
    Hals: Häussel1959-N Custom


    Viele Grüße,
    Bowhunter
     
  11. Deltablues

    Deltablues Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.09.20   #11
    Ich würde den ganzen Schnickschnack weglassen und gute Potis (mein Favorit sind VIP-Pots) und Caps und gute PAF-Artige Pickups (mein Favorit sind die VIP Lovers, aber schwer erhältlich) einbauen.
    Joe Bonamassa demonstriert, wie vielseitig eine Paula sein kann wenn man die Potis nutzt und (noch wichtiger) auch spielen kann
     
  12. Jaydee79

    Jaydee79 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.20   #12
    Ich wäre auch bei dem bereits erwähnten Rockinger Dream Team....

    Super Pickups die sich hinter Dimarzio oder SD ned verstecken müssen.

    Die bieten so mit das beste Preis/Leistungs- Verhältnis......

    Wenn es unbedingt Boutique sein soll, dann wäre Stauffer auch n Blick wert.....
     
  13. socccero

    socccero Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.20   #13
    Daumen hoch für die erwähnten Häussel 59er.
    Hab ich auch in meiner Custom und empfehle die gerne.
    Die haben allerdings wenig Output und klaren sehr fein auf. Wenn ich das so lese, würde ich daher auch fast eher zum heißeren + oder Vin+ raten.


    Alternativ auch Suhr Doug Aldrich Pickups.



    Und ja, mit den genannten Dimarzios Anniversary machst du auch nix falsch.
    Die findet man auch häufiger mal gebraucht, wenn es günstiger werden soll.
     
  14. draikin

    draikin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.20   #14
    Dem kann ich mich nur anschließen. Ich habe das Dream Team in meine Faber LP eingebaut und bin begeistert.
     
  15. Barisan

    Barisan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.20   #15
    Hi Pangasius,

    der bagotrix hat schon die mMn in gute Richtung eingelenkt. Mit Whole Lotta Humbucker Set (wenn man willig ist Geld ausgeben) würdest du sehr gut bedient. Wenn Du aber eine drauf hauen willst dann sind die Duncan´s Joe Bonamassa Skinner Burst limitiertes Set (800 Stck) die Non Plus Ultra PU´s. Wenn deine Paula aus guten Holz ist und wenn Du noch bissl Geld investierst in Tailstop Piece und Bridge kann das ein Traum von Gitarre werden. Leider sind die PUs nicht Splttbar und ich werde Teufel tun die umbauen.... Nicht bei der Preis. Ich habe die vor vier Jahre für 400€ neu gekauft, mitlerweile sind die schwer zu finden und mMn zu teuer gehandelt und damit wahrscheinlich aus dem Spiel. Meine stehen und warten auf einen guten LP aus 80-er oder 70-er, in das BFG model von 2018 sind die mir zu schade weil die Klampfe nicht grade das ist was ich unter LP verstehe. Die Preise für diese PU´s egal ob das Skinner Burst oder Amos sind recht übertrieben, wie auch die 59 PAF´s. Alle Runs kosten um die 600€ was wirklich zu viel ist, bessonders beim Skinner und 59ér Set welcher nur noch als gebraucht zu finden sind. Das sind, muss man zugeben, echt gute PU´s und fast si gut wie die unerreichbaren originalen ´59 PAF´s. Alles ist eine Frage des Geldes, ich hab für meine halbes Jahr gesparrt un gezittert ob ich die noch bekomme. Das Geld dafür ausgeben hat mich mein Freund überredet, er hat die selbst in seine Paula Standard aus Custom Shop eingabaut...

    P.S.
    Alle drei PU Serien richten sich an die PU´s aus der Bonamassa Gitarren als vorlage - Der Skinner Burst ist ´59-er LP Standard, Amos ist ´58-er Fliying V und 59´s den 59 LP Standard Sunburst
    das wäre auch eine option, ist preislich mit Whole Lotta Humbucker gleich
    https://www.session.de/SEYMOUR-DUNC...MItLr0wIim7AIVROmyCh0NagyyEAQYAyABEgLq-_D_BwE
     
  16. Pangasius

    Pangasius Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.20   #16
    Hi,
    Danke für die vielen Antworten.
    Das Project muss leider aus Budgetgründen weit nach hinten geschoben werden. KFZ, Tierarzt haben da leider eine höhere Prio.

    Mal schaun wann ich das Thema wieder aufgreife
     
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