Celestion 12A vs. Jensen P12Q in Fender Blues Jr IV - Enormer Unterschied!

von johnny_park, 18.07.19.

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  1. johnny_park

    johnny_park Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.19   #1
    Hallo Zusammen

    Vor geraumer Zeit habe ich den Fender Blues Jr IV getesten. Ich finde es einen echt klasse Verstärker. Nun gab es da auch eine "limited edition", welche statt dem gängigen Celestion 12A einen Jensen P12Q Speaker montiert hat. Ich habe den Unterschied sehr minim erwartet, jedoch war der Jensen-Fender unglaublich viel klarer, strukturierter oder definierter im Klang. Nun Frage ich mich seit da, ob das echt der Speaker war, der diesen enormen Unterschied ausmachte oder ob der Celestion-Fender einfach ein Montagsmodell war. Das Problem meinerseits ist, dass der Celestion nicht schlechter war. Er zerrte sogar schöner und angenehmer an als der Jensen, welcher abr wiederum an Klarheit nicht zu überbieten war...

    Habt ihr auch schon solche Erfahrugen gemacht oder wisst ihr mehr darüber Bescheid? Oder hör ich etwas, das man gar nicht hört? Treibe mich echt schon ein Weilchen mit dieser Frage rum...

    (Leider finde ich irgendwie keinen Link zum besagten "Jensen-Fender." Hatte ein faked croco/snake skin finish.)

    liebgruss

    EDIT: Grade nochmals gegoogelt und gefunden.

    https://www.guitarhotline.com/fender-blues-jr-iv-alligator-limited-edition-15-watt-junior/
     
  2. Dr Dulle

    Dr Dulle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.19   #2
    Jensen Alnicos klingen anders als die meisten Celestions. Clean Klasse aber verzerrt naja bis unbrauchbar. Je nach Geschmack. Für mich sind Jensen nix.
     
  3. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.07.19   #3
    Klar, der Speaker und die Box wird oft massiv unterschätzt.
    Lasse Lammert hat da auf YouTube vergleichsvideos, wo er einen Amp über viele Boxen spielt, und viele Amps über eine Box.
    Bei den Boxen hört man die größeren Unterschiede.
     
  4. Kluson

    Kluson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.19   #4
    ich habe in meinem Vibrolux einen Jupiter Keramik und einen Jensen Alnico. Beide an sich gefallen mir besser als die eigentlich verbauten Celestion Ten30.

    Wenn ich beiden Speaker isoliert aufnehme, hört man dort einen deutlich wahrnehmbaren Unterschied.
    Wie weiter oben erwähnt finde ichauch, dass der Alnico Clean die Nase vorne hat, klingt weicher.

    Verzerrt finde ich den Keramik besser. Gerade wenn es um mehr Gain als Crunch geht. Da ich den Vibrolux aber nie für richtige Zerre nutze, passt für mich die genannte Kombi aber ideal.
     
  5. Rotor

    Rotor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.19   #5
    Ich glaube, das kommt auf vieles an. Nicht jeder Lautsprecher klingt in jedem Amp-"Konzept". So ist es nunmal. In meinem Statesman hatte ich nach dem Werksspeaker einen Celestion 70th anniversary. War ok. Mehr nicht. Dann hab ich den Jensen c12 Q (Princeton Ableger) dort eingebaut. Am Ende wieder den Werkslautsprecher (Emminence, der extra für den Amp gemacht wurde...). Macht schon Sinn. Aktuell werkelt der Jensen von damals in meinem Princeton-dort passt er eben super hin ! Muss man testen bzw hören, auf was man steht. Ich finde, der Jensen für unter 60,- macht schon einen tollen Ton. Ist nicht der lauteste, deshalb lass ich mir noch optionen offen, vielleicht in Zukunft mal dorthingehend was zu ändern. Dafür hängt er gut am Gas, ab ca Vol. 5 fängt er an zu bruzzeln, was ja auch der Sinn bzw der Traum eines Röhrenamp-Spielers ist: Den Amp so zu nutzen, das er auch mal pumpen kann :-)
     
  6. Stratspieler

    Stratspieler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.07.19   #6
    Ja, da geht es Dir nicht anders wie allen anderen. :)

    Die Klangunterscheide dieser verschiedenen Speakerbauformen AlNiCo- vs. Keramikmagnet und deren Membrane UND die verschiedenen Ampkonzepte sind enorm.

    Gerade oder eben zum Beispiel der BJ mit seiner eher "HiFi-artig" wiedergebenden EL84-Endstufe und seinem Schaltungskonzept, glasklar wiederzugeben, reagiert ziemlich unterschiedlich auf diese verschiedenen Speakerbauformen. Da kann es schnell passieren, dass ein ansonsten clean sehr gut wiedergebender Speaker (je nach Typ!) bei Zerreinstellungen schnell kratzig wird. Umgekehrt kann es passieren, dass ein Celestion oder Eminence (je nach Typ!) klanglich zerrend sehr gut abschneidet, während er clean dann klanglich scheinbar schwächelt.
     
  7. Watt83

    Watt83 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.19   #7
    zuhause habe ich im verschiedenen boxen unter anderen die celestion gt75 speakern als auch jensen ch12/50 und ch12/30.

    Die jensen klingen wärmer und ,,dickiger" im Sound sind würde mal behaupten eher Richtung Amerikanische Soundgebung .

    Während die celestion doch eher für den britischen Akzent stehen eher etwas rauher und ungehoblter im Ton .

    Ich mag beide sehr gerne aber vorallem die oft belächelte CH preiswerte Baureihe von jensen hat mich positiv überrascht.

    Für hardrock und metal ist allerdings der celestion gt75 besser geeignet weil er einfach nicht so aufdickt und so warm klingt wie der jensen.

    Könnte mir besonderes bei Fender clean Sachen vorstellen das die Sound Färbung des jensen den Verstärker besser steht als die des celestion.

    Letztendlich auch Geschmackssache kenne auch Leute die die jensen Speaker ab Werk in den Fender Verstärkern verfluchen und auf celestion und co getauscht haben.
     
  8. johnny_park

    johnny_park Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.19   #8
    Vielen Dank für die Antworten.

    Ist schon interessant, wie soch das Gehör mit der Zeit entwickelt,

    Da ich hauptsächlich mit Bodentretern arbeite, werde ich die Speaker mal noch mit meinen Brett austesten. Villeicht gibts dann mal neue Speaker für meinen Twin Reverb.
    Ich bin halt Fan von sehr cleanen Amps und arbeite dann so mot unterschiedlichen Zerrern.
     
  9. Rotor

    Rotor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.19   #9
    Ich denke, so grob kann man das sagen. Nicht umsonst haben z.b. TAD den Jensen für den PRinceton Bausatz gewählt. Hätten ja auch einen anderen Speaker nehmen können, da gibts ja genügend auf Lager. Der passt wohl am besten zum Amp-konzept. Klingt nach 60er Fender, feddisch :-) Nen Marshall werden die vermutlich nicht damit ausrüsten. Aber kann man ja immer noch selbst tauschen.
     
  10. OldRocker

    OldRocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.19   #10
    Hey,

    alles ganz logisch.
    Im Endeffekt gibt es nur recht wenige Lautsprecher die von "Fett/Honig/SahneClean" bis High Gain Leadsound alles gut können...aber das ist ja nicht schlimm, denn Amps haben ja schließlich auch nen Charakter und bei vielen Vor-Postern hier kannst du sehen wie damit gearbeitet wird.

    Am schwierigsten ist die Lautsprecherwahl bei so "Chamäleon" Amps die alles gut können-hier hab ich zu meinem Blackmore die Eminence Swamp Thangs gefunden.
    Auch schwierig wird`s natürlich, wenn du nen Fender Sound mit Pedalen bis High Gain kombinierst-das kann der eingebaute Speaker oft nicht so ab...und schon geht die Suche los.

    Gute Erfahrungen in Sachen "Allround aber nicht zu speziell" habe ich mit simplen Eminence Legends gemacht. Der verhilft zB. nem Screamer Combo zu bluesigen Country-Cleansounds, schön fettem Crunch und tragfähigen nicht zu spitzen High Gain Leads.

    Gruss,
    Bernie
     
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  11. Kluson

    Kluson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.19   #11
    keine Ahnung ob der IV sich stark vom III Tweed unterscheidet. Für letzteren finde ich den WGS ET65 sehr gut.
    Der macht im ( hab ihn aber nicht im Bl Jr sondern in externer Box ) einen schönen, runden Cleanton und verzerrt macht er wirklich alles gut mit, von Crunch bis starkem Gain, Mir gefällt er nach einer gewissen Eingewöhnungszeit wirklich extrem gut.
     
  12. Rotor

    Rotor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.19   #12
    Du sagst es. Es gibt eben viele Amps für diverse Richtungen. Selbst Lautsprecher klingen nicht in jedem Amp-wie oben erwähnt-Die Erfahrung hab ich selbst gemacht ! Man kann sich auch mal auf die Hersteller verlassen, die ein "Amp-Konzept" eben für den entsprechenden Bereich zusammenstellen und bauen. Mit nem Princeton kann ich nicht unbedingt Metal spielen-weiss ich aber ! Dafür gibts eben andere Amps. Genügend Auswahl für alle. Zur Not muss man sich eben mehrere Amps anschaffen, wenn man diverse Richtungen abedecken will. Dafür hat man aber immer gut klingendes Material am Start und verbastelt nichts. Hat man am Ende auch nichts von.
     
  13. Stratspieler

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    Erstellt: 22.07.19   #13
    Falls Interesse besteht - ich habe hier ab #202 was zum Cannabis Rex im BJ geschrieben.
     
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