Cha cha Mambo und Co

von richy, 22.04.07.

  1. richy

    richy HCA Soundprogrammierung HCA

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    Erstellt: 22.04.07   #1
    Hi

    Ich bin gerade dabei mir ein kleines Solo Programm beliebter Latin Titel zusammenzustellen.
    Zu dem Zweck besorge ich mir zunaechst mal diverse Versionen eines Titels und suche die aus die mir am meisten zusagt.

    Bei Guantanamera waere das zum Beispiel die Version von Perez Prado.
    http://home.arcor.de/richardon/2007/perez.mp3
    Und in der Fassung macht das Stueck wieder richtig Spass.
    Jetzt ist Perez Prado der Mambo King aber das ist doch kein Mambo oder ?

    Meine Fragen :

    Guantanamera hat etwa 140 bpm und Mambo No5 dagegen 175 bpm.
    Ist Mambo im Tempo so weit gefaechert ?
    Auf ADTV Seiten kann man wiederum lesen, dass Mambo eine langsame
    Cha Cha Version sei ? Cha Cha hat aber 128 bpm
    Bei flotten Mambo meine ich auch nen swingenden also triolischen Chrakter
    zu hoeren. Wohl von der Basedrum.
    Was unterscheidet von der Rhytmik her einen Mambo von einem Cha Cha ?
    Oder auch von speziellen Betonungen ?
    Bei Guantanamera ist die "1" sowie "2 und" gerne betont. Ist das typisch ?

    Mein Vorschlag:

    Was ich mal sinnvoll faende, waere eine Zusammenstellung / Uebersicht der
    Latin Taenze nach einfachen praegnanten musikalischen Gesichtspunkten.
    Nicht nur stur nach ADTV. Da ist ja alles mit 128 bpm ein Cha Cha :-)

    Natuerlich ist auch der geschichtliche Aspekt oder die Instrumentierung interessant, wenn man in die Tiefe gehen will.
    Aber wenn ich keine genaue Vorstellung von einem Merengue habe,
    interessiert mich zunaechst weniger ober der nun aus dem Osten der Dominikanischen Republik stammt oder Nordcuba :-)
    Auch nicht irgendwelche Finessen sondern das wirklich Praegnante.

    Vielleicht koennte man hierfuer auch zunaechst mal eine Vorlage gemeinsam
    ausarbeiten,wie fuer den Gebrauchtkeyboardkauf.

    Hier mal ein erster Vorschlag :

    *******************************************************
    Tanz / Rhytmus :
    (URSPRUNGSLAND)
    *******************************************************
    TAKTART :

    ADTV TEMPO: bpm
    UEBLICHE TEMPI: von bpm bis bpm :

    STRAIGHT
    TRIOLISCH
    SWING
    GEMISCHT

    *******************************************************
    KURZCHARAKTERISIERUNG ANHAND DER LATIN GRUNDRHYTMEN :

    *******************************************************
    TYPISCHE LIEDBEISPIELE:
    1) TITEL: (INTERPRET)
    2) TITEL: (INTERPRET)
    3) TITEL: (INTERPRET)

    BEKANNTESTES LIEDBEISPIEL:
    TITEL: (INTERPRET) BPM:
    *******************************************************
    TYPISCHE DRUM PERCUSSION INSTRUMENTIERUNG:
    (o=PAUSE, x=BETONUNG, 1/8 Aufloesung )
    *******************************************************
    A) Overhead, Percussion o.ä =
    B) Snare,Rimshot o.ä
    C) Bass Drum
    -----------------------------------------------------------------------
    4 er

    X) 12345678 12345678
    A)
    B)
    C)
    -----------------------------------------------------------------------

    3, 6 er

    X) 123456 123456
    A)
    B)
    C)

    *******************************************************
    TYPISCHE RHYTMIK BASS=B , BEGLEITUNG=A
    X) 12345678 12345678
    A)
    B)
    *******************************************************
    TYPISCHE INSTRUMENTIERUNG :

    DRUMS / PERCUSSION:

    KEYS / GITARRE / STREICHER :

    BLAESER:
    *******************************************************
    GESCHICHTLICHES / DIVERSES

    *******************************************************

    Was haltet ihr davon ?
    Verbesserungsvorschlaege erwuenscht.
     
  2. HaraldS

    HaraldS Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 22.04.07   #2
    Es gibt einige Schulen und Lehrwerke zur Spielweise von Tanzmusikrhythmen. Z.B. von Tom Börner, bei musiktotal.de erschienen. Da sind ziemlich genau die Informationen drin, die du suchst. Natürlich sind solche Bücher immer persönliche Ansichten und Interpretationen der Autoren, daher wird es nirgendwo einen "verbindlichen" ChaCha- oder Mambo-Groove geben.

    Harald
     
  3. richy

    richy Threadersteller HCA Soundprogrammierung HCA

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    Erstellt: 22.04.07   #3
    Hi
    Vielen Dank fuer den Tipp. 12 EUR kann man auch mal investieren.
    Vielleicht ist die Idee mit der Kurzbeschreibung auch zu aufwendig.

    Klar, aber wenn ich mal einen Samba betrachte. Da gibt es zum Beispiel
    ein eindeutiges Erkennungsmerkmal. 2/4 Takt, 90-100 bpm
    aber vor allem die permanenten "Doppelschlaege" der Basedrum.
    Man kann sofort sagen: Das ist ein Samba !

    Fuer Rhumba, Cha Cha wird man aehnliche Kriterien angeben koennen.
    Bossa Nova wuerde ich zum Beispiel grob als langsamen Samba in 4/4
    charakterisieren. (Geht sicherlich genauer)

    Es scheint hier doch ein paar Latin Spezialisten zu geben.
    Gibt es solche eindeutigen Erkennungsmerkmale wie die Basedrum beim Samba auch fuer:

    Mambo
    Merengue
    Salsa
    Timba
    Montuno
    Son
    ?
    .... ahem, hab mir grad mal den Stammbaum Suedamerikanischer Musik angeschaut.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Genealogy_cuban_music.png

    Ist eine praegnante Klassifizierung dennoch moeglich ?
    Eine oder mehrere typische Titelangabe fuer jeden Rhythmus wuerde mir auch schon weiter helfen.
     
  4. emanuel

    emanuel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.07   #4
    @ Richy
    ich bin mir bei diesem Thema auch sehr unschlüssig.
    Rhumba ist am einfachsten zu erkennen. (für mich)
    Salsa gibt es langsame und schnelle.

    Guantanamera kenne ich gespielt als Cha Cha, als Beguine wie auch als Salsa.
    Ich glaube es wird auch noch weitere Rhythmenversionen davon geben.

    aus dem Stegreif einige Titel:
    I need to no = Marc Antony oder? wird in Tanzschulen als Salsa getanzt
    oye como va = Santana eindeutig Cha Cha Cha
    Hardrock Cafe = Carol King eindeutig Cha Cha
    Colleghiala = wer? Cumbia (café gold reklame der 90er)
    Hey Mambo = Barry Manilow Mambo
    Cerezo Rosa (Gummimambo) Perez Prado Mambo

    mich würde die ganze Angelegenheit von einem Fachmann/frau aufgeklährt auch seeehr interressieren.
     
  5. HaraldS

    HaraldS Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 23.04.07   #5
    Es gibt einige Leute, die da mit Sicherheit was wissen - Jose Cortijo z.B., würde ich vermuten. Er ist Dozent für Latin Percussion an der MUH Heidelberg-Mannheim. Der könnte dir sicher Literatur nennen, wo du die Charakteristika der Grooves lernen kannst. Wenn ich dich richtig verstanden habe, geht es dir ja um die Konzepte hinter den Grooves ("was macht einen Cha-Cha aus") und nicht um möglichst viele Einzelmeinungen ("500 Grooves, die ein Cha-Cha sein sollen in 5 Bänden"). Da macht es schon Sinn, mal jemanden zu fragen der sich damit auskennt...

    Harald
     
  6. FantomXR

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    Erstellt: 23.04.07   #6
    Erkennunsmerkmal für einen Montuno:

    Betonung auf 2+ und 4. :D
     
  7. richy

    richy Threadersteller HCA Soundprogrammierung HCA

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    Erstellt: 25.04.07   #7
    doppelt
     
  8. richy

    richy Threadersteller HCA Soundprogrammierung HCA

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    Erstellt: 25.04.07   #8
    Ah
    das Forum geht ja wieder.
    Danke fuer die Songbeispiele und die 2 und 4 :-)

    @emanuel und wie wuerdest du einen Rhumba charakterisieren ?
    Mein Vorschlag :
    Tempo 112 bpm.
    Typische Hi Hat
    x0xxx0x0 x0x0x0x0
    Basedrum : aehnlich Tango
    In einm Rhumba kann man beliebig zu Tango wechseln.
    (Scheint wohl aehnlichen Ursprungs)
    Typische Songs:O sole mio, More,

    Bei Merengue scheint mir neben 2/4 ? auch die Hi Hat ein gutes Erkennungsmerkmal. Und es werden wohl gerne in der Melodie
    Blaeserbegleitung 4 achtel hintereinander gespielt.

    Bei Salsa scheint die Bassrhytmik eine entscheidende Role zu spielen.
    ...

    > geht es dir ja um die Konzepte hinter den Grooves

    Ja genau. Eben kurz und praegnant.
    He he genau, eben nicht
    > ("500 Grooves, die ein Cha-Cha sein sollen in 5 Bänden")

    Unter Tanzschulen findet man auch nur etwas wie :
    Beschwingt, elegant, grazioes :-) , wenigstens die bpm.
    Beschwippst scheint mir da einfacher realisierbar als beschwingt.
    Und spielt man die in einer Tanschule nach ADTV bpm ist es garantiert zu schnell.
    Unter ADTV Seiten gibt es auch riesige Listen mit Beispielsongs.
    Aber denen vertraue ich ehrlich gesagt nicht so recht.

    Naja ich werd mir jetzt noch einige Beispiel anhoeren.
    Probieren geht ueber studieren :-)
     
  9. NightflY

    NightflY Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.04.07   #9
    Obwohl die stilen eher Südamerikanisch sind, kann ich wohl sagen das ich hier an die quelle sitze um mehr über solche details zu erfahren.
    Dabei muss ich euch enttauschen weil:
    - Spanier alle lieder zu andere stilen umkomponieren (vielleicht weil sie davon die texte kennen?)
    und:
    - ich hier bereits viele streitereien mitbekommen habe (irgendwo sind sie sich untereinander auch nicht einig was welche stilkenmerken sind)
    Also ohne mir weiter in diese thread zu mischen kann ich zugeben das ich es mir einfach mach, wenn jemanden mir ein latino musik fragt, der nicht unbekännt ist, dann spiele ich es von CD während die pause und gut ist.
    Wenn eine(r) kommt und sich beschwert, zeige ich die hülle wo der gefragte stil steht und gebe ich kein weitere kommentar.
    Jede woche geht es so während der sommer: "hast du salsa?" ich spiele mein salsa CD und ein wenig später: "das ist kein salsa, salsa ist schneller!" dann zeig ich die hülle "es tut mir leid das ist alles was ich habe" :great:
    LG
    NightflY
     
  10. emanuel

    emanuel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.04.07   #10
    @richy

    ich werde mich an dieser Stelle noch melden, hab im Moment knapp Zeit
    jedenfalls:
    keine Hihat sondern Congas oder Bongos.
    den Rhythmus kann ich dir zum anhören als Midifile erstellen.
    von Tango und Rhumba.
    Die haben aber rhythmisch gar nichts miteinander zu tun.
    auch BassDrum nicht.
    Also bis bald

    @ nightfly
    ich mache es ab und zu auch so wie du;)
    aber manchmal interessiert es mich doch ein bisschen mehr zu erfahren

    @richy - Ergänzung
    schau mal hier:
    "Band in a Box" vielleicht eine Lösung für unser Problem.
    http://www.pgmusic.com/styles57.htm zu unterst der Liste Tango Style zum anklicken als mp3 oder Midifile
    http://www.pgmusic.com/styles9.htm hier einige Salsa Mambo usw. styles zum anklicken

    Gruss und einen schönen Tag:cool:
     
  11. richy

    richy Threadersteller HCA Soundprogrammierung HCA

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    Erstellt: 26.04.07   #11
    Hi
    > "das ist kein salsa, salsa ist schneller!"
    Mit meiner Fragestellung scheine ich also nicht alleine zu sein :-)

    > - Spanier alle lieder zu andere stilen umkomponieren
    Ich denke mal die euopaeischen Rhythmen sind auch nicht so vertrackt wie
    die suedamerikanischen, die doch mehr mit dem afrikanischen gemischt sind.
    Also auch mal triolsches und "normales" Timing gemischt oder synkopisch, waehrend europaeisches fast immer straight ist. Wenn man das so salopp ausdruecken darf.

    > keine Hihat sondern Congas oder Bongos.
    Siehste so hat jeder selbst bei Rumba eine andere Vorstellung.
    Wobei bei Rumba wohl Overhead UND Percussion typisch sind.
    Der Rhytmus ist eigentlich schon recht eindeutig.

    >
    von Tango und Rhumba.
    Die haben aber rhythmisch gar nichts miteinander zu tun.
    >
    Sollte man meinen. Probiers aber einfach mal aus bei einem Rumba mal kurz
    einen Tango Part einzubauen. Das geht problemlos. Mache ich ab und zu
    sogar live mal als Gag fuer 1 oder 2 Takte.
    Da es bei anderen Rhytmen nicht so ohne weiteres geht koennte man es sogar als Erkennungsmerkmal anfuehren.
    Frag mal eine Guggenmusikkapelle warum sie suedamerikanische Maersche spielen :-) Scheinbar verschiedene Welten. Aber auch nur im Detail.

    http://www.pgmusic.com/styles59.htm

    Die Seiten sind ja super ! Das ist doch genau was wir gesucht habe.
    Eine kurze Charakterisierung, Titelbeispiele und dazu ein Demo.

    Salsa, Merenge, Mambo scheint es aber in allen Tempi zu geben.
    Salsa der Bass synkopisch + Pianogehuddel, Merenge mehr straight wuerde ich mal auf den ersten Eindruck sagen. Aber ein richtiges System sehe ich nicht dahinter.

    Ansonsten.
    Wirklich klasse. Vielen Dank.

    ciao
     
  12. Limited

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    Erstellt: 27.04.07   #12
  13. richy

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    Erstellt: 28.04.07   #13
    Danke fuer den Tipp.
    Und was koennte man zu dem Thema in deiner Facharbeit lesen ?
    Die waere sicherlich kostenlos oder :-)
     
  14. Limited

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    Erstellt: 28.04.07   #14
    Nunja, ich hab ja hauptsächlich arrangiert ("Arrangement eines Jazz-Standards als Instrumental für Latin-Rock Band, siehe auch hier ). Im zugehörigen 17-seitigen Text hab ich immer mal wieder Adolfos Ausführungen miteinbezogen (z.B. bei der Erläuterung des Arrangements). Geballt kommt das Buch aber eigentlich nur im angehängten kleinen Abschnitt vor.

    Ich hab mir auch nur die für mich relevanten Seiten rauskopiert, als ich in der Würzburger Musikhochschulbibliothek war. Ausleihen ist da den Studenten und Dozenten vorbehalten. Der Brasilian Music Workshop ist aber echt cool: Zig Stilrichtungen mit Besetzung, kurzem geschichtlichem Hintergrund und massig Bespielen für anwendbare Patterns (Piano, Bass, Gitarre, Schlagzeug, Percussion usw.).
     

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  15. SeSe

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    Erstellt: 28.04.07   #15
    Ich muss mich jetzt hier auch mal zu Wort melden - ich spiele seit Jahren Klavier in einer Salsaband und hab mich im Studium viel mit afrokubanischer Musik beschäftigt. Außerdem tanze ich seit geraumer Zeit selbst Salsa.
    Mich juckt es schon die ganz Zeit in den Fingern, aber das Thema afrokubanische/karibische Musik ist ein so unglaublich weites Feld, dass ich nicht so recht weiss, womit ich mit Erkären anfangen soll... vielleicht finde ich ja mal die Zeit, einen ausführlichen Workshop zu schreiben.
    Bis dahin ein paar verstreute Anmerkungen zum Thema:

    1. Die Terminologie ist eine einzige Katastrophe!

    Jedes Ding hat verschiedene Bezeichnungen und jede Bezeichnung hat verschiedene Bedeutungen - je nach dem, mit wem man sich darüber unterhält. Es herrscht Uneinigkeit zwischen Musikern und Tänzern und die sind sich untereinander auch nicht einig: Montuno, Tumbao, Guajeo, Mambo, Salsa, Timba, New York Style, Cuban Style, On-2, ... da kann man Doktorarbeiten drüber schreiben. Beim Spielen oder beim Tanzen sind sich aber komischerweise trotzdem alle einig, es ist halt nur unmöglich, ohne Missverständnisse darüber zu reden. :p

    http://www.salsa-berlin.de/salsa-diccionario/


    2. Warum klingt Salsa wie Salsa?


    In afrokubanischer Musik (Salsa, Mambo, ChaCha, Son etc.) und in Puertorikanischen oder anderen karibischen Stilen (Merengue, Bomba, Plena, Bachata etc.) wird kein Schlagzeug/Drumset eingesetzt sondern traditionelle aber mittlerweile auch in unserem Kulturkreis wohl bekannte Percussioninstrumente: Timbales, Congas, Bongos, Clave, Maracas, Guiro, Chekere, Campana (= Kuhglocke: ganz wichtig!). Der Timbalero spielt zwar auch auf Becken aber es gibt keine Bassdrum und keine HiHat. Moderne Ensembles setzten zwar zunehmend auch Drumsets ein, aber so "richtig typisch" klingt das dann meistens nicht finde ich.

    Die Patterns der einzelnen Percussioninstrumente "verzahnen sich" zu einem komplexen Gesamtmuster und folgen dabei ganz bestimmten Prinzipien in Abhängigkeit von dem Grundprinzip der CLAVE (hier ist nicht das Instrument gemeint sondern das rhythmische Konzept). Bei manchen Salsas hat man dann den Eindruck, da sind ein paar Durchgeknallte mit Töpfen und Pfannen unterwegs, auf denen sie wild herumhauen aber das ganze hat tatsächlich ein Konzept :D.

    http://www.xn--rttmuss-n2a.de/Rhythmus/lateinamerikanisch/

    3. Tänzer vs. Musiker
    Salsa, Merengue und Bachata sind Tänze, die überall unterrichtet und getanzt werden aber nicht unbedingt in herkömmlichen Tanzschulen. Der ADTV versucht zwar, solche Strömungen aufzugreifen und Figuren zu "standardisieren" (ja ja - Ordnung muss sein) aber das geht dann oft Schiffbruch mit dem improvisatorischen Charakter dieser Tänze und führt zu Verwirrungen in der Terminologie.

    Mambo und Salsa ist übrigens so ziemlich das gleiche, man beginnt mit dem Grundschritt lediglich auf einer anderen Zählzeit und tanzt mit einer anderen Körperspannung (ganz ganz grob vereinfacht ausgedrückt!).

    Beim Tanzen gibt es fließende Übergänge zwischen den einzelnen Genres, abhängig vom Tempo natürlich aber vor allem abhängig von der rhytmischen Beschaffenheit und dem Ausdruck der Musik. Das ist z.B. ganz anders als beim ADTV, wo alles mögliche getanzt wird, solange das Tempo passt. Das absolute Negativbeispiel finde ich "Time of my life" aus Dirty Dancing, was DIE Mambo/Salsa-Hymne schlechthin geworden ist, dabei hat das Lied mal so ÜBERHAUPT nichts mit Mambo zu tun!

    Zu den fließenden Übergängen: ein schneller ChaCha (ab 150bpm) kann auch eine langsame Salsa bzw. Mambo sein. In diesem Übergangsbereich entscheidet dann der Charakter der Musik, welchen Tanz man dazu tanzt.
    "Normale", gut tanzbare Salsas/Mambos sind so im Bereich 180-200 bpm, ab 220 wirds dann ziemlich schnell anstrengend (macht aber Spaß :D ).
    Von den schnellen Salsas geht es dann fließend über in langsame Merengues (ab ca. 220) aber auch hier trifft man die Entscheidung individuell nach der Musik.
    Das System gibt es, aber wie gesagt - es ist ziemlich komplex und nicht so in ein-zwei Sätzen zu erklären. Vielleicht find ich ja mal die Zeit, ein paar Notenbeispiele zu posten. Bis dahin empfehle ich z.B. das hier zur Lektüre:

    http://www.musik-produktiv.de/advance-salsa-guide-book.aspx


    4. So, und hier meine Vorschläge für typische Vetreter der einzelnen Kategorien:


    Son Cubano :
    Chan Chan /Compay Segundo

    ChaCha :
    Cocinando /Ray Barretto

    Salsa :
    Aisha /Africando (langsam)
    Quimbara /Celia Cruz (schnell)

    Mambo :
    Ran Kan Kan /Tito Puente

    Merengue :
    Suavemente /Elvis Crespo (langsam)
    Quien es Fulanito /Fulanito (schnell)


    Es tut mir leid, dass ich kein Patentrezept im Sinne von "das musst du einfach so-und-so spielen, damit es wie so-und-so klingt" geben konnte, denn diese Musik ist sehr komplex und es steckt erstmal viel Theorie dahinter aber vor allem hören, hören, hören.

    Vielleicht kriegen wir mit vereinten Kräften ja auch irgendwann mal einen schönen Workshop hin? Ich hätte schon Lust, mich daran zu beteiligen - diese Musik macht einfach süchtig :great:

    Schönes Wochenende,

    S.
     
  16. emanuel

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    Erstellt: 29.04.07   #16
    @Limited
    danke für deinen Beitrag


    @ SeSe
    dir einen besonderen Dank für deinen Beitrag, der für mich sehr informativ, interessant und erst noch kurzweilig zu lesen war.
    ...und immer wieder durchlesen und dabei lernen.

    in der Tanzmucke werde ich oft genug damit konfrontiert, habe dabei auch sehr viel Spass, wie du sagst; es macht süchtig!

    Wenn man jedoch mit zu wenig Grundwissen bei den Tänzern vorbeizielt, ist halt schon wenig Befriedigung dabei.
    Schultanzen ist wie so oft auch ein anderes Tanzen.


    also SeSe, dir nochmals ein herzliches Dankeschön:great:
     
  17. richy

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    Erstellt: 29.04.07   #17
    Hi
    Bin gerade von der parkatischen Anwendung (Hochzeit) nach hause gekommen.
    Gab den Umleitung auf der Autobahn. Normalerweise wird es nicht ganz so spaet.
    Diie letzten Beitraege finde ich auch sehr interessant. Den One Note Samba File habe ich mir heute mittag schon paar mal angehoert.
    Finde den uebrigends recht gut. Als Latin Jazz Standard. Die Richtung ist super fuer Dinnermusik. Spiele den Titel aehnlich. Aber ich will teilweise davon auch wieder bischen weg. Anhand dessen Beispiel koennte man sicherlich noch einiges eroertern. Und ein Workshop von Sese waere super. Guantanamera habe ich heute in der Prado Version ausprobiert.
    Das kam super gut an. Haben auch paar aeltere Latin Titel wieder ausgegraben. (z.B Cuentame, Mahnhatten Tansfer)
    Auch wegen dem Wetter. Im Ernst :-)

    Will auf jeden Fall noch einiges zu dem Thema erfahren.
    Auch genauer auf sese s Beitrag eingehen.
    Vor allem auch die Liedbeispiele besorgen.

    Jetzt fall ich aber erstmal ins Bett.
     
  18. SeSe

    SeSe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.04.07   #18
    Hallo Richy!

    Um auf deine Anfangsfrage zurückzukommen:

    Ich habe mir die Guantanamera-Version im ersten Post angehört und würde sagen, das ist eindeutig ein Chacha. Charakteristisch daran finde ich die deutlich hörbaren, "schiebenden" Viertel und halt das Tempo (zum Salsa/Mambo tanzen wäre mir das zu langsam) aber zu rhythmischen Feinheiten kommt wie gesagt hoffentlich bald mal mehr.


    Ein kleines Hör-Spiel



    Mir ist ein schönes Beispiel eingefallen, um den Übergang von ChaCha in Salsa zu verdeutlichen. Die folgenden Stücke sind alle als Samples bei iTunes zu finden, sucht einfach nach dem Stück "El Pito".

    1.) El Pito - Joe Cuba Sextet - dies ist das Original von Joe Cuba. Zwar ziemlich flott aber trotzdem eindeutig ein ChaCha, oder?

    2.)El Pito - Sonora Carruseles - eine neuere Version, die dem Original zwar ziemlich ähnlich ist aber leichte Unterschiede aufweist. Hauptsächlich ist das Tempo schneller und der Bass spielt eine andere rhytmische Phrasierung.
    Diese Version ist für mich beim Tanzen immer ein Grenzfall - es ist mir für ChaCha zu schnell (japs) und für Salsa/Mambo zu lahm.
    Wenn wir dazu Salsa tanzen, hab immer das Gefühl, die Musik "trägt" mich nicht richtig, irgendwas stimmt nicht. Ich glaube, das liegt daran dass das Stück vom Charakter her immer noch wie ChaChaCha wirkt (kantig & zickig, energiegeladen durch die Geschwindigkeit ), das Tempo aber einen langsamen Salsa erzwingt.
    Wenn man aber die Salsafiguren ganz langsam tanzt, verändert sich logischerweise auch der Ausdruck der Bewegungen - sie werden ganz weich und fließend und das passt halt ÜBERHAUPT NICHT zu diesem Stück, finde ich. (Stellt euch analog vor, Jive oder Rock&Roll zu 92 bpm zu tanzen).

    3.)El Pito - King Bongo - diese Version hab ich gerade gefunden und finde sie ziemlich cool. Das, was die Band da spielt, ist eindeutig Salsa und hat mit ChaCha wirklich gar nichts mehr zu tun.


    Eine interessante Metamorphose, die El Pito da durchgemacht hat, oder?

    Aber woran liegt das denn nun konkret, wann klingt es wie Chacha, wann wie Salsa?
    Hört euch mal an, was die einzelnen Instrumente machen, achtet dabei besonders auf den Bass und die Percussioninstrumente. Was fällt euch auf?

    Bin gespannt auf eure Rückmeldungen...
     
  19. richy

    richy Threadersteller HCA Soundprogrammierung HCA

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    Erstellt: 29.04.07   #19
    Hi
    Sodele, die meisten eurer Liedvorschlaege konnte ich mir organisieren.
    Yepp faengt in der Tanzschule schon bei Foxtrott an (Slow,Disco,Quickstep?)
    Klar, dass ich im folgenden auch immer nur meine Meinung wiedergebe :-)
    Ist mir auch schon aufgefallen. Und auch einsichtig. Denke ein zu grosser Stilbruch ist es aber nicht wenn man zumindestens Bass Drum einsetzt.
    Hi Hat kann man durch Shaker ersetzen.
    Snare muss wirklich nicht unbedingt sein.
    Ich spiele seit um die 30 Jahre Schlagzeug und Percussion.
    Wenn ich mich an ein Schlagzeug setzte mache ich immer erstmal den Snare
    Teppich raus. Eine gute Snare klingt auch ohne Teppich gut.

    So wie ich es mitbekommen habe gibt es in den Percussiongruppen spezielle Solisten. Die duerfen sich stellenweise austoben waehrend der Rest den Groove haelt. Hab gerade neulich eine Voerfuehrung einer Percussionschule besucht.Alles wirklich sehr durchorganisiert. (CLAVE)
    Yepp sollte man auch immer bedenken. Rhytmen bezeichenn sowohl denselben als auch die zugehoerigen Taenze.Oft kontrovers.
    Das wusste ich gar nicht. Ist doch ein ganz normales Disco Stueckchen.
    *unverstaendlich
    EINSPRUCH ! :-)
    150 bpm halte ich schon viel zu schnell fuer cha cha. Fuer Anfaenger auf jeden Fall. Ich habe festgestellt dass es fuers Normalvolk so eine Art magische bpm Zahlen gibt. (Slow Fox 120, Disco Fox 136) und cha cha eben 128 bpm.
    Puh ueber 220 bpm :-) Da muss man schon super tanzen koennen.

    @emanuel
    Wirst du sicherlich als Tanzmusiker bestaetigen.
    Dachte ich auch bisher. Bei Band in a Box laeuft es aber als langsamer Salsa.
    Hoer mal auf den Bass. Ich meine langsam zu verstehen was mit Salsa gemeint ist.
    > Hardrock Cafe = Carol King eindeutig Cha Cha
    Ja,auf jeden Fall. Ohne es zu hoeren faellt mir dazu gleich eine straighte Glocke ein. Denke das ist ein typisches Kennzeichen.
    Einer der typischsten ADTV ChaCha ist wohl tea for two.

    > Colleghiala = wer? Cumbia (café gold reklame der 90er)
    Unter colegiala hab ich einiges gefunden. Verschiedene Interpreten.

    > Hey Mambo = Barry Manilow Mambo
    Meinst du Hey mambo italiano (180 bpm) (auch Dean Martin)
    Das Original duerfte von Renato Corasone (Tu vuo fa l americano) sein.
    Corasone wuerde ich fast als Pionier des Latin in Europa bezeichnen.
    Auch sehr lustige Texte. Alleine die Musik ist teilweise so originell arrangiert,
    dass man schon lachen muss. Dazu ein super Pianist.

    > Cerezo Rosa (Gummimambo) Perez Prado Mambo
    Ah gut zu wissen wie der Song im Original heisst :-)

    > Ran Kan Kan /Tito Puente
    Hey super Nummer. (200 bpm)

    So langsam daemmert es mir was ein Mambo ist :-)
    Faellt auch dann ein typischer Vertreter ein den jeder kennt :Tequilla.
    Was waere der Unterschied zu Salsa ? Ich meine vor allem der straighte Bass.
    Salsa ist der mehr synkopisch.
    Denke mit der gaaaaanz groben Beschreibung :
    Mambo = schneller ChaCha liegt man schon ganz gut oder ?
    Und Salsa waere dann eine "teilweise synkopische" Mambo Version.
    Die Rhytmik nicht so straight sondern noch komplexer, afrikanischer.
    Oje como va gar kein schlechtes langsames Beispiel fuer den Bass.

    Bleibt noch Merenge.
    Verstehe ich auch als etwas recht straightes. Mit vielen schnellen Trompeten Staccato versehen. 2/4 So ne Art extrem schneller cubanischer Marsch :-)
    Dazu ein paar abgefahrene Breaks.

    zu ONE NOTE SAMBA
    Die Latin Jazz Version ist ueblicherweise um die 140 bpm- Also gar kein Samba. Ich hab heute mal das Tempo auf 170 bpm hochgeschraubt.
    Und siehe da,so koennte mir der Titel auch wieder gefallen.
    Bei 140 ist es einfach irgendwie mued und kraftlos.
    Und als Bossa ist one Note Samba auch net geeignet.
    Tipp Bossa Nuova:
    Besame Moucho. He he :-) Aber die Version von Diana Krall.
    Krieg ich Gaensehaut. Latin muss nicht immer schnell sein.
    http://home.arcor.de/richardon/2007/besame.mp3
    Haben manche vielleicht auch eine falsche Vorstellung.
    Samba ist gar nicht die typisch brasilianische Musik. Gibt es auch erst seit
    den 50 ern in der Form. Die typische brasilianische Musik ist der Bossa.
    Man spricht in Brasilien uebrigends portugisisch nicht spanisch.
    mas que nada daher wohl sicherlich ein brasilianischer Samba.
    Samba de Janu sicherlich auch.
    Manch anderes, vor allem in spanischer Sprache sicherlich nicht brasilianischen Ursprungs.

    Mal sehen.Morgen ist Tanz in den Mai. Probiere ich One Note Samba aus.

    Waere toll ,wenn wir weiter ueber das Thema noch bischen was schreiben koennten.

    ciao
    richy

    Interessante Idee.
    Konnte leider bisher nur die Sonora Carruseles Version finden.
    Die anderen krieg ich aber schon noch.
    Klingt recht Santana maessig. (Auch der Bass) Einfach gute Laune Musik.
    Hast du noch paar Tipps fuer gute Laune Piano Riffs in dem Stil ?

    Hab mich uebrigends jetzt schon fast so gut wie entschlossen, wieder
    verstaerkt Latin in meine Tanzband einzubauen.
    Das musste mal dem Schlager, Wolfgang Petri, Big Brother Songs, Tecno,
    dem ganzen dummen eben Kram weichen.
    Sind ansonsten eine Italo Band. Tarantella macht auch Spass:-)
    Nur zwei Latin Runden sind uebrig geblieben und bischen Dinner Latin.

    Das wird die neue Richtung :-) Jedenfalls mal fuer 2007/8 :-)
     
  20. richy

    richy Threadersteller HCA Soundprogrammierung HCA

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    Erstellt: 30.04.07   #20
    Vielleicht noch ein Tipp zur Latin Gitarre.

    Die ist in erster Linie natuerlich akustisch.
    Ich denke es darf aber auch mal das sein was man in modernen Worstations unter Jazz Gitarre findet. So etwas zwischen cleaner Strat oder Gibson.
    Eher Strat.
    Verzerrer ? Eher nicht. Hall ? Eher nicht.

    Einfach mal uber einen cleanen Strat Sound dicke Delay legen.
    Ja genau so Ricky King maessig.
    Und schon stellt sich karibisches Fealing ein :-)

    Den Sound bevorzuge ich sogar gegenueber dem typischen Latin Piano.
    Macht einfach noch mehr Laune.
     
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