Birne zu weit

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huder-sven
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Moin Leute,

ich habe für meine BC E13 mehrere Birnen (davon zwei 65er, die ich noch verkaufen möchte). Die letzten zwei Jahre habe ich mit meiner 65er Birne gespielt, jetzt war ich bei einem Blasorchester zur Probe und musste die 63er nehmen. Die nun aber kippelt. Klar mit Teflon-Band gehts. Aber den Korken möchte ich auch nicht tauschen, dann wäre die 65er (und alle die hier noch rumliegen) viel zu eng, denn die sitzt genau richtig und stramm. Ich habe die Birne schon in Wasser eingelegt und nach dem trocknen massiv geölt, jetzt sitzt einen Hauch strammer, aber noch nicht gut. Kann man da irgendein Lack auftragen o.ä. und so den Innendurchmesser verringern?
 
Kommt drauf an womit Du geölt hast. Lacke haften schlecht auf öligen Flächen. Also gegebenenfalls entfetten und dann Schellack auftragen in mehreren dünnen Schichten.

Schellack ist Alkohollöslich so dass sich das bei Bedarf rückgängig machen lässt.

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Hui, die Birne in Wasser gelegt???
Das erscheint mir sehr mutig, aber nur bedingt sinnvoll, in dem Bereich, wo sich die Klemmflächen zwischen Birne und Kork befinden ist die Wandung sehr dünn, und folglich auch kein großes Dickenwachstum durch Quellen zu erwarten.

Ich hatte mal das Problem mit einem S-Bogen in meinem Sax. Das habe ich mit Alu-Klebeband aus der Montagetechnik gelöst. Das sind extrem dünne Metallbänder mit ziemlich brutalem Kleber. Ich konnte nur den Halben Innendurchmesser des Sax-Korpus damit auskleiden, dann saß der S-Bogen super stramm, aber noch gut beweglich.

Das hält seit 2 Jahren. Natürlich muss man da bei der Klarinette sehr vorsichtig sein. Aber gehen wird es schon.
 
Birne in Wasser würde ich mich auch nicht trauen. Zumal das natürlich nur einen temporären Effekt hat. Wenn du die Birne nur für das Spiel im Orchester brauchst, bist du wahrscheinlich mit Teflon tatsächlich am Besten bedient, geht ja flott.

Aber man könnte sich auch überlegen, warum du in einem Blasorchester eine Buffet-Klarinette nicht mit einer Standard-Birne spielen kannst. Vielleicht mußt du was an deiner Tonbildung machen. Oder du hast ein unpassendes Mundstück.
 
Birne in Wasser! kein guter Gedanke. Sowas kann man mit einer wakeligen Schaufel oder Hacke machen.

Wie sebigos schon schreibt Teflonband wäre die im Moment einfachste Lösung.
Die Birne mit Lack oder irgendetwas anderem auskleiden wird m.E. nicht viel bringen und auf Dauer auch keine Lösung sein.

Die Grundstimmung in Blasorchestern wechselt nach meiner Erfahrung schon mal, die einen spielen mit 440 Hz die anderen mit 442 Hz - ist ansscheinend mittlerweile so.
Ich helfe des öfteren bei verschiedenen Formationen aus und nutze auf meiner Buffet Crampon 2 Birnen, die eine für die 440 die andere für die 442Hz.
(Beachten musst du dabei auch das Mundstück!)

Du schreibst du hast mehrere Birnen, da wäre aus meiner Sicht die einfachste Lösung du gehtst zu einem Instrumentenbauer und lässt eine 465er auf 463 abdrehen.
Das geht sehr gut, kostet wenig und dein Wackelproblem ist gelöst.
Es sei denn der Instrumentenbauer hat eine andere professionelle Lösung für die Wackelbirne.

Grüße atrofent
 
Die Grundstimmung in Blasorchestern wechselt nach meiner Erfahrung schon mal, die einen spielen mit 440 Hz die anderen mit 442 Hz
schon, aber Buffet baut schon seit ewigen Zeiten ihre Klarinetten auf 442Hz, also sollte man mit einer Standardbirne in keinem Fall zu tief sein. ;)
 

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