Anfängerfragen Dudelsack / Marktsack

von Spinne666, 26.03.12.

  1. Spinne666

    Spinne666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.12   #1
    Hallo zusammen, ich habe mich einige Tage in das Forum eingelesen und hoffe das ich zu ein paar Frage auch eine liebe Beratung bekommen naja fangen wir mal an.

    Nach hin und her habe ich mir überlegt mit Dudelsack anzufangen, habe vorher schon mal einen Hümmelchen Workshop mitgemacht hat mir aber vom Klang nicht sehr gefallen. Nach einigen suchen im Internet bin ich auf folgenden Dudelsack gestoßen der es mir sehr angetan hat: http://www.dreiers-dudelsackbau.de/inst-grosser-ma-sack.html
    Meine frage ist hat jemand Erfahrung mit dem Bauer?
    Wenn man auf etwas größeres als Hümmelchen umsteigt ist dies das richtige Modell?

    Vieleicht noch als Hintergrund Info, meine Freunde und ich machen bei Pfadi Singerunden laienhaft bei der Music Gestaltung mit Lieder würden sich im Prinzip auf Irish Folk, In Ex, SaMo, Shelmisch etc. beziehen.

    So das wars erstmal Beitrag ein wenig durcheinander aber ich hoffe ihr versteht was ich meine, im voraus schon einmal vielen Dank für die Hilfe!

    Grüße

    Spinne666
     
  2. fiddle

    fiddle Thomann-Streicher-Service HCA

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    Erstellt: 27.03.12   #2
    Hi und welcome im board,

    vorweg: ich kenn keinen Dudel-Bauer, also den auch nicht :D
    Die Bilder von den Säcken und der Werkstatt sind geil.
    Die Preise erscheinen mir auch normal, so knappe 1000 Euro für nen Marktsack.

    Sag doch mal was über eure Besetzung. Ihr spielt akustisch, d.h. ohne Verstärkung, richtig?
    Habt ihr n Repertoir? Werdet ihr eins haben?

    Der Punkt ist der: mit nem Dudelsack ist man stark auf ne Tonlage festgenagelt.
    Wenn der Sänger sagt, er kann n Stück nur in der, oder jener Tonart, dann hast du
    n Problem, wenn der Dudel ein Ton zu tief ist.
    Gitarren und Basser können alles, die muß man also nicht beachten. Andere Bläser dagegen schon.

    Wenn ihr PA einsetzen wollt, dann mach dich finanziell noch auf was gefaßt, denn einen
    Dudel zu Mikrofonieren ist ne Äkschn.


    cheers, fiddle
     
  3. shibboleth

    shibboleth HCA Holzflöten HCA

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    Erstellt: 27.03.12   #3
    Ich kenne den Hersteller nicht persönlich, der arbeitet aber hier umme Ecke und ich hab schon einiges gehört von ihm, u.A. dass er taugliches Material baut. Bin selber nicht mehr so drin in dem Metier, als ich das noch war konnteste die Hersteller an einer Sägewerksarbeiterhand abzählen, aber was er auf der Webseite schreibt hat Hand und Fuß und die Inschtrumentli sehen auch weitaus besser aus als alles, was ich aus Fernost so kenne.

    Allerdings lese ich aus deinem Thread nicht unbedingt heraus, dass du einen Marktsack brauchst. Die Teile gehen nämlich bis 11 und sind SAUMÄSSIG LAUT UND DA KANN KEIN MENSCH MEHR MITSINGEN oder näher als 5m dranstehen. Dazu kommt, was fiddle schon schrieb - du bist sehr limitiert, was den Tonvorrat angeht. Beim Marktsack sind das gerade mal neun Töne. Und zwei Tonarten, wobei die meisten Marktsäcke keine umstimmbaren Bordune haben, d.h. du kannst in A moll spielen (dazu folgendes Textzitat einer mir leider nicht näher bekannten Mittelalterband: "andre spieln in dur und moll / ich weiß garnicht was das soll / ich spiel in a. / dudelsack - zack zack!" :D). Daher mein Tipp: kauf dir 'ne Schäferpfeife! Bzw. halt einen Dudelsack mit Spielpfeife nach zentralfranzösischer Bauart (ums mal beim Namen zu nennen). Der Klangeindruck ist ähnlich und viele Hersteller bauen dir Schäferpfeifen sogar in Marktsackoptik (wenn du darauf stehst), allerdings hast du einen Tonumfang von 1,5 Oktaven (das Teil ist überblasbar) und das auch noch weitgehend chromatisch. Manchmal sogar vollchromatisch, mit Klappen und/oder Doppellöchern. Damit kannste also im Grunde in allen Tonarten spielen und das bei Bedarf sogar in geschlossenen Räumen, aber für draußen ist das Ding auch laut genug. Wenn du damit auf Mittelaltermärkte gehst, hält dich der eine oder andere Marktsacksack ggf. für einen Sonderling, aber ich denke das macht nichts... ;) ich fands jedenfalls immer spaßig, dann chromatische Läufe in die ganzen drögen Marktmelodeyen reinzutröten. Hihi.

    Fragen? Frag!
     
  4. Spinne666

    Spinne666 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.12   #4
    Danke für die Antworten schon mal, was mir noch auf dem Herzen liegt habe auch mal durch andere Foren geblättert und bin auf die Aussage gestoßen das man für die nicht Hümmelchen Dudelsäcke also die große die Zirkulations Atmung können muss? Wie viel ist an der Aussage eiegentlich dran?

    Liebe Grüße
     
  5. shibboleth

    shibboleth HCA Holzflöten HCA

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    Erstellt: 28.03.12   #5
    Nix, das ist Unsinn.
     
  6. fiddle

    fiddle Thomann-Streicher-Service HCA

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    Erstellt: 29.03.12   #6
    Zirkularatmung braucht man bei Blasinstrumenten, die keinen Sack haben.
    Am bekanntesten wird hier wohl das Didgeridoo sein. Es gibt aber auch
    andere Bläser, z.B. Klarinette usw. , die das vereinzelt einsetzen.

    Zirkularatmung heißt: Luft holen, während man über den Mundraum Luft ins
    Instrument bläst. Beim Dudelsack macht das der Sack und deshalb kannst du
    das getrost vergessen. :D

    cheers, fiddle
     
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