- 02.10.26
- 06.05.05
- 7.660
- 25.813
- MĂŒnchen
Moin Kollegen,
nachdem ich im letzten Jahr etwas mit Sticks experimentiert habe und seit ca. einer Woche auch die Shogun 5A von Vic Firth in der Bandprobe ausprobiert habe, wollte ich zu diesen Sticks mal ein paar EindrĂŒcke mitteilen.
Ich bin seit meinen Anfangstagen bekennender Vic Firth-Spieler, weil mich alle anderen Sticks, die ich bisher probiert habe - darunter u.a. Vater, ProMark, Zildjian und diverse andere MĂŒslisticks, wie mein Lehrer seinerzeit Billigsticks immer genannt hatte - nicht sonderlich ĂŒberzeugen konnten. FrĂŒher habe ich immer Vic Firth 5AN gespielt, weil ich fand, dass der Nylontip lĂ€nger halt. Da mir der doch etwas harschere und pingigere Sound dieses Tips insbesondere auf dem Ride im Bandkontext nicht mehr so gut gefĂ€llt, spiele ich seit einigen Jahren nur mehr Sticks mit Holztip. Folgende Sticks habe ich in den letzten Jahren probiert:
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[TR][TD]Vic Firth 5A[/TD]
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[TR][TD]Vic Firth 55A[/TD]
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[TR][TD]Vic Firth 5B[/TD]
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[TR][TD]Vic Firth X5AVG (Grip)[/TD]
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[TR][TD]Vic Firth 2B[/TD]
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[TR][TD]Vic Firth Shogun 5A[/TD]
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Letzteren will ich etwas detaillierter vorstellen und in Relation zu den anderen Sticks setzen.
I. Specs
Die GröĂen und der Preis können der Tabelle entnommen werden. Kursiv jeweils die 5A-Sticks, damit diese besser verglichen werden können. Der Shogun-Stick weist einen eichelförmigen Kopf auf, der einem von diversen anderen Sticks bekannt sein dĂŒrfte. Ansonsten ist der Stick 1:1 vergleichbar mit dem normalen 5A Stick aus Hickory-Holz, einziger Unterschied ist das Material: japanische WeiĂeiche. Hiermit ist auch der deutlich höhere Preis zu erklĂ€ren. Die Sticks sind sogar noch etwas teurer, als die Grip-Sticks mit den selben MaĂen. 16,90⏠fĂŒr ein paar Sticks ist durchaus eine Ansage, die zumindest durch eine lĂ€ngere Haltbarkeit oder ein besseres SpielgefĂŒhl relativiert werden sollte. Wobei natĂŒrlich Haltbarkeit und SpielgefĂŒhl sehr subjektive GröĂen sind. Bei Schlagzeugern, die ihr Set bearbeiten wie ein Bauer sein Feld, dĂŒrften auch diese Sticks nicht allzu lange halten. Und SpielgefĂŒhl... nunja, da hat ja nun wirklich jeder seine eigenen Vorstellungen. Mancher Metaldrummer bevorzugt 5A-Sticks, obwohl diese schneller den Geist aufgeben und es wird sicher auch Jazz-Drummer geben, die sich nicht mit filigranen Sticks, sondern 2B-KnĂŒppeln wohler fĂŒhlen.
II. Feeling in der Hand
Die Sticks liegen von der ersten Sekunde an sehr angenehm in der Hand. Logisch. Wer sich bisher mit 5A Hickory-Sticks wohlgefĂŒhlt hat, wird sich aufgrund der gleichen LĂ€nge und des gleichen Durchmessers auch hier wohl fĂŒhlen.
Einziger Unterschied: mir scheinen die Sticks ein kleines bisschen schwerer zu sein, da sie aus Eichenholz bestehen. Das mag vielleicht auch nur Kopfsache sein, dennoch hat man zumindest das GefĂŒhl, aufgrund des psychologischen Effektes schwer = wertig einen soliden Stick in der Hand zu haben, der auch qualitativ ĂŒberzeugen kann. Wenn man dies weiterspinnt, kann man zudem folgendes erwarten: aufgrund des höheren Gewichtes ein anderes SpielgefĂŒhl am Set und ein höheres Vertrauen in den Stick, weil er eventuell lĂ€nger hĂ€lt. Fazit auf jeden Fall: weder ein deutlich schlechteres noch deutlich besseres Feeling in der Hand im Vergleich zu vergleichbaren Sticks aus Hickory. Hier bleibe ich also erstmal neutral.
III. Feeling am Set und (daraus resultierender) Sound
Hier wird es ja nun interessant. Wie wirken sich die vorher genannten Punkte auf das SpielgefĂŒhl am Set aus? Auf der Thomann*-Homepage heiĂt es:
Was allerdings wirklich stimmt, ist der lautere Rim-Click. Hier ist der Click deutlich hÀrter, aggressiver und durchsetzungsstÀrker. Ob das allerdings als Kaufargument gilt bzw. einen 6 Euro höheren Preis rechtfertigt, darf zurecht hinterfragt werden.
IV. QualitÀt
Wenn es also nicht Feeling und Sound sind, die sich drastisch unterscheiden, was also rechtfertigt dann diesen hohen Preis? Letztlich kann es dann ja nur die QualitÀt sein.
Da ich die Sticks erst seit einer Woche spiele, kann ich zur lĂ€nge der Haltbarkeit leider noch nichts sagen. Wenn ich allerdings vergleiche, wie die Sticks jeweils nach der ersten Probe abgespielt sind (wir spielen Bluesrock bis Hardrock, also doch auch eher eine Musikrichtung, wo die Sticks etwas stĂ€rker beansprucht werden), dann finde ich, dass Hickory sich einen Tick mehr abnutzt. Der Biber-Effekt ist bei den Shogun-Sticks etwas geringer. Ob dies allerdings, wenn die oberste Schicht Holz erstmal aufgerissen ist und die ersten Fasern rauskommen, auch so bleibt, muss man sehen. Insgesamt erscheinen die Sticks aber sehr wertig und vermitteln mir auch ein etwas sichereres SpielgefĂŒhl als Hickory-Sticks, weil ich denke, dass sie etwas lĂ€nger halten dĂŒrften.
V. Vergleich und abschlieĂendes Fazit
Wenn ich nun also im Laden stehe und mir ĂŒberlege, welches Paar der o. g. Sticks ich nun mit heimnehme, dann komme ich fĂŒr mich zu dem Ergebnis, dass es weiterhin 5A bzw. 55A sind. Ein lauterer Rimclick und ein eventuell etwas lĂ€ngeres Leben der Sticks sind fĂŒr mich keine Rechtfertigung auf 6 Euro Mehrkosten. Sticks sind nunmal ein VerschleiĂprodukt, das man öfter mal nachkaufen muss - auch wenn man eine korrekte Technik nutzt! Als Amateurband, wo ich mir als Schlagzeuger selbst meine Sticks kaufen muss und parallel dazu auch hin und wieder mal einiges an Geld in neue Felle investieren muss, sind mir diese Sticks schlichtweg ein zu groĂer Luxus. WĂŒrde ich vn Vic Firth endorsed werden, dann wĂŒrde ich es mir ĂŒberlegen. Wobei nein, dann hĂ€tte ich natĂŒrlich meine eigenen Signature-Sticks

Den 2B-Sticks wĂŒrde ich die Shogun vorziehen, auch fĂŒr einen teureren Preis, weil ich persönlich kein Fan davon bin, dicke Sticks zu spielen. Da geht mir das Handling flöten und nur wegen einer höheren Haltbarkeit wĂŒrde ich nicht auf 2B wechseln. Dito 5B, auch diese sind mir eigentlich schon zu dick, wobei ich hier im Zweifelsfall auf die billigeren Sticks gehen und dafĂŒr ein fĂŒr mich etwas schlechteres Handling in Kauf nehmen wĂŒrde. Und ja, im Vergleich zu den Grip-Sticks... das ist echt hart. Diese Sticks liebe ich, aber auch hier ist es halt wieder so: brauche ich den Luxus wirklich, wenn ich kein Endorser bin? Die Beschichtung geht eh irgendwann ab und auch diese Sticks sind 5A-GröĂe, werden also Ă€hnlich nah das Zeitliche segnen. DafĂŒr sind mir 5 Euro mehr fast auch schon zu viel. Ich weiĂ, ich bin zu knausrig
In diesem Sinne: wer es sich leisten kann, fĂŒr den sind diese Sticks sicher eine sinnvolle Alternative, allen anderen rate ich, wie gewohnt bei den Hickory-Produkten zu bleiben. FĂŒr mich ist es ein reines Luxus-Produkt oder etwas fĂŒr Soundfetischisten, die der Meinung sind, da im Studio nun wirklich eine Nuance Unterschied rauszuhören.
nachdem ich im letzten Jahr etwas mit Sticks experimentiert habe und seit ca. einer Woche auch die Shogun 5A von Vic Firth in der Bandprobe ausprobiert habe, wollte ich zu diesen Sticks mal ein paar EindrĂŒcke mitteilen.
Ich bin seit meinen Anfangstagen bekennender Vic Firth-Spieler, weil mich alle anderen Sticks, die ich bisher probiert habe - darunter u.a. Vater, ProMark, Zildjian und diverse andere MĂŒslisticks, wie mein Lehrer seinerzeit Billigsticks immer genannt hatte - nicht sonderlich ĂŒberzeugen konnten. FrĂŒher habe ich immer Vic Firth 5AN gespielt, weil ich fand, dass der Nylontip lĂ€nger halt. Da mir der doch etwas harschere und pingigere Sound dieses Tips insbesondere auf dem Ride im Bandkontext nicht mehr so gut gefĂ€llt, spiele ich seit einigen Jahren nur mehr Sticks mit Holztip. Folgende Sticks habe ich in den letzten Jahren probiert:
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Bezeichnung
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LĂ€nge
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Durchmesser
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Holzart
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Preis
[TR][TD]Vic Firth 5A[/TD]
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406 mm
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14,4 mm
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Hickory
[TD="align: right"]
10,90 âŹ
[TR][TD]Vic Firth 55A[/TD]
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406 mm
[TD="align: center"]
14,7 mm
[TD="align: left"]
Hickory
[TD="align: right"]
10,90 âŹ
[TR][TD]Vic Firth 5B[/TD]
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406 mm
[TD="align: center"]
15,1 mm
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Hickory
[TD="align: right"]
10,90 âŹ
[TR][TD]Vic Firth X5AVG (Grip)[/TD]
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419 mm
[TD="align: center"]
14,4 mm
[TD="align: left"]
Hickory
[TD="align: right"]
15,90 âŹ
[TR][TD]Vic Firth 2B[/TD]
[TD="align: center"]
413 mm
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16,0 mm
[TD="align: left"]
Hickory
[TD="align: right"]
10,90 âŹ
[TR][TD]Vic Firth Shogun 5A[/TD]
[TD="align: center"]
406 mm
[TD="align: center"]
14,4 mm
[TD="align: left"]
WeiĂeiche
[TD="align: right"]
16,90 âŹ
Letzteren will ich etwas detaillierter vorstellen und in Relation zu den anderen Sticks setzen.
I. Specs
Die GröĂen und der Preis können der Tabelle entnommen werden. Kursiv jeweils die 5A-Sticks, damit diese besser verglichen werden können. Der Shogun-Stick weist einen eichelförmigen Kopf auf, der einem von diversen anderen Sticks bekannt sein dĂŒrfte. Ansonsten ist der Stick 1:1 vergleichbar mit dem normalen 5A Stick aus Hickory-Holz, einziger Unterschied ist das Material: japanische WeiĂeiche. Hiermit ist auch der deutlich höhere Preis zu erklĂ€ren. Die Sticks sind sogar noch etwas teurer, als die Grip-Sticks mit den selben MaĂen. 16,90⏠fĂŒr ein paar Sticks ist durchaus eine Ansage, die zumindest durch eine lĂ€ngere Haltbarkeit oder ein besseres SpielgefĂŒhl relativiert werden sollte. Wobei natĂŒrlich Haltbarkeit und SpielgefĂŒhl sehr subjektive GröĂen sind. Bei Schlagzeugern, die ihr Set bearbeiten wie ein Bauer sein Feld, dĂŒrften auch diese Sticks nicht allzu lange halten. Und SpielgefĂŒhl... nunja, da hat ja nun wirklich jeder seine eigenen Vorstellungen. Mancher Metaldrummer bevorzugt 5A-Sticks, obwohl diese schneller den Geist aufgeben und es wird sicher auch Jazz-Drummer geben, die sich nicht mit filigranen Sticks, sondern 2B-KnĂŒppeln wohler fĂŒhlen.
II. Feeling in der Hand
Die Sticks liegen von der ersten Sekunde an sehr angenehm in der Hand. Logisch. Wer sich bisher mit 5A Hickory-Sticks wohlgefĂŒhlt hat, wird sich aufgrund der gleichen LĂ€nge und des gleichen Durchmessers auch hier wohl fĂŒhlen.
Einziger Unterschied: mir scheinen die Sticks ein kleines bisschen schwerer zu sein, da sie aus Eichenholz bestehen. Das mag vielleicht auch nur Kopfsache sein, dennoch hat man zumindest das GefĂŒhl, aufgrund des psychologischen Effektes schwer = wertig einen soliden Stick in der Hand zu haben, der auch qualitativ ĂŒberzeugen kann. Wenn man dies weiterspinnt, kann man zudem folgendes erwarten: aufgrund des höheren Gewichtes ein anderes SpielgefĂŒhl am Set und ein höheres Vertrauen in den Stick, weil er eventuell lĂ€nger hĂ€lt. Fazit auf jeden Fall: weder ein deutlich schlechteres noch deutlich besseres Feeling in der Hand im Vergleich zu vergleichbaren Sticks aus Hickory. Hier bleibe ich also erstmal neutral.
III. Feeling am Set und (daraus resultierender) Sound
Hier wird es ja nun interessant. Wie wirken sich die vorher genannten Punkte auf das SpielgefĂŒhl am Set aus? Auf der Thomann*-Homepage heiĂt es:
- etwas starrer im Ansprechverhalten als Hickory Holz
- lauterer Cross-Stick Ton bei Rimclicks
Was allerdings wirklich stimmt, ist der lautere Rim-Click. Hier ist der Click deutlich hÀrter, aggressiver und durchsetzungsstÀrker. Ob das allerdings als Kaufargument gilt bzw. einen 6 Euro höheren Preis rechtfertigt, darf zurecht hinterfragt werden.
IV. QualitÀt
Wenn es also nicht Feeling und Sound sind, die sich drastisch unterscheiden, was also rechtfertigt dann diesen hohen Preis? Letztlich kann es dann ja nur die QualitÀt sein.
Da ich die Sticks erst seit einer Woche spiele, kann ich zur lĂ€nge der Haltbarkeit leider noch nichts sagen. Wenn ich allerdings vergleiche, wie die Sticks jeweils nach der ersten Probe abgespielt sind (wir spielen Bluesrock bis Hardrock, also doch auch eher eine Musikrichtung, wo die Sticks etwas stĂ€rker beansprucht werden), dann finde ich, dass Hickory sich einen Tick mehr abnutzt. Der Biber-Effekt ist bei den Shogun-Sticks etwas geringer. Ob dies allerdings, wenn die oberste Schicht Holz erstmal aufgerissen ist und die ersten Fasern rauskommen, auch so bleibt, muss man sehen. Insgesamt erscheinen die Sticks aber sehr wertig und vermitteln mir auch ein etwas sichereres SpielgefĂŒhl als Hickory-Sticks, weil ich denke, dass sie etwas lĂ€nger halten dĂŒrften.
V. Vergleich und abschlieĂendes Fazit
Wenn ich nun also im Laden stehe und mir ĂŒberlege, welches Paar der o. g. Sticks ich nun mit heimnehme, dann komme ich fĂŒr mich zu dem Ergebnis, dass es weiterhin 5A bzw. 55A sind. Ein lauterer Rimclick und ein eventuell etwas lĂ€ngeres Leben der Sticks sind fĂŒr mich keine Rechtfertigung auf 6 Euro Mehrkosten. Sticks sind nunmal ein VerschleiĂprodukt, das man öfter mal nachkaufen muss - auch wenn man eine korrekte Technik nutzt! Als Amateurband, wo ich mir als Schlagzeuger selbst meine Sticks kaufen muss und parallel dazu auch hin und wieder mal einiges an Geld in neue Felle investieren muss, sind mir diese Sticks schlichtweg ein zu groĂer Luxus. WĂŒrde ich vn Vic Firth endorsed werden, dann wĂŒrde ich es mir ĂŒberlegen. Wobei nein, dann hĂ€tte ich natĂŒrlich meine eigenen Signature-Sticks

Den 2B-Sticks wĂŒrde ich die Shogun vorziehen, auch fĂŒr einen teureren Preis, weil ich persönlich kein Fan davon bin, dicke Sticks zu spielen. Da geht mir das Handling flöten und nur wegen einer höheren Haltbarkeit wĂŒrde ich nicht auf 2B wechseln. Dito 5B, auch diese sind mir eigentlich schon zu dick, wobei ich hier im Zweifelsfall auf die billigeren Sticks gehen und dafĂŒr ein fĂŒr mich etwas schlechteres Handling in Kauf nehmen wĂŒrde. Und ja, im Vergleich zu den Grip-Sticks... das ist echt hart. Diese Sticks liebe ich, aber auch hier ist es halt wieder so: brauche ich den Luxus wirklich, wenn ich kein Endorser bin? Die Beschichtung geht eh irgendwann ab und auch diese Sticks sind 5A-GröĂe, werden also Ă€hnlich nah das Zeitliche segnen. DafĂŒr sind mir 5 Euro mehr fast auch schon zu viel. Ich weiĂ, ich bin zu knausrig

In diesem Sinne: wer es sich leisten kann, fĂŒr den sind diese Sticks sicher eine sinnvolle Alternative, allen anderen rate ich, wie gewohnt bei den Hickory-Produkten zu bleiben. FĂŒr mich ist es ein reines Luxus-Produkt oder etwas fĂŒr Soundfetischisten, die der Meinung sind, da im Studio nun wirklich eine Nuance Unterschied rauszuhören.
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