Bass Vergleich: Spector, Dingwall, Warwick & Fender

Favorit?

  • Spector

    Stimmen: 2 16,7%
  • Dingwall

    Stimmen: 6 50,0%
  • Warwick

    Stimmen: 3 25,0%
  • Fender

    Stimmen: 1 8,3%

  • Umfrageteilnehmer
    12
Fysix

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Hier ein kleiner Bass-Vergleich mit meinem Fuhrpark, in etwas musikalischem Kontext:


Gegenüber stehen:

- Spector Euro 5LX
- Dingwall Combustion 3 6 (Pickups in bridge middle parallel)
- '00 Warwick Corvette std
- '97 Fender Jazz Bass deluxe

Aufnahmen waren direkt per HX Stomp, cleaner Preset (Rochester Comp, SVT4 Ampsim, Ampeg SVT 8x10 IR); etwas Compressor in der DAW

Welcher gefällt euch am besten?

Zusätzlich bin ich immer offen für konstruktives Feedback zu Sound und Video!
 
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Hauself Zwo

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Tja, das ist nicht einfach.... Meine persönliche -subjektive- Meinung:

Im Video (schön gemacht, ich könnt's nicht) bewegt sich die Bassmelodie in einem recht engen tonalen Spektrum - weder die echten Lows noch die Highs kommen vor. also kann der Dingwall seine überzeugend trockene und definierte H-Saite ebenso wenig "ausfahren" wie der Warwick seine angenehmen Höhen. Der Spector klingt für mich etwas verhangen, mir fehlt da der Attack (aber: Druck hat er).

Zum ersten Mal in einem Direktvergleich habe ich gehört, dass es für einen 7ender Jazz Bass doch tatsächlich einen für mich sinnvollen Anwendungsbereich gibt. Muss wohl am Spieler liegen - wenn ich 7ender Jazz Bass spiele, ist das immer dünn und furztrocken und klingt wie 'ne tiefer gestimmte Gitarre. Vielleicht hat er deswegen auch bei Dir nur 4 Saiten... Einen Jazz Bass mit "funktionierender" tiefer H-Saite hat mein Sohn mehr als drei Jahre lang gesucht, aber bei 7ender nicht gefunden. Der spielt jetzt 'nen Godin...

Ach ja, ich oute mich mal: Obwohl ich eigentlich eher in die Warwick-Richtung tendiere, habe ich für Dingwall gestimmt (nur: für mich müsste der ein dunkles Griffbrett haben, z.B. Palisander, Wenge etc., weil Ahorn geht bei mir gar nicht). Der gefällt mir im Video am besten.
 
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EPBBass

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Meine Reihenfolge:
1. Warwick Corvette
2. Dingwall
3. Spector
4. Fender

Die Corvette hat einfach den Klang, der mir am meisten zusagt. Dich gefolgt vom Dingwall, den ich dafür optisch nicht so hübsch finde. Den Spector empfand ich als etwas matt im Ton, da fehlten die Höhen irgendwie.

Der Fender klingt für mich einfach nicht gut, ob das jetzt an Spielweise oder am Instrument liegt, kann ich nicht sagen. Es hat mir zu viel geklackert und klang am wenigsten nach dem, wie für mich ein Bass klingen sollte.

Insgesamt gutes Video, echte Vergleiche kann man meiner Meinung nach aber nur machen, wenn man die Instrumente selbst in der Hand hat. Solche Videos können aber immerhin mal ne Idee geben, in welche Richtung sich ein Instrument wohl bewegen könnte.

Kurz, knapp, kein unnötiges Gerede. Schön so.
 
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Fysix

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Tja, das ist nicht einfach.... Meine persönliche -subjektive- Meinung:

Im Video (schön gemacht, ich könnt's nicht) bewegt sich die Bassmelodie in einem recht engen tonalen Spektrum - weder die echten Lows noch die Highs kommen vor. also kann der Dingwall seine überzeugend trockene und definierte H-Saite ebenso wenig "ausfahren" wie der Warwick seine angenehmen Höhen. Der Spector klingt für mich etwas verhangen, mir fehlt da der Attack (aber: Druck hat er).

Zum ersten Mal in einem Direktvergleich habe ich gehört, dass es für einen 7ender Jazz Bass doch tatsächlich einen für mich sinnvollen Anwendungsbereich gibt. Muss wohl am Spieler liegen - wenn ich 7ender Jazz Bass spiele, ist das immer dünn und furztrocken und klingt wie 'ne tiefer gestimmte Gitarre. Vielleicht hat er deswegen auch bei Dir nur 4 Saiten... Einen Jazz Bass mit "funktionierender" tiefer H-Saite hat mein Sohn mehr als drei Jahre lang gesucht, aber bei 7ender nicht gefunden. Der spielt jetzt 'nen Godin...

Ach ja, ich oute mich mal: Obwohl ich eigentlich eher in die Warwick-Richtung tendiere, habe ich für Dingwall gestimmt (nur: für mich müsste der ein dunkles Griffbrett haben, z.B. Palisander, Wenge etc., weil Ahorn geht bei mir gar nicht). Der gefällt mir im Video am besten.

Cool, danke fürs detailierte Feedback! Stimmt, das gespielte Stück ist deckt kein besonders großes Spektrum ab. Mir ging es in erster Line darum, den Fender mit zu vergleichen - da hab ich was gebraucht, was ohne H-Saite auskommt :) Ein guter 5-Saiter J wäre echt fein; Dingwall hat einen mit Multiscale, der würde mich echt interessieren. Auch von Mayones hab ich mal einen Jabba Custom ausgetestet, der war auf jeden Fall fantastisch. Beide sind allerdings ziemlich teuer...

Der Dingwall ist sound-technisch schon was besonderes, der kommt auch entsprechend gut durch im Mix!


Meine Reihenfolge:
1. Warwick Corvette
2. Dingwall
3. Spector
4. Fender

Die Corvette hat einfach den Klang, der mir am meisten zusagt. Dich gefolgt vom Dingwall, den ich dafür optisch nicht so hübsch finde. Den Spector empfand ich als etwas matt im Ton, da fehlten die Höhen irgendwie.

Der Fender klingt für mich einfach nicht gut, ob das jetzt an Spielweise oder am Instrument liegt, kann ich nicht sagen. Es hat mir zu viel geklackert und klang am wenigsten nach dem, wie für mich ein Bass klingen sollte.

Insgesamt gutes Video, echte Vergleiche kann man meiner Meinung nach aber nur machen, wenn man die Instrumente selbst in der Hand hat. Solche Videos können aber immerhin mal ne Idee geben, in welche Richtung sich ein Instrument wohl bewegen könnte.

Kurz, knapp, kein unnötiges Gerede. Schön so.

Merci für die Inputs und die Rangliste! Für ein vollständiges Bild ist so ein Vergleich sicher nicht geeignet. Ich hab die Spuren zum auschecken für mich selbst angelegt und dachte mir, ich lass andere auch mal reinhören. Ich persönlich finde es vor allem interessant, was von einem Bass mit etwas Gitarren- und Drum-Kontext noch wirklich durchklingt.

Kann sein dass ich für den Jazz Bass einfach etwas zu fest anschlage. Da ist bei mir recht viel Metall-auf-Metall dabei - mit einem runderen Attack und frei schwingenden Saiten klingt der Bass wahrscheinlich eher nach deiner Vorstellung.
 
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Fysix

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Kleiner Nachtrag noch zum Spector - das hier ist eher der Sound, den ich mit ihm fahre: Darkglass Vintage Plugin, moderater drive, ohne den derzeit weit verbreiteten Tiefenmitten-Cut:

 
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Hauself Zwo

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das hier ist eher der Sound, den ich
Oooookay, es hat Dir also nicht gefallen, dass @EPBBass und ich beim Spector die "schwachen" Höhen ansprachen. Jetzt klingt er (natürlich wieder nur mein persönlicher Eindruck) kräftiger und konkreter. Ich denke, da kann der Fender auch nicht mit. Aber das wäre ja nun wirklich Äpfel mit Birnen verglichen - zu viele Unterschiede in Elektronik, Holz, Bauart usw....
Deshalb hat man doch mehrere Bässe, damit man diese Unterschiede auch nutzen kann.
In der Oldies-Band spiele ich auch eher den passiven Preci oder Fernandes Atlas, Top 40 lieber mit dem Ibanez Soundgear, und wenn's mal rockiger wird, gerne mit dem MusicMan oder Warwick Corvette. Schön, wenn man hat...
 
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Fysix

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Oooookay, es hat Dir also nicht gefallen, dass @EPBBass und ich beim Spector die "schwachen" Höhen ansprachen. Jetzt klingt er (natürlich wieder nur mein persönlicher Eindruck) kräftiger und konkreter. Ich denke, da kann der Fender auch nicht mit. Aber das wäre ja nun wirklich Äpfel mit Birnen verglichen - zu viele Unterschiede in Elektronik, Holz, Bauart usw....
Deshalb hat man doch mehrere Bässe, damit man diese Unterschiede auch nutzen kann.
In der Oldies-Band spiele ich auch eher den passiven Preci oder Fernandes Atlas, Top 40 lieber mit dem Ibanez Soundgear, und wenn's mal rockiger wird, gerne mit dem MusicMan oder Warwick Corvette. Schön, wenn man hat...
Hehe, nene, war nicht als "butthurt" meinerseits gemeint :)

VOLA hat gerade Covers für ein Mash-up Video zu ihrer neuen Single eingeladen. Erster Gedanke war, den original-Sound nachzustellen - da hätte ich zum Dingwall gegriffen, das übliche Frequenz-Splitting (saubere Lows, Tiefenmittencut, oben verzerrt) gemacht. Dann hab ich mich spontan umentschieden und als Kontrastprogramm einen für mich typischeren Spector-Rocksound verwendet.

Insofern stimme ich dir voll zu: Ein Traum, wenn man die Auswahl hat 🍻

Klingt nach einer vielseitigen Arsenal bei dir! Haben deine Bässe dabei einheitliche Saitenzahlen und Mensuren? Da braucht's bei mir zum Teil schon etwas Umstellungszeit, z.B. vom 34" 4-Saiter J-Bass zum Multiscale 6-Saiter Dingwall...
 
MrC

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habe ich für Dingwall gestimmt (nur: für mich müsste der ein dunkles Griffbrett haben, z.B. Palisander, Wenge etc., weil Ahorn geht bei mir gar nicht).
Um mal ein wenig GAS auszulösen: den Standard-Combustion gibt's auch mit Pau Ferro-Griffbrett ... wobei Dingwall auf ihrer Homepage den "Nutzen" von Ahorn als Griffbrett (beim NG) betonen:

Standard Fingerboard
Maple on NG Models
Maple has a nice snappy top end that really enhances the attack of the note.

Ich hatte bisher auch "nur" mal einen NG in der Hand, das war mit der 37"-Mensur zwar machbar, aber ... na, ich würde gerne mal einen Super P oder Super J anfingern dürfen, die gehen von der Mensur "nur" von 32" bei der G-Saite bis zu 35" beim tiefen B.

Und zum Vergleich: der Dingwall ist auch mein Favorit. ABER: es kommt echt auf Spielweise, Musikstil, Amp, ... an, ob der jeweilige Bass im Bandkontext reinpasst. Da gilt wirklich: Versuch macht kluch ... im Video passt der Dingwall imho richtig gut.

Bässte Grüße

MrC
 
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Fysix

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Um mal ein wenig GAS auszulösen: den Standard-Combustion gibt's auch mit Pau Ferro-Griffbrett ... wobei Dingwall auf ihrer Homepage den "Nutzen" von Ahorn als Griffbrett (beim NG) betonen:

Standard Fingerboard
Maple on NG Models
Maple has a nice snappy top end that really enhances the attack of the note.

Ich hatte bisher auch "nur" mal einen NG in der Hand, das war mit der 37"-Mensur zwar machbar, aber ... na, ich würde gerne mal einen Super P oder Super J anfingern dürfen, die gehen von der Mensur "nur" von 32" bei der G-Saite bis zu 35" beim tiefen B.

Und zum Vergleich: der Dingwall ist auch mein Favorit. ABER: es kommt echt auf Spielweise, Musikstil, Amp, ... an, ob der jeweilige Bass im Bandkontext reinpasst. Da gilt wirklich: Versuch macht kluch ... im Video passt der Dingwall imho richtig gut.

Bässte Grüße

MrC

...wobei ich mir beim Combustion mit Pau Ferro Griffbrett irgendwie einen matching headstock wie beim NG wünschen würde. In Kombination mit dem Ahorn Headstock wirkt beim Dingwall für mich etwas seltsam. Wobei das sicher Gewohnheitssache ist: Beim Fender stört es mich ja auch nicht...

Die Super P / J finde ich auch sehr interessant! So ne 32" G-Saite stelle ich mir butterweich vor. Leider gibts diese Modelle nur aus Canada, da wird's gleich teuer...
 
MrC

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Der Session hat gerade einen Dingwall Super J als Showroom-Modell im Angebot für 2k2€. Zum Preis von einem Combustion könnte das eine Überlegung wert sein ... aber ein Super P/J 4 bei bassdirect für 2625 Pfund Sterling (natürlich ohne MwSt. und Zoll) ist halt schon eine andere Hausnummer ...
 
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Hauself Zwo

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auch mit Pau Ferro-Griffbrett ...
das weiß ich leider schon... und schleiche um das Ding gedanklich rum... :saliva: Soll ich oder ... eigentlich brauche ich den ja nicht, also wenigstens nicht unbedingt. Alles nicht so einfach...

wobei Dingwall auf ihrer Homepage den "Nutzen" von Ahorn als Griffbrett (beim NG) betonen:
Jaaa, aber es sieht nach kürzester Zeit scheußlich aus (Handschweiß, Hautschüppchen und Dreck...), und auf "nice snappy top end" bin ich auch nicht so scharf.
es kommt echt auf Spielweise, Musikstil, Amp,
Das kommt noch erschwerend dazu - der Dingwall wäre bei mir nur für mich zuhause, im Bandkontext (Classic Rock bzw. 60er/70er-Gedümsel) wäre das "too much"...
 
MrC

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der Dingwall wäre bei mir nur für mich zuhause, im Bandkontext (Classic Rock bzw. 60er/70er-Gedümsel) wäre das "too much"...
So lange Du nicht einen NG in "pink swirl" orderst ...

1614194595645.png
 
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So lange Du nicht einen NG in "pink swirl" orderst
Ach, warum denn eigentlich nicht, wenn man als "Schmerzensgeld" einen günstigen Preis bekäme? Bei mir zuhause würde das niemanden stören und on stage wäre es ein eyecatcher! "Leben Sie wild und gefährlich"...
Jetzt habe ich schon eine Ibanez in babyrosa, und der klanglich beste MM Bongo 6-string, den ich jemals getestet habe, ist der:


und der ist in echt viel mehr rosa als auf dem Bild. Ich habe schon damit geliebäugelt ....
"Schluss damit" sagt allerdings mein Geldbeutel, und der Kopf meint: Du hast doch schon so viele ... :embarrassed:
 
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Haben deine Bässe dabei einheitliche Saitenzahlen und Mensuren?
Die meisten haben die normale Mensur von 34" (Longscale 864 mm), einige 35" (Ibanez BTB 675, Fernandes Atlas V und ESP-LTD D6).
Multiscale habe ich (noch) keinen - nur ausprobiert im Geschäft, als das noch ging. Das Thema ist noch nicht vom Tisch.

Im Familienschatz (Sohnemann spielt auch Bass) sind 6 Viersaiter, 8 Fünfsaiter und 2 Sechssaiter. Der Unterschied zwischen den Mensuren (der eine Zoll) ist eigentlich unproblematisch.
Bei den Sechssaitern habe ich dann aber doch zuweilen die Zungenspitze zwischen den Zähnen vor lauter Konzentration, die eine Saite mehr und das breitere Griffbrett wollen ja verwaltet werden. Die Abstimmung rechte / linke Hand (ohne Hinschauen und womöglich gleichzeitig noch singen) ist bei mir nicht so harmonisch, wenn's mal etwas flotter wird.
 
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Fysix

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Die meisten haben die normale Mensur von 34" (Longscale 864 mm), einige 35" (Ibanez BTB 675, Fernandes Atlas V und ESP-LTD D6).
Multiscale habe ich (noch) keinen - nur ausprobiert im Geschäft, als das noch ging. Das Thema ist noch nicht vom Tisch.

Im Familienschatz (Sohnemann spielt auch Bass) sind 6 Viersaiter, 8 Fünfsaiter und 2 Sechssaiter. Der Unterschied zwischen den Mensuren (der eine Zoll) ist eigentlich unproblematisch.
Bei den Sechssaitern habe ich dann aber doch zuweilen die Zungenspitze zwischen den Zähnen vor lauter Konzentration, die eine Saite mehr und das breitere Griffbrett wollen ja verwaltet werden. Die Abstimmung rechte / linke Hand (ohne Hinschauen und womöglich gleichzeitig noch singen) ist bei mir nicht so harmonisch, wenn's mal etwas flotter wird.

Mit gehts ähnlich - 34" zu 35" ist überhaupt kein Problem. 4 Saiter zu 5 Saiter finde ich anspruchsvoll; die zusätzliche Tiefe Saite verwirrt meine Orientierung etwas. 5 Saiter zu 6 Saiter ist da einfacher, außer bei Slap & Pop wo der G-poppende Finger nun plötzlich in einen Saitenspalt treffen muss. Standard auf Multiscale ist für mich in tiefen Lagen total intuitiv; in hohen Lagen ist es sehr ungewohnt und braucht etwas Umstellungs-Zeit.
 

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