Behringer FCB1010 bis auf optische Sensoren tot?

von marcportal, 30.12.19.

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  1. marcportal

    marcportal Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.12.19   #1
    Moin Leute!

    Schade, dass gerade sowas doofes hier mein erster Eintrag... aber gut. Folgendes:



    Ich habe mir ein Behringer FCB1010 zugelegt, um es an meinem Kemper ( :love: ) zu benutzen. Erst lief alles ganz gut - ich konnte das Ding einschalten, die Pedale kalibrieren und über MIDI->Usb-Adapter sogar meine DAW steuern. Ein paar Tage später kam mein UnO4Kemper an und ich habe mich direkt an die Arbeit gemacht. ESD-Vorkehrungen getroffen und auf mit der Rückseite. Vorsichtig den Kleber der originalen EPROM gelöst und den Chip herausgehoben. Kurzer Blick in die Halterung, keine Korrosion, kein Dreck, keine Klebereste zu finden. Also rein mit dem UnO. Kerbe auf der Eprom zeigt in die gleiche Richtung wie die Kerbe auf der EPROM-Halterung. Geschafft. Ran an den Strom, Midi-Kabel rein und: nichts.

    Daraufhin habe ich bedröppelt die originale EPROM wieder eingebaut um einen Factory-Reset zu tes.... :fear: .... das Ding geht schon wieder (bzw. noch immer) nicht an.

    Mit verschiedenen Makro-Linsen habe ich daraufhin das circuitboard auf eventuell sicht- oder riechbare Fehler kontrolliert, alle Kabel und Bauteile nach Festigkeit überprüft. Leider konnte ich gar nichts erkennen. Ich bin zwar kein Elektro-Profi, auf dem Gebiet jedoch (eigentlich) nicht komplett doof, sodass ich Schäden eigentlich erkennen sollte.

    Der derzeitige Ist-Stand ist also:

    Das FCB1010 sendet keine MIDI-Daten, weder das Display, noch die LEDs gehen an und ich kann weder sehen (z.B. ausgedellter oder gesprengter Kondensator-Deckel), hören (z.B. Brummen vom Netzteil) oder gar riechen (verbrutzelter Halbleiter), ob sich etwas verändert bzw. zerstört hat. Zudem ist die Sicherung korrekt eingebaut und im top Zustand.

    Hier aber das merkwürdigste: die beiden roten LEDs der optischen Pedal-Sensoren gehen an.




    Vielleicht hat von euch hier ja jemand noch eine Idee, womit ich mein armes FCB1010 hingerichtet habe.:guilty:





    Liebe Grüße


    Marc
    :m_git1:
     
  2. Ranzo

    Ranzo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.12.19   #2
    Leider ist es nicht so, dass man Schäden immer mit dem Auge oder der Nase erkennen kann. Manche Bauteile (vor allem C-mos) sind sehr empfindlich. Du hast zwar geschrieben, dass du ESD-Vorkehrungen getroffen hast, aber vielleicht hast du trotzdem was "geschossen". Durch Berührung mit deinen statisch aufgeladenen Händen der Platine oder eines Bauteils. Es kann ein anderes Bauteil beschädigt worden sein, so dass weder der neue noch der alte Eprom funktioniert. Es kann auch sein, dass dadurch beide Eproms zusätlich zerstört wurden. Bei manchen "kleinen" Kurzschlüssen durch defekte IC´s reagiert auch die Sicherung nicht. Den Fehler findet man nur durch messen und/oder Tausch von Teilen. Evtl. braucht man dazu ein Oszilloskop. Naja ... wenn du das nicht selber kannst, ist fraglich ob es wirtschaftlich gesehen Sinn macht, das Teil zur Reparatur zu geben, da es neu ja um die 100 Euro kostet. Denn die Kosten für die Fehlersuche, Reparatur und Ersatzteile werden vermutlich höher als der Anschaffungspreis sein.
    Eine andere Fehlerquelle könnte sein, dass der Sockel des Eproms werksseitig verkehrt herum eingelötet war und da dudich beim Einsetzten des eproms nach der Kerbe des Sockels gerichtet hast , dies falsch war. Aber da ich kaum glaube, dass die Platinen per Hand bestückt wurden, wäre diese Fehlerquelle wohl auszuschliessen.
     
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