Dachboden-Fund Konzertzither

von rosali9502, 13.03.20.

  1. rosali9502

    rosali9502 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.20   #21
    Mal noch eine andere Frage ... Gibt es spezielle Stimmgeräte für Zithern? Die, die quasi "hören" müssen (und auch Apps), mag ich eigentlich nicht besonders, da eig immer irgendwelche "Störgeräusche" um mich rum sind. Habe auf Arbeit letztens ein Monochord neu besaitet und bin da beim Stimmen schon wahnsinnig geworden.
    Gibt es da für Zithern vielleicht auch so anklemmbare Stimmgeräte? Aber wo klemmt man das denn an?
    Und wo findet man eigentlich eine Übersicht, wie meine 32 Saiten gestimmt sein sollen?

    Ich danke euch für die Hilfe und Geduld mit mir und meinen Fragen...
     
  2. moniaqua

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    Erstellt: 21.03.20   #22
    Nicht wirklich. Ein normales, chromatisches tut es.
    Anklemmbar ist schwierig. Die, die ich habe/hatte, die man an Gitarren anklemmt, gehen bedingt, aber nicht so arg gut. Die halten nicht so recht. Am besten ging der aufklebbare Schallabnehmer damals. Den hat man iirc in den Mikrofoneingang eingesteckt. Vielleicht gibt es inzwischen was passenderes; ich nutze mein normales Stimmgerät, bei mir ist es meist ruhig genug, wenn ich spiele.
    In jeder Anfänger-Zitherschule :)

    Die Melodiesaiten sind c g d' a' a', bei den Begleitsaiten geht es mit, pu, as'? los und dann im Quintenzirkel bis zu den Kontrasaiten, diese dann je nachdem, meist in Halbtönen runter. Rote Saiten sind entweder f oder cis, manche Saitensätze haben auch weiße Perlonsaiten, das war - hmm, ja, das war :confused: e? Ohne Gewähr :)

    Die Investition in eine Zitherschule lohnt sich aber, online lernen kann unterstützen, aber Du musst die Noten eh lesen lernen (man sollte nicht auf die Zither schauen beim Spielen, das ist wie Klavierspielen oder Schreibmaschine schreiben, man schaut in die Noten - oder ins Publikum, das ist manchmal lustig :D)

    Der Wünsche kooperiert mit Grünwald; ich habe die Schule nicht, der ist aber soweit ich weiß ok. Sonst z.B. Simon Schneider.
     
  3. rosali9502

    rosali9502 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.20   #23
    Na gut, dann muss ich wohl doch mal in ein chromatisches Stimmgerät investieren ... :-)
     
  4. rosali9502

    rosali9502 Threadersteller Registrierter Benutzer

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  5. moniaqua

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    Erstellt: 25.04.20   #25
    Schaut gut aus :great: Viel Spaß beim Spielen :)
     
  6. Torquemada

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    Erstellt: 28.04.20   #26
    Wow, sieht wirklich gut aus. :great:

    Stimmgerät: Ich benutze einen normalen chromatischen Clip-on-Tuner (konkret Korg SH-CS100, aber es reicht auch viel billiger für unter zehn Euro). Den kann man, wenn die Klammer weit genug das Mäulchen aufmacht, eigentlich irgendwo ans Instrument klemmen, notfalls eben an einen Stimmwirbel oder einen Drehknopf der Mechanik. Die Schallübertragung reicht aus.

    Stimmung der Freisaiten: Beim IMSLP gibt’s zum Download die Volkstümliche Zitherschule von Adalbert Albrecht. Die ist zwar betagt, aber man findet da eigentlich alles, um sich erst mal auf dem Instrument zurechtzufinden. Das Werk wurde letztes oder vorletztes Jahr auch in der Mitgliederzeitschrift des DZB kurz besprochen.

    https://imslp.org/wiki/Volkstümliche_Zitherschule_(Albrecht,_Adalbert)
     
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  7. moniaqua

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    Erstellt: 28.04.20   #27
    Ich habe ein Teil von Thomann, das bekomme ich nirgends so angeklemmt, dass es sicher überträgt. Wo klemmst Du den Korg an? Recht viel größer schauen mir die Klammern da nicht aus als bei meinem, aber das kann auch täuschen.
     
  8. Torquemada

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    Erstellt: 28.04.20   #28
    Oh. :er_what:

    Normalerweise an die Säule, weil’s da am wenigsten stört (davor auch im Luftresonanzschallloch, aber das ist Käse). Das kann Rosalie natürlich nicht. Deshalb hatte ich’s eben probeweise am hintersten Stimmwirbel und an einen Drehknopf der Mechanik angeklemmt und ausprobiert. Bei mir klappte das. Vielleicht ist das Korg da doch empfindlicher?

    Ansonsten vielleicht mal an der vorderen oder hinteren Kante der Handauflage (des Stegs) probieren? Da hält meins auch.
     
  9. moniaqua

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    Erstellt: 28.04.20   #29
    Säule hab ich nicht, alles andere schon probiert. Bei den Wirbeln geht es bedingt, aber nix gscheids isses ned.
     
  10. rosali9502

    rosali9502 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.04.20   #30
    Obs auch an den Füßen geht? Da sind die bei mir doch sehr wuchtig... Probiere ich morgen aus.
    Heute kam noch das Paket von "Musikschule zu Hause" inkl Anleitung zum Stimmen. Prinzipiell ist mir ja erstmal egal, was ich spiele, Hauptsache ich kriege bisschen was aus dem Instrument raus :rolleyes:
    Der Unterricht scheint sehr komplex zu sein ... Vom Notenschlüssel malen bis zum Noten lesen. Bin ein bisschen erleichtert, dass ich da doch noch ein paar musikalische Vorkenntnisse aus Schule, Chor, Gitarre und Ukulele hab
     
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  11. rosali9502

    rosali9502 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.04.20   #31
    Mein Stimmgerät nach das "Mäulchen" so weit auf, dass ich es komplett an den Korpus klemmen kann (also am Decke und Boden). Ging mit Stimmen wunderbar, nur die Kontrasaiten wollte es nicht ... Muss ich da die Frequenz ändern? Sind 440 vlt zu hoch?
     
  12. Torquemada

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    Erstellt: 29.04.20   #32
    Uff! :-D

    Nee, das ist was anderes. Die 440 Hertz sind der Referenzpunkt. Den kann man nur in sehr geringem Maß verändern. Wenn das Gerät die Kontrasaiten nicht mag, dann kann es einfach nicht so tief hören. Bässe haben ja auch häufig Schwierigkeiten mit den Stimmern. Du kannst die Kontrasaiten ja dann nach den jeweils eine Oktave höheren Begleitsaiten stimmen (evtl. per Flageolett).
     
  13. Jed

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    Erstellt: 29.04.20   #33
    Rosali, ich finde es toll, dass das "Mäulchen" deines Stimmgeräts sogar den Zitherkorpus umfassen kann! Ich wünschte, ich hätte sowas für meine Autoharps. Meistens klipse den Tonabnehmer des Stimmgeräts an die Stimmwirbel.

    Allerdings hat meine Hauptautoharp einen Tonabmehmer, also gehe ich mit einem Kabel ins Stimmgerät - da kann die Umgebung so laut und störend sein, wie sie will. Trotzdem kann ich nur 35 der 36 Saiten elektronisch stimmen - das hohe C "hört" es nicht mehr! Ich denke, jedes Stimmgerät (vor allem solche wie meins aus dem Discounter) hat einen begrenzten Frequenzbereich, in dem es "hören" kann. Saiten, die höher (wie bei der Autoharp) oder tiefer sind (wie bei der Zither) muss man halt im Oktavabstand zum nächstliegenden, gleichnamigen Ton stimmen.

    Übrigens, auch ich finde, deine Zither sieht wunderschön aus!

    Cheers,
    Jed
     
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  14. moniaqua

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    Erstellt: 29.04.20   #34
    Wow!
    Also manchmal steht frau ja schon a weng auf der Leitung. :rolleyes: Bei der E-Zither sollte das gut gehen. Danke für den Tip :)
     
  15. rosali9502

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    Erstellt: 29.04.20   #35
    Vlt ist mein Stimmgerät nicht mit so einem großen Maul ausgestattet, sondern meine Zither auch ungewöhnlich flach ... Ich hab ja keinen Vergleich!

    Hab jetzt auch mit meinem DVD-Kurs angefangen und direkt mal 4 Lektionen durchgearbeitet, die auf einen Monat angelegt sind. Aber ich setze mich bestimmt nicht 4 Wochen hin, damit ich 20 Seiten Noten und Notenschlüssel male und immer noch die C-Dur-Tonleiter hoch und runter bete. Mein Kurs scheint wohl für Blinsen entwickelt worden zu sein, die zu Musik nur wissen, dass das aus dem Radio kommt, wenn mans einschaltet :D
     
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  16. moniaqua

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    Erstellt: 29.04.20   #36
    Ne, so vom Foto her abgeschätzt ist die ganz normal :)
    Oh. Also wenn Du schon Noten lesen kannst, kannst Du das glaube ich getrost überspringen. Das habe ich bisher in keiner Zitherschule gesehen.
     
  17. rosali9502

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    Erstellt: 29.04.20   #37
    Lesen kann ich die, nur in der Regel nicht schnell genug, um vom Papier spielen zu können. Ich kann zwar die C-Dur-Tonleiter malen und die Töne auch vorwärts und rückwärts herbeten, aber außer C und H muss ich mir die alle erst herleiten. Aber das ist normales Gymnasium bis 10. Klasse Wissen... Zumindest in Thüringen
     
  18. moniaqua

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    Erstellt: 29.04.20   #38
    Das übt sich mit der Zeit. Mach Dir nur beim Spielen bewusst, welchen Ton Du gerade spielst, dann lernst Du das Noten lesen nebenbei.

    Ich hab grad nicht auf dem Schirm, ob der Adalbert Albrecht den Bassschlüssel verwendet für die Begleitung. Es wäre günstig, die gleich im Bassschlüssel zu lernen.
     
  19. rosali9502

    rosali9502 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.04.20   #39
    Warum macht es Sinn, die im Bassschlüssel zu lernen? Weil die Töne tiefer sind ab den Basssaiten?
     
  20. moniaqua

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    Erstellt: 30.04.20   #40
    Ja, genau, sonst kommst mit zählen der Hilfslinien nicht nach :) Es gibt zwar welche, die schreiben dann im oktavierten Violinschlüssel (und ich meine mich zu erinnern, der Albrecht gehöre dazu), aber i.d.R. werden die Stücke mit der Begleitung im Bassschlüssel notiert. Dann müsstest immer umdenken, wenn Du im Violinschlüssel lernst; lernst im Bassschlüssel, verbindest Du das gleich richtig.

    Die Melodie wird im Violinschlüssel notiert. Die c-Seite ist zwar auch mächtig tief, aber das c wird eher selten verwendet ;)
     
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