Bastler & Sammler - zu faul zum Üben?

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waldgyst
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Wenn ich das hier so über die Monate mitverfolge, womit sich einige von uns rund ums Akkordeon beschäftigen, drängt sich mir doch manchmal die Frage auf, was so das Ziel unseres Tuns ist. Nichts gegen wissenschaftliche Neugier oder Sammel- und Bastelleidenschaft, ich hab ja auch mal u.A. dieses lustige Projekt gestartet (https://www.musiker-board.de/vb/akkordeon/297275-lineare-knopfgrifftastatur.html), das mich über Monate vom intensiveren Üben abhielt.
Es scheint aber so zu sein, dass manche eine große Leidenschaft für's Akkordeon haben, sich aber nicht motivieren können, regelmäßig zu üben, sondern sich stellvertretend dann eher mit dem Vergleichen von technischen Details oder dem Basteln an und Sammeln von Akkordeons beschäftigen. Aber vielleicht ist es ja auch gar nicht jedermanns Ziel, in spielerischer Hinsicht weiter zu kommen. Darüber mal nachzudenken kann aber bestimmt auch nicht schaden. ;)
Gruß
waldgyst
 
Eigenschaft
 
Solltest Du mich meinen, :D

sobald meine Supita fertig ist, werde ich mich wieder mehr dem Spielen und Üben widmen. ;)
Meine Sammlerleidenschaft ist übrigens auch passé. Ich habe hier noch 3 vernünftige Instrumente und werde ev. eines noch verkaufen.

Viele Grüße

Andreas
 
Hallo, waldgyst,

ich kennen jemanden, der AKkordeons sammelt und sie selbst nicht spielen kann. Ist ja okay...

Ich selbst wäre FROH, ein sehr gutes Akkordeon zu haben (mein Delicia ist prima, aber "first class" natürlich auch nicht!), aber für mich ist es wesentlicher zu spielen, zu üben, neues spielerisch zu entdecken. Das HABEN war und ist mir nie so wichtig gewesen wie das TUN. Aber ich denke, da ist jedermann und jedefrau verschieden.

Lieben Gruss

Peter
 
Bei einem komplexen Instrument wie dem Akkordeon ist es meiner Meinung nach eine Gratwanderung. Zuerst ist es natürlich der Klang, der mich schmelzen lässt, doch bald schon kommt die Frage, wie dieser Klang entsteht. Und natürlich: wieso klingt's bei dem so und bei mir ganz anders? Liegt's an mir? am Instrument? an der Instrumental-Technik, an der Spieltechnik? etc.

Von Zeit zu Zeit drängt sich ein neues Instrument auf und da sind technische Kenntnisse zum Zustand eines Akkordeons und zu technischen Merkmalen wichtig. Ich bin deshalb sehr froh, um die zT auch sehr ausführlichen Details, die besprochen werden.

Und nicht zuletzt ist die Vielfalt von Akkordeons und die Geschichte dieser Instrumentenfamilie extrem faszinierend (zumindest für mich).

Aber üben tu ich trotzdem, macht auch mehr Spass auf einem guten Instrument, weshalb ein paar Kenntnisse darüber sehr nützlich sind.
 
Jeder wie er mag, stört mich doch nicht wenn einer die Akkordeons bis zur Decke stapelt oder heimlich :cool: eine kleine Akkordeonwerkstatt einrichtet!

Es gibt sogar einen Vorteil: ohne die vielen Akkordeonbesitzer wären die Instrumente für die Akkordeonspieler viel zu teuer. ;)

Mein "Fuhrpark" ist mit den Jahren auch schon auf 6 Stück angewachsen. Würde mich aber noch nicht als "Sammler" bezeichnen. Ich habe jedes gekauft um es zu spielen (das bessere ist der Feind des guten ) und es fällt mir sehr schwer ein Instrument herzugeben das ich jahrelang gespielt habe.

So und jetzt, festhalten, kommts ganz hart:
4 Akkordeons brauche ich sowieso für die verschiedenen Anwendungen. :D

Zum Thema ÜBEN fallen mir 3 lustig-blöde Sprüche ein:

- "Wer übt hats nötig!"

- "Wer übt fällt seinen Kollegen in den Rücken!"

- "Wer übt kann nix!"

mfg Balgseele
 
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Solltest Du mich meinen, :D

sobald meine Supita fertig ist, werde ich mich wieder mehr dem Spielen und Üben widmen. ;)
Meine Sammlerleidenschaft ist übrigens auch passé. Ich habe hier noch 3 vernünftige Instrumente und werde ev. eines noch verkaufen.

Viele Grüße

Andreas

Hi,

na beim letzten treffen war da nicht was von einem kaufen die rede :gruebel::gruebel:


also mein fuhrpark liegt bei 3 akkordeons aber ich werde mir wohl nochn 4tes zulegen in den nächsten jahren wird noch ne weltmeister monte kommen mit bassregister in nußholz ausstattung ;)

mfg
 
Solltest Du mich meinen, :D
Nicht nur ;)
Ich merke jedenfalls oft, dass ich mich mit allem Möglichen rund ums Akkordeon beschäftige (weil's ja auch interessant ist), mir dann aber auch wieder die Zeit zum Üben fehlt.
Oft muss ich mir erst einen kleinen Ruck geben oder ich setze mich routinemäßig jeden Tag etwa zur selben Zeit ans Instrument. Wenn man dann erstmal drin ist, will man auch gar nicht wieder aufhören.
Irgendwie erinnert mich das an die Kinder, die morgens nicht in den Kindergarten gehen wollen und nachmittags nicht nach Hause. :)
 
Was heißt hier "Üben"? Das Lieblings - Akkordeon steht immer griffbereit. Ich höre was im Radio, Fernsehen oder sonstwo, denke, wie machen die das und greife mir die Kiste. Dann wird gespielt bis es klappt. Schon fällt einem Ähnliches ein, schon wird Altes nach neuem Muster probiert - - meinetwegen nennt das Üben. Liebe Grüße accotue
 
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Was heißt hier "Üben"? Das Lieblings - Akkordeon steht immer griffbereit. Ich höre was im Radio, Fernsehen oder sonstwo, denke, wie machen die das und greife mir die Kiste. Dann wird gespielt bis es klappt. Schon fällt einem Ähnliches ein, schon wird Altes nach neuem Muster probiert - - meinetwegen nennt das Üben. Liebe Grüße accotue

"Üben" heißt für jemanden, der seine spielerischen Fähigkeiten weiter entwickeln möchte, schon nochmal was anderes.
 
Sammeln oder spielen

Für mich ist es einerlei, was die einzelnen damit machen. Hauptsache es werden Akkordeone gekauft. Da bin ich mit Balgseele völlig einig - nur durch möglichst große Stückzahlen, lassen sich die Kosten im Rahmen halten und dafür braucht es Käufer (ob die auch spielen, ist diesbezüglich erstmal untergeordnet).

Was mich betrifft, so ist meine "Sammlung" mittlerweile bei 4 Instrumenten angelangt und alle 4 haben zum einen eine eigene Vorgeschichte, wie es dazu kam und es werden auch nach wie vor alle vier gespielt, weil sie zu verschiedenen Zwecken dienen.

Ansonsten aus anderem Sektor: Es gibt auch Autofahrer und Autosammler und keiner stört sich am anderen.

Gruß, maxito

P.S. Der Trend zum Zweitbuch nimmt zu, warum dann nicht auch zum Zweitakkordeon?
 
"Üben" heißt für jemanden, der seine spielerischen Fähigkeiten weiter entwickeln möchte, schon nochmal was anderes.

Naja, ich will eben Spaß und komme auch so weiter. Aber natürlich Hut ab vor Leuten, die ihre Sache mit Disziplin betreiben. Liebe Grüße akkotue
 
Aber natürlich Hut ab vor Leuten, die ihre Sache mit Disziplin betreiben. Liebe Grüße akkotue
Das Eine schließt das Andere ja nicht aus. Wenn ich mich zum Üben aufraffe, spiele ich vornweg erstmal Repertoire. Das blöde ist dann, dass ich manachmal nach einer Stunde ziemlich fertig bin und gar nicht mehr zum Üben komme - schade aber auch ;)

Was die Sammler angeht: die wenigen, die ich kenne, spielen ihre Geräte auch. Da ist das Sammeln sowohl Faible als auch Mittel zum Zweck. Ich selber hab nur eine Kiste zu Hause (und noch mein allererstes Akkordeon mit 12 Bässen, aus sentimentalen Gründen). Wenn ich die Kohle hätte, würde ich mir noch ein Oberkrainer-Instrument mit geilem Helikon-Bass zulegen.
 

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