Der große Kurzweil Forte 7/8/SE Thread

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Eine eingebaute Soundkarte ist wirklich fast Pflicht heutzutage. Sollte im nächsten Ding dann wirklich drin sein. Aber bitte nur mit ordentlichen Treibern dazu...

Midi über USB geht natürlich jetzt schon.
Ich bin da etwas anderer Ansicht. MIDI über USB ist schon schlimm genug (vor allem weil Kurzweil die Schnittstelle mal wieder nicht entkoppelt hat), ein halbherziges USB-Audio, nur weils andere haben, wird dem restlichen Instrument sicher nicht gerecht, vor allem nicht, wenn da Treiber dranhängen, die gepflegt werden müssen - das gibt doch nur weitere Zeitleichen - wenn schon, dann Classcompliant. Kurzweil macht das schon richtig, daß sie eben das nicht bereitstellen, spart denen einigen Ärger und auch anderswo sinnvoller einsetzbare Resourcen.

Einen patternorientierten Sequenzer fände ich dagegen sehr gut, das fehlt mir am PC361 am meisten. Gibt ha externe Lösungen, nur halt nix Aktuelles ...
 
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Also nochmal bezüglich PC3 Factory Programs und Kore64 Programs.

Habe die PC3 Programs nochmal in Kategorien eingeteilt. Falls euch da was auffällt, dann gebt mir Bescheid und ich besser das aus. Die PC3 Programs werden via Editor geladen. Der Librarian ist tatsächlich wirklich gut zu gebrauchen. Man kann die Programs einer gespeicherten Library an den Forte senden und vorhören, ohne sie tatsächlich rein zu laden. Gefällt einem ein Program, dann lädt man ihn in einen leeren Slot und fertig. Das ist mal wirklich sinnvoll und praktisch zu gebrauchen!

Die Kore Programs habe ich von diesem Musikhaus (http://www.muzykuj.com/), die sie netterweise für den Artis bereit gestellt haben. Diese lassen sich einfach direkt am Kurzweil über den Storage Mode öffnen. Dazu gibts ein paar Bonus Programs, die aber mMn nicht der Rede wert sind. Das alles gibts hier zum Download.

http://ksetlist.com/viewtopic.php?f=35&t=1752

Bitte gebt mir Bescheid, falls irgendwas nicht klappt, oder wenn euch was auffällt. Diese abwärts Kompatibilität ist mir und auch Kurzweil sehr wichtig. Da ist jeder gemeldete Bug von großem Nutzen.

lg
 
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So ganz blick ich hinter die Strategie von Kurzweil nicht. Aber das hier sind auch für Forte User wirklich großartige Nachrichten! Alle Features, die dort gelistet sind werden im Forte sicher auch zugänglich sein. Das heißt Full VAST, ein neue String Resonance (??), der Step Sequenzer und - so Gott will - auch wenigstens die Kore Presets ab Werk.
 
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Das sieht aber doch so aus, als ob das Bedienpanel auch ein anderes wäre, zumindest neben dem Dial rechts.

Sorry, das wird ja der kleine Bruder :)
 
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... komische Produktpolitik von Kurzweil. Die schmeissen ein "Derivat" nach dem anderen auf den Markt und das Ur-Modell scheint immernoch micht ausgereift....

Nun denn..... bin auf den Preis gespannt....
 
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Man beachte die Farbe der Seitenteile :)
 
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Interpretiere ich das richtig:

2 GB für das Japanese Grand ?

D.h. die neuen Rhodes und Wurly Samples sind nicht an Bord ???

Die Produktpalette wird mir immer suspekter.... Artis, PC3A, PC3K, Artis SE, Forte, Forte SE...
Abgrenzung, Schnittmenge ? Ich weiss nicht....
Der Forte 7 ist noch nicht mal in den Läden (wird das dieses Jahr noch was?) und jetzt
der SE dann zur Messe 2016 ?
 
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Ja, das ist wirklich sehr verwirrt und zeugt nicht gerade von langfristigem Plan. Der Artis ist ja auch von fertig weit entfernt. Aber gut, wenn sie das schon so vollmundig ankündigen, dann dürfte full VAST wirklich vor der Türe stehen. Ich habe ein paar Infos dazu und das sieht wirklich gut aus. Auch der neue Step Sequenzer kann echt was.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Interpretiere ich das richtig:

2 GB für das Japanese Grand ?

D.h. die neuen Rhodes und Wurly Samples sind nicht an Bord ???

Ne, das Artis German Grand hat 128MB als Ableger des Forte Grands. Ich denke sie haben alle neuen Samples auf 2GB runter gestrichen. Gute Idee wenns so ist. Werd versuchen, das heraus zu finden.
 
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Das sieht aber doch so aus, als ob das Bedienpanel auch ein anderes wäre, zumindest neben dem Dial rechts.

Das Bedienpanel ist wohl das des Artis. Das würde heißen, dass die Anzahl der Sounds auf 256 pro Program bzw. Multi sein wird. Vielleicht ist das ganze Keyboard von der Hülle und Bedienoberfläche ein Artis, aber eben in Schwarz, bei roten Seitenteilen.

Kleiner Nachtrag:
Ich habe eben in einem Kurzweil Forum ein kleines Bild des ganzen SE gesehen und es ist tatsächlich von der Bedienoberfläche der Artis 7 in Schwarz!
 
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Und halt mit Flash Play. Ich denke du darfst dir durchaus auch Hoffnungen machen, dass der Artis volles VAST bekommt.
 
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Jetzt kommen die Vorteile des neuen, mit dem Artis eingeführten, modularen Gehäuses zum Tragen. Dieses besteht aus Profilrahmen mit eingeschobenenen Alu-Paneelen, so wie die Gehäuse von Isert damals, die jetzt glaubich Gi-Tec heißen (ausgegliedert worden). Spart Kosten beim Tooling, da man immer nur eins der Paneele ändern muß und nicht das ganze Gehäuse, wie bisher. Genau solche Gehäuse hat Ensoniq früher auch verwendet, und wenn man sich mal das Design einiger aktueller Studiologic-Masterkeyboards anschaut, stammen diese Gehäuse möglicherweise von Fatar oder vom gleichen Gehäusehersteller wie bei Studiologic. Wäre nicht verwunderlich, Ensoniq hat früher ebenfalls Gehäuse von Fatar genutzt, die bauen ja mehr als nur Tastaturen ...

Wenn der Forte SE das Bedienfeld des Artis besitzt, so hat man da einfach die schon vorhandenen Bauteile aus dem Baukasten genutzt und kombiniert, muß nur die Firmware anpassen. Wenn diese ebenfalls modular geschrieben wurde, ist das kein großer Aufwand. Der Artis basiert ja noch auf dem Mainboard des PC3K, der Forte dagegen hat ein komplett Neues bekommen, mit 3. MARA-Chip und einem Prozessor, der mehr Speicher ansprechen kann.
 
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...und was will uns der Autor damit sagen ???

Ich persönlich hatte noch nie was von Studiologic (=Fatar) unter den Fingern
das fehlerfrei war.....
 
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mojkarma
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Vorteile eines unizifierten Gehäuses hin oder her, mich verunsichert die Hyperproduktion an verschiedenen Produktvarianten und ich befürchte dass dies auf die Kosten eines angemessenen Supports geht, für den Kurzweil an sich bekannt ist. Da weiß man noch nicht einmal wann der Forte 7 herauskommt, und schon wird der SE vorbereitet. Der Artis SE mit 88 Tasten, der Fortis SE mit 76! Welche Logik steckt denn dahinter???
Ob die Basis des Forte SE diegleiche ist wie beim Artis, dazu fehlt mir fundiertes Wissen. Der Artis hat definitiv die PC3K Technologie. Aber kann diese die 2 Gb des Forte SE unterstützen?
Und die 2Gb des Forte SE bedeutet dass die Ingenieure bei Kurzweil ihre Zeit derzeit dafür verwenden, die ungeloopten Samples aus dem Standard Forte zu loopen und die Programme anzupassen. Das Downsizing beansprucht sicherlich viel Zeit. Währenddessen ist die Artis Serie völlig unbrauchbar für die Steuerung von externen Geräten bei denen die Bankauswahl per MSB und LSB erfolgt.
Hyperproduktion auf der einen Seite, monatelang unbeachtete Bugs auf der anderen Seite. Und was mich vor allem interessiert ist, wie sie am Ende diese ganze Gerätensammlung preislich halbwegs logisch ausdiferrenzieren wollen, so dass die Käufer von vor 6 oder 12 Monaten nicht das Gefühl bekommen, die Katze im Sack gekauft zu haben.

Ich versuche mir jetzt einen Käufer vorzustellen, der Bewusst einen PC37A will, nicht aber den Artis7 oder den Forte 7 (SE). Was macht da jetzt den Unterschied? Dass man einen Sequenzer an Bord hat und vollständigen Zugang zu VAST? Wie differenziert Kurzweil diese Geräte, so dass sich eine derartige Produktionsvielfalt überhaupt lohnt???

Preise bei einem großen Händler:

Artis 7 1419 Euro
PC3A7 2399 Euro

Wieviele Käufer gibt es, die bereit sind, 980 Euro hinzublättern, nur um den Sequenzer und vollständige Editierungsmöglichkeiten direkt am Gerät zu haben? Mal von ein Paar anderen Kleinigkeiten abgesehen.
 
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....tja, und was macht der eigentlich Forte 7 kaufwillige Kunde (ich meine mich), der verwirrt und unsicher ist?

Genau: hab mir nen Kronos 73 bestellt !
;-)
 
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Der A7 ist ein Sideeffect von der German Grand Expansion. Da mussten sie eine recht hohe Stückzahl bauen und bringen sie halt auch so auf den Markt. Entwicklungskosten gleich null.

Aber ich bin bei dir, das ist mir zu wenig Support für ein 2-3000€ Gerät. Egal ob jetzt Forte oder Artis. Der Fuhrpark ist jetzt auch völlig unübersichtlich.

Im Grunde ist es so: PC3 und Ableger haben den Sequenzer und Riffs, sowie Breath- und Ribboncontroller. Sampler gibts nur beim K. Forte hat Flash Play, Artis nicht. Forte profitiert von den neuen Samples, Artis nur vom German Grand. SE ist jeweils die eingschränkte Version. Volles VAST ist jetzt noch ein Argument, bald aber nicht mehr! Insofern ist jeder, der jetzt einen A6/7/8 kauft dann der Trottel. Da ist ein Forte SE bis auf den Sequenzer weit überlegen!
 
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Wie differenziert Kurzweil diese Geräte, so dass sich eine derartige Produktionsvielfalt überhaupt lohnt???

Das dürfte derzeit wohl eine Art Übergangsphase sein, denn diese Vielfalt ist nicht von Dauer sag ich mal (und da bin ich sicher nicht alleine). Auf lange Sicht wird der Forte die PC3K-Modelle ablösen, man sieht ja jetzt schon am vollen VAST-Zugang beim Forte SE, wohin die Reise geht.

Schaut man mal bissl zurück (Leute, die schon länger mit Kurzweil zu tun haben als ich werden das sicher bestätigen), gabs solche Phasen schonmal, ist noch nicht lang her. Der PC3K8 kam als erstes raus und bestand neben den alten Modellen, bis deren Restbestände abverkauft waren, erst dann erschienen PC3K7 und K6.

Der Artis war der Vorbote fürs neue Gehäuse und fürs German Grand, dürfte sich mit den neuen Varianten des Forte dann wahrscheinlich eh erledigt haben, und wenn Kurzweil in die 76er Modelle jetzt weiterhin nicht mehr die unsägliche TP/8 Piano einbaut, kauft eh keiner mehr einen der alten 76er, geschweige denn den Artis SE.
 
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Zitat von Dave Weiser auf Facebook:

Just got the OK from Kurzweil Music Systems R&D to share some big news: FULL EDITING AND STRING RESONANCE COMING SOON TO THE FORTE! Send a message for more info and pricing. This is going to be a game-changer.

Yippieeeh!
 
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Wenn der Forte wirklich zu einer ausgewachsenen "Workstation" (abzüglich Sequencer, was in meinen Augen keine richtige Workstation mehr ist) werden soll, stellt sich mir auch die Frage:
Wie verhält sich die Tastatur?
Hat sie nur einen Druckpunkt wie bei jedem Digital-Piano, oder verfügt sie über Aftertouch?
 

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