[Alles Nur Fake] Sound im Tutorial zum Aturial Minibrute

von GuywithBass, 08.01.19.

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  1. GuywithBass

    GuywithBass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.19   #1
    Hallo Gemenide,

    ich habe mir einen Minibrute von Arutria gebraucht für eine moderates Budget kürzlich zu gelegt. Meine ersten Gehversuche hätte ich auch mit "Tausend Wege ohne einen Sound aus dem Synthesizer":evil::evil::evil::evil::evil::evil: beschreiben können.

    Letzenddlich bein ich auf der Suche einer Guten Einführung an einer Tutorial-reihe von [​IMG]AutomaticGainsay hängen geblieben.


    The Arturia Minibrute- Part 1- The Oscillator


    The Arturia MiniBrute- Part 2: The Filter

    The Arturia MiniBrute Part 3- Modulation


    The Arturia MiniBrute Part 4- The Arpeggiator







    Grundsätzlich finde ich die Tutorial gut und lehrreich, nur frage ich mich ob der Treffsicherheit der Sounds, ob diese nicht an einigen Stellen später produziert und nicht Live eingespielt wurden.

    Ich habe mir viel Mühe gemacht die gezeigten Einstellungen nach zustellen konnte aber in einigen Fällen den Sound nur ungenau nach bilden, obwohl die Regler auf die gleichen Werte gestellt waren. Auch war insbesondere der Arpeggiator erheblich schneller (fast dopelt) als es die Einstellung hergab. (Im Tutorial 10 Uhr, bei mir 14Uhr). siehe Part 4 ab ca. 0:45

    Sicherlich wird es unterscheide geben in den Steuerelemeneten aber so krass wirft es Fragezeichen bei mir auf.


    Ich freue mich auf eure Komentare und Hinweise.

    Gruß

    GwB
     
  2. egoldstein

    egoldstein HCA Synthesizer HCA

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    Erstellt: 09.01.19   #2
    Ich besitze keinen Minibrute. Aber ohne dessen speziellen Reglerwege zu kennen, sind die Auswirkungen der Regler auf den Klang durchaus plausibel, wenn man andere subtraktive Synthesizer als Grundlage nimmt.

    Bei analogen Synthesizern kann es schon mal zu klanglichen Unterschieden bei verschiedenen Exemplaren desselben Modells kommen. Neuere Synthesizer haben das Problem größtenteils behoben, aber beim Minibrute, der bei Markteinführung der wahrscheinlich günstigste Analogsynthesizer mit normalen Tasten war, würde ich das auch nicht ausschließen.

    Allerdings wäre es merkwürdig, wenn der digital gesteuerte und damit gegenüber Serienstreuungen in der Regel robustere Arpeggiator davon auch betroffen wäre. Das unterschiedliche Tempo hätte man anfangs mit MIDI Clock oder Tap Tempo erklären können, so dass die Reglereinstellung vom tatsächlichen Tempo abweicht. Aber mit den Veränderungen beim Drehen des Tempo-Reglers scheidet das wohl auch aus.

    Einen nachträglichen Overdub halte ich für fragwürdig, denn die Leuchten für das Auslösen der Hüllkurven sowie das Tempo des Arpeggiators passen einigermaßen zu dem, was man hört. Das nachträglich so hinzuschneiden wäre eine ziemliche Arbeit. Und wenn man in den Kommentaren stöbert, findet man diese Aussage des Kanalbesitzers:

    Da das Video am 12.07.2012 hochgeladen wurde, kommt das hin. Nachträgliche Schnitte sind daher eher unwahrscheinlich.

    Dafür liegt aber eine andere Erklärung näher: sein Modell ist ein Prototyp, bei dem manche Parameter - darunter die Geschwindigkeit des Arpeggiators - anders kalibriert sind.

    Ich denke also nicht, dass da groß getrickst wurde. :)
     
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  3. GuywithBass

    GuywithBass Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.19   #3
    @egoldstein

    Vielen Dank für Deine Einschätzung. Dieser kann ich folgen. Das mit dem Prototyp und ggf. anderer Kalibrierung gegen über dem Serienprodukt erklärt es mir.

    Ich bin zwar Anfänger und sehe daher meinen nicht vorhanden Fähigkeiten mit der gebotenden Nachsicht an, aber ich war schon schwerbeeindruckt das der Kolleg im Video einma Hingriff und einen tollen Sound herausbekam und ich selbst durch einfachstes Nachmachen nicht den Sound auf dem Punkt hinbekam.

    Der Hinweis "I had about 24 hours to make the videos I did." Erklärt mir da dann doch einiges, warum das alles so zugig ohne Irrtum von statten ging.
     
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