Chromatone Keyboard

von robi, 26.08.07.

  1. robi

    robi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.07   #1
    Hallo zusammen!

    Ich habe soeben eine E-Mail erhalten, die besagt, dass das nach dem Janko-Prinzip aufgebaute Chromatone-Keyboard (siehe die Links unten) nun käuflich bei der Herstellerfirma in Tokyo erworben werden kann. Bisher gabs nur die japanische Internetseite, bei der man als Nicht-Japaner schnell mal wie ein Esel vorm Berg steht... :-)

    Ich hab mich schon gefreut, denn ich interessiere mich sehr für diese alternativen symmetrischen Keyboard-Layouts. Das Janko-Sastem halte ich aus pianistischer Sicht für eine geniale Alternative zur herkömmlichen Tastatur. Allerdings hat es mir dann doch etwas die Sprache verschlagen, als ich mir den Preis zu Gemüte führte:

    1575.- USD für die einfache Version (d.h. ohne Möglichkeit, das Instrument gegen eine zukünftige Weiterentwicklung einzutauschen) + Versandkosten in der Höhe von 946.- USD!!
    Dabei handelt es sich hardware- und soundmässig um ein billiges Homekeyboard, an welchem wirklich nur die Tastatur interessant ist.

    Naja... für mich ist das definitiv zu viel, um mal "was Neues" auszuprobieren. Bleibt zu hoffen, dass die Dinger bald auch in grösserer Stückzahl gefertigt und dann über Musikhändler vertrieben werden :(

    http://www.chroma.jp/main.jsp
    http://chroma.jp/shop/e/#tokutyou
    http://www.youtube.com/watch?v=RM_dSItJfuU

    Lieber Gruss

    Robi
     
  2. frankmusik

    frankmusik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.07   #2
    @robi

    ... DU bis mir aber experimentell :-)

    Ich habe mich bisher nur mit den "normalen" Knopfgriff Chromakeys rumgeärgert (welche die "älteren" Knopfakkordeonspieler als Ersatz nehmen) ...

    war furchtbar :-)

    nicht alles was NEU oder ANDERS ist muß besser sein wäre meine Schlußfolgerung daraus ..

    gruß frank

    PS: War von Ketron!
     
  3. robi

    robi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.07   #3
    Das Konzept ist nicht neu sondern wurde von einem gewissen Paul Janko bereits Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt. Aber du hast recht, nicht alles, was anders ist muss automatisch besser sein. Ebenso gilt, dass nicht alles, was etabliert ist, der Weisheit letzter Schluss ist.

    Ich habe mich eingehend mit alternativen Tastaturen auseinandergesetzt. Ich besitze auch ein Chromatisches Akkordeon, und der Lernerfolg durch immer gleiche Fingersätze und Akkordstrukturen setzt ungleich schneller ein als auf einer Klaviertastatur..
    Die Janko-Tastatur ist klavierähnlicher aufgebaut, mit dem Unterschied, dass jede Reihe horizontal strikt in Ganztönen gehalten wird, darüber und darünter dasselbe um einen Halbton verschoben. Beim Chromatone gibts insgesamt fünf solcher sich abwechselnde Reihen.

    Ich finde das genial und intuitiv, wogegen die bekannte Klaviertastatur für mich ein historisch gewachsenes Flickwerk darstellt.

    Aber klar, dem das seine :-)

    Lieber Gruss

    Robi
     
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