MacJack
Registrierter Benutzer
- 05.11.25
- 22.12.11
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- LĂŒneburg
Das ABC fĂŒr Drummer brachte mich auf die Idee, mal eine Art "Drumstickguide" zu erstellen. Die Frage, "welchen Stick spielt ihr & warum?" oder "Was bedeutet welcher Buchstabe?" kommt doch sehr oft vor. WĂŒnsche Euch viel SpaĂ und hoffe, mein kleiner Beitrag ist zu gebrauchen.
Als erstes setzen wir uns mit den verschiedenen Materialien auseinander.
Das Material & die verschiedenen Hölzer:
Hickory (Nussholz)
Dichte ~ 820 kg/m3
"Hickorysticks" hatte wohl schon jeder Drummer einmal in der Hand, denn es ist wohl das meist eingesetzte Holz fĂŒr Drumsticks.
Die Dichte ist Ideal fĂŒr diesen Zweck. Die Holzdichte definiert das VerhĂ€ltnis zwischen der Masse und dem Volumen eines Sticks.
Daher ist es bei Hickory also möglich einen verhĂ€ltnismĂ€Ăig "starken" aber leichten Stick zu bauen der sich dazu wunderbar handeln lĂ€sst. Weiterhin ist die BestĂ€ndigkeit der Hickory Sticks durch die HĂ€rte des Holzes sehr gut, was die Lebensdauer der Sticks erhöht.
Maple (Ahorn)
Dichte ~ 620 kg/m3 - 675 kg/m3
Ahorn besitzt im Vergleich zum Hickory eine geringere Dichte. Deswegen sind "Maplesticks" bei gleicher StickgröĂe wesentlich leichter als Hickory.
Wahrscheinlich macht es sie zum perfekten Stick fĂŒr Drummer die leichtes ArbeitsgerĂ€t brauchen um ein sehr schnelles Spiel durch den schnelleren Rebound zu ermöglichen.
Nachteil ist die geringere Haltbarkeit die einen Maple Stick meist deutlich schneller ableben lĂ€Ăt als einen Hickory Stick.
Oak (Eiche)
Dichte ~ 657 kg/m3 - 976 kg/m3
Auf Grund seiner hohe Dichte sind "Oaksticks" verhĂ€ltnismĂ€Ăig schwer. Sie eignen sich besonders fĂŒr Drummer deren Schlag hart ist und somit hohe Anforderungen an das Material und dessen Haltbarkeit stellt, denn die Lebensdauer von Eichensticks ist nahezu unerreicht! Einziger Nachteil, der Tip einer Eiche wird schnell "platt".
Rosewood (Rosenholz)
Dichte ~ 709 kg/m3 - 780 kg/m3
"Rosewoodsticks" Àhneln in ihren Eigenschaften den Eichensticks. Das Holz ist sehr Dicht und hart, was das Gewicht der Sticks hochtreibt aber auch ihre Haltbarkeit im Vergleich zu anderen Holzarten zu einem echten Argument macht. Auch dieser Tip wird schnell "platt".
WeiĂbuche (Hainbuche, Hagebuche)
Dichte ~ 690 kg/m3 - 950 kg/m3
Das Hartholz der WeiĂbuche ist wegen seines gleichmĂ€Ăigen Aufbaus und seiner hervorragenden StabilitĂ€t wie fĂŒr den Stickbau gemacht. Ăhnlich Hickory (Nussholz) hat das Holz der WeiĂbuche eine sehr hohe Dichte, was ihm extrem robuste Eigenschaften verleiht.
Carbon
"Carbonsticks" haben einen deutlichen Vorteil gegenĂŒber den Holzsticks. Es ist ihre extreme und langlebige Haltbarkeit. Wer sich mit Carbon schon einmal befasst hat weiĂ, dass Carbon en enorm stabiler "Faser-Verbundwerkstoff" ist. Dies Ă€uĂert sich darin, dass man "Carbonsticks" so gut wie gar nicht kaputt bekommen kann. Ihre Haltbarkeit ĂŒbersteigt die von Holzsticks um ein vielfaches! Wiedereinmal einziger Nachteil ist, dass sie keinesfalls Fell schonend sind! Wer aber mit seinen Sticks umgehen kann, weiĂ auch den "Carbonstick" richtig einzusetzen.
Sticks-Spitzenform:
Oliven- oder Teardrop-Form
Diese "Tipform" muss wesentlich bewusster verwendet werden, da der Schlagwinkel ĂŒber den entstehenden Sound entscheidet. SchlĂ€gt man im steilen Winkel auf das Becken / die Trommel ist die auftreffende FlĂ€che sehr klein - der Sound wird "leise" und klar definiert. FĂŒhrt man den Schlag in einem flachen Winkel aus, so trifft eine groĂe FlĂ€che auf das Fell oder Becken und der Sound wird dementsprechend lauter und durchsetzungsfĂ€higer.
Alles in Allem ist diese Form also fĂŒr Drummer zu empfehlen, die ihre Stickhaltung beherrschen und ĂŒber bewusste Ănderungen in der Verwendung der Sticks den Sound beeinflussen wollen.
Eichel Form
Auch hier muss auf "perfekte" Stickhaltung geachtet werden! Der Winkel entscheidet ĂŒber LautstĂ€rke und Sound.
Runde Form
Eine runde Stickspitze ist ideal um Becken mit ihr zu spielen. Der Sound des Beckens klingt durch die eher geringe FlĂ€che die beim Anschlag auftrifft, definiert. Je gröĂer der Tip desto lauter und durchsetzungsfĂ€higer wird der der Sound bei gleicher AnschlagsstĂ€rke.
AuĂerdem ist sie ideal zum gleichmĂ€Ăigen Spielen geeignet, da unabhĂ€ngig vom Auftreffwinkel die auftreffende FlĂ€che - und somit der entstehende Sound - immer nahezu gleich ist!
Fass Form
Sticks mit Barrel Tip sind vor allem vor allem fĂŒr lautes, durchsetzungsfĂ€higes Spiel gedacht. Möglich wird dies durch die gröĂe der FlĂ€che die bei Verwendung in einem flachen Schlagwinkel auf die Trommel oder das Becken auftrifft. Der Tip ist oft viel GröĂer als andere und somit ein bisschen schwerer.
Modellbezeichnungen 5A und co:
Die Zahl
Die Ziffer in der Stickbezeichnung steht fĂŒr den Umfang & Durchmesser des Sticks. Es gilt hierbei: je gröĂer die Zahlenangabe, desto kleiner der Umfang - je kleiner die Zahlenangabe, desto gröĂer der Umfang. Logischerweise hat ein 5A Stick einen gröĂeren Durchmesser als ein 7A Stick.
Der Buchstabe
Der Buchstabe hingegen gibt den ursprĂŒnglich fĂŒr den Stick erdachten Verwendungszweck an:
"S" - Street Applications
"A" - Orchestra Applications
Hier gilt ganz klar das Motto: "probieren geht ĂŒber Studieren" Standard sind ca. 40cm von Schaft bis Spitze.
Der richtige Stick ist ganz klar das A & O fĂŒr kontrolliertes Drummen mit 100% Funfaktor! Potentielle Marken hierfĂŒr sind ganz klar: Vic Firth, Pro Mark, Vater und Zildjian! Damit kann man eigentlich nicht viel falsch machen.
Falls Euch noch was einfÀllt teilt es mir gerne mit. Versuche es dann einzubinden und zu ergÀnzen. Die Infos sind aus verschiedenen Quellen und eigener Erfahrung zusammengesammelt und auf den neusten Stand gebracht.
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Als erstes setzen wir uns mit den verschiedenen Materialien auseinander.
Das Material & die verschiedenen Hölzer:
Hickory (Nussholz)
Dichte ~ 820 kg/m3
"Hickorysticks" hatte wohl schon jeder Drummer einmal in der Hand, denn es ist wohl das meist eingesetzte Holz fĂŒr Drumsticks.
Die Dichte ist Ideal fĂŒr diesen Zweck. Die Holzdichte definiert das VerhĂ€ltnis zwischen der Masse und dem Volumen eines Sticks.
Daher ist es bei Hickory also möglich einen verhĂ€ltnismĂ€Ăig "starken" aber leichten Stick zu bauen der sich dazu wunderbar handeln lĂ€sst. Weiterhin ist die BestĂ€ndigkeit der Hickory Sticks durch die HĂ€rte des Holzes sehr gut, was die Lebensdauer der Sticks erhöht.
Maple (Ahorn)
Dichte ~ 620 kg/m3 - 675 kg/m3
Ahorn besitzt im Vergleich zum Hickory eine geringere Dichte. Deswegen sind "Maplesticks" bei gleicher StickgröĂe wesentlich leichter als Hickory.
Wahrscheinlich macht es sie zum perfekten Stick fĂŒr Drummer die leichtes ArbeitsgerĂ€t brauchen um ein sehr schnelles Spiel durch den schnelleren Rebound zu ermöglichen.
Nachteil ist die geringere Haltbarkeit die einen Maple Stick meist deutlich schneller ableben lĂ€Ăt als einen Hickory Stick.
Oak (Eiche)
Dichte ~ 657 kg/m3 - 976 kg/m3
Auf Grund seiner hohe Dichte sind "Oaksticks" verhĂ€ltnismĂ€Ăig schwer. Sie eignen sich besonders fĂŒr Drummer deren Schlag hart ist und somit hohe Anforderungen an das Material und dessen Haltbarkeit stellt, denn die Lebensdauer von Eichensticks ist nahezu unerreicht! Einziger Nachteil, der Tip einer Eiche wird schnell "platt".
Rosewood (Rosenholz)
Dichte ~ 709 kg/m3 - 780 kg/m3
"Rosewoodsticks" Àhneln in ihren Eigenschaften den Eichensticks. Das Holz ist sehr Dicht und hart, was das Gewicht der Sticks hochtreibt aber auch ihre Haltbarkeit im Vergleich zu anderen Holzarten zu einem echten Argument macht. Auch dieser Tip wird schnell "platt".
WeiĂbuche (Hainbuche, Hagebuche)
Dichte ~ 690 kg/m3 - 950 kg/m3
Das Hartholz der WeiĂbuche ist wegen seines gleichmĂ€Ăigen Aufbaus und seiner hervorragenden StabilitĂ€t wie fĂŒr den Stickbau gemacht. Ăhnlich Hickory (Nussholz) hat das Holz der WeiĂbuche eine sehr hohe Dichte, was ihm extrem robuste Eigenschaften verleiht.
Carbon
"Carbonsticks" haben einen deutlichen Vorteil gegenĂŒber den Holzsticks. Es ist ihre extreme und langlebige Haltbarkeit. Wer sich mit Carbon schon einmal befasst hat weiĂ, dass Carbon en enorm stabiler "Faser-Verbundwerkstoff" ist. Dies Ă€uĂert sich darin, dass man "Carbonsticks" so gut wie gar nicht kaputt bekommen kann. Ihre Haltbarkeit ĂŒbersteigt die von Holzsticks um ein vielfaches! Wiedereinmal einziger Nachteil ist, dass sie keinesfalls Fell schonend sind! Wer aber mit seinen Sticks umgehen kann, weiĂ auch den "Carbonstick" richtig einzusetzen.
Sticks-Spitzenform:
Oliven- oder Teardrop-Form
Diese "Tipform" muss wesentlich bewusster verwendet werden, da der Schlagwinkel ĂŒber den entstehenden Sound entscheidet. SchlĂ€gt man im steilen Winkel auf das Becken / die Trommel ist die auftreffende FlĂ€che sehr klein - der Sound wird "leise" und klar definiert. FĂŒhrt man den Schlag in einem flachen Winkel aus, so trifft eine groĂe FlĂ€che auf das Fell oder Becken und der Sound wird dementsprechend lauter und durchsetzungsfĂ€higer.
Alles in Allem ist diese Form also fĂŒr Drummer zu empfehlen, die ihre Stickhaltung beherrschen und ĂŒber bewusste Ănderungen in der Verwendung der Sticks den Sound beeinflussen wollen.
Eichel Form
Auch hier muss auf "perfekte" Stickhaltung geachtet werden! Der Winkel entscheidet ĂŒber LautstĂ€rke und Sound.
Runde Form
Eine runde Stickspitze ist ideal um Becken mit ihr zu spielen. Der Sound des Beckens klingt durch die eher geringe FlĂ€che die beim Anschlag auftrifft, definiert. Je gröĂer der Tip desto lauter und durchsetzungsfĂ€higer wird der der Sound bei gleicher AnschlagsstĂ€rke.
AuĂerdem ist sie ideal zum gleichmĂ€Ăigen Spielen geeignet, da unabhĂ€ngig vom Auftreffwinkel die auftreffende FlĂ€che - und somit der entstehende Sound - immer nahezu gleich ist!
Fass Form
Sticks mit Barrel Tip sind vor allem vor allem fĂŒr lautes, durchsetzungsfĂ€higes Spiel gedacht. Möglich wird dies durch die gröĂe der FlĂ€che die bei Verwendung in einem flachen Schlagwinkel auf die Trommel oder das Becken auftrifft. Der Tip ist oft viel GröĂer als andere und somit ein bisschen schwerer.
Modellbezeichnungen 5A und co:
Die Zahl
Die Ziffer in der Stickbezeichnung steht fĂŒr den Umfang & Durchmesser des Sticks. Es gilt hierbei: je gröĂer die Zahlenangabe, desto kleiner der Umfang - je kleiner die Zahlenangabe, desto gröĂer der Umfang. Logischerweise hat ein 5A Stick einen gröĂeren Durchmesser als ein 7A Stick.
Der Buchstabe
Der Buchstabe hingegen gibt den ursprĂŒnglich fĂŒr den Stick erdachten Verwendungszweck an:
"S" - Street Applications
Diese Sticks sind fĂŒr den "StraĂengebrauch" gedacht. Will sagen: fĂŒr Drums Corps und Marching Bands. Sie sind die Sticks mit dem stĂ€rksten Durchmesser (der massivsten AusfĂŒhrung), da sie auf SoliditĂ€t und möglichst groĂes Volumen- und Soundprojektion ausgelegt sind.
"B" - Band Applications
Die "B"-Sticks sind fĂŒr den Bandgebrauch erfunden worden. Sie besitzen einen kleineren Durchmesser als die Street-Application-Sticks und sind damit leichter zu kontrollieren, haben aber trotzdem die notwendige DurchsetzungsfĂ€higkeit um im BandgefĂŒge bestehen zu können. Da Band-Application Sticks das MittelmaĂ der drei verfĂŒgbaren Grundmodelle sind, sind sie auch fĂŒr AnfĂ€nger zu empfehlen.
"A" - Orchestra Applications
Wie der Name schon sagt: sie dienen dem Spiel in Orchestern in denen gegebenenfalls auch sehr leises und zurĂŒckhaltendes Spiel von Nöten ist. Sie besitzen von allen drei Modellen den geringsten Durchmesser.
LĂ€nge:
Hier gilt ganz klar das Motto: "probieren geht ĂŒber Studieren" Standard sind ca. 40cm von Schaft bis Spitze.
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Der richtige Stick ist ganz klar das A & O fĂŒr kontrolliertes Drummen mit 100% Funfaktor! Potentielle Marken hierfĂŒr sind ganz klar: Vic Firth, Pro Mark, Vater und Zildjian! Damit kann man eigentlich nicht viel falsch machen.
Falls Euch noch was einfÀllt teilt es mir gerne mit. Versuche es dann einzubinden und zu ergÀnzen. Die Infos sind aus verschiedenen Quellen und eigener Erfahrung zusammengesammelt und auf den neusten Stand gebracht.


Das mit den 8D Sticks finde ich aber ein wenig komisch. Ich schmeiĂ mal Google an und frag Ihn, was er so weiĂ. 