bellow shake

von the_ashbird, 09.03.08.

  1. the_ashbird

    the_ashbird Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #1
    hey leute....

    erst mal kurz zu mir!....bin neu hier und ziemlich begeistert, dass sich soviele akkordeonisten hier eingefunden habe....ich komme aus österreich tirol

    hätte an die erfahreneren unter euch ne frage bezüglich bellow shake....
    ich spiele seit ca. 14 jahren und bin derzeit so fanatisch wie lange nicht mehr!

    spiele zur zeit vorwiegend jazz (zB take five oder unsquare dance von dave brubeck) und nicht ganz einfache arrangements von herwig peychär....(occhi neri, czardas, i love musette, etc etc.)

    in sehr vielen jener stücke, sollte einige passagen mit durchgehenden bellow shakes gespielt werden....
    ich für meinen teil finde es jedoch äußerst schwierig, es zu "shaken", dass zB eine halbe note durch das rütteln in saubere achteln geteilt wird....

    hat von euch vielleicht jemand nen tipp, um dieses spiel gezielt zu verbessern, oder seit ihr der meinung, dass dies nur über "jahrelange" übung zu erreichen ist?!....

    danke für die antworten!

    lg phi
     
  2. ZAUBERBAER

    ZAUBERBAER Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #2
    Ich hoffe das hilft etwas: Was viele Spieler, quasi die meisten Spieler falsch machen ist, dass Sie am Akkordeon reissen, mit einer teilweisen extremen Bewegung in der horizontalen. Ein sauberer BellowShake ist wesentlich einfacher und effektiver durch eine vertikale Bewegung der linken Hand zu erhalten.
    Ansonsten natürlich üben. Vor allem Trockenübungen, d.h. vielleicht 10 oder 15 min am Tag versuchen einen sauberen BellowShake aus einem Ton zu bekommen hilft ungemein!
     
  3. darccord

    darccord Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #3
    @Zauberbärchen:
    mal ne ganz doofe Frage: Was ist bollow shake? Ist das ähnlich wie "Balgstaccato". Wir haben soetwas immer Balgstaccato genannt, oder ist das wieder etwas anderes?
    D.
     
  4. the_ashbird

    the_ashbird Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #4
    bellow shake bezeichnet genau das, was es bedeutet....ungefähr soviel wie balg "schütteln"....
    dadurch können je nach geschwindigkeit verschiedenste effekte erzeugt werden....
    aber eben nicht so ganz einfach....^^
     
  5. Malineck

    Malineck Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #5
    Hallo, hör dir doch mal diesen jungen Mann an (am besten das ganze Stück, weil es so wunderschön ist)

    -> http://www.youtube.com/watch?v=f3dgFpxz7w8&feature=related

    DAS ist Bellowshake in Anwendung:)


    oder der hier, der erklärt es noch dazu :-)

    --> http://www.youtube.com/watch?v=UPK0ktdSxvg&feature=related


    Grüße!
     
  6. Sir_Falk

    Sir_Falk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.08   #6
    Klasse Musiker und schöner Klang für das STück. Ich habe für mich sowieso festgestellt, daß man mit einem Akkordeon ganz gut Stücke für Kirchenorgel spielen kann - wenn man es kann. Zumindest finde ich den Klang sehr passend. Bei Youtube findet sich auch irgend wo die Toccata von Bach. Die ist auch nicht ohne.
     
  7. Wil_Riker

    Wil_Riker Helpful & Friendly Akkordeon-Mod Moderator HFU

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    Erstellt: 11.03.08   #7
  8. Malineck

    Malineck Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.08   #8
    Ok, um aber noch mal beim Thema bellowshake zu bleiben verbunden mit der Anwendung, dann muss man das hier auch gesehen und gehört haben

    trotz etwas schlechter Tonqualität unbedingt GANZ anhören, sowas gibts nicht ;)

    ab etwa 4:20 kommt dann der belowshake :eek::eek::eek:

    Liszt's Hungarian Rhapsody No. 2

    --> http://www.youtube.com/watch?v=wpoi8wz6WJs

    (habe mir den Mann auch live anhören müssen ;) )

    Wenn ich solche Musik höre wie diese, dann kann ich nimmer.

    Entweder man geht hin und zerschlägt sein Instrument - völlig egal, wie gut man glaubt zu sein ^^ :o

    ODER man freut sich noch viel mehr, so ein Teil im Ansatz auch zu spielen :great:

    Grüße!
     
  9. Reija

    Reija Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.08   #9
    Wenn ich mir so die Videos auf YT angucke...Respekt! Da wäre beim Bellowshake ja Parkinson richtig von Vorteil :D

    Kann mir jemand Literatur dafür empfehlen? Ich habe zwar vor gut 5 Jahren den Bellowshake mal geübt, aber ich glaube da geht noch mehr. Vor allem habe ich Angst nicht die richtige Technik dafür zu haben.
     
  10. darccord

    darccord Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.08   #10
    Oh Gott

    ...muß ich mich jetzt verstecken?

    Dat is ja irre!

    ...das ist ja echt der Wahnsinn! Wow...

    d.
     
  11. Ganryu

    Ganryu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.08   #11
    Es gibt eigentlich sehr viel Literatur, um Bellowshakes zu üben - Ich persönlich kenn da vorwiegend MIII Literatur, aber auch ein gutes MII Stück.

    Wenn du MIII spielen solltest kann ich dir nur wärmstens Viktor Romankos Arrangement von den 4 Jahreszeiten empfehlen - da braucht man für jeden Satz Bellow Shakes en Masse - der oben verlinkte Satz aus den 4 Jahreszeiten gespielt von Martynas Levickis ist aus jenem Arrangement entnommen, Noten kaufen kann man hier:

    http://www.jb-music.de/shop/artikel.php?&katid=24&id=91&

    Vorsicht, sehr hoher Schwierigkeitsgrad wage ich mal zu behaupten

    Auch für MIII finde ich Asturias von Albéniz empfehlenswert, da man hier gleichzeitig im MIII und im Diskant die Tastenwechseln muss während des Shakes, anhören kann man sich das bei Youtube hier:

    ne schönere Version als MP3 download von Pigini.com: http://www.pigini.com/downloads/asturias.zip


    In der MII Literatur habe ich bisher noch nicht viel Bellowshakes gefunden, aber ein Stück kann ich doch empfehlen: Minka Variations von ich weiß nicht wem; so klingts:



    Ich seh grad, das das handeln/anbieten von Noten im Board nicht legal ist, egal ob als PN oder direkt im Forum, wenn jemand mehr infos zum obrigen Stück haben will: xxx.xxx


    private Mailadresse anonymisiert.
    private Kontakdaten bitte per PN austauschen
    maxito
     
  12. Reija

    Reija Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.08   #12
    Danke für den Tipp!

    Hrmpf...das Stück habe ich irgendwo unter einem großen Notenstapel liegen. Wieso steht da nicht riesig drüber: An dieser Stelle bitte Bellowshakes!

    Bis jetzt spiele ich auch einfach irgendwo Bellowshakes, wenn ich lustig bin. Also...mehr als freie Improvisation.
     
  13. WhitePhoenix

    WhitePhoenix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.08   #13
    Hi, ich habe auch noch nen Tipp für B.S.
    Man sollte ihn erst langsam üben und wenn er sauber ist schneller werden. Ist ja bei allem so. Um richtig laufen zu können, muss man auch erst ein paar mal hinfallen.
    Der B.S. geht eher in die Vertikale als in die Horizontale. Ich würde ne gute Mischung empfehlen. Dann ist es wichtig, dass man jedem Ton immer einen klaren Impuls gibt und nicht den Ton zieht! Das spart eine menge Kraft und man kommt zu einem besseren Ergebnis, die Ausdauer wird besser und man kann den B.S. besser kontrollieren. Ein gutesund nicht ganz einfaches Stück ist Asturias. Das spiele ich zur zeit und übe es fürmeine Abschlussprüfung. Es ist herrlich zum B.S. üben aber mit der falschen Technik auf dauer auch anstregend ohne Ende.
    Dann gibt es noch verschiedene Arten wie man den B.S. ausführen kann. Mein Lehrer, Werner Glutsch, empfiehlt für sowas ein Kissen zu verwenden. Ist ist ein kleines Lederkissen, gefüllt mit Schaumstoff und etwas größer als das Kinn. Das wird auf die Oberseite befestigt. Mit einer optimmalen Sitzhaltung spannt man das Instrument mit dem Kinn ein und hat somit die totale Kontrolle über den B.S..
    Das ist eine Art wie man sie selten sieht. Aber es funktioniert sehr gut!
    Hoffe ich konnte ein wenig helfen und wünsch euch nun viel Spaß beim Schüttlen ;)

    lg

    WhitePhoenix
     
  14. Ganryu

    Ganryu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.08   #14
    Ganz genau, wie ichs oben geschrieben hab - Asturias rockt, macht wirklich Spaß zu spielen - ich üb auch schon ne Weile dran, kanns jetzt aber dann würd ich sagen ; )

    Werner Glutsch ist dein Lehrer? Interessant - eine bekannte von mir ist auch Schülerin von ihm und hat auch demnächst (hatte?) ihre Abschlussprüfung in Trossingen, und mein Lehrer ist auch ein ehemaliger Schüler von ihm - Ich hab auch Glutschs CD daheim rumliegen :D
     
  15. WhitePhoenix

    WhitePhoenix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.08   #15
    hui? cool....würd mich echt interessieren wer die Bekannte von dir ist! hier kennt sich ja fest jeder :)
     
  16. the_ashbird

    the_ashbird Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.08   #16
    danke für die tipps....mittlerweile hat sichs eh deutlich verbessert, aber bis ichs so kann, wie ichs gern hätt is es bestimmt noch ein steiniger weg....

    asturias?...kenne ich nicht....wo wäre es erhältlich?
     
  17. Ganryu

    Ganryu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.08   #17

    Ein sehr gute Aufnahme vom Arrangeur gibts hier: http://www.pigini.com/downloads/asturias.zip

    Noten gibts eig. überall, z B hier:

    http://www.notenbuch.de/asturias_no...e=False&Com=&key=0&lookup=asturias&TopCatID=1

    oder hier

    http://www.jetelina.de/shop/index.p...c547b87990b4c7&cl=details&cnid=&anid=30136793
     
  18. VirtualPancake

    VirtualPancake Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.08   #18
    Klasse, dass es hier noch ein paar Asturias-Spieler gibt :great:

    Lasst doch mal hören ;)



    Beim Bellowshake find ich zwei Dinge ganz wichtig:
    1. Entspannung: Ohne Entspannung geht gar nix, allenfalls schlecht und mit hohem Kraftaufwand. Vor allem bei höheren Geschwindigkeit wird das wichtiger.
    2. Es muss "fließen": Das ganze muss in eine Art Eigenresonanz kommen, bei der man nur noch kleine Anstöße im richtigen Moment gibt und der Rest "von alleine" passiert. Es muss einen beinahe Mühe kosten, es anzuhalten. Vergleichbar vielleicht mit einer Schaukel, bei der es auch auf nur kleine Impulse mit umso wichtigerem Timing ankommt.
      Deshalb empfehle ich auch, das ganze unbedingt getrennt vom Stück zu üben, Geschwindigkeit und Stärke zu variieren, um erst mal "auf den Geschmack" zu kommen. Und vor allem - nicht Überbeanspruchen! Lieber zu wenig als zu viel davon üben, vor allem, wenn man noch am Anfang damit steht. Ich hab mir mal die Schulter mit ner ziemlichen Muskelverkrampfung lahmgelegt, sodass es beim Atmen schwierig wurde. Die einzige erkennbar Ursache, die in Frage kam, war zu exzessives Shaken ;)
      Noch ein Tipp bezüglich der "Kinnstütze" - vielleicht mal beides ausprobieren. Einmal ohne Kinn, einmal mit. Ich bevorzuge es ohne und schaffs anders auch kaum, die Schwingung richtig hinzubekommen.
     
  19. LittleBitOfSoul

    LittleBitOfSoul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.05.08   #19
    ich geb dann auch mal meinen senf dazu.
    wichtig ist vor allem, dass der balgriemen richtig fest ist, sonst klappt das im folgenden beschriebene nämlich nicht.
    du bewegst nicht den arm und "ziehst und drückst" sondern machst eine kipp-bewegung mit dem handgelenk. bellow-shake soll nicht aussehen, als hätte man zuckungen. außerdem ist durch dieses einfache kippen gewährleistet, dass du sehr viel kontrolle hast und deine hin- und rückbewegungen gleich lang sind. am anfang kann das schon mal zu schmerzen im handgelenk führen, wenn man's länger macht, aber das legt sich recht schnell.
    kinnstütze ist gut, weil du dadurch die rechte hälfte des instruments stabilisierst.
    manche russischen akkordeonisten schaffen sogar den 4er-bellow. das heißt, sie kippen das handgelenk nicht nur in die eine richtung, sondern über eck. das heißt, man erhält aus einem bewegungsablauf 4 gleichlange kurze töne. schaffe ich selber allerdings nicht.
    beste grüße littlebitofsoul
     
  20. Ganryu

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    Erstellt: 18.05.08   #20
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