Alter Paula neues Leben einhauchen - was braucht es?

axcyer
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Hallo miteinander,

vorab: was jetzt kommt, sind Anfängerfragen zum Thema Technik, Upgrades, Set-Up und dergleichen. Würde mich über Beistand und Empfehlungen von euch Fortgeschrittenen freuen :engel:

Ich habe seit vielen Jahren eine schwarze Les Paul Studio von Epiphone hier stehen. Sie war damals meine zweite E-Gitarre und ist seither irgendwie buchstäblich das schwarze Schaf meiner Besitztümer.
Ich bin mit ihr nie richtig warm geworden; verkaufen wollte ich sie aber auch nicht. Mal davon abgesehen, dass dabei eh nicht viel rausspringen würde.
Seither steht sie halt bei mir rum und ein Satz Saiten nach dem anderen verrostet an ihr. :rolleyes: Damit soll jetzt Schluss sein.

Ich habe jetzt 'ne Weile frei und mich entschlossen, der alten Dame neues Leben einzuhauchen, was mir gleichzeitig dabei helfen soll, mich endlich mal ein wenig mit der ganzen Technik und dem Set-Up einer Gitarre auseinanderzusetzen.
Zunächst wollte ich "untenrum" anfangen mit Tailpiece und Bridge, die beide ziemlich unschön aussehen und letztere sehr schäbig und wackelig (mit dieser Feder) erscheint. Das sei wohl nix Ungewöhnliches.

Ich habe mir diese Teile nun auf die Wunschliste gepackt. Als Azubi versuche ich, preislich auf vernünftigen Wegen unterwegs zu sein.
Tailpiece: https://www.thomann.de/de/gotoh_ge101zs.htm
Bridge: https://www.thomann.de/de/gotoh_ge103bt_bk.htm

Das ganze andere rostige Metall (Schrauben) im Bereich der Humbucker wollte ich hierdurch ersetzen:
https://www.thomann.de/de/thomann_humbuckerframe_screw_set_b_bk.htm
https://www.thomann.de/de/thomann_humbucker_highscrew_set_bk.htm

Vielleicht könnt ihr mir sagen, ob ich mit diesen Teilen auf dem richtigen Weg bin. Ich denke, die passen alle. Habe die Maße natürlich auch verglichen, nur war ich etwas irritiert, weil in den Bewertungen manchmal von unterschiedlichen Gewinden die Rede war. Damit wollte ich nun erst einmal starten, in der Hoffnung, dass Sattel und Mechaniken (noch) einigermaßen taugen.

Was mir jetzt noch fehlt, sind so die Essentials an Werkzeug und Zubehör zum Arbeiten an einer Gitarre, wobei es in meinem Fall ja gar nicht viel mehr zu benötigen scheint.
Dennoch möchte ich fragen, ob ihr mir eines der vielen Werkzeug-Sets auf Thom. empfehlen könnt. Ich denke, das würde mir als Anfänger mit schmalem Geldbeutel erst mal reichen (bevor ich mir jetzt Feilen & Co. für hunderte Euro kaufe).

Vielleicht versteht ihr ja, was ich meine.

Im Voraus besten Dank für eure Tipps! :great:
 
Eigenschaft
 
Ich bin mit ihr nie richtig warm geworden; verkaufen wollte ich sie aber auch nicht. Mal davon abgesehen, dass dabei eh nicht viel rausspringen würde.
...bevor ich Empfehlungen auspreche, eine kurze Frage:
Da sie das "schwarze Schaf", mit der Du nie richtig warm geworden bist, ist...warum upgraden?
Du änderst mit den genannten Upgrades evtl. Nuancen im Sound, aber von der Haptik o. dem handling(Spielgefühl) änderst du nichts.
Ich frage, weil ich auch auf einer baugleichen Gitarre(Studio Worn Brown) angefangen hab.
Ich habe eine Gotoh Tune-o-matic Brücke verbaut, Rocksongs PU's, Alpha Potis und Orange Drop Caps incl. 50's Wiring.
Das ist, bis auf das STP, alles was man "Soundmäßig" mMn machen kann.
Sie klang auch besser, "aufgeräumter", klarer...
ABER...weiterhin dünn und drucklos.

Ich würde einen Verkauf in Erwägung ziehen.
Verlust machst du so oder so.
Aber vieleicht hat ein anderer Anfänger mehr Freude damit und du hilfst jemandem ins Hobby.

Das Geld, was du jetzt für Tuning/Upgrades geplant hast, plus den Verkaufspreis...und du bist nicht mehr weit von einer gebrauchten Gibson LP Studio...

Ich hab mir dann z.B. eine 2016er Gibson 50's Tribute(Studio) gekauft (777.- neu)

Ich kann es nur aus meiner Erfahrung wiedergegeben, aber allein der "Druck" im Sound, das war ein Unterschied wie Tag & Nacht.
Seit dem...liegt die Epiphone im Schrank und wartet darauf jemand anderem den Einstieg zu ermöglichen...

In dem Video vom Olli(Session), hört man es recht gut raus.
Gut...der will Gibson verkaufen...aber das muss man halt ausblenden...

Wenn es aber eine Herzensangelegenheit ist, weil sie die "Erste" ;) war...
Dann kann ich dir sagen welche Teile du einbauen könntest.
Die genannten Gotoh Brücken sind schonmal sehr gut und vom P/L-Verhältnis sowieso.
Ob Nashville/GE103(14mm) o. ABR1/GE104(11mm) ist die Frage. Ich würde die schmale Version nehmen, da ich z.B. das STP ganz runter geschraubt habe.
Und dann lagen einige Saiten hinter den Reitern an der orig. Brückenkante auf...mit der 11mm Version(GE104) passt das.
Ich würde als erstes eine Gotoh GE104 ABR-1 Style incl. neuer Bolzen/Bridge Studs(Faber inserts 8mm => 4mm) einbauen.

Bei den Potis ist das Achsenmaß 8mm, nicht 10mm wie beim Original.

Wichtig ist...das die Parts für Asia Import gedacht sind.

LG
Benjamin
 
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Ich kann dem Beitrag von kikiroro wenig hinzufügen, würde also auch jede unnötige Investition unterlassen.

Wenn es irgendwie geht würde ich vorher mal `nen Fachmann drüberschauen lassen um festzustellen ob strukturell alles in Ordnung ist, denn sonst ist es nur rausgeschmissenes Geld.
 
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Moin und besten Dank für eure Beiträge.

Blicke gerade auch etwas kritisch drein, weil es sich doch ziemlich summiert. :rolleyes:
Möchte ja eigentlich eher im Bereich Home-Studio/-Recording investieren.
Aber wenigstens die Brücke mit dieser "losen" Feder und den wackelnden Saitenreitern würde ich gerne ersetzen. Dann bleibt der Bereich halt auch erst einmal chromig und ich entdecke die Paula Stück für Stück neu.

Mir geht es hauptsächlich darum, einfach mal zu basteln und mich mit der Gitarre und den Bauteilen auseinanderzusetzen.
Die Absicht ist nicht, eine hochkarätige Epiphone hervorzubringen, in die hunderte von Euro versenkt wurden, um den Sound möglichst gibson-like zu machen.
Ich spiele eh auf einem Boss Katana Mini - so viel zum Thema Sound bei mir ...
Ich dachte, jetzt habe ich sie ja schon hier stehen, und eigentlich will ich ja auch auf ihr spielen und sie in brauchbaren Zustand zurückversetzen.
Nur die Bespielbarkeit und vor allem Stimmbarkeit hat mich in den letzten Jahren immer etwas Abstand nehmen lassen.
Ich möchte sehen, inwiefern ich da selbst Hand anlegen kann, auch mit einfachen Tricks wie Saiten richtig aufziehen und dehnen, Sattel bearbeiten usw.

Und klar, irgendwie bedeutet sie mir auch was, war sie doch meine zweite E-Gitarre und ist seit über 10 Jahren bei mir (ja, ich spiele echt schon lange und habe trotzdem keine Ahnung).

Ich habe nicht das Gefühl, dass ein Verkauf vernünftig wäre. Das Ding ist fast 12 Jahre alt, bedarf eines Set-Ups sowie eines neuen Pickguards (habe ich in der Jugend mal vollgemalt), hat kleinerei Macken und ist allgemein nicht die Schönste.
Was springt hierbei noch raus? Ein Hunni? Dann stehe ich da mit einer Squier Tele, Humbucker adé. Das wäre auch doof.
 
Hier meine Erfahrung mit meiner einzigen Epi LP (jr):

Online gebraucht und ungesehen gekauft, weil mich eine Jr. gereizt hat.
Erster Eindruck: der Hals war nicht meins und sie klang dünn und irgendwie leblos ... Obwohl der Vorbesitzer einen Seymour Duncan Antiquity P90 eingebaut hatte. ( Upgrade 1, ca. 170€ )
Der Bequemlichkeit wegen habe ich Grover Locking Tuner eingebaut ( Upgrade 2, ca 80€ gebraucht )
Aufgrund der Wraparound Bridge hat mich die Intonation in den Wahnsinn getrieben. Neue Brücke eingebaut ( Upgrade 3, 140€ )

... am Ende hat sich klanglich nichts verbessert, bessere Intonation ja, aber Bespielbarkeit und Klang waren immer noch nicht meins.

Verkauft mit ca. 180€ Verlust.

Fazit: wenns von Grund auf nicht passt ... Weg damit, solche Geschichten mache ich nicht mehr
 
irgendwie bedeutet sie mir auch was, war sie doch...
Ich habe nicht das Gefühl, dass ein Verkauf vernünftig wäre.
Na also. Dann soll sie auch bleiben.

Mir geht es hauptsächlich darum, einfach mal zu basteln und mich mit der Gitarre und den Bauteilen auseinanderzusetzen.
...Dann sind deine ersten Vorhaben ja goldrichtig.
Kauf dir die Gotoh GE104 und versuche noch die Faber Bridge Studs ins Budget zu packen.
Du brauchst nämlich Adapter von Epiphone/8mm auf 4mm/Gotoh.
Dann bist du diese Rappelfeder los.

Nur die Bespielbarkeit und vor allem Stimmbarkeit hat mich in den letzten Jahren immer etwas Abstand nehmen lassen.
Ich möchte sehen, inwiefern ich da selbst Hand anlegen kann, auch mit einfachen Tricks wie Saiten richtig aufziehen und dehnen, Sattel bearbeiten usw.
Ich hab an meiner Epiphone Studio das Griffbrett abrichten geübt. Das hat enorm was gebracht an Bespielbarkeit. Nur da muss man mit ganz viel Geduld dran gehen. Drauf'feilen geht nämlich nicht mehr;).

Ja...dann würde ich als nächstes die Tuner tauschen...da kenn' ich mich aber nicht großartig aus.

Naja...ich mochte sie nicht...die Epiphone Studio PU's...geschmacksache.

Und ja...die ganzen Modifikationen...kosten.
Das läppert sich:rolleyes:...

Grüße
 
1. Mach neue Saiten drauf (kostet € 10,-)
2. mach den Dreck von den Bundstäbchen weg (kost nix)
3. mach die ganze Klampfe mal ordentlich sauber (kost nix)
4. stell die Saitenlage über Brücke und trussrod ein so dass sie Dir zusagt (probiers aus, kost nix)
5. probier unterschiedliche Höhen Einstellungen bei den PUs (kost nix)
6. rostige Teile bleiben dran (andere zahlen für sowas extra)!
7. und wenns jetzt immer noch rappelt / scheppert (tut es das denn?) kannst du anfangen Teile zu tauschen. Bei mir hat das aber nie eine signifikante Verbesserung gebracht.
8. und letzter Tip: Stöpsel das Teil mal an einen lauten Amp und spiel laut! Das wirkt Wunder...
 
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Ich möchte sehen, inwiefern ich da selbst Hand anlegen kann, auch mit einfachen Tricks wie Saiten richtig aufziehen und dehnen, Sattel bearbeiten usw.

Das letztere ist ein ganz wichtiger Punkt. Auch eine wirklich gute Bundierung und Hardware kann es nie ausgleichen, wenn der Sattel schlecht gearbeitet, insbesondere nicht tief genug gekerbt ist. Ich würde sogar sagen, dass hier das am weitesten verbreitete Defizit liegt, das bei Gitarren die Bespielbarkeit beeinträchtigt.

Die Bundierung ist heute meist schon bei recht günstigen Gitarren ganz ordentlich. Was Du hier schon mal machen kannst, ist die Bünde mal gründlich zu polieren. Gerade hatte ich mal wieder für einen Bekannten eine Gitarre in der Kur, eine Fender MIM Standard Strat, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Spielte sich etwas widerspenstig, die Intonation war trotz korrekt eingestellter Oktavreinheit auch nicht so toll, und die Saiten hatten auch schon bessere Zeiten gesehen. Waren jetzt weder verdreckt noch rostig, aber die sollten bei einem Setup eigentlich immer runter. An der Gitarre war eigentlich nichts so richtig einladend, vom hakeligen Stimmen über das auffallend blasse RW-Griffbrett bis hin zum etwas dünnen Sound.

Obwohl es sich um eine Strat handelt und daher nicht alles 1:1 übertragbar ist, wollte ich mein Setup mal als Anregung schildern. Was habe ich also gemacht?

- Saiten runter, Griffbrett gründlich mit Dunlop Lemon Oil geölt. Hat der Optik und dem Greifgefühl sehr gut getan, das Holz muss wirklich extrem ausgetrocknet gewesen sein.
- Mit der Feile die in den oberen Lagen etwas herausstehenden Bundenden geglättet. Man hat sich jetzt nicht dran verletzt, aber es war auch nicht angenehm, da entlang zu fahren.
- Bünde mit Poliervlies auf Hochglanz gebracht.
- Halsstab eingestellt, der Hals hatte ein wenig zu viel "Bow".
- Neuer Satz 10er drauf.
- Ganz wichtig: Sattel tiefer gekerbt. Saiten klemmten, unnötiger Kraftaufwand beim Greifen in tiefen Lagen, die Intonation der Akkorde war erschwert und die Saitenlage auch insgesamt unnötig hoch.
- Den Saitenniederhalter h/e mit einem Distanzstück so erhöht, dass die Saiten nur noch etwa so hoch wie D und g-Saite liegen. Verbesserte deutlich die Stimmstabilität bei Bendings.
- Die Sechskantmuttern der Mechaniken angezogen, denn die hatten sich über die Jahre gelockert. Verschlechtert das Sustain, erschwert das Stimmen und kann mitrappeln.
- Gängigkeit der Stimmwirbel eingestellt. Die waren unnötig fest, was beim Stimmen zu viel Kraft erforderte, und das auch noch von Saite zu Saite unterschiedlich.
- Tremolo mit 5 Federn ausgestattet und aufliegend eingestellt. Eigentlich mag ichs lieber schwebend, aber der Kollege ist "strictly rhythm, doesn't wanna make it cry or sing..." :D
- Tonregler für MiddlePU auch auf den StegPU gelegt (Okay, eigentlich kein Setup mehr, aber bei einer LP könnte man analog zB mal das 50s Wiring ausprobieren).
- PUs etwas höher eingestellt, aber natürlich unter der Stratitis-Grenze.

Tja, was soll ich sagen - die Gitarre macht in ihrem jetzigen Zustand wieder richtig Spaß, und ich freue mich schon drauf, sie ihrem Herrchen in die Hand zu drücken und sein Gesicht zu sehen. Spielt sich sahnig, intoniert sauber in allen Lagen (im Rahmen des Möglichen bei einer Gitarre), ist gut in Stimmung zu bringen und hält sie dann auch. Richtig gutes Sustain und ein in allen Lagen ausgeglichener, erstaunlich stabiler Ton, der mich schon mit den Werks-PUs sehr überzeugt hat. Das Halsprofil hat mir sehr gut gefallen, und die Bundierung war von der Substanz her wirklich gut. Dass die Bundenden etwas rausgekommen sind, lang mit ziemlicher Sicherheit am völlig ausgetrockneten Holz des Griffbretts. Vorher sah es nach "zu lange im Schaufenster in der Sonne gehangen" aus, jetzt ist es optisch wieder ein Blickfang mit hübscher Maserung.

Was ich wirklich nochmal betonen muss, ist wie unverzichtbar ein optimal gekerbter Sattel ist. Bei günstigen Gitarren ist das ein ganz typischer Punkt für Sparmaßnahmen, und das hat auch seinen Grund - es kostet Zeit und damit bei der Herstellung auch Geld. Man muss sich nämlich etwas an das Optimum herantasten und immer wieder probieren; denn wenn man zu tief kerbt, können die Leersaiten schnarren - was meist bedeutet, nochmal bei Null anzufangen (was bei einer 250 €-Klampfe einfach nicht drin ist). Der Anschlag ist halt individuell verschieden stark, und im Laden will man als Hersteller auf gar keinen Fall, dass es dann schnarrt. Da geht man im Zweifel also lieber etwas höher, das verzeihen die Kunden eher, weil sie denken "die Saitenlage stell ich mir mit der Bridge dann noch ein bisschen tiefer, dann passt das schon." Erst zu Hause merken sie dann, dass man damit schnell an Grenzen stößt, wenn es am anderen Ende der Saite hakt...

So ganz einfach ist das Sattelkerben leider nicht, aber auch keine Raketentechnologie. Das A und O ist es, sich langsam ranzutasten und nicht schnell, schnell zu feilen. Es gibt ja im Netz jede Menge Anleitungen, bis hin zu Videos. Ich selbst hab damit aber nach Altväter Sitte anhand dieser Beschreibung mit ein paar Zeichnungen angefangen:

https://www.rockinger.com/index.php/de/_/p-ROC_Workshop_Sattel

Es lohnt sich wirklich, sich ein paar Sattelsägen und -feilen anzuschaffen und das zu erlernen. Trotzdem kocht auch ein Custom Shop nur mit Wasser, und die famose Bespielbarkeit einer Suhr oder PRS ist mMn viel weniger die Folge spezieller Halsprofile oder gar Materialien als das Resultat sorgfältiger Detailarbeit. Ich für meinen Teil stelle immer wieder fest, dass ich auf (nicht zu) dünnen oder dicken, schmalen oder breiten Hälsen zurecht komme und selbst die Höhe der Bünde sehr unterschiedlich sein kann, solange alles korrekt verarbeitet ist.

Gruß, bagotrix
 
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Moin und besten Dank noch für die zuletzt hinzu gekommenen Beiträge. Werde ich mir im Hinterkopf behalten.

So, wo fange ich an... heute kam ein Paket vom T.
Die schönen schwarzen Schrauben für die PU-Höhenverstellung sind leider unbrauchbar, da minimal zu schlank. Rutschen durchs Gewinde.
Immerhin passen die 8 Stück für die Rahmen einigermaßen. Hier sind die Köpfe leider äußerst klein und versinken fast in den Löchern. Aber nur fast.
Ein bisschen cleaner sieht es aber schon mal aus, Gott sei Dank. :)

Was mir ein bisschen Bauchschmerzen bereitet ist die neue Bridge. Die kam zwar mit Hülsen und Bolzen, wobei erstere leider zu schmal sind (die Originalen sind wie Dübel in der Mitte etwas nach außen verformt und sitzen fest) und die Löcher in der Bridge zu groß erscheinen für die Stifte. Die Bridge eiert ziemlich hör- und sichtbar umher. Nur die alte Bridge sitzt gut und fest auf den alten wie auch neuen Stiften. Hier ein Video:



Was sagt ihr dazu? Ich habe bereits auf Google gesucht und es scheinen immer wieder Leute genau dieses Problem zu haben.
Ziemlich komisch, dass die Bridge selbst auf den dazugehörigen neuen studs so herumwackelt.
 
Das ist die "Toleranz", die benötigt wird um die Brücke horizontal gesehen, schräg verstellen zu können.
Die Brücke ist ja in der Regel auf der Bassseite höher justiert als auf der Trebleseite.
Wenn da kein Spielraum ist, kann man nur gerade hoch und runter...;)

Wenn du das mit etwas weniger "Toleranz" willst...musst du ein paar Euros mehr drauflegen.
Lohnt sich aber hier nicht...

Grüße
 
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Hmmm - ein bisschen Spiel muss ja sein. Darf ja nicht klemmen.

Ich würd´ mir da nicht so `ne Birne machen - unter Saitenspannung rappelt und eiert da schon nichts...
 
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