Der Schwan

Akkordeonengel
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Liebe Leute,

Weihnachten ist vorbei und das neue Jahr 2026 hat begonnen. In wenigen Tagen beginnt die diesjährige Ballsaison, an der auch wir, die Musiker, aktiv teilnehmen werden. Deshalb wünsche ich allen Menschen gute Gesundheit und für die Musiker auch: starke Hände und flinke Finger, gesunde Stimmbänder, kräftige Lungen, empfindliche Ohren...

Heute möchte ich Ihnen etwas sehr Ungewöhnliches widmen: Ein unfertiges, ungeübtes Werk. Ende Dezember letzten Jahres fand ich endlich die Zeit, mit der Übung eines Werkes zu beginnen, in das ich mich gerade verliebt hatte. Nachdem ich nacheinander langsam die passenden Register, Fingersatz und Zusammenklang von Diskant und Bass ausprobiert hatte (während der Feiertage), testete ich schließlich heute den ersten "Vorabdruck“ in dem von mir vorgestellten Tempo. Natürlich mit zahlreichen Fehlern, ohne Phrasierung, ohne Balgtechnik, ohne präzises Tempo (das einzige präzise Tempo während meines Probierens im Wohnzimmer hatten unsere Wanduhr :D ). Also: keine leckere Hühnerbrühe. Nur frisch aufgetautes Hühnerfleisch, das direkt in kochendes Wasser gerade gegeben wurde. Aber ich habe ein ganzes Jahr Zeit, um daraus eine köstliche "musikalische Suppe" zu machen. Also, was wäre mehr passender für den Beginn des Kalenderjahres, nicht wahr? Bitte:



Ich wünsche allen viel Erfolg bei all Ihren musikalischen Projekten in diesem Jahr!
:hat:

Liebe Grüße, Vladimir
 
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Lieber Vladimir,

das ist ein wunderbares Projekt für das neue Jahr. Danke, dass Du uns jetzt schon eine Vorversion vorstellst. Mancher wäre damit schon zufrieden, man sieht, was Du für hohe Ansprüche hast!

Alles Gute, persönlich und musikalisch, für 2026, und viel Spaß beim Üben!
 
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Hallo Vladimir,
hast Du zwei nacheinander erfolgte Aufnahmen zusammengemischt oder alles gleichzeitig auf einem MIII Akkordeon gespielt?
 
hast Du zwei nacheinander erfolgte Aufnahmen zusammengemischt oder alles gleichzeitig auf einem MIII Akkordeon gespielt?
Hallo Helikon,

ich spielte gleichzeitig auf der Diskantklaviatur und am (Einzelton)Bassmanual - also eine einmalige Aufnahme. Aufgenommen mit meinem Mobil mit einer Aufnahme-Qualitätseinstellung von 256 kbps, 48 kHz. Mein Instrument: Delicia Dineta. Mein Mobil befand sich (am Tisch) näher rechts. Deshalb ist der Diskant bisschen mehr zu hören....

Gruß, Vladimir
 
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Ein wunderbar stabiler Ton in der rechten Hand, trotz Wellengangs in der linken.
:claphands:
 
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Liebe Leute,

vielen Dank für Ihre Unterstützung! Ein ganz besonderer Dank gilt demjenigen von Ihnen, der mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass die Takte 13 und 14 in meinem Stück fehlten.
:eek2:

Ja, ich habe beide Takte tatsächlich versehentlich weggelassen. Der Grund war prosaisch. Mein Notenständer bietet idealerweise Platz für zwei A4-Blätter. Deshalb habe ich die ursprünglichen drei Seiten der Partitur (weniger als vier) auf zwei Seiten reduziert (ich habe in jedem Takt die untere Basslinie für das Klavier gelöscht), wobei habe ich während der Arbeit irgendwie die Takte 13 und 14 vergessen. :D Es klang für mich tatsächlich bisschen seltsam, aber ich führte das auf meine Unkenntnis des neuen Werks zurück. :rofl:
:embarrassed:

Fazit:
Es ist nicht wichtig, wo man einen Fehler macht, sondern dass man Freunde hat, die einen darauf hinweisen. Schade nur, dass man in PN keine Kekse verschicken kann, denn aus Dankbarkeit würde ich an Werner eine ganze Ladung frischer slowakischer Weihnachtskekse schicken. :hat:


Herzliche Grüße, Vladimir
 
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Nach dieser Vorstellung bin ich auf die Endversion gespannt.
 
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Dein Arrangement mit Melodiebass ist natürlich unglaublich reizvoll und lässt der Melodie viel Raum. Außerdem kann man die Wellen schön schaukeln lassen.
Ist aber nicht ganz einfach.

Im Ratespiel war es mal mit Standardbass gespielt - was viel zu fett und unbewegt ist. Macht aber trotzdem Spaß.
Ich bin auch gespannt und würde mich total freuen, wenn es hier so Entwicklungsstände gäbe.
Kann ja auch Monate oder Jahre später sein.
 
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Hallo @Klangbutter ,

Im Ratespiel war es mal mit Standardbass gespielt
Deine Version mit Standardbass ist fantastisch! Die Akkorde im Bass fügen sich sehr gut in den Klangkontext als sanften Begleitung des Hauptmotivs im Diskant ein. Hinzu kommen diese wunderbaren, tiefen, brummige und dennoch klanglich sehr, sehr angenehmen Grundbasstöne, die dem gesamten Stück ein wunderschönes klangliches Fundament verleihen. :claphands: Eine solche Interpretation ist für mich sehr inspirierend für die Zukunft, falls ich das Werk einmal auf meiner (Standardbass) Cantus V spielen möchte, die eine ähnliche Anordnung im Bass hat (also die Grundbässe ab Kontra-E und einchörige Akkorde).

In meiner oberen Version muss ich auf tiefere Bässe verzichten, spiele das Motiv im Diskant aber eine Oktave tiefer als geschrieben, und nur mit einem 16´ Chor (im Cassotto) und oktaviert. Mein Ziel ist es jedoch, dass das gesamte Stück so schön beruhigend klingt, wie ich es mir in meiner Vorstellung wünsche. Ich werde also sehen... Vielen Dank für die wertvollen Ratschläge und für die wunderschöne Standardbass-Version (obwohl auf einem Konzertinstrument mit einem Konverter gespielt)!

Gruß, Vladimir
 
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Ich glaube Du bist mit Deiner Version näher dran. Erstens ist dieser fließende Sechzehntel-Kram wichtig für die Wellen und das Schaukeln. Und die Oktavlage ist bei Dir auch genau richtig. Bei mir wäre es zu tief gewesen, weil ich schon so viele Tiefen von links habe.
Hast Du es mal anders herum versucht?

Die sechzehntel rechts und die Melodie links? Wie ist das Verhältnis bei Dir? Links 2 Chöre und offen und zum Publikum, rechts nur Cassotto, vielleicht Oktave höher und Jalousie zu und weg vom Publikum. Stelle ich mir auch cool vor.
 
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Hallo!
Die sechzehntel rechts und die Melodie links?
Links 2 Chöre und offen und zum Publikum, rechts nur Cassotto, vielleicht Oktave höher
Das war auch meine erste Idee. Ich habe es jedoch mit nur einem Chor auf jeder Seite ausprobiert. Und dann entstand das Problem, denn meine Dineta hat keine Jalousien, und die Sechzehntel im Diskant schienen gegen den Bass-Klang zu dominant zu sein. Allerdings habe ich nicht zwei Chöre im Bass ausprobiert nur ein, ja, das werde ich wieder versuchen. (y)

Aber wie bereits gesagt. Nun beginnt die Anpassung, nicht für "ein Akkordeon" an sich, sondern für ein bestimmtes Instrument mit spezifischen Stärken und Schwächen. Ich werde also versuchen, seine Stärken ausnutzen und nicht gegen seine Schwächen spielen. Es wird länger dauern, aber ich freue mich darauf. Denn bei Ideen dieser Art ist das Erlebnis des Weges oft wertvoller als die Freude am Ergebnis. :engel:

Gruß, Vladimir
 
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Aber wie bereits gesagt. Nun beginnt die Anpassung, nicht für "ein Akkordeon" an sich, sondern für ein bestimmtes Instrument mit spezifischen Stärken und Schwächen.
Ich werde also versuchen, seine Stärken ausnutzen und nicht gegen seine Schwächen spielen.
Es wird länger dauern, aber ich freue mich darauf.
Denn bei Ideen dieser Art ist das Erlebnis des Weges oft wertvoller als die Freude am Ergebnis. :engel:
So weise! Das fasst einen ganzen Faden zusammen und den Sinn des Lebens gleich noch mit. (y)
 
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Hätte da nicht "42" gereicht?
 
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