dämpfer - tonwolf

von etrawgew, 02.12.07.

  1. etrawgew

    etrawgew Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.07   #1
    da ich seit einem viertel jahr zur miete wohne, also nicht mehr ungehindert von der uhrzeit laut üben kann, habe ich mir einen tonwolf, auch hoteldämpfer genannt, zugelegt.
    allerdings erkannte ich sehr schnell, dass es sich hierbei tatsächlich nur um eine notlösung handelt. zumal mein tonwolf nicht alle saiten gleichmäßig dämpft. so ist die g-saite meist in voller lautstärke, obwohl ich das teil vorschriftsmäßig aufgesteckt habe. und all zu fest möchte ich den dämpfer auch nicht aufstecken, da ich sorge habe, dadurch den steg zu beschädigen. vermutlich liegt es daran, dass meine geige (allegro von gewa) nicht gerade die beste ist.:rolleyes:
    abgesehen davon behindert mich der tonwolf momentan noch beim spielen, da ich, eine blutige anfängerin, immer noch auf die saiten schiele, um den richtigen ton zu treffen.:o
    eure erfahrungen mit diesem teil, alle vor- und nachteile, würden mich sehr interessieren!
    auf rege zuschriften hoffend verbleibe ich mit den besten wünschen für einen besinnlichen ersten advent,

    herzlichst,


    etrawgew.;)
     
  2. Sheol

    Sheol Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.12.07   #2
    gibt halt verschiedene, schon rein von der form her:

    [​IMG] [​IMG]

    etc,

    kommt eigentlich auf die qualität des dämpfers an, ob er gleichmässig dämpft oder nicht, denn grundsätzlich bedürfen tiefere saiten "mehr dämpfung" als die höheren, um es mal so auszudrücken. ob man den steg nur minim oder grob beschädigt hängt auch wieder vom dämpfer ab.

    ich bin allerdings kein fan vom üben mit dämpfer. dämpfer drauf, (holz, gummidämpfer brauch ich nur im orchester wenn das drauftun und wegnehmen sehr schnell gehen muss)

    [​IMG]

    wenn das lied für geige mit dämpfer gespielt komponiert wurde, ansonsten ohne dämpfer.
    deshalb besitze ich auch keinen hoteldämpfer und habe wenig erfahrung damit, welche gut sind und welche nicht....
     
  3. chaosx4xlife

    chaosx4xlife Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.07   #3
    das problem mit den dingern is doch, dass man ueberhaupt keinen vernuenftigen klang entwickeln kann , wenn man permanent damit uebt, wiel alles immer nur naeselnd klingt und leise. das wuerde mich persoenlich wschl. ueberhaupt nicht befriedigen, mit sowas zu spielen. kann man denn seine musikalishcen vorstellungen umsetzen, wenn man sowas benutzt?
     
  4. cello und bass

    cello und bass Mod Streicher/HipHop Moderator

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    Erstellt: 10.12.07   #4
    Sicherlich nur unbefriedigend. Da hst du recht.
    Es geht etragew allerdings weniger um AUSCHLIEßLICHES Üben mit dem Tonwolf, als vielmehr um die Möglichkeit üben zu können, wann immer sie in ihrer Mietwohnung will. Um die Finger zu trainieren ist so ein Tonwolf sicherlich nützlich.

    Grüße Cello und Bass
     
  5. Tanja.E

    Tanja.E Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.07   #5
    Ich persönlich spiele auch meist mit Dämpfer, da ich auch in einem Mehrfamilienhaus wohne und die Nachbarn nicht überstrapazieren möchte. Ich verwende einen kleinen Gummidämpfer, der nicht allzustark abdämpft, aber doch einige Höhen und Tiefen herausnimmt.
    Sehr gut finde ich das Dreizack-Modell aus Holz (auf dem unteren Foto des Beitrags von Sheol), wenn man besonders leise üben möchte. Daß die Saiten dabei unterschiedlich stark gedämpft werden, konnte ich damit bei mir noch nicht feststellen. Für das Problem mit der noch starken G-Saite gibt es eine preisgünstige einfache Lösung: Büroklammer an die entsprechende Seite des Stegs klemmen. Sieht zwar bescheuert aus, aber für die Übungen zuhause ist das ja egal ;)
     
  6. etrawgew

    etrawgew Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.07   #6
     
  7. chaosx4xlife

    chaosx4xlife Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.07   #7
    das hab ich bei meinem daempfer uebrigens auch schon festgestellt mit der unterschiedlichen daempfung und das is nen dreizack. komisch sowas, aber funktioniert an sich ganz gut. tanjas idee ist uebrigens auch super, wenn ihr leutz mal inner orchesterprobe sitzt und keinen daempfer habt: 2 bis 3 bueroklammern aufn steg, das geht wunderbar, mach ich auch oefters^^lg,
    der chaosgeiger
     
  8. cello und bass

    cello und bass Mod Streicher/HipHop Moderator

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    Erstellt: 10.12.07   #8
    Die "Echten Tonwölfe" Sheolsbilder OBEN aus Metall, sind allerdings um einiges wirksamer - für das Orchsesterspiel somit ungeeinget!
     
  9. Sheol

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    Erstellt: 13.12.07   #9
    spielt man mit einem guten dämpfer hat man genau soviele möglichkeiten im klang zu variieren. aber mit dem dämpfer üben, wenn man die techniken nicht ohne dämpfer schon beherrscht ist nicht zu empfehlen. der dämpfer sollte eigentlich dazu da sein, der violine einen anderen, leiseren klang zu geben, nicht einfach alles abzuwürgen. stücke die für violine mit dämpfer (con sord.) geschrieben sind, sollten durchaus mit dämpfer gespielt werden, und verlieren, bei entsprechendem können des spielenden, keinerlei an klang, farbe und ausdruck.

    bei ausschliesslichem üben mit dämpfer käme man wr schon nur auf unbefriedigende ergebnisse.
     
  10. cello und bass

    cello und bass Mod Streicher/HipHop Moderator

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    Erstellt: 13.12.07   #10
    Ok du hast recht, präzieser:

    Beim Üben mit einem Dämpfer spricht das Instrument anders an, als beim üben ohne Dämpfer. Variationen in Klang, Farbe und Ausdruck werden so anders geübt, als ohne Dämpfer, ein 1:1 Übertrag ist nicht möglich.
    Zufrieden ;)

    Grüße Cello und Bass
     
  11. etrawgew

    etrawgew Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.07   #11
    hallo sheol,

    da gebe ich dir uneingeschränkt recht! allerdings übe ich nicht ständig mit dämpfer, sonder nur in der frühe und zwischendurch. für eine stunde am tag spiele ich ungedämpft -und das gefällt mir natürlich allemal besser. jedoch nur einmal am tag üben (spielen) ist mir zu wenig, weil ich einfach unbändig viel freude am geigenspiel habe.
    dennoch vielen dank auch für deinen wichtigen hinweis bezüglich der eingeschränkten klangmöglichkeiten.
    mir geht es momentan aber in erster linie um das üben der grifftechnik beim lagenwechsel, sowie die ersten schritte zum vibrato. das kann und möchte ich auch nicht mehrmals am tag in ungedämpfter lautstärke meinem vermieter zumuten. :D

    mit lieben grüßen,

    etrawgew.
     
  12. Sheol

    Sheol Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.12.07   #12
    nun dann würde ich zu einem geigenbauer gehen, ein paar dämpfer ausprobieren, und den nehmen der eigentlich genau richtig dämpft für deine vorstellungen: so wenig wie möglich, aber trotzdem genug um nicht die nachbarn zu stören.
     
  13. etrawgew

    etrawgew Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.08   #13
    danke sheol, deinen rat werde ich beherzigen! allerdings erst dann, wenn der geigenbauer eine 7/8 geige für mich hat. dann kann er mir auch gleich den passenden tonwolf draufsetzten, und zwar so, dass alle saiten optimal leise klingen.
    bei meiner jetzigen gewa-geige habe ich festgestellt, dass der tonwolf nicht beidseitig passgenau auf dem steg sitzt, so dass auf einer seite zwischen tonwolf und steg ein spalt ist. doch lange kann es nicht mehr dauern, dann kann ich endlich ungehindert üben, so lange und wann immer ich will.

    mit lieben grüßen,

    etrawgew.
     
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