Analogmischpult,Effektrack im Recordingstudio

von resle, 14.02.20.

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  1. resle

    resle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.20   #1
    Hallo Allerseits,
    wir haben durch unsere Liveauftritte, eine Reihe Hardwareeffekt Geräte (u.A. Charisma Spl) und ein Yamaha Analogmischpult im Einsatz. Es zeigt sich in letzter Zeit immer mehr der Trend verstärkt im Studio zu recorden und dabei die Hardwareeffekte und das Mischpult in den Workflow weitestgehend zu integrieren. Womit wir ziemliche Probleme haben ist der zu gestaltende Signalfluss zwischen DAW, Interface, Effekten und Mischpult das heißt wie stöpseln wir das alles zusammen um eine einheitliche Arbeitsumgebung zu erhalten, natürlich ist dies bestimmt auch von der Arbeitsweise (die könnte man immer noch ändern, oder sie den hardwareseitigen Gegebenheiten anpassen) selbst abhängig Ok, aber anyway was gehört am besten mit wem verbunden ist die Frage um digital und analog zusammen zu bringen ? Unser derzeitiges Equipment habe ich beigefügt. Wäre sehr interessiert Eure Meinung bzw. Vorschläge zu erfahren, vielen Dank !

    LG. Larry


    Mac OS X Mojave 10.14.6 + Catalina
    Logic Pro X 10.4.6 + Presonus 4.5 DAW
    Audiointerface RME UC Fireface
    AKAI MPK 61 Masterkeyboard
    Rhode NT2A Studiomikrofon
    Sequential Circuits Prophet 5 Synthesizer
    Eminent 3-Manual Kirchenorgel (per Hauptwerk-Midi-Programm)
    Spectrasonics Omnisphere Synth
    Solina String Machine, Kontakt 6.0 Sampler
    2 Elektrogitarren, Barockflöte, Querflöte, Violine, Klavier
    Analogmischpult Yamaha MG166cx USB
    Rack mit drei HardwareEffektgeräten + Samson S-Patchbay
     
  2. Signalschwarz

    Signalschwarz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.20   #2
    Ist dir nicht aufgefallen, dass Du wohl so ziemlich jedes Teil namentlich genannt hast, nur die Outboard-Prozessoren nicht, wobei es doch genau um diese in der Fragestellung geht?
    Aber wenn ich mir die genannten Geräte anschaue und daraus auf den Preisbereich in dem ihr euch bewegt rückschließe und dann auch noch meinen Grundsatz "wer es nicht verkabelt bekommt, sollte es auch nicht verwenden" mit einfließen lasse, dann lautet meine Antwort bzw. mein Ratschlag an euch: Lasst es sein, lohnt nicht, bleibt im Rechner.

    Falls jetzt was kommt von wegen "wir wollen aber ausprobieren, rumspielen, testen dies das...", dann macht das ruhig. Dazu gehört aber auch, quasi als erster Schritt, sich mit der Verkabelung auseinanderzusetzen.
     
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  3. resle

    resle Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.20   #3
    Hallo Signalschwarz,

    vielen Dank für deine Antwort. Tut mir leid, wenn wir nicht über so ein fundiertes Wissen verfügen, wie du es vielleicht erwartet hast, das ist ja genau der Grund warum wir uns erlaubt haben zu fragen, wir wollen lernen wie wir das "alte" Equipment der Live Auftritte in's Home-Recording-Studio integrieren können, wenn wir schon alles wüßten bräuchten wir auch nicht mehr zu fragen, vielleicht geht's dir anders und du weißt schon alles, dann wärst du ja genau der richtige Ratgeber für uns, nichts für Ungut !

    LG Larry
     
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  4. Zelo01

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    Erstellt: 14.02.20   #4
    Hi:hat:

    Also ich würde mal das Mischpult vergessen. Das trägt nichts zum Klang bei. Klar, Live unverzichtbar. Im Studio würde ich den Mixer in der DAW benutzen. Hardwaremischpult bringt mMn kein Vorteil, wenn das kein Ding der Luxusklasse ist. Es verkompliziert nur alles, und die Klangqualität nimmt höchstens ab, nicht zu. (Rauschfaktor des Pults)
    Die Klangerzeuger die du aufgelistet hast, würde ich direkt audiomässig ins Interface einstöpseln. Empfangen muss der Erzeuger ja nur ein Midisignal, Audio muss nicht zurückgeführt werden. Wenn Eingänge am Interface fehlen, dann umstecken, oder eine zusätzliche ADat-Erweiterung in Betracht ziehen. (Kanäle sollte dein Interface genügend haben, nur analoge Eingänge nicht.)
    Die Effekte um die es geht, hast du leider nicht aufgelistet, bis auf den Charisma. Der Vorteil, den Effekt nicht in die Aufnahmekette zu integrieren, ist unumstritten. --> Man kann nachträglich nochmal Einstellungsänderungen vornehmen. Und man kann die aufgenommene Spur besser bearbeiten (schneiden usw), wenn zB noch keine Hallfahne in der Aufnahme ist. Sonst wird die Hallfahne abgeschnitten. Bei sonem Sättigungsteil wie dem Charisma, gibts kein verlängerten Ausklang, also fällt dieser Vorteil weg. Wenn ihr das Ding auch Live im Einsatz habt, kennt ihr vermutlich auch bereits die Einstellung die ihr haben wollt, und müsst diese nachträglich nicht mehr ändern. Also spricht im Fall des Charismas mMn nichts dagegen, den trotzdem in die Aufnahmekette zu integrieren, und den Effekt gleich mit aufzunehmen. Das vereinfacht vieles.
     
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  5. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.20   #5
    Na ja, ihr habt zu wenig Eingänge um das im Sinne eines einfachen Workflow sinnvoll zu verkabeln und in eine ITB Umgebung zu integrieren.

    Da sollte dann noch ein ADAT ran an das RME.

    Da gehen dann die Hardware Synthesizer drauf und was sonst noch so an analogen Audio Quellen vorhanden ist. Effektgeräte an das Patchbay und die Ein- und Ausgänge der Patchbay dann über das EXT Plugin in S1 als externe Effekte integrieren.

    Fertig....... (;
     
  6. resle

    resle Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.20   #6
    Hallo Zelo01,

    vielen Dank für deine ausführliche Antwort, das hilft uns schon mal echt weiter. Das Recorden betreibe ich zur Zeit alleine, wir spielen nicht zu mehreren über's Interface ein, sondern immer einzeln Spur um Spur.

    Dazu meinten wir dem Sound mehr "Wärme" und "Weichheit" verpassen zu können über's analoge Mischpult, Wir komponieren Weltraum-Sounds mit klassischen Elementen z.B. superweiche Klangteppiche bis hin zum donnernden Plenum der Orgel etc. Die Rauscherei ist uns auch schon aufgefallen insofern werden wir hier nichts weiter unternehmen das Teil zu integrieren.

    Als da wäre das Masterkeyboard das per Midi die Software-Instrumente der DAW's ansteuert.
    Der analoge Hardware-Synth Prophet 5 ist im Instrumenten-Line Eingang vom RME.
    Ebenso die Elektrogitarre ebenfalls am Instrumenten-Line Eingang vom RME.
    Die analogen Instrumente gehen alle über's Mikrofon in's RME Interface.
    Die Orgel geht per Midi in's Hauptwerkprogramm, welches daraus den entsprechenden Sound erzeugt, der einfachste Weg diesen zu recorden ist, im TotalMix (die Routingsoftware vom RME) im entsprechenden Kanal auf "Loopback" zu stellen und in der DAW diesen Kanal auszuwählen. In Logic gibt's noch ne andere komplizierte Methode (Hauptwerk-Plugin) für Presonus hab ich noch nichts vergleichbares gefunden.

    Ja das hol ich jetzt nach, es sind also vier Effektgeräte:
    Charisma SPL
    Vitalizer Jack SPL
    TC Electronic M 300
    dbx 166 XL Limiter

    Sorry , lieber Kollege "adrachin" was ist das EXT Plugin in S1 ? Wie machen wir das ?

    Vielen Dank für eure Hilfe und die Zeit die ihr aufgewendet habt.

    LG Larry
     
  7. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.20   #7
    Ich hatte kein S1 offen um schnell nachzusehen. Das Plugin heisst Pipeline. Da definiert man Ausgang und Eingang, also die konkreten IN / OUT des Interface, an denen die Hardware hängt. Und das Plugin macht dann sogar eine Latency Compensation.
     
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