Behringer BCR32

Martman
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(Möglicherweise oder wahrscheinlich) bald neu in der Kategorie "Behringer hat mal was richtig gemacht und auf seine Kunden gehört" (DS-80 notwithstanding): der BCR32. Amazona und Gearnews freuen sich jedenfalls schon drauf.

Wenn ihr jetzt sagt: "BCR, das hört sich doch an wie": Das hört sich nicht nur an wie, das ist. Und zwar ein MIDI-Controller mit 32 Endlosencodern mit LED-Kränzen. Statt also, wie viele gehofft haben, den BCR2000 neu aufzulegen, teast Behringer einen BCR2000-Killer. Hoffen wir, daß der BCR32 kompatibel sein wird zu den vierhundertdrölfungachtzig unverzichtbaren BCR2000-Presets da draußen. Und daß davon genug produziert werden, sonst muß Arturia doch noch einen Klon bauen.

But Wait, There's More™: Kennt ihr den Zaquencer? Das ist eine ganz neue Firmware für den BCR2000, die das Ding in einen Standalone-Stepsequencer verwandelt. Beim BCR32 soll ebendieser Zaquencer von vornherein mit in die ganz normale Firmware eingebaut sein. Und als wenn das noch nicht genug wär, gibt's Sync-Ein- und Ausgänge, viermal CV/Gate und sogar MIDI Thru (selten, die Dinger) bzw. wahlweise einen zweiten MIDI Out.

Fertig ist das Teil noch nicht. Uli nimmt noch Kritik und Wünsche an. Ich hoffe, daß sich ganz viele Leute MIDI 2.0 wünschen, vielleicht zusätzlich.

Wir sehen uns dann im GAS-Thread...


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Norbert
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Hallo zusammen,


Ganz still hier geworden.
Im Februar stand was in div Fachzeitschriften.
Hätte gehofft, statt des X-Touch Compct einen BCR Nachfolger zu finden, aber anscheinend wird nix.
Gut eilt ja nicht mangels echter Einsatzmöglichkeiten.
Die BCR2000 -Anordnung der Drehencoder wäre mir allerdings sympathischer als die des BCR32.
Eine Version ohne Zaquencer wäre daher interessant.
Einsatz wäre am MR/XR18

Weiss jemand was dazu?

Schönes Wochenende

Norbert

@Mods: ggf wenn passender, gerne ins DAW Forum verschieben
 
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13 Monate später, und das Ding ist immer noch in weiter Ferne. Hier ist ein Händler, der was von Wartezeiten von "mehr als 34 Wochen" schreibt.

Dieses Jahr kommt der wohl immer noch nicht. Sollte ich für '23 einen Spekulatius-Thread machen, wird er wohl drin vorkommen. Sollte ich einen für '24 machen, und er kommt drin vor, dann als Dampfware.

Uli pls.


Martman
 
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Ja, etwas bizarr das Ganze. Das Dingens wurde groß angekündigt und dann kommt nichts - dabei schreit der Markt nach einem guten kaskadierbaren MIDI-Controller bei der wachsenden Zahl der (pseudo-)analogen Desktop-Synths. Mit so einem Gerät kannst du auch in der DAW gut arbeiten, Kanäle mit Sends, Returns und allemmöglichen ausstatten. Auch aus den Keyboarderforen weis ich um die Problematik, das Grab an Parametern in Echtzeit zu steuern.

Ich persönlich habe das seit 1.5 Jahren auf dem Radar und täte direkt 4 Stück nehmen. Zackige Sequenzer darin brauche ich keine.

Ich vermute mal dass man mit anderen Produkten nicht den Absatz hat und / oder eigene andere Produkte nicht gefährden will. Aus einem Elektronikforum konnte man entnehmen, dass der Motör49 ein Grund gewesen ist, der nicht so eingeschlagen ist und eingestampft worden ist / werden soll. Jetzt hat man dafür das SWING am Markt, das wohl auch einen Sequencer enthält und Teile des angedachten BCR32-Konzeptes abdeckt - so jedenfall die Quelle in einem Elektronikforum, die sich als ehemaliger B-Mitarbeiter ausgibt.

Momentan ist der Markt aber geflutet mit solchen MICKI-Keyboards mit oft Mini-Tasten in Billigqualität und gebrauchen kann man davon streng genommen nur eines, das die Transportfunktion für die DAW hat und avon bitte eine gute, komplette und die richtig klappt. Von den Dingern hat aber jeder schon 3 Ausführungen im Studio. Solche kleinen lütten Dinger taugen dafür nicht, weil man zum Einspielen eine gute Tastatur braucht. Wenigstens ein MPK 249 ist da nötig. Habe mal auf der B-Seite geschaut: Die haben noch so einen roten, breiten 61er am Start, der mich irgendwie an Roland erinnert. Da möchte ich aber auch mal wissen, wie gut da die Tastatur wirklich ist. Wie auch immer ...

Da diese Dinger alle mehr oder weniger gleich ausgestattet sind, braucht es einige, um seinen Park zu kontrollieren: Ich habe insgesamt 3 alte Keyboards / Synthesizer, 3 reine MKBs dieser Art 49+49+61 und mehrere kleine 25er M-Audios, die alle wenigstens 8 Reglerchen + 8 Knöpfchen haben - Tastatur inklusive. Die reichen aber einzeln alle nicht völlig aus, um einen Synth zu steuern. Schon wenn ich einen Virus bedienen will, muss ich 3 davon dranschalten und einen zusätzlichen 16er-Döpfer (den blauen). Die ganzen Tastaturen, sind aber oft unnötig bzw müssen erst durch die MIDI-Matrix um sie verschiedenen Parts zuzuweisen und unabhängig von den Drehknöpfen bedienbar zu sein.

Was brauchen, sind Knöpfe!

Am besten Drehencoder in hoher Qualität, die man auch mal auslöten und tauschen kann und die man individuell konfigurieren kann und die man dynamisch ins MIDI eines KBs einmischen kann. Meine DIY können das. Kommerziell gibt es da immer weniger und wenn, sind sie teuer: Der "MIDI-fighter" liefert 16 Stück zu einem Preis von 16,- je Controller - UNAKZEPTABEL, wenn man in die Masse geht.

Es sollte doch wohl möglich sein, einen neuen BCR2000 aufzulegen, denke ich. Vielleicht greift ja doch noch mal jemand meinen Vorschlag auf, so einen Controller mit einem virtuellen Desktop zu verknüpfen und skalierbare MIDI-Fader / Encoder / Drehregler per VGA-Ausgang einstellbar zu machen. Da ist dann alles skalierbar und konfigurierbar. Der Vorschlag liegt inzwischen bei einem chinesischen MIDI-gear-Produzenten. Mal sehen, ob was kommt. Ich habe keine Lust, mir solche Dinger ständig selber zu bauen.
 

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Hallo zusammen,

das ist auch mein Gedanke: warum nicht den BCR2000 wieder herstellen, evtl mit besseren Drehgebern und aktuellen Treibern und Programmiersoftware.

Wäre das so unmöglich teuer? Der Bedarf wäre ja auch da, vmtl auch ohne Sequenzer.

Schau ma amoi.

Gruss aus der Oktoberststadt
 
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Ich hatte mal meinen 5x8 zusammengerechnet und kam mit den günstigsten Encodern und Knöpfen (1,19 + 0,15) auf 60,- Materialkosten inklusive Drähte. Hinzu kommt bei mir das VGA-board mit rund 30,- und MIDI-Elektronik für knapp 10,- macht rund 100,- In der Luxusversion mit Top-Encodern und Designerknöpfchen wie bei dem hier unten sind es 30,- mehr. Industriell gefertigt mit 1000er-Preisen kommt sowas auf etwa 70,- Material + 10,- Platine + 10,- Gehäuse also unter 100,-. Sowas kann man für 200,- verkaufen. Die 32er Version mit einfachen Encodern kriegt Behringer ohne Probleme für VK150,- an den Start, wie es ja mal für den BCR kommuniziert war. Auch für 175,- täte sich der gut vekaufen, denke ich. Entscheidend wäre auch MIDI-in und einen Mixer / Mapper, damit man mehrere Controller verschalten und mehrere Geräte und Kanäle steuern kann.

Da sich da wohl erst mal nichts tut, schaue ich anderweitig, siehe auch:
https://www.musiker-board.de/threads/raspi-audio-modulox-midi-controller.732897/

Wenn ja genug Leute zusammenkämen, könnte man auch selber ein DIY-Projekt auflegen.
 
Martman
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das ist auch mein Gedanke: warum nicht den BCR2000 wieder herstellen, evtl mit besseren Drehgebern und aktuellen Treibern und Programmiersoftware.

Wäre das so unmöglich teuer? Der Bedarf wäre ja auch da, vmtl auch ohne Sequenzer.
Der Bedarf wär schon deshalb da, weil ganz konkret der Bedarf an BCR2000 oder 100% Kompatiblen besteht, auf denen die sechsunddrölfzigtausend Templates für den BCR2000 weiterhin funktionieren.

Da hätte Behringer einmal was richtig machen können...


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Liegen die Templates als MIDI vor oder kann man sie als solche speichern? Dann kann man einen Converter schreiben. Z.B. in Python.
 

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