Die chromatische Klavierharmonika

Zum Beispiel sagt man daß Verdi in 432 Hz komponiert hat ... Es ist definitiv nicht so, daß alle ersthaften Musiker die 440Hz für jeden Zweck als richtige Stimmung empfinden.
Letzteres hat - zumindest in diesem Thread - auch nie jemand behauptet. Und dass Verdi in 432 Hz komponiert haben mag, hält die modernen Opernorchester trotzdem nicht davon ab, in 440 oder 443 oder 445 oder was momentan gerade üblich sein mag zu stimmen. Die Sänger fluchen evtl. (laut oder leise) darüber, aber eine Verdioper ist für den Opernliebhaber dennoch kein kleinerer Genuss als wenn in 432 Hz gestimmt wäre ... wage ich zu behaupten
 
Diese Meinung teilen viele Musiker nicht.
Das dürfen die halten wie se wollen - das Recht auf eigene Meinung steht jedem zu... auch denen auf der anderen Seite der Erdscheibe!

Zum Beispiel sagt man daß Verdi in 432 Hz komponiert hat und es gibt nicht wenige Musiker die sich Gedanken über die Verwendung von verschiedenen Stimmungen machen
Auch darf sich jeder Musiker Gedanken über die Stimmung machen, und über die Vor und Nachteile...

... aber bitte nicht in diesem Faden!

Hier solls definitiv um die Knopfharmonika gehen.


Alle weitere Diskussionen über Stimmungen und deren Für- und Wieder gehören nicht in diesen Faden und sind bitteschön in einem eigenen Faden zu diskutieren!
 
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Vorne : Wiener Schrammelharmonika Breite 37,5 x Tiefe 18,5 x Höhe 31 Balgecken übereinander 11 Stimmung 440 Hz

Mitte : chrom. Klavierharmonika Breite 36 x Tiefe 19 x Höhe 34 Balgecken übereinander 12 Stimmung 432 Hz

Hinten : Qarmon (Klavierharmonika links) Breite 36,5 x Tiefe 18,5 x Höhe 36 Balgecken übereinander 18 Stimmung 443 Hz

Die drei Instrumente sind sich in Maßen und weiteren Details sehr ähnlich wobei in diesem Zusammenhang die besonders in Aserbaidschan heute noch gebräuchliche Knopfanordnung des Qarmons auffällt.
Der Orientalbajan wurde um 1930 entwickelt und wird heute noch gebaut.
Die klavierharmonikaartige Anordnung linksseitig kommt aber deutlich weniger zum Einsatz wie die Tasten rechts.
Qarmon ist dabei eine andere Schreibweise von Garmon um diese Tasten/Knopfklavierharmonika besser von anderen Garmonen unterscheiden zu können.
Neben den Maßen ähneln sich die schlichteren Modelle Schrammelharmonika und chrom. Klavierharmonika besonders in der Bauweise des schwarzen Lederbalgs.
Mir scheint das Fischleder zu sein und ist für die Bälge der Schrammelharmonikas üblich.
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Ich denke daß diese von mir zusammen gebastelte Tabelle stimmt für die leichte chromatische Klavierharmonika von Joseph Rauscher.
 
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