Bugera 1960/1990, hat duese Amps jemand schon angespielt?

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Troubadix67
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Hallo, liebe Forengemeinde,
ich bemühe jetzt seit 2 Stunden die SuFu. Zu diesen Amps habe ich einige threads gefunden, aber in keinem bin ich zu meiner Frage fündig geworden.
Die Beiträge bewegen sich leider zwischen Diskussionen über 1) Sinn und Unsinn von China-made-products, bzw. 2) der Behauptung, dass der, der einen Röhrenamp wolle, doch einfach tiefer in die Tasche greifen solle.
Ersteres finde ich vom Ansatz her gut, Zweiteres ist mir egal.
Ich bin ein schon etwas älterer Gitarrist, der es nochmal wissen wollte.
Ich halte mich für sehr durchschnittlich, trotzdem macht es viel Spass und mit der Band zusammen allemal. Leisten könnte ich mir mehr, will aber nicht.
Wir spielen sixties/seventies-revival, also Kinks, Herman´s Hermits, Hollies, Spencer Davis etc.
Beim Wiedereinstieg nach über 30 Jahren habe ich zunächst für zuhause einen line6 Spider 15Watt verwendet, der mir bald "auf den Sack" ging. Als dann die Band der alten Herren geboren war, habe ich mir einen 120 Watt Transistor und eine 4x12 angeschafft. Mit der Box bin ich zufrieden, will ich auch behalten. (ich nenne jetzt bewusst keine Marken!)
Dann habe ich mir zum Üben einen Blackheart little giant angetan und war nur noch begeistert. Der Wunsch, auch ausserhalb eine "Vollröhre" zu spielen, wurde dringlich.
(Bitte auch hier nicht wieder die übliche Auseinandersetzung "Röhre/Transe - ich will eine Röhre, that`s it and nothing else.
Ich spiele z.Zt. den Transistor nur clean, mit drei Effektgeräten (chorus, reverb und distortion)
So, das waren die Prämissen. (ein bisschen lange, aber zu knappe Infos zu dem, was man damit machen will, werden ja immer beanstandet.)

Hat diese neuen Bugeras schon jemand im board gespielt/gehört? Taugen die etwas, für unssere Richtung. Ich bin ganz offen für andere Inspirationen, es kommt auf 100€ hin oder her nicht an. Was hält die Gemeinde vom Blackheart hot head 100? Auch ein Kandidat.
Vielleicht noch zum Verständnis: hier in Stuttgart gibt es ein grosses Musikhaus, das Soundland, das die neuen Bugera.Amps leider nicht führt. Ich müsste also zu Musik-Service
nach Aschaffenburg (ca. 250 km) oder zum Thomann (ca. 220 km) fahren, um die anspielen zu können. Bevor ich dies tue, frage ich Euch.
Vielen Dank im Voraus für Antworten.
oldieplayer Hajo
 
Eigenschaft
 
Mich würde der 1960 auch interessieren. Die Youtube Videos haben mich neugierig gemacht.

Bei Thomann ist er aber leider erst ab 31.07. lieferbar. Einzige Möglichkeit wäre, den Amp beim Music Store Köln zu bestellen (die haben ihn schon) und daheim ausgiebig zu testen. Bei Nichtgefallen einfach zurückschicken.
 
Danke für Deine Antwort.
Ich würde die Reise zu MS oder Thomann gerne antreten, vorher wollte ich mal wissen, wie die Bugeras
beurteilt werden. Es ist halt so, dass ich lieber einen Tag Urlaub nehme, zu Thomas Riess beim MS oder
zum Thomann fahre, und mir bei den beiden Häusern die Musikinstrumente um die Ohren "wehen zu lassen - das macht einfach Spass.
Grüssle aus Stuttgart
 
hi
ich spiele jetzt seit geraumer zeit den Bugera 333 212er Combo und bin sehr zufrieden damit.
die angesprochenen amps habe ich selbst noch nicht gespielt, aber bei youtube gibts ein paar interessante videos, wo die bugeras mit den originalen verglichen werden.

eins muß dir bewusst sein. wenn bugera da "high-gain-amp" draufschreibt, dann ist das auch so.
sprich du musst mit dem gain-regler doch sehr vorsichtig umgehen. ich persönlich bevorzuge einen kräftigen, punchigen aber modernen sound. die gainregler sind bei mir sowohl für crunch als auch solokanal jeweils unter 9 uhr. dafür geht aber echt die post ab.

für das gleiche geld wirst du nur mit viel glück ein gebrauchtes original bekommen, von daher würd ichs auf nen versuch ankommen lassen und im notfall vom 30 tage moneyback-recht gebrauch machen.
sinnvoller ist es natürlich, wenn du den amp einfach mal im laden anspielen kannst.

eine denkbare andere alternative wäre übrigens der neue Marshall Haze-Combo.
ich weiß ist zwar nur combo, aber 40 watt vollröhre werden dein jetziges halfstack in die karpaten pusten. außerdem kannste die 412erbox immer noch als zusätzliche box an den combo anschließén und hast somit den gleichen effekt.

der haze hat 2 kanäle mit jeweils 2 schaltbaren soundoptionen (also quasi 4 kanäle).
dazu gibts noch fußschaltbare effekte wie reverb, delay, chorus etc.
also dein gesamtes setup in einer kiste.
den haze combo gibts für 649 steine und da steckt halt ein wirklicher, richtiger marshall drin und das hörst du auch.

ich würde mir jedenfalls den amp neben den bugeras mal anhören

Tante Edit möchte noch anmerken:
bei MusikService wirst du in sachen bugera wohl nicht fündig werden, die verbannen die amps wohl komplett aus dem programm (die negativen erfahrungen aus den ersten baureihen haben sie wohl vorsichtig werden lassen). beim thomann sähe es wohl anders aus, beim musicstore in köln ebenfalls.
aber vielleicht ist ja im ampraum noch ein amp, den du noch gar nicht näher in betracht gezogen hast..... who knows....;)
 
auch dir danke für Deine informative Antwort.
Grüsse
 
Danke für Deine Antwort.
Ich würde die Reise zu MS oder Thomann gerne antreten, vorher wollte ich mal wissen, wie die Bugeras
beurteilt werden. Es ist halt so, dass ich lieber einen Tag Urlaub nehme, zu Thomas Riess beim MS oder
zum Thomann fahre, und mir bei den beiden Häusern die Musikinstrumente um die Ohren "wehen zu lassen - das macht einfach Spass.
Grüssle aus Stuttgart

Klar macht das Spaß. Aber wie gesagt, haben beide Häuser den Amp (noch) nicht da. Außerdem hab ich daheim den Vorteil, das ich mit meinem Equipment (Box, Kabel, Gitarre) spiele und das hat ja auch Einfluß auf den Sound. Somit ist das ein klarer Vorteil für mich, wenn ich einen ganz bestimmten Amp ins Auge gefaßt habe.

Auf der Suche nach "irgendeinem" neuen Amp kann man schon mal die Läden abklappern.
 
Du hast ja recht mit Deinen Argumenten.
Vielleicht liegt es daran (oT), dass ich Anfang August mein neues Auto bekomme.
topic: ich kann bei mir zuhause einen 120 Watt Röhrenverstärker nicht so testen, wie ich das im Proberaum, oder im Musikhaus könnte.
Danke für Euere Antworten.
 
Schon klar, aber mit "daheim" meinte ich nicht unbedingt nur das heimische Wohnzimmer, sondern schon auch den Proberaum.
30 Tage (Moneyback) sind schon eine lange Zeit und da geht einiges.

Aber wenn du getestet hast, gib ein kurzes Review. Der 1960 reizt mich schon gewaltig.
 
O.K.,schon klar!
Der Proberaum findet bei mir statt! Eierkartonverschalter Raum im Keller. Trotzdem nicht schallunempfindlich! Bei Gigs gehen wir auf´s Ganze!
 
Iich teste den 1990 bald und gebe ein rewiew. Versprochen"
 
Interessanter sollte für dich ja der 1960 sein, evtl. mit Tubescreamer davor ...der 1990 ist ja ein JCM900-Klon und somit eher ein Amp für HardRock/Metal und Punk der End-80er ...

Für den Preis wirds auch wirklich schwer, Alternativen zu finden, sogar gebraucht.
 
Gebrauchte Alternativen wären evtl.:
Peavey Classic
Fender HRD
Laney Valve LC 50
H&K Edition Tube 20TH
Vox AC 30
Sind sehr unterschiedliche Amps, aber wohl in deinem Budget.
Natürlich gilt auch die Frage muß es Top+Box sein, oder darfs auch ein Combo sein.
Müssen es 100 Watt sein, mMn reichen auch 30-50 Watt locker aus.
Ich hoffe konnte ein klein bischen helfen.
Gruß Harry
 
Zunächst: vielen Dank für die bisherigen Antworten. Es ist schön, dass Information kommt und keine Polemik. Vielleicht eins: von einem Budget können wir nicht im eigentlichen Sinne nicht reden. Einer der wenigen Vorteile eines "alten Sackes" ist der, dass man den Cent nicht mehr dreimal umdrehen
muss. Wenn ich zu der Überzeugung gelange, dass ich mehr anlegen sollte, dann kann ich das tun.
Nur, der neue Bugera gefällt mir halt, und deswegen habe ich nach ihm gefragt. Ausserdem bin ich "Schwotte" ( wegen Geiz in Schottland ausgewiesener Schwabe) und versuche halt möglichst viel für die sauer verdienten Ocken zu kriegen,
Falls noch jemand antworten will, bitte nicht am Preis des Bugera festlegen.
lG
 
@nightman: Stimmt, eine Box käme ja auch noch dazu, ich bin irgendwie von einem Budget um die 400 ausgegangen, und da wirds bis auf den Classic30 wirklich schwierig.

Jetzt mal paar ganz andere Vorschläge, wie gewünscht... sozusagen um ein paar Referenzen zu legen, was du an Sound in deiner Richtung tuen könntest, Oldieplayer!! Einfach mal, ohne aufs Budget zu schauen. Ich gehe mal von neu erhältlichen Amps aus, da Vintage-Amps einfach immer ein gewisses Risiko mit sich bringen, dass sie nachher Aussetzer haben. Inzwischen gibts ja gute Alternativen.

1. Marshall Vintage Modern.
Ein einkanaliger Amp, der zwei "Dynamic Ranges" fußschaltbar hat. Sozusagen ein Marshall JTM45 (auch mit KT66-Röhren), der allerdings eine zweite, übersteuerte Vorstufen-Röhre dazuschalten kann. Der Amp ist sehr dynamisch, reagiert perfekt auf den Vol.-Regler an deiner Gitarre und klingt einfach fetter als EL34-Marshalls. Allerdings muss man mit dem Amp umgehen können, es gibt auch Leute, die diesen Amp hassen, übrigens auch, weil er einfach jeden Spielfehler aufdeckt. Ist auf jeden Fall einen Test wert. Wie einen Vintage-Amp muss man diesen Amp aber mit gewisser Lautstärke fahren, auch wenn er ein Mastervolume hat.

2. Es bieten sich natürlich diverse Edel-Copys an, zum Beispiel die Marshall-Klons von Metropoulus. Klingen genial, sind aber natürlich nicht die billigsten. Siehe Youtube - das ist dann sozusagen die Referenz für alte Marshall-Sounds ...
Wenn dich das Thema "Was taugt ein Boutique-Amp wirklich im Verlgeich zu Vintage-Modellen" interessiert, schau mal in die Gitarre&Bass, die am Freitag erscheint, da sollte ein interessanter Artikel dazu drin sein.

3. Billigere und trotzdem wertige Kopien gibt es zum Beispiel von Twinsound - die Dinger sind übrigens hochgelobt auch von der Fachpresse. www.twinsound.de Das wäre wirklich eine sehr gute Möglichkeit, deinen Sound zu bekommen.

4. Abseits der Marshall-Sounds bieten sich natürlich auch diverse Amps an - frei nach Geschmack wählbar. Einfach mal antesten!
- Orange RockerVerb Modelle
- Die neuen Vox AC30-Modelle sind auch super, der Vox NightTrain ist wirklich toll & günstig!!
- diverse Fender, z.B. 65' Deluxe, Bassman, uvm.

Einfach mal umschauen!!
 
Zunächst: vielen Dank für die bisherigen Antworten. Es ist schön, dass Information kommt und keine Polemik. Vielleicht eins: von einem Budget können wir nicht im eigentlichen Sinne nicht reden. Einer der wenigen Vorteile eines "alten Sackes" ist der, dass man den Cent nicht mehr dreimal umdrehen
muss. Wenn ich zu der Überzeugung gelange, dass ich mehr anlegen sollte, dann kann ich das tun.
Nur, der neue Bugera gefällt mir halt, und deswegen habe ich nach ihm gefragt. Ausserdem bin ich "Schwotte" ( wegen Geiz in Schottland ausgewiesener Schwabe) und versuche halt möglichst viel für die sauer verdienten Ocken zu kriegen,
Falls noch jemand antworten will, bitte nicht am Preis des Bugera festlegen.
lG

Das du nicht jeden Cent 3x undrehen mußt hab ich verstanden.
Und darum jetzt einen Tipp, auch von einem altem Schwaben.
Wer billig kauft, kauft zwei mal oder mehr.
Kauf einmal richtig, lass dir bei der Endscheidung Zeit und Muse.
Günstig ist nicht billig. Einmal 1000.-€ sind günstiger als dreimal 600.-€.
Gruß vom Nightman
 
Also ich selbst spiel einen JCM 900 , von dem der Bugera 1990 abgekupfert ist und der kann clean etz ned so gut wie seine Rockzerre .. Wenn dann solltest du dir den Bugera 1960 anschauen , zum Thema Vintage Modern kannst du mich ja mal per PN kontaktieren , hier steht noch einer rum der nicht gebraucht wird ..

mfg
 
Hallo und guten Abebd.
Eure Antworten haben mich weiter - aber auch ins Grübeln gebracht.
Ich sehe schon, viel Freizeit wird zum Anspielen und Testen draufgehen, aber das beinhaltet unser Hobby einfach.
Zuerst will ich Anfang August zum big T. fahren, da sollen beide Bugeras dann da sein. Schliesslich habe ich big daddy einen Testbericht versprochen.
nightman: Dein billig = doppelt kaufen, ist wohl wahr. Aber man hofft vielleicht, doch ein Schnäppchen zu machen. Würde ich ansatzweise wie Clapton spielen, wäre mir nichts zu teuer.
Ich werde Eure Vorschläge und Anregungen sorgfältig abwägen und berichten, wenn der Amp bei mir ist. Kann allerdings ein paar Wochen dauern, ich hab ja Zeit, da mein Transistor problemlos läuft.
Last not least: pat.lane: der Marshall wird mein half-stack in die Karpaten pusten? Wieso Karpaten? Bist du Hellseher? Ich spiele im Moment einen V-ampire 1200 H. Meinst Du, Dracula benurtzt den weiter?
Viele, liebe Grüsse aus dem wilden Süden ond a guats Nächdle.
 
das vampire-stack kenne ich, hab ich selbst ne zeitlang in meiner alt-herren-feierabend-truppe gespielt. ganz nett, gute sounds, aber null lautstärke (nichtmal an ner 4 Ohm box.) im sounddesign find ich behringer wirklich gut, aber in puncto gitarrenendstufen müssen sie ihre hausaufgaben noch machen. auch die umschaltzeiten sind (wenn man nicht weiß, wie man die auf ein minimum reduzieren kann) nicht sonderlich livetauglich. die anschlußperipherie ist aber wiederum beispielhaft, da könnten sich andere hersteller ne gehörige scheibe von abschneiden.

aber probiers aus...
lass einen 40 watt vollröhrencombo gegen ein 120 watt transenstack antreten und höre was dann passiert ;)

PS: wenn du das vampiretopteil dann nicht mehr brauchen solltest, kannste mir zumindest ne nachricht schicken. ich fand den amp für daheim und kleinere jams mit kumpeln nämlich wirklich verdammt gut.
 
Hi,
Du hast meinen kleinen Spass eventuell falsch verstanden. Du hast ja recht, weiss ich auch. Mir gings (o.t.) um die Karpaten und den Vampir. Die Vorstellung, dass Dracula...... ich hoffe, Du verstehst und nimmst mir den kleinen Scherz nicht krumm.
Ciao
 

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