basselektronik... es hört nicht auf, brauche wieder tipps

von EDE-WOLF, 18.10.08.

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  1. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 18.10.08   #1
    nun... jeder der schon gebastelt hat, hat, denke ich schonmal fehlschläge einstecken müssen....

    so gehts mir derzeit mit meinem 6-saiter bass...
    von natur aus hatte er eine sehr schlecht klingende elektronik drin...

    hab ich rausgeschmissen und passiv betrieben, ging besser aber es fehlen mir dann doch regelmöglichkeiten, vor allem eine ordentliche überblendung...

    also (danke nochmal an dieser stelle) hat AK mir geholfen eine elektronik zu basteln, die an sich auch sehr gut klingt, aber leider dann doch nicht 100% der probleme löst.

    ich habe selbst mal ein wenig mit ein paar DIY plänen rumgebastelt und kam nun zu dem schluss, dass ich nun (hoffentlich) relativ genau weiß, was ich brauche!

    Die schwäche meines basses war es, einen näselnden sound zu erzeugen, der aber nicht zu dünn ist.

    dafür braucht man einen bridgepickup... hier lies sich aber mit hilfe von einfachen dynamics und EQ nicht ausreichend etwas machen. was ganz ordentlich funktioniert ist eine multibandkompression zu verwenden, die standardmäßig die tiefen bässe anhebt. damit hab ich experimentiert und hab zufriedenstellende ergebnisse erzeugt....

    problem: sowas kann man nicht in den bass bauen, und da ich inzwischen musikalisch viel unterwegs bin meist nur meinen bass dabei hab... naja... selbsterklärend.

    Also muss da irgendwas "on board"...

    nun ich habe mal das AK chaosfuzz gebastelt (zumindest teile davon) und habe mal überlegt, was denn eigentlich passiert, wenn ich das fuzz ganz ganz früh tiefpassfiltere und nur die GE dioden verwende und dieses signal dann zumische...

    das ergebnis führte zu einer nicht unähnlichen variante, wie die 2-band kompression, daher nun folgende idee:


    ich möchte in den bass eine art miniaturversion des chaosfuzzez einbauen.
    Das ding muss allerdings sehr klein sein, sodass ich gern auf SMD umsteigen würde....

    das ganze soll zunächst mal so aussehen:

    https://www.musiker-board.de/vb/attachment.php?attachmentid=87435&stc=1&d=1224359019

    ich habe für die geschichte nur noch ein poti frei.

    spannungsquelle ist hier der (bridge-)pickup

    C3 soll (ich hab n switch am bass übrig) ein tiefpass schaltbar sein mit (ich nehme an) ziemlich kleinem kondensator), der ungefähr seine grenzfrequenz bei 700hz haben soll (so wie wenn ich ein 250k poti auf "hälfte" stelle mit einem 47nF kondensator in ner passiven schaltung)

    Das Poti soll die verzerrung erhöhen oder eben absenken oder auch ganz aus machen
    D1 und D2 sollen germaniumdioden sein (also weiche kennlinie) und SMD
    C1 soll bei ca. 80hz (+/-) tiefpassfiltern

    der widerstand R4 soll entsprechend den pegel anpassen gegenüber dem bridgepickup anpassen

    der ausgang dieser schaltung soll ganz normal an die folgende basselektronik gehen.

    Ich will also in der lage sein mit dem poti den pickup untenrum etwas anzuheben, ohne dabei immense dynamik zu erzeugen.

    mein bisherigs problem war es, dass wenn ich so viel bass angehoben hab, dass die B-saite ausreichend fett kam, ich gleichzeitg unheimlich viel.. ja wie soll ich sagen... "luft" und peaks erzeugt hab... das würd ich gern mit der begrenzung umgehen: wenn es zu viel wird, gehts in begrenzung und zerrt, höherzahliger klirr wird durch den kondensator gefiltert und es soll dann eine art "tieftonandickung" entstehen.

    ich hab sowas außerhalb des basses schon erzeugt, teils per software, teils analog, und die ergebnisse sind recht ordentlich....

    nun bräuchte ich allerdings hilfe beim finden der entsprechenden dioden und der dimensionierung des ganzen.

    Als OP soll das aller stromsparenste zum einsatz kommen, wenn einer reicht würd ich sogar was in richtung TL061 verwenden, da ich die versorgungsspannung der elektronik die im bass drin sein wird anzapfen werde und ich nicht weiß wieviel die bereitstellen kann!

    Die AK-elektronik werd ich demnächst (weil sie echt ganz geil funktioniert) einfach in einen bodentreter packen, davon sollen alle meine bässe was haben :D


    also nochmal kurzfassung:

    C3 --> tiefpass bei 700hz
    C1 --> tiefpass bei 80hz
    dioden: germanium
    Poti: soll den zerrgrad regeln (anders als beim chaozfuzz...) also ich will den grad der begrenzung regeln können, nicht die lautstärke des signals
    R4 eventuell als trimpoti ausgeführt

    Frage: kommen sich in der form poti und C1 ins gehege (von wegen sweepender grenzfrequenz)

    P.S. noch was ganz anderes: ich habe im bass noch einen switch frei (insgesamt also 2)
    und ob ich C3 wirklich verwenden soll weiß ich nicht... muss eigentlich nicht...
    beide switches sind nur 2-polig (druckknöpfe, gibt nix mehrpoliges und schalter passte nicht)
    ich hatte die idee damit eine art aktive/passiv switch zu bauen, dahingehend, dass ich den einen für den bridgepickup, den anderen für den neckpickup verwende und direkt von den schaltern an die ausgangsbuchse gehe, und somit alles was im bass drin ist umgehen kann... (einfach nur zu backups zwecken)
    anders als bei normalen aktiv/passiv switches würde in dem fall aber die elektronik nicht abgetrennt, ich könnte nur den master komplett runterdrehen. Gibts dabei irgendwelche probleme?
     

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