Auf in-ear umstellen … Bodypack und Kopfhörer/Ohrhörer, wie herangehen?

ThomasNW
ThomasNW
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
31.01.26
Registriert
06.01.22
Beiträge
377
Kekse
631
Tach zusammen,

Neuer Proberaum, neues Bandprojekt und der Wunsch auf ein in-ear-System umzustellen, das ist die Ausgangslage. Nun habe ich als Keyboarder noch nie mit in-ear gespielt. Eine Anlage stellt ein Bandmitglied zur Verfügung. Die in-ear-Anfänger sollen sich ein „Body-pack und Kopfhörer/Ohrhörer“ besorgen. Wie gehe ich das Thema an? Worauf ist zu achten? Ich habe seit 35 Jahren einen Tinnitus und würde mir ungerne den Rest meines Hörvermögens wegschießen durch eine falsche Entscheidung hinsichtlich des zu erwerbenden Equipments.

Habt Ihr Tipps? Danke für Eure Rückmeldung.
 
Zunächst ist wichtig zu wissen, ob mit "Body-Pack" ein Kopfhörerverstärker gemeint ist, oder ob ein passiver Lautstärkeregler reicht, weil der Kopfhörerverstärker bereits in der zur Verfügung gestellten Anlage enthalten ist.
Ich gehe hier von einem kabelgebundenen System aus, da bei Funk der Empfänger durch den Sender zweifelsfrei vorgegeben ist und in der Regel als System verkauft wird.

Bsp: Kopfhörerverstärker-Body-Pack:

Bsp. Lautstärkeregler-Body-Pack:
Fischer Amps Mini Bodypack 2


Diese Produkte gibt es von vielen Herstellern in unterschiedlichen Preisklassen, das sind nur Beispiele fürs Prinzip.

Bzgl. der Ohrhörer gibt es einen weiten Bereich von einfachen Stöpseln bis hin zu Mehrwegesystemen mit individuell angepassten Ohrstücken. Die Preise gehen von niedrig 3- bis 4-stellig. Was man "braucht" hängt vom eigenen Anspruch ab. Ich kenne aber niemanden, der den Schritt zu individuell angepassten Ohrstücken bereut hat.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Wenn die angepassten Ohrstücke erstmal zu teuer sind:

Bei den Kopfhörern kann man meiner Meinung nach gut mit der Standardware um die 100 Euro arbeiten. Der Sennheiser IE 100 Pro ist tauglich, der Sure SE 215 ist ungefähr im selben Bereich, das ist dann ein bisschen Geschmackssache. Ganz wichtig aber: Es gibt eine breite Auswahl an Ersatzohrstücken zum Draufstecken, unterschiedliche Größen, unterschiedliches Material (Silikon oder Schaumstoff) - mein Appell ist, das wirklich zu nutzen und mal rumzuprobieren, was sich für einen selbst gut anfühlt.

Ich hab zum Beispiel den Sennheiser IE 100 Pro, mitgeliefert sind da drei Größen in Silikon, aber Multifoam nur in Größe M. Aber erst mit der Nachbestellung von Multifoam in Größe L bin ich damit richtig happy geworden, da hat mir Tragefühl und Dämpfung am besten gefallen. Die Hörer benutze ich immer noch, nachträglich hab ich mir jetzt angepasst Ohrstücke zum Draufstecken gekauft (stichwort "Custom Sleeves"), die stehen halt ein bisschen raus, aber es ist deutlich günstiger als die Profilösung.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Unser Keyboarder spielt mit quasi normalen Kopfhörern. Ausprobieren!
 
Ich nutze das hier:
Behringer Powerplay P2


Ist extrem günstig, hab meinen seit 5 Jahren kann sowohl mono als auch stereo genutzt werden.

Für stereo brauchst du ein XLR - Y-Adapter, obs die so zu kaufen hibt weiß ich nicht, hatte meine selber gebaut, aber fürn Anfang reicht zur not auch mono.

Alternativ kannst du auch den minimal teureren p1 nehmen und 2 XLR strippen ziehen, am keyboard ist die Größe des kopfhöreramps eher wurst


Dazu dann ohrhörer deiner wahl, ich nutze die SE215.


Ich habe seit 35 Jahren einen Tinnitus und würde mir ungerne den Rest meines Hörvermögens wegschießen
Wenn du die Schaumstoffpolster beim Se215 nutzt dämmt das den Umgebung sehr gut

Funk würde ich nur machen wenn du so umhängekeys hast und über die Bühne Hüpfst, weil funk ist recht teuer
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Für stereo brauchst du ein XLR - Y-Adapter, obs die so zu kaufen hibt weiß ich nicht, hatte meine selber gebaut
Gibt es inzwischen zu kaufen. z.B

Der P2 ist, wie ich finde ein guter Start. IEM Hörer sind so eine Sache, da braucht es dann schon einiges an Übung und Anpassung bis die Hörer auch wirklich stabil im Ohr halten. Aber man kann da, speziell beim Proben auch ganz gut mit klassischen, geschlossenen Overear Kopfhörern arbeiten. Die sind bequemer und leichter im Handling.
 
Danke für die Hinweise, die so langsam von verschiedenen Seiten eintrudeln (Forum und Bandmitglieder).

Die vorhandene Anlage ist kabelgebunden, Sender aber ansteckbar.

Funk muss nicht. Ich sitze an den keys.

Der Sänger nutzt wohl ultimate ears. habe ich mir angesehen. Das ist ne Haus-Nr. Ich werden nich auf einen „Hunni“ schauen, aber 1.500 € wollte ich jetzt nicht ausgeben.

Bass spielt mit shure Ohrhörer. er ist zufrieden.

Ich habe mir mal die shure SE535-CL online angeschaut. Hören ist wahrscheinlich wie immer besser als anschauen.

Ich werde mal weiter stöbern.
 

Ähnliche Themen

Wil_Riker
Antworten
13
Aufrufe
12K
randy666
randy666

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben