ASCAP oder BMI ?!

von Krypta Beatz, 19.03.08.

  1. Krypta Beatz

    Krypta Beatz Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.09.06
    Zuletzt hier:
    17.11.14
    Beiträge:
    23
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    -100
    Erstellt: 19.03.08   #1
    Ich produziere Beats und meistens ín die USA an verschiedene Artists auch Kunden, da wollte ich fragen ob es sinnvoll wäre mich bei ASCAP oder BMI anzumelden??

    ASCAP is a membership association of over 315000 US composers, songwriters, lyricists, and music publishers of every kind of music.

    http://www.ascap.com

    BMI is a performing right organization: It collects license fees on behalf of its songwriters, composers and music publishers and distributes them as royalties to those members whose works have been performed.

    As a performing right organization, BMI issues licenses to various users of music, including television and radio stations and networks; new media, including the Internet and mobile technologies such as ringtones and ringbacks; satellite audio services like XM and Sirius; nightclubs, discos, hotels, bars, restaurants and other venues; digital jukeboxes; and live concerts. It then tracks public performances of its members' music, and collects and distributes licensing revenues for those performances as royalties to the more than 375,000 songwriters, composers and music publishers it represents, as well as the thousands of creators from around the world who have chosen BMI for representation in the U.S.

    BMI currently represents some more than 6.5

    www.bmi.com

    macht das sinn für mich?
     
  2. rockbuerosued

    rockbuerosued HCA Musik-Praxis/Recht HCA

    Im Board seit:
    30.03.05
    Zuletzt hier:
    14.04.16
    Beiträge:
    685
    Ort:
    Musikakademie Schloss Alteglofsheim
    Zustimmungen:
    59
    Kekse:
    4.793
    Erstellt: 25.03.08   #2
    Arbeite mal jene Freddies ab, auf die keiner Antworten wusste...

    @ Krypta Beatz:
    Wenn Dir die Verwertungsrechte so wichtig sind, darf ich Dir eine Gegenfrage stellen: Bist Du denn (schon) z.B. hier in Deutschland bei der GEMA Mitglied? Dann wäre Deine internationale Verwertung ohnehin geregelt, weil die GEMA über so genannte Gegenseitigkeitsvereinbarungen mit fast allen Verwertungsgesellschaften nahezu aller Länder auf diesem Globus vertraglich vernetzt ist.

    Ob es Sinn macht, als Ausländer bei Harry Fox, BMI oder ASCAP in den Staaten Mitglied zu werden, ist mir aus der Hüfte geschossen zu weit weg, um kompetente Auskunft zu geben. Der einzige aus meinem Bekanntenkreis, der das wasserdicht hätte einschätzen können, wäre Bob Lyng gewesen. Der sieht uns leider inzwischen von oben zu! Ich habe aber noch lose Kontakte zu einem anderen Mucker, der seit vielen Jahren auch immer wieder in Texas veröffentlicht und dort auch auf Tour ist. Der könnte u.U. sagen, wie er das mit den drei US-Verwertungsgesellschaften als Ausländer geregelt hat.

    Ich versuch' den mal zu kontaktieren, kann aber noch nicht sagen, wie zeitnah das funzt!

    EDIT: Die Frage, ob das, was Du unter "Beats" subsummierst auch die entsprechende Schöpfungshöhe hat, um bei der GEMA als Werkanmeldung durchzugehen, lässt sich aus der Distanz leider nicht beantworten. Da solltest Du mal bei der GEMA die Autorensites durchsurfen.


    lg.
     
  3. M-Zee

    M-Zee Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.08.06
    Zuletzt hier:
    23.02.16
    Beiträge:
    353
    Ort:
    Dortmund
    Zustimmungen:
    8
    Kekse:
    1.640
    Erstellt: 26.03.08   #3
    Das scheint mir hier die zentrale Frage zu sein. Ich würde an erster Stelle mal den Musikdienst bzw. den Werkeausschuss der GEMA kontaktieren und versuchen, genau das klären zu lassen.

    Muss es tatsächlich eine Verwertungsgesellschaft aus Übersee sein, wäre sicherlich die SESAC für mich persönlich erste Wahl.

    Nur würde ich bedenken, dass es meist das Beste ist, dort Mitglied zu sein, wo man selbst seinen Sitz hat, einfach der besseren Kontrolle wegen. Bzgl der GEMA nicht zuletzt, da es kaum auf der Welt einen besseren Kontrollapparat aus Sicht der Urheber gibt - leider schon gar nicht in den USA...

    Grüße
    Marc
     
  4. saxycb

    saxycb Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    28.11.06
    Zuletzt hier:
    10.12.16
    Beiträge:
    546
    Ort:
    Wien
    Zustimmungen:
    29
    Kekse:
    2.871
    Erstellt: 29.03.08   #4
    Hi!
    Also wenn die Werke hauptsächlich in den USA gespielt werden, dann würde ich da schon Sinn darin sehen, sich in erster Linie einer amerikanischen Verwertungsgesellschaft anzuvertrauen. Nämlich - man bekommt das Geld (ca ein Jahr?!) früher!

    Es gibt ja immer Fixzeitpunkte, wann die Tantiemen an die eigenen Mitglieder ausgeschüttet bzw. an die Schwestergesellschaften weitergeleitet werden. Wenn es dann die Schwestergesellschaft hat, dann dauert es wieder bis zum nächsten Ausschüttungstermin. Bei großen Beträgen kann das schon mal einen Unterschied machen.
    Soweit ich mich entsinnen kann, wird aber daran gearbeitet, dass die Intervalle kürzer werden...

    ASCAP, BMI und SESAC (die im Übrigen auf Country spezialisiert ist - warum würdest Du sie wähle, M-Zee?!?) erfüllen auch weitere Aufgaben (wie zB Promotion), die europäische Verwertungsgesellschaften zumindest nicht in diesem Ausmaß erfüllen. Das könnte am amerikanischen Markt hilfreich sein. Andererseits bieten europäische VerwGes wiederum soziale Leistungen, die man bei den amerikanischen vermutlich vergebens sucht.

    So gesehen könnte es schon Sinn machen, sich einer amerikanischen VerwGes anzuvertrauen.

    Bei der Frage zw. ASCAP und BMI bin ich selbst leider auch überfragt. Meines Wissens nach haben beide unterschiedliche Ausrichtungen und Schwerpunkte. Die würde ich mir mal genauer unter die Lupe nehmen. Vermutlich haben auch beide Gesellschaften unterschiedliche Konditionen - und gerade das kann dann ausschlaggebend sein, oder?! Also ich würde mir da mal Unterlagen einholen.

    So long
    saxycb
     
Die Seite wird geladen...