Amp: Eruption Triode 833

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1980Thomas1980
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Hallo Kollegen,

ich bin auf der Frankfurter Musikmesse auf einen kuriosen Amp gestoßen
und wollte mal fragen was ihr so denkt.

Das Vollröhren-Top wird von einer kleinen Ampschmiede aus Berlin
hergestellt und nennt sich "Eruption". Besonderheit neben vielen
Extras, sie werben mit einer neuen Röhrentechnik (Triode 833).

Diese Röhren sind im Amp verbaut:


Roehren.jpg

So sieht das Teil aus:

top.jpg
front.jpg
back.jpg
stack.jpg

Info in a nutshell:


- 100 Watt mit Power Triode 833
als Single Ended (Class A) Endstufe

- 5 x ECC 83; 2 x ECC 81; 2 x EL 34 / KT88 / 6550

- 6 Kanäle mit separater Gain und Volume Regelung:
2 x Clean
2 x Crunch mit Boost-Schaltung
2 x Lead mit besonderer EQ-Mittenregelung

- Speziell entwickelte aktive Klangregelmodule
für jeden Kanal; variabel veränder- und
austauschbar über Steckplätze!

- Master 1/2 für zwei Grundlautstärken

- 5 x FX-Einschleifwege,
alle schalt- und regelbar in Mix und Pegel

(mehr auf http://preuss-n-koenig.de )

Meine Fragen an die interessierte Musikeröffentlichkeit:

1. Wirkt sich eine Triode 833 überhaupt auf den Röhrensound des Amps aus?
2. Was denkt Ihr über den Amp?
3. Weiß jemand wie teuer das Teil ist?
4. Hat das schon jemand hier angetestet?

Ich würde mich freuen, wenn Ihr hier einige Eindrücke festhaltet
die Ihr so zum Amp habt. Also Rock´N´Roll und lasst die Tasten glühen!

Lg, Thomas
 
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[E]vil
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1. Wirkt sich eine Triode 833 überhaupt auf den Röhrensound des Amps aus?
2. Was denkt Ihr über den Amp?
3. Weiß jemand wie teuer das Teil ist?
4. Hat das schon jemand hier angetestet?
1. keine ahnung aber das teil macht mir irgendwie angst...
2. verdammt interessant, die ausstattung ist der hammer
3. leider nicht aber bei der ausstattung und herstellung in deutschland würd ich über 4k ansetzen

edit: hui der wiegt 33,5kg o_O
 
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1980Thomas1980
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1. keine ahnung aber das teil macht mir irgendwie angst...

Hi [E]vil, dank dir für dein Kommentar! Ich frag mich die ganze Zeit ob "ES" nur schick leuchtet oder ob es
sich direkt auf den Gitarrensound auswirkt... :ugly:
 
Sele
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1. Wirkt sich eine Triode 833 überhaupt auf den Röhrensound des Amps aus?
2. Was denkt Ihr über den Amp?
3. Weiß jemand wie teuer das Teil ist?
4. Hat das schon jemand hier angetestet?

1. Nein weil es keine "Röhrensound" gibt. Eine "Röhre" klingt nicht automatisch nach "Röhre" wie sich das der Gitarrist vorstellt sondern erst dann wenn der Entwickler das so will.
2. Sieht mir nach einem weiteren Versuch der Eierlegendenwollmilchsau aus, imho ist das am Markt vorbei und mehr dazu gedacht "zeigen was geht". Generell denke ich auch eher das die Röhrenenthusiasten sich da gedanklichen vergleiche zu Autos auftun. Auch in dem Fall wird sicherlich eine vielzahl eher an alte amerikanische "Big Block" Autos denken. Aber Elektronik und Mechanik haben selten was gemein: Oder wie hoch war noch mal der Wirkungsgrad eines Elektromotors im Vergleich zum Benziner ;)? Was mich eher interessieren würde: Ist das teil so überhaupt durch den EMV test gekommen? Die 833 ist eine Senderöhre (daher die maximale Anodenspannung von 4kV!) und auch nicht wirklich neu.
3. k.a. frag doch beim Hersteller nach
4. nö

Im übrigen bin ich der Meinung das Innovation im Röhrengerätebau anders aussieht. Ich erachte z.B. die MSR-Geschichte die Bugera, H&K, Marshall inzwischen verbaut und das "eingebauter Tubedoktor" oder ähnlich das uController gebilde nennt - für wesentlich(!) Innovativer. Jetzt aber auch nicht so Innovativ das es auf einer Messe in der es lediglich um Elektrotechnik geht - irgeendwie für aufsehen sorgen würde ;).

Grüße
 
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eguana
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Das sieht ja schon alles sehr gut aus... aber ohne Soundbeispiele ( gibt es ja leider noch nit auf der Homepage) schwer zu beurteilen... Mir persönlich dann doch zuu viele Funktionen und Schnick Schnack und Amps Preislich irgendwo bei 4 K ( davon ist bei der Austattung wirklich auszugehen ) haben es auf dem Markt nicht leicht... da muss dann schon was kommen.
 
jaki
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Selbstverständlcih wirkt sich das irgendwie auf den Sound aus.
El 34 klingen ja auch anders als 6L6.

Allerdings wird dir keiner sagen können wie (oder hat irgendjemand schonmal so eine Röhre gesehen/gehört?).

Ich finde die Ausstattung an dem Teil aber auch sehr cool. Anscheinend verfolgen die ein ähnliches Konzept wie der VH4 - flexibel wie ein Rack, aber alles im kompakteren Top-Format.
Schön ist dieses Monster aber nun wirklich nicht :redface:

Auf der Musikmesse guck ich mir den natürlich mal aus der Nähe an;)
 
[E]vil
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2. Sieht mir nach einem weiteren Versuch der Eierlegendenwollmilchsau aus, imho ist das am Markt vorbei und mehr dazu gedacht "zeigen was geht".
och da wirds sicher auch kunden für geben. also ich steh auf solche teile :D
 
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Hi,

wundert mich schon seit langem, dass der rein optische Chique der Röhren-Hifi-Amps - wo man schon längst Senderöhren verbaut und alles, was irgendwie flaschen- und lampenmässig überdimensioniert und leuchtend aussieht und womöglich noch separate, seitlich- oder obenliegende HV-Anschlüsse mit Riesen-Anschlusskappen hat - nicht schon längst auf die "ordinären Kisten" der Gitarrenamps übergeschwappt ist.

Gru Michael
 
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Schon wieder so ein "ich will anders sein"- Ding.

Wenn das Ding 100W in A macht, dann darf man mit einer Leistungsaufnahme von 400-500W rechnen. Das halte ich aber für gewagt, weil die Röhre nur 300W verheizen darf (CAS) und daher ein Wirkungsgrad von 33% nötig wäre. Wenn die das hinbekommen haben, Respekt. Die dicken Treiber lassen darauf schließen, dass das gehen kann...

Dazu werden die Trafos bei der Leistung riesig und in SE A besonders der Ausgangsübertrager. Ebenso die Stromkosten.

Außerdem sollte man generell die Frage stellen, wer einen 100W SE A Verstärker braucht, wenn die normalen 100W Verstärker sowieso größtenteils in A laufen, weil der B Betrieb erst bei höheren Leistungen einsetzt....

Die 833A ist außerdem eine Senderöhre und wird üblicherweise mit Hochspannung (bis zu 3000V) betrieben. Das bringt einige Probleme mit sich, wenn es um das Design der Schaltungen "unten drin" geht, besonders im Netzteil.

Kurzum: Für mich wäre das Ding nichts, weil es groß, schwer, kompliziert ist und viel zuviel Strom braucht.
Das heißt aber nicht, dass nicht irgendjemand das Ding kaufen und benutzen kann oder dass es schlecht klingt! Ich finde es nur vom Endstufen-Ansatz her fragwürdig.

Sinnvoller wäre es gewesen, einen Gegentaktverstärker mit zwei dieser Röhren zu bauen. Für Bassisten. Da kommen nämlich ca 1600W raus ;)

MfG Stephan
 
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Danke an alle die hier ihre Gedanken offen gelegt haben.

An Jaki:
Auf der Musikmesse guck ich mir den natürlich mal aus der Nähe an

Über einen kleinen Bericht würden sich hier sicher einige freuen. Wenn du die Möglichkeit hast anzutesten wäre es toll, wenn du einige Zeilen hier schreibst. :great:
 
jaki
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Ich guck mal was da geht.

Wirklich ausführliches Antesten wird auf Grund der Lautstärkeeinschränkungen und dicker Ohren (das wird ja nicht der einzige interessante Amp/Gitarre/whatever da sein ;) ) allerdings nicht möglich sein.
Aber ich kann ja probieren aus dem Hersteller noch ein paar Infos rauszuquetschen ;)
 
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1980Thomas1980
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Aber ich kann ja probieren aus dem Hersteller noch ein paar Infos rauszuquetschen

Sehr gut! Dank dir jaki. Hat noch jemand Anmerkungen zum Amp?
 
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Hat noch jemand Anmerkungen zum Amp?

Selbstverständlich!

Besonderheit neben vielen
Extras, sie werben mit einer neuen Röhrentechnik (Triode 833).

Ich finde es amüsant, dass du da eine "neue Röhrentechnik" ansprichst. Die 833 ist eine uralte Konstruktion aus dem 2. Weltkrieg, sie wurde in Sendern der 1kW-Klasse benutzt. Daher ist diese Röhre sicher nichts Neues. Es gibt Datenblätter, die auf 1945 datiert sind und man darf annehmen, dass das Militär die Röhren schon deutlich (!) früher hatte.

Verstärker in Klasse A sind außerdem die älteste Art, überhaupt Verstärker zu bauen.

Und Trioden allgemein sind die ältesten, da einfachsten, gesteuerten Röhren überhaupt.

Von daher entspricht die Endstufe prinzipiell erstmal der ältesten Endstufentechnik die es gibt, mit einer der ältesten überhaupt noch käuflich zu erwerbenden Röhre dieser Leistungsklasse und keinesfalls der neuesten Röhrentechnik. :D

Ganz unabhängig davon gibt es keine neue Röhrentechnik, weil das alles schon gebaut wurde ;)

Ich frage mich bei der ganzen sache aber schon, ob die da eine Klasse A1 oder A2 Endstufe gebaut haben, also ob sie in den Gitterstrombereich aussteuern oder nicht. Die zwei EL34 (...) als Treiber (?) deuten darauf hin, dass sie die Endstufe in A2 betreiben. Und da geht dann schon was :)
Diesbezüglich wären einige "Innenfotos" und Gespräche mit dem Endstufenentwickler sicherlich interessant.

Auch interessant wäre die Frage nach der Kühlung, da die 833 (oder 833A, welche ist da jetzt verbaut?) eigentlich Kühlkappen an den Glasdurchführungen sehen will und sich auch über einen längs des Kolbens durchblasenden Luftstrom freut. Die Konstruktion sieht auf den Bildern aber eher nach einem geschlossenen Toaster aus ;)

Für mich persönlich ist die Geschichte natürlich technisch reizvoll, aber ich finde es für die Anwendung "Gitarrenverstärker" absolut unbrauchbar :D

MfG Stephan
 
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oha da war meine angst vor dem ding ja berechtigt :D

Schon wieder so ein "ich will anders sein"- Ding.
find ich prinzipiell gut. wenigstens nicht schon wieder ein "ich will eine möglichst genaue kopie von einem schon 20 mal kopierten amp sein"-ding. allerdings bin ich nach deinen ausführungen deiner meinung, da ist wohl leider jemand etwas übers ziel hinaus geschossen... schade eigentlich, denn die restliche ausstattung des amps ist wirklich sehr interessant.

Auch interessant wäre die Frage nach der Kühlung
auf dem bild von der rückseite sieht man einen 120mm (glaub ich) lüfter, reicht sowas aus?
wie lange hält so eine röhre theoretisch? wird die ähnlich oft gewechselt wie eine 6l6/el34/usw.? muss da auch bias eingestellt werden? ich denke mal die meisten amptechs werden so eine röhre noch nie gesehen haben...
 
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Ja bei der Rueckansicht sieht man einen Luefter der genau die Röhre befeuert. Stellt sich allerdings nun die Frage in wie weit dort z.B. Hitzeprobleme herrschen. Oder wo man so eine Röhre als Ersatz her bekommt? Kann mich allerdings daran erinnern das so ein Röhrentyp nicht nur in der Funktechnik verbaut wurden, sondern auch auf Schlachtschiffen im 3. Reich. Z.b. im Bereich primitivster Computer auf Röhrenbasis noch um entfernungen zum Ziel zu messen, was dann direkt mit Höhenausgleich wie auch unter Beruecksichtigung des Wellengangs an die Kanonen weiter geleitet wurde, sodas man nicht mehr per Hand einstellen musste und natuerlich exaktere Ergebnisse hatte als es ein Zielbeobachter (in dieser Zeit noch sehr angesagt gewesen, war mit ein paar Messinstrumenten auf Längsachse zwischen den Waffentuermen vorn und hinten in einer extra Gefechtsbruecke stationiert) jemals konnte. Die Graf Spee hatte sowas z.b., die Gneisenau sollte damit urspruenglich nachgeruestet werden, war aber zu teuer.
 
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[E]vil;5799844 schrieb:
auf dem bild von der rückseite sieht man einen 120mm (glaub ich) lüfter, reicht sowas aus?
wie lange hält so eine röhre theoretisch? wird die ähnlich oft gewechselt wie eine 6l6/el34/usw.? muss da auch bias eingestellt werden? ich denke mal die meisten amptechs werden so eine röhre noch nie gesehen haben...


Hallo Bösewicht :D!

Man kann die Röhre auf zwei Arten kühlen: Konvektion oder Zwangskühlung mit Pressluft.

Das Datenblatt sagt zur Konvektion:

Natural cooling means that adequate free circulation of air around the tube is necessary.

Das fällt aus, da hier eine Kiste um die Röhre herumgebaut ist. Dann bleibt noch das hier:

Forced air cooling means that an air flow of 40 cfm from a 2"-diameter nozzle directed vertically on bulb between grid and plate seals is required to limit temperature between these seals to 145°C.

Das heißt, dass man ein Rohr oben auf die Röhre richten muss, durch das 40 Kubikfuß pro Minute (das sind ca. 1,1 KUBIKMETER Luft pro Minute! Denkt euch mal den "Sound", den das macht!) auf die Röhre geblasen werden. Die Problematik bei der 833 ist nämlich die Tatsache, dass besonders der Anodenanschluss so ausgeführt ist, dass durch ihn nennenswert Wärme abtransportiert werden kann.
Und genau deswegen sollte man tunlichst NICHT diese Kappen, die da oben in dem Bild gezeigt werden, verwenden, sondern sowas hier:
220px-RCA-833A.jpg
(Quelle: Wikimedia.org)

Sonst wird die Röhre früher oder später den Hitzetod sterben.

Das steht übrigens auch im Datenblatt, nämlich:

Johnson Assembly Cat. No 124-212 consisiting of ceramic mounting for filament end and two heat-radiating connectors for grid and plate terminals.

Anblasen von der Seite mit einem Lüfter wird in den Datenblättern nicht erwähnt und ist auch generell nicht empfehlenswert, da das zu einer ungleichmäßigen Temperaturverteilung im Glaskolben führt, was bei mir und bei vielen anderen Entwicklern in vielen Designs schon zu Spannungsrissen im Glaskolben geführt hat.

Man kann natürlich auch unten ein Loch um die Röhre machen und den Kamineffekt ausnutzen, nur wüsste ich bei diesem Verstärker nicht, wie die Luft ins Chassis reinkommen sollte, da ich da keinen Lüfter gesehen habe. Daher würden mich auch Fotos "von unten" interessieren.

Ich würde mich daher über weitere Infos zu dem Gerät sehr freuen - vor allem über ein paar Fotos von unten. Der Aufbau des Netzteils und die Kühlung wären dabei meine Hauptinteressenpunkte, ebenso die Schutzschaltungen gegen Fehlfunktionen der Röhre und der Ansteuerschaltungen.

Edit:
Kann mich allerdings daran erinnern das so ein Röhrentyp nicht nur in der Funktechnik verbaut wurden, sondern auch auf Schlachtschiffen im 3. Reich. Z.b. im Bereich primitivster Computer auf Röhrenbasis noch um entfernungen zum Ziel zu messen(...)

Hast du dazu weitere Infos? Email an mich!

Übrigens: Die 833 hat eine Thoriumkathode und ist daher radioaktiv. Schaut euch mal die Thorium-Zerfallsreihe an :).

MfG Stephan
 
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Moin,

naja, als kleine Anmerkung noch so nebenbei: Trioden als (energiefressende) Endstufe (mit einem Wirkungsgrad, der gegen Null geht :D) - hauptsache gutaussehend - sind im Hifi-Sektor ja schon lange én vogue. Schrieb ich ja oben schon.

Im Prinzip hat aber nun Laney mit seiner neuen 50-Watt-Kiste L50H ja "unsichtbar" Ähnliches gemacht, indem man dort Stücker 5 EL34 in A-Schaltung befeuert...

D.h. man hat zwar einen guten Heizofen, der eigentlicher Sinn der Kiste angesichts Energieverbrauch und Wirkungsgrad sollte jedoch nicht allzu streng hinterfragt werden.

Der TOOOON aus dene vielen Röhren - nur das zählt. :D

LG MM
 
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Nein, is ganz logisch - je größer die Röhre desto mehr klingts nach Röhrenamp :D :D :D
 

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