Bassnoten + Buchstaben

von muke, 17.09.07.

  1. muke

    muke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.07   #1
    Hallo zusammen!

    Was haltet ihr von der „Sitte“ die linke Hand bei Standardbassakkordeon zusätzlich zu den Bassnoten auch mit Buchstaben zu notieren. Nach dem Motto – zum Akkordeonunterricht kommen eh nicht die intelligentesten Schüler. Die können nicht, wie z.B. Klavierschüler, gleichzeitig den Violin- und Bassschlüssel lernen. Zusätzlich bindet man uns an die Akkordeonliteratur: da, wo man auf Suche nach etwas Neuem evtl. zu Klaviernoten greifen würde, ist man nur noch auf Akkordeonausgaben fixiert. Dabei gab es ja auch schon „Ausbrüche“ wie z.B. die Schulwerk-Reihe von Margot Eisenmann...

    Viele Grüße
     
  2. senseo

    senseo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.07   #2
    Ich sehe das zweigespalten. Allerdings habe ich auch festgestellt, dass gerade bei "anspruchsvolleren" Werken häufig auf diese Beschriftung verzichtet wird. Was die normalen Grundbässe angeht, finde ich die Beschriftung eigentlich überflüssig, bei Akkorden ist es aber manchmal schon ganz hilfreich, wenn man direkt sieht: das ist jetzt ein G7 Akkord oder ein Es-moll. Schließlich drückt man ja beim Akkordeon für den Akkord nur eine einzige Taste und nicht die einzelnen Töne, wie beim Klavier.

    Auf Klaviernoten kann man mit dem Akkordeon ohnehin meist nicht zurückgreifen, da der Tonumfang des (Piano-)Akkordeons dafür doch zu stark eingeschränkt ist.

    Gruss, Senseo
     
  3. Heber

    Heber Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.07   #3
    Ich find's gut! Kann mich, speziell bei neuer "Literatur", schneller einarbeiten! 1 1/2 Augen auf dem Diskant und der Rest beim Bass. :great:

    Gruß Heiko
     
  4. senseo

    senseo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.07   #4
    Gut im Sinne von "Praktisch" mag schon stimmen, ich sehe nur die Gefahr, dass man irgendwann überhaupt nicht mehr in der Lage ist, Bassnoten flüssig zu lesen, weil man einfach nur noch Buchstaben abliest und die Bassnoten nur noch für die Tonlänge benötigt. Von daher habe ich nichts dagegen, wenn Bassnoten nicht bis ins kleinste beschriftet sind.

    Gruss, Senseo
     
  5. WhitePhoenix

    WhitePhoenix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.07   #5
    sooo^^bin ja nun ganz frisch hier und kann auch meinen senf dazu abgeben. also ich habe ganz und gar nichts dagegen einzusetzen, wenn akkordsymbole über den bassnoten stehen. schaut man sich beispielsweiße lead sheets von jazz standarts an, dann ist das genau das gleiche. noten lernen sollte man sowieso...das steht ausser frage.
     
  6. abaer

    abaer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.09.07   #6
    Hallo WhitePhoenix
    Super Musik auf deiner Website. Hast du dazu Noten gefunden, oder hast du die Stücke "abgehört".
    Grüsse
    Abaer
     
  7. WhitePhoenix

    WhitePhoenix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.09.07   #7
    @abaer, danke :)..kommt drauf an welche stücke du meinst....wenn du die videos meinst, dazu habe ich noten. die audio sachen sind von mir selbst.
     
  8. Scheufele

    Scheufele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.09.07   #8
    Servus,

    Also ich bin ganz dankbar für die Buchstaben im Bass. Allerdings für nicht für einzelne Bässe. Das lässt noch recht leicht bewerkstelligen. Die Akkorde allerdings, mit irgendwelchen dusseligen Umkehrungen und dann vllt noch 4 Klänge zb. G7#9...Dann bin ich dann schon ganz froh wenns dran steht
     
  9. bluma96

    bluma96 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.07   #9
    als Schüler war ich damals dankbar, dass Grund- und Akkordbässe in Buchstaben notiert waren. Schliesslich ist es gerade am Anfang schwer, sich auf alles (Diskant, Bass, Fingersatz und Balgführung ...) zu konzentrieren.
    Bei klassischen Stücken benötige ich keine zusätzliche Bassnotierung mehr, bei Jazzakkorden bin ich dagegen schon dankbar für eine Notierung insbesondere der Akkorden.
     
  10. Sir_Falk

    Sir_Falk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.07   #10
    Ich sehe wirklich kein Problem darin, daß zu den Noten noch die Buchstaben unter die Akkorde geschrieben werden. Das es hier überhaupt Diskussionsbedarf gibt wundert mich schon. Ich kann die Buchstaben ja einfach ignorieren. Wenn ich aber mal z.B. mit einem Gittaristen zusammenspiele, dann tut sich auch der meist leichter nach den "Buchstaben" zu spielen. Wenn Musik nur noch für Profis geschrieben würde, dann brauche ich keine Musik mehr. Ansonsten schließe ich mich den Befürwortern der Buchstaben uneingeschreänkt an.
     
  11. muke

    muke Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.07   #11
    Ich habe damit auch nicht die Akkorde gemeint (die sind ja auch nicht so einfach beim Spielen vom Blatt ohne weiteres zu erkennen) sondern die Buchstaben unter den Bassnoten.

    Viele Grüße
     
  12. Heber

    Heber Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.07   #12
    Jetzt wird's richtig blöd! :confused:

    Buchstaben ja oder Buchstaben nein > mußt dich mal entscheiden!
    Außerdem gehören o.g. Akkorde auch auf die Baßseite > d.f. > es sind auch Baßnoten.

    Gruß Heiko
     
  13. abaer

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    Erstellt: 21.09.07   #13
    Woher hast du den Noten zu fou rire? Ich kenne die Alben von Galliano, aber da ist das nicht drin.
    Ausserdem habe ich nichts von Anthony Mecca und Claude Thomain gefunden.
    Kannst du mir da helfen?

    Grüsse
    abaer
     
  14. muke

    muke Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.07   #14
    Spätestens an dieser Stelle muss ich mich, wie sagt man das so schön(?), outen. Entschuldigt mich - ich habe diesen Forum "benutzt" - ich wollte herausbekommen wie ihr auf diese Frage reagiert. Vieles, was in diesem Forum angesprochen wurde liegt auch mir, so zusagen, am Herzen. (Wie z.B. die Frage Akkordeonorchester - ja oder nein. Siehe unter www.orchester-dacapo.de )
    Ich selbst komme aus Russland und kenne daher einiges anders als hierzulande. Das heißt nicht, dass ich "meins" durchsetze (der 4. Finger, übrigens, gehört von Anfang an auf die Bass-Reihe alleine deswegen weil er der schwächste ist und trainiert werden muss. Auch wenn ich selbst mit dem 3. greife. Nur mal so am Rande). Nur in der Sache mit den Noten bin ich mit der üblichen Notation nicht einverstanden. Noten sind Sprachenübergreifend - so ein Quatsch zumindest was Akkordeonnoten angeht. Ich will hier auch nicht die Akkordeonwelt auf den Kopf stellen. Ich backe meine kleine Brötchen. Schüler von mir kennen es nicht anders - Bass Noten (und wenn ich Bass meine, meine ich nicht den Akkord) werden nicht noch zusätzlich mit Buchstaben drunter geschrieben. Akkorde, sofern das nicht Dur-Akkorde sind (auch die Dur-Akkorde müssen klar definierbar sein sonst mit einem Buchstabe), werden drunter mit z.B. d7, am usw. notiert. Zusätzlich lernen sie, ziemlich zu Anfang, die Akkorde auf der rechten Seite und kennen deren Aufbau. Die lernen ab der ersten Stunde parallel 2 Richtungen auf der linken Seite das Spielen mit Begleitung und das polyphone Spielen (Standardbassakkordeon wohl gemerkt). Die kommen bestens mit allen (ob französische amerikanische oder russische Ausgabe) Akkordeonnoten zurecht und, wenn es seien muss, auch mit Klaviernoten.
    So, nun verabschiede ich mich. Entschuldigt mich noch mal fürs "Ausnutzen" des Forums. Ab jetzt werde ich den Forum nur verfolgen (macht wirklich irrsinnig viel Spaß die Beiträge zu lesen) und nichts mehr schreiben.

    Viele Grüße
    Andreas Wins
     
  15. Sir_Falk

    Sir_Falk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.07   #15
    Wenn das jeder so macht, dann hat das Forum sicher "Zukunft". Wir haben jetzt glaube ich alle verstanden, daß Du Noten lesen kannst. RESPEKT! Ich empfehle Dir eine Flasche Tip-Ex. Damit kannst Du dann die störenden Buchstaben auslacken.
     
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