Der Wal - Textentwurf ... und Songgerüst

  • Ersteller Ersteller kingbritt
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  • #21
Hi allerseits,

damit ich den Text auch vertonen kann, habe ich ihn bei doing in eine Art Songtext umgeschrieben, also ein bisschen musikalischer, wobei ich kein Sänger bin, und das mal etwas freier gestaltet habe.
Das sind nach wie vor drei Strophen und inhaltlich ist der Songtext dem Text mehr oder weniger gleich.
Den ein oder andere Tipp von euch habe ich versucht umzusetzen.

Hier der Songtext, identisch mit meiner Stimme/Vertonung im nach folgendem DemoSong weiter unten.


Songtext:

Der Wal

Schau ... schau, schau,
schau, wohin ich zeige,
dort ... am Horizont,
der Sonne entgegen.

Schau, schau, schau ... der Wal, da ist er .... wieder.

(ja, ja, ja,) ?

Man kennt ihn hier,
sein Revier,
zieht seine ... Bahnen,
ein Schwarm Krabben ...
vielleicht bevor er wieder....
ins Dunkle,
ins Dunkle der Tiefe ... abtaucht,
zu zweit,
seinen jungen,
einer Gruppe,
oder oder doch allein.

Schau, schau ... der Wal, da ist er .... wieder.

Weißt du (im Echo) ----- kurze Pause wg. Gitarre

Weißt du (im Echo),
die Leute hier, sie sagen,
oben von Göttern berufen sei er in Gnaden,
Leid und Furcht, Furcht und Leid fernzuhalten,
weißt du vor Jahren bei dem großen Sturm,
ein Fischerboot,
drohte, drohte zu versinken,
ein Drama bahnte sich ... an,

schau, schau, schau, der Wal hielt,
schob es ... schnaufend an die Küste,
das Meer schäumte grell wie nie.

Schau, schau, schau, der Wal, da ist er .... wieder.

Fin.

Hier der DemoSong, wobei die drei Strophen einzeln aufgenommen wurden, daher kleine Unterschiede.
Ich brauche da wohl noch ein bisschen Übung, ein paar Durchgänge damit es runder wird. :)

DemoSong:


Feedback gerne

Schöne Grüße JP
 
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  • #22
❤️‍🔥 🌊🐋Die hohe Swells am Anfang lassen eine direkt in das Leben eines Meereswesen eintauchen.
Könntest Du vielleicht noch des öfteren im Song, im Dialog mit Wal und "Mensch", einbauen ?
 
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  • #23
Ich wollte dir nur das Feedback geben, wegen "musikalische Atmosphäre mit Textinhalt verbinden", dass ich nach vielen Jahrzehnten mal wieder "2000 Lightyears from home" von den Rolling Stones gehört habe. Das wäre m.E. die perfekte Benchmark zur Selbstanalyse. Das Schlagzeug ist sehr gut bei den Stones. Alle Parts sind balanciert im Niveau der Qualität.
 
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  • #24
Statt "schau, schau"
vllt auch mal:
"sieh mal",
"schau her",
"Schau mal, da" oder ähnliches?
 
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  • #25
Ich wollte dir nur das Feedback geben
Danke dir!
Das wäre m.E. die perfekte Benchmark zur Selbstanalyse.
Vollkommen anderer Kosmos. Aber interessant, was du mit meinem Song/Track an Mainstream-Vorgaben assoziieren magst. Da will ich nun wirklich nicht hin.

Schöne Grüße JP


Beitrag automatisch zusammengefügt:

Die hohe Swells am Anfang lassen eine direkt in das Leben eines Meereswesen eintauchen.
Hi,
da hoffe ich, dass deine Tauchermaske gut sitzt. Die guitar-swells könnten echt von einem Wal sein. Das war aber eher ein Zufall und somit war der Song/Track geboren. :)
im Dialog mit Wal und "Mensch", einbauen ?
Ein Dialog fand ja so nicht statt. Jetzt könnte ich natürlich bei jeder Nennung "Wal" im Text einen Swell aufblitzen lassen, na ja, da glaube ich aber, das würde eher Heiterkeit aufkommen lassen.

Schöne Grüße JP


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Statt "schau, schau"
vllt auch mal:
"sieh mal",
"schau her",
"Schau mal, da" oder ähnliches?
Hi und ja, hatte ich auch überlegt, aber gerade durch die Mehrfachnennung im Text und da 3bis4 mal "schau" hintereinander hat das etwas verbindendes und ist auch ein kleines musikalisches Stilmittel, das so ganz gut klingt, finde ich. Ist für den reinen Textpuristen vielleicht schwierig.
Wenn ich das öfters singe, fällt mir da vielleicht noch was anderes, besseres ein.

Schöne Grüße JP
 
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  • #26
Hier noch für die Stimmung ein Ausschnitt aus dem Gedicht: Ausschau nach Delphinen (David Constantine):

"Im Sommer, bei jeder Überfahrt nach Piräus

Sah man, wie bestimmte Passagiere

Bald ihre Plätze im Salon aufgaben und unbewusst

Sehr ernst, doch ohne Regung im Gesicht

Durch die Tür zum Bug gingen an die Luft,

In der Hoffnung auf Delphine. Und jede andere Begierde,

Sah man, fiel ab von ihnen."

Komplettes Gedicht liegt mir im Moment nicht vor.

Übertragung aus dem Englischen

Hier wäre das ganze auf englisch:

 
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  • #27
Ausschau nach Delphinen (David Constantine):
Danke, jaaaa! Das bringt mich wieder auf ne Idee. Über die Klug- und Verspieltheit oder sonstigem, kleinen Geschichten von Delphinen/ Tümmler könnte ich auch noch einen Song in Angriff nehmen, da gibt es für mich ja keine Grenzen. Wobei deren Laute schwieriger mit einer Gitarre nachzustellen sind. Na mal sehen . . . ist notiert. :)
 
  • #29
Das „sch….“ erinnert mich angenehm an den Klang von Wellen. Wenn schon Abwechslung, dann würde ich die Längen des SCH-Klänge variieren
 
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  • #30
Schau, schau, schau .... bin noch mal an den Mix.
Gitarrenspur heruntergezogen, damit bekommt meine Stimme mehr Präsenz, ist glaube besser verständlich. Die Stimme in der Tonhöhe leicht nach unten gezogen, bekommt bisschen mehr Tiefenvolumen.

Der Wal 🐋 (Demo-Mix-Version) ..... so long Moby, see you!
 
  • #31
Da du dich nicht so sls Sänger siehst, per KI könntest du deine Stimme auch mit der berühmter Sänger kreuzen, vermutlich nicht dein Ding?

Konnte aber noch nicht hören...
 
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  • #32
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  • #33
Ich finde es etwas schade, dass die dringliche Aussage durch den Vortrag doch sehr beiläufig, für meinen Geschmack zu undeutlich vermittelt wird.

Oder ist das einfach dem Demo-Charakter geschuldet?

Ich krittel z.B. auch an meinem Chor rum und als Antwort kommt: "Aber wir lernen doch gerade erst die Stimme." (Das ist zwar richtig, aber es stellt sich oft heraus, dass dann auch später sich nicht der gewollte Ausdruck einstellt, wenn ich nicht gleich drauf achte.)
 
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  • #34
Oder ist das einfach dem Demo-Charakter geschuldet?
Absolut. 1tes Take Stimme sozusagen. Von daher nicht so schlecht.
Aber, das ist teils schon recht undeutlich, hat zu viel Delay/Reverb und ist im Mix etwas konkurrierend zu den anderen Spuren.
Ich probiere das jetzt die Woche mal deutlicher, cleaner und ohne die schau schau und ja ja Schnörkel stimmlich hinzubekommen, damit es textlich gut verständlich ist. Bin am Ball. :)
 
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  • #35
Das ist doch eine gute working base.

Letzlich kann man ja alles machen. Aber ich denke mal, du siehst den Sinn hier auch darin, gespiegelt zu bekommen, wie etwas auf jemanden wirkt.

So lange jemand bewusst diese oder jene Wirkung erzielen will und das schlüssig ist, ist ja alles gut.

Wenn z.B. etwas unfreiwillig anders wirkt, schärft man ggf. nach.

Ich denke, das ist Teil und Sinn einer Produktion.

Bei R.E.M. gibt es ja diese Stelle "yeah yeah yeah yeah" (man on the moon?)

In der Kneipe sitzend nach dem Chor singen das zwei von uns immer mit, Mann bin ich da genervt ;))
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Wenn sich im Gedicht am Ende der 'Tonfall' ändert, könnte man das auch durch Änderung der Effekte ausdrücken.
 
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  • #36
Letzlich kann man ja alles machen. Aber ich denke mal, du siehst den Sinn hier auch darin, gespiegelt zu bekommen, wie etwas auf jemanden wirkt.
Reflexion, so ist es, macht ja keinen Sinn, wenn der Text nicht ankommt.
:)

Take2 Schnipsel wegen der Verständlichkeit der Stimme. Denke, das ist schon besser, oder? Entsprechend meiner derzeitigen Möglichkeiten.


Hoffnungsschimmer am Horizont?
a: ja
b: nein
c: lass es sein und mach anders Musik, es ist besser, wenn andere singen.
 
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  • #37
' a' rating
 
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  • #38
Hi allerseits,

habe den Text etwas gekürzt, passender in die Musik gestaltet, wobei Inhalt/Aussage sind dabei gleich geblieben.
Stimmlich nun recht clean und ich hoffe, es ist auch gut verständlich.

So bleibt das jetzt auch erst einmal. Hier der vorerst finaler Song-Text und auch die Song-Demo-Version. :)

Lieben Dank 🤗 an euch hier für die tollen Tipps und fachkundigem Feedback.

Bitte sehr: (wobei die .... sind so kleine Pausen) ;)

Der Wal

Schau, wohin ich zeige,
dort ... am Horizont,
der Sonne entgegen.

Schau der Wal, da ist er .... wieder.

Man kennt ihn hier,
es ist .... sein Revier,
er zieht seine Bahnen,
sieht einen Schwarm ... Krabben,
zur Stärkung,
bevor er wieder ins Dunkle,
ins tiefe Blau ... abtaucht,
ob zu zweit,
mit seinen Jungen,
in seiner Gruppe,
oder doch wieder allein.

Schau der Wal, da ist er wieder.

Die Leute hier, sie sagen,
von den Göttern ... berufen,
Leid und Furcht fernzuhalten,
weißt du, vor Jahren
drohte ein Fischerboot zu sinken,
doch der Wal hielt es oben,
schob es, schnaufend an die Küste,
das Meer schäumte hell wie nie, es glühte.

Schau der Wal, da ist er wieder.

Weißt du ...


"Der Wal"
 
  • #39
Ich war an den Tipps nicht beteiligt, jetzt ist es final. Alles, was ich sage, kann nur noch falsch aufgefasst werden.
Die bewusst gemachten Pausen...sind...eher unnötig. Sie wirken gezwungen.
Einige Textzeilen könnte man streichen, aber die Aussage würde gewinnen.
Für die Länge von 248s ist das Ramping-up der musikalischen Idee nicht hinreichend. Mit ca. 200s wäre es möglicherweise ausreichend.
Das Intro kürzer.
Das Kostbarste, was ein Mensch verschenken kann, ist seine Aufmerksamkeit.
😀
 
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  • Ersteller
  • #40
Vielleicht komme ich auch nur aus einer etwas anderen, musikalisch offeneren Welt. ;)
 
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