Aktivbox mit Mischpult / Keyboardamp (mit 4 Eingängen)

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Moin,

ich suche eine gute Lösung für einen wirklich kleinen Proberaum (ca. 6-8m²) in einer Schule. Verstärkt werden sollen ein E-Drum (TD4), ein E-Bass (direkt angeschlossen), eine E-Gitarre (über Vox Tonelab ST) und ein Mikrofon.
Vier Eingänge werden also benötigt. Es geht nicht um eine unglaubliche Lautstärke und das Ding muss auch nicht unbedingt transportabel sein. Bislang stand dort ein Kawai-Keyboardamp mit 60W, der allerdings nun defekt ist.
Preisregion: 200€ bis 300€ (nicht teurer als nötig - falls es eine sehr gute Lösung wäre, könnte man evtl. bis 400€ schauen).

Ich habe schon zahlreiche Varianten recherchiert und kam auf folgende Lösungen:
  • Behringer Keyboardamp (aktuelles Modell KDX12/KDX15): Bei einem älteren Modell wird ein höhenarmer und eher harter Sound bemängelt (was mich bei der Bestückeung nicht wundern würde). Passt aber sonst ins Beuteschema.
    Falls jemand Erfahrungen mit dem Amp hat, dann würde mich interessieren, für wie relevant ihr die klanglichen Einschränkungen für den genannten Anwendungsbereich haltet.
  • LD Mix 6A G3 oder LD Mix 10A G3: In einem Test wurde bemängelt, dass sich der Digitalteil manchmal aufhängt und dann nur noch Aus- und wieder Einschalten hilft. Das würde mich massiv stören. Vielleicht hat ja jemand Praxiserfahrungen mit dem Teil? Die Effekte sollen zwar nicht so toll sein, ansonsten passt die Box aber hervorragend in das Anforderungsprofil - und die Möglichkeit zur Wiedergabe von Musik über Bluetooth wäre ein nützliches Feature.
Zahlreiche andere Boxen haben entweder zu wenig Eingänge (eigentlich meist nur 2), sind mir völlig unbekannte Exoten (Classic Cantabile X-11R vom Musikhaus Kirstein - ist anscheinend auch nicht ausreichend robust) oder sind schlicht zu teuer.

Habt ihr Erfahrungen mit den genannten Modellen oder noch andere hilfreiche Vorschläge?
 
chris_kah

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Beim LD Mix 6A hast du sicher Recht - der kleine Speaker wäre vermutlich überfordert.

Die Acus-Serie kannte ich nicht. Die hat aber leider nicht ganz das passende Preisniveau fürchte ich. Die 8er-Box kostet rund 800€.
 
Ralphgue

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Ein anderes Konzept statt ein Instrumentenverstärker (die Auswahl ist in deinem Etatbereich dürfig) wäre:
Ein Keinmischpult und 1-2 aktive Monitorboxen
damit bis du m.E. grade in der Aufstellung in dem kleinen Proberaum deutlich flexibler.
Boxen können dort auf den Boden/Schrank/Stuhl, wo akustisch am Besten, aber natürlich am Besten auf Stativ. oder bei Festmontage mit Wandhalter (gibts...)
Der Mixer seht bediengünstig woanders.

Vorschlag:
2 x Box
https://www.thomann.de/de/the_box_pa108a_aktive_fullrangebox.htm
2 x Ständer:
https://www.thomann.de/de/millenium_bs_2011_mk_ii.htm
Mischpult:
https://www.thomann.de/de/behringer_xenyx_1202_fx.htm
Noch die Boxenflanche und 2 Kabel vom Pult zu den Boxen...

Oder ein Bundle Set:
https://www.thomann.de/de/the_tmix_pm_800_bundle.htm

Ausserhalb deines Etats, aber sehr gut geeignet:
https://www.thomann.de/de/hk_audio_lucas_nano_305_fx.htm
 
Hanseat

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Eine Kombination aus Kleinmixer und Aktivbox ist klanglich und preislich sicher die beste Lösung. Für die Bedienung und die Fehleranfälligkeit in einer Schule sind sie leider nicht erste Wahl. Irgendwer steckt irgendein Kabel um oder drückt den falschen Knop - schon läuft gar nichts mehr. Ich brauche also eine id*****sichere Lösung, die mit dem Einschalten eines Geräts funktioniert.
 
Ralphgue

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Irgendwer steckt irgendein Kabel um oder drückt den falschen Knop
nun ja, das passiert dann genauso mit dem AllinOne Verstärker, der letzlich das gleiche ist, bloss alles an einem Ort und je nach Aufstellung schlechter schnell zu bedienen, einer dreht das Mikro auf 100%, das Teil koppelt und geht hops, bevor der Bediener gerafft hat, was,wie ,wo...
oder vernagelst du dann den Bedienteil...
Chaotenlösung: Mischpult in abschliessbaren Schrank mit Netzschalter aussen
Besser: verpflichtender Bedienkurs für alle Schüler, die dort drin sind und einen rauspicken der der "Mixer" ist und somit verantwortlich.
Aber okay:
Dieser hier könnte passen:
https://www.thomann.de/de/laney_ah150.htm
 
Hanseat

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Beim Laney schockiert der Soundvergleich zwischen Linesignal und Aufnahme des Amps (auf der Produktseite bei Thomann) schon ziemlich :eek:.
Was als Linesignal ausgewogen klingt wird über den Amp ganz schön blechern verbogen.



...hab grade nochmal mit dem großen T telefoniert und die Empfehlung für den Roland KC-80 bekommen. Aus der Serie kannt ich bislang nur die großen (und für uns viel zu teuren) Modelle. Der kleine Amp sieht nach einer ziemlich guten Lösung aus: Leicht, einfach zu bedienen, anscheinend auch recht transparenter Sound und preislich auch noch o.k. Hat zwar nur drei vollwertige Eingänge, dafür aber noch einen Stereo-Line-Eingang, den ich für das TD4 nutzen könnte.

Die LD Mix 10A käme auch in Frage, das eingebaute Pult ist aber für die Anwendung wahrscheinlich schon wieder oversized. Dann werde ich mal Richtung Roland KC-80 weitersuchen.
 

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