Brauche Hilfe bei Sound (oldschool Death) Konfig mit Zoom G3X und AMP

von Bapho90, 24.01.17.

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  1. Bapho90

    Bapho90 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.17   #1
    Servus Leute, kurz mein Equipment:

    -Randall RG 1503 Head https://www.thomann.de/de/randall_rg_1503_head.htm
    -Jackson RRXT https://www.thomann.de/de/jackson_rrxt_rhoads_sbk.htm
    -Zoom G3X https://www.muziker.de/zoom-g3x?gclid=CLDOt8KQ29ECFRQTGwodmvID7g
    -Box ist ne normale 4x12 Laney Box

    so viel dazu, ich weiß es ist kein high-end equipment und man muss sich nicht viel davon erhoffen, damals während der Ausbildung mit kleinem Geld mit der Zeit neu gekauft. Am Anfang ohne den ZoomG3X, war dann mit der Zeit vom Sound etwas enttäuscht und habe mir dieses Effektgerät geholt, gab einige gute Rezessionen und mir gefiel die Möglichkeit mit den Preset´s draufladen.
    Ich möchte generell einen Sound haben der sich an die alten Benedicition mit Dave Ingram (Grand Leveler besonders) anhört oder etwas schwedischer Richtung Carnage. Könnte mir auch was dazwischen gut vorstellen, typischer schwedischer Death Walze trifft auf oldschol Death aus der Insel.
    Aufjedenfall habe ich große Probleme mir den Sound anzueignen, besonders mit der Auswahl an Effekten die das Effektgerät hat, dann die Frage direkt in den AMP rein oder doch Effektloop und welche Effekte ich mit dem Gerät simulieren sollte bzw auch die Parameter einstellen. Vielleicht kann mir jemand in der Sache helfen?
    Voraussetzung wäre mit dem vorhandenen Eqipment zu arbeiten, ich kann mir leider kein Großes Zeug leisten momentan.
    Hier paar Soundvorschläge:


     
  2. GI Peter Pan

    GI Peter Pan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.17   #2
    [​IMG]

    Das ist die Antwort auf deine Fragen. Gitarre Amp und Box sollten dafür schon genügen, das Zoom steht dir allerdings etwas im Weg.

    Ansonsten würde ich das Zoom ganz normal vor den Amp hängen und mit einer moderaten Zerre im Zoom in eine moderate Ampeigene Zerre gehen, so würde man es jedenfalls mit dem HM2 machen...

    Dennoch, dieses Pedal ist tatsächlich für diese unverkennbaren Sounds verantwortlich.
     
  3. Petri

    Petri Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.17   #3
    Mein Vorredner hat absolut Recht.
    Als preiswerte Alternative kannst du Behringer HM300 nehmen.
    Musst du allerdings wegen Farbe in die Papiertüte reinlegen
     
  4. Bapho90

    Bapho90 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.17   #4
    Danke für die Antworten aber mir geht es darum mit dem Zoom G3X einen Amp zu simulieren, davor vielleicht RAT und ein Noise Gate und demnach die Parameter Einstellung. Mein "richtiger" Amp ist ein Transistor wie oben bereits angegeben und bin mit dem Sound unzufrieden, deswegen dachte ich, ich besorge mit den Zoom und gehe über Effektloop auf meinen Amp und benutze nicht den Vorverstärker vom Randall...weil er eben scheiße ist.
     
  5. GI Peter Pan

    GI Peter Pan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.17   #5
    Ich hab auch schon auf zig Arten versucht diesen Sound zu simulieren... und es klappt nicht.

    Es ist so, dieser alte "Schweden-Death" Sound ist typischer HM2-Sound. Der Amp spielt dabei zwar keine komplett untergeordnete Rolle, ist aber im Vergleich ein wenig zu vernachlässigen. Mein Vorschlag wäre mal das günstige Behringer Pedal einfach auszuprobieren. Wenn du damit in die Nähe des Gewünschten kommst ist es ja schonmal nicht so schlecht.

    Ein gebrauchtes, originales HM2 ist mitlerweile recht teuer, aber Fakt ist, dass du es originalgetreu mit dem Zoom nicht schaffen wirst.
     
  6. BFischer

    BFischer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.17   #6
    Zum Schwedensound haben die Vorposter alles gesagt. Für den US Death Sound wurde kein Treter benutzt, sondern die Zerre des Amps. Beispiel wäre Chuck Schuldiner, der aktive Pickups und einen Marshall Valvestate 8100 (Transistor Amp, genauso wie dein Randall) verwendet hat. Ansonsten wird in diesem Bereich zusätzlich oft ein EQ Pedal benutzt. Am EQ Pedal wird der Output hochgeschraubt sowie die Mittenfrequenzen. Gegebenenfalls werden hier zwei EQs hintereinander verwendet (Soweit ich weiß, hat Kerry King dies gemacht und auch Dimebag Darrel, wobei letzterer kein Death Metal gespielt hat. Aber er hat auch gerne Randallamps gespielt). Da im Amp dann ein "Mittenüberschuss" herrscht, werden diese dann am Amp rausgenommen (wegen der EQ Geschichte vor dem Amp handelt es sich nicht - wie oft fälschlicherweise angenommen wird - um einen MidScoop Sound).

    Deshalb würde ich dir folgendes vorschlagen:
    - Dein Amp alleine reicht, um ein gutes Death Metal Brett hinzulegen. Lass dich nicht von dem Röhrengerede verunsichern! Sehr viele "Heavy" Gitarristen haben in den 80ern / 90ern Transistoren gespielt. Und gerade Randall hat da sehr viel Geld in die Entwicklung gestellt, damit es ordentlich klingt. Probier mal den Leadchannel, lass die Bässe und Höhen auf 12 und hau Mitten rein (ggf. bis 15 Uhr). Gain nach Geschmack (hier ist aber weniger oftmals mehr, vor allem auf Aufnahmen oder im Kontext. Bei zwei Gitarren klingt zuviel Gain nicht mehr druckvoll, sondern matschig).
    - Stell etwas weniger Gain am Amp ein. Stell dann im zweiten / dritten Slot ein EQ Pedal ein und bosste irgendwo im Bereich zwischen 250 und 500 Hz (in dem Bereich liegt oftmals der Druck, aber auch matsch. Das musst du für dich herausfinden) und dazu etwas im Bereich 7 bis 8 Khz um Transparenz reinzubringen.
    - "HM2" mit dem Zoom alleine simulieren: Ich habe die Bass Variante des Zooms B3 (sehr geiles Teil) und die Zerren dürften vom Klang her deckungsgleich sein. Kann mir nicht vorstellen, dass Zoom was anderes gemacht hat. Eine beliebte Methode von Leuten, die nur mit Tretminen zerren, ist folgendes: Du nimmst ein Distortion Pedal (hier eignet sich die ProCo Rat Simulation) und stellst den Zerrgrad auf "Crunch" ein. Davor haust du dann ein Overdrive (Tubescreamer) mit den Exakt selben Drive und Level Einstellungen. Nihilist selbst haben auch einen SD1 in einen DS1 gejagt, bevor Leffe Cuzner das HM2 verwendet und damit die Schwedensäge erfunden hat.
    -Ansonsten die MEtal Zone Simulation probieren (viele springen hier auf die Barrikaden). Am MT selbst Mitten wieder reindrehen. Probier hier vor oder nach dem MT ein EQ mit einer ordentlichen Absenkung im Bereich 1khz, so gut um 8 DB. Das MetalZone selbst boostet diese Frequenz extrem und führt zu diesem Staubsauger Sound. Durch die Absenkung durch das EQ klingt es dann brauchbar, vor allem wegen der stabilen Gain Reserve.
    - Nächster Tipp: Ein Vorposter hat einen Fuzz vorgeschlagen. Ich persönlich erziele super Ergebnisse mit einem Bass Big Muff (ist auch auf dem Zoom B3 zu finden, ggf. als Green Muff in der Gitarren Version). Sustain auf ca. 12 Uhr, Level großzügig auf 15 uhr, Tone auf 12. Davor dann ein ProCo Rat in Cruncheinstellungen, Tone hier etwas heller einstellen (der Muff fügt den unteren Bereich dann wieder hinzu) -> Ergibt ein geiles Brett. Vom Amp dann natürlich den Cleanchannel benutzen. Die Zerre kommt vom Fuzz, wird aber etwas angedickt und wirkt untenrum aufgeräumer. Keine Ahnung, ob diese Kombis mit den Zoom Effekten gut klingen. Habe jeweils die Originale auf meinem Pedalboard. Wenn du den Muff PI (Gitarren Version) verwendest musst du etwas aufpassen. Das Teil hat einen geringen Output und säbelt gut in den Mitten rum. Da musst du ggf. den Mastervolume aufdrehen und mehr Mitten am Amp reinhauen, sonst wirst du dich in einem Bandkontext sehr schlecht durchsetzen können.

    Mit dem Zoom würde ich nicht unbedingt einen Amp Simulieren und dann in den Effekt Loop des Randals gehen um ihn als Endstufe zu verwenden. Die Laney Box selbst ist auch sehr gut. Aus jedem Amp kann man was gutes machen. Viele Leute versuchen es oft mit extremen EQ Einstellungen. Die Amps sind aber so gebaut, dass sie gerade auf 12 Uhr Einstellung gut klingen und der EQ dazu dient, um sich den Raumverhältnissen anzupassen.

    Es gibt echt viele Rig Rundown Videos auch von Death Metal Bands und die sind eher spartanisch unterwegs. Keine großartigen Treter etc. Vieles kommt durch die Aktiven Pickups, dem Tuning und natürlich den Riffs.

    Ansonsten schadet es wirklich nicht, die 20€ in das Behringer Pedal zu investieren. Lass dich hier nicht vom Namen und der (sarkastischen) Farbe abschrecken.

    Viel Erfolg beim experimentieren!
     
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  7. ProgPaule

    ProgPaule Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.17   #7
    Er hat allerdings den DiMarzio X2N gespielt. Ein passiver Pickup.

    Ansonsten +1 für das günstige Behringer Pedal. Wenns nicht passt einfach wieder zurückschicken.
     
  8. Bapho90

    Bapho90 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.17   #8
    Hi, danke für deinen Beitrag.
    Mit "lead channel" meinst du bestimmt den channel 2 oder 3?
    Darf ich über allem noch ein noise gate dazwischen stellen? Habe sonst Probleme mit Feedback bzw. Rauschen. Ne Effekt kette wäre cool, sprich ich gehe mit der Gitarre auf mein echtes noise gate, dann in den zoom rein wo ich die jeweiligen effekte simuliere: Tubescream---->ProCat Rat oder MT--->EQ, dann vom output in den input vom Randall, somit ohne simulierten amps und effekt loop?
     
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