Bass VSTi spielt nicht weit genug runter

von Little_Raven, 08.07.05.

  1. Little_Raven

    Little_Raven Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    20.08.03
    Zuletzt hier:
    28.04.10
    Beiträge:
    1.142
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    1.168
    Erstellt: 08.07.05   #1
    Hi!

    Wie der Titel schon sagt, habe ich ein Problem mit tieferen Basslinien. Meine besseren Bass VSTis, ausgenommen der vb1 von Cubase spielen nur bis A0 bzw. B0 runter. Eine tiefere Note erklingt nicht.
    Weder im eigenen Piano-roll von Broomstick Bass, noch fertig sequenced in Cubase.

    Zu tief will ich nicht runter. Der Beweis dafür ist bsp. das Importieren von Guitarpro-Basslinien, wo das gleiche Problem auftaucht.

    Die gesamte Spur eine Oktave nach oben zu verschieben und dann nach dem Audiomixdown die (Audio)Bassspur, welche natürlich auf Solo gestellt war, wieder eine Oktave runter zu pitchen klingt leider garnicht schön.

    Was kann ich machen :confused:

    VG,
    JP
     
  2. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    18.08.03
    Zuletzt hier:
    8.12.16
    Beiträge:
    10.622
    Ort:
    Hamburg
    Zustimmungen:
    1.932
    Kekse:
    23.903
    Erstellt: 08.07.05   #2
    Das macht auch kaum Sinn... A0 hat eine Grundfrequenz von 27,5Hz - Welcher LS soll das noch wirklich schaffen?

    Aber gut, nehmen wir an, es soll so sein - was für Bass-VSTis meinst du? Soll es ein Synth-Bass sein oder ein natürlich klingender Bass?
    Bei Synthesizer-Bässen kann man eigentlich immer die Frequenzen frei angeben, die zu einer Midi-Note gehören sollen.
    Bei Sample-Bässen muss das Sample ja auch irgendwo herkommen. Einen runtergestimmten 5-Saiter kriegt man mit Müh und Not bis A0. Drunter flattern dir vielleicht die Hosenbeine, aber Ton würde ich das nicht nennen...

    Versteh ich jetzt nicht. Ich finde A0 schon wirklich sehr tief... (Wir reden doch über Subkontra-A, also Midi-Notenwert 21?).
    Und wenn es nur noch ein, zwei Töne sind, dann transponier doch einfach um genau diese zwei Töne (ggf. Tempo beim Einspielen anpassen) und resample das dann wieder zurück. Muss ja nicht gleich eine ganze Oktave sein...

    Inwiefern? Hast du schonmal versucht, das ganze eine Oktave höher und im doppelten Tempo einzuspielen und dann runterzupitchen?
    Es ist natürlich klar, dass beim runterpitchen auch Transienten mit verlängert werden - was unnatürlich klingt (sollte beim Synthbass aber egal sein). Daher der Vorschlag, nur ein, zwei Töne statt ganzer Oktave zu transponieren.
    Beim "Naturbass" ist ebenfalls klar, dass ein runtergepitchter Ton anders klingt als ein Natur-B0. Liegt an der ganz anderen Obertonstruktur der ganz tiefen Saiten...

    Vielleicht beschränkt aber auch Cubase irgendwo den Notenumfang (oder dein Midi-Controller)...? Andererseits sollte dann auch der Vb-1 nicht tiefer spielen...

    Jens
     
  3. Little_Raven

    Little_Raven Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    20.08.03
    Zuletzt hier:
    28.04.10
    Beiträge:
    1.142
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    1.168
    Erstellt: 08.07.05   #3
    Hallo Jens,

    sorry wegen der Unklarheiten.
    Kann wirklich sein, dass ich mich verguckt habe! Denn du schreibst, dass man selbst mit einem 5-Saiter nur mit Mühe auf A0 kommt.
    Die Probleme traten aber selbst bei 4-Saitern auf, wenn die leere tiefe E-Saite bei einer MIDI Datei in Guitarpro gespielt wird. Ich dachte, dass wäre dann E0. Aber egal...

    Also im Klartext: Selbst bei einer 4-Saiter Guitarprospur sind nicht alle Töne zu hören, nachdem ich in Cubase importiere und das Broomstick Bass VSTi darüberlege...

    Die Frage nach welchem Bass dürfte sich somit erledigt haben. Es soll also ein richtiger E-Bass simuliert werden.

    Nur einzelne Töne zu tranponieren ist schon mal ein guter Tipp. Danke!
     
  4. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    18.08.03
    Zuletzt hier:
    8.12.16
    Beiträge:
    10.622
    Ort:
    Hamburg
    Zustimmungen:
    1.932
    Kekse:
    23.903
    Erstellt: 08.07.05   #4
    Das war zwar nicht gemeint, das kannst du aber auch probieren. Ich dachte mehr daran, die ganze Sour (alle Töne) zu transponieren, aber eben nur um eine Terz z.B. statt einer ganzen Oktave.

    Zu der Bezeichnung: Da gibt es verschiedene. Im Midi-Standard ist das Subkontra-A das A-1. Weit verbreitet, wenn nicht sogar gebräuchlicher ist die Roland-Notation, bei der das alles um eine Oktave verschoben ist. Da wäre eben das A0 das Subkontra-A. Endgültige Klarheit verschafft die Notennummer (21).
    Als Anhaltspunkt: A0 (Subkontra-A) ist der tiefste Ton einer 88er Tastatur (also z.B. eines Flügels), und der Ton darüber wäre die leere H-Saite eines 5-Saiters.

    Jens
     
Die Seite wird geladen...

mapping