Was ist dran am Mythos "GOLA"

von Balgseele, 15.12.06.

  1. Balgseele

    Balgseele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.06   #1
    Bin auf der Suche nach "dem" Akkordeon, darf auch was kosten.

    der Mytos einer "Gola" taucht da immer auf, aber was ist dran?

    Hatte erst zweimal eine in den Fingern, war aber nicht so spontan überwältigend?
    (meine Beltuna ist auch keine Quietschkiste, => A-mano, darunter mach ich's nicht mehr :great: )

    neue oder alte, 4 oder 5-chörig?

    Die Jalousie ist super wenns mal nicht so laut sein soll, ändert auch total den sound.
    ich glaube die Schwebung wird damit weniger, kann das sein?

    gibts auch schlechte Golas?

    Bei Gebrauchtangeboten sind die Preisvorstellungen sogar von 40 Jahre alten Instrumenten exorbitant hoch (>10.000 Euro :screwy: ), warum?

    Andere Hersteller haben doch auch Spitzeninstrumente oder?
    Denke da Pigini, Bugari, Dalappe, Brandoni etc. oder sind da wirklich noch Unterschiede?

    Wurde die Bauweise der Golas nie kopiert?

    Viele Fragen, schwere Thematik,

    schreibt doch mal bitte so was ihr wirklich über eure oder andere Golas wisst, warum ihr eine habt oder warum ihr keine habt oder allgemein eure Meinung.

    mfg Balgseele
     
  2. hannosch

    hannosch Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 16.12.06   #2
    ...ich habe natürlich keine...!!

    aber ich kenne 6-7 Menschen, die eine spielen und mindestens 5 davon haben sich (vor mehr als 25 Jahren) "ihre" Gola bei Hohner bauen lassen, waren teilweise mehr- bis vielfach in Trossingen für spezielle Anpassungen. Die Instrumente hatten damals 1-2 Jahre Fertigungs-/Lieferzeit und lagen im Preis über einem neuen VW Käfer. Nur bei einem Akkordeonisten weiß ich zuverläßig, daß er sich eine gebrauchte gekauft hat - aber von einem ehemaligen Duopartner, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr spielen konnte.

    Und alle Gola-Spieler die ich kenne, nutzen ihre Instrumente eigentlich täglich - da dürfte wohl auch einer der Gründe liegen, daß die Gebrauchtinstrumente so teuer sind. Da halt ständig im Gebrauch sind sie techn. auch immer top, immer gewartet, gestimmt,... - und ein Oberklasseninstrument ist sie halt auch noch.
     
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  3. ZAUBERBAER

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    Erstellt: 16.12.06   #3
    Kenne ebenfalls Leutre mit Golas, aber KEINER würde heute mehr eine kaufen, da das Preis/Leistungsverhältnis mittlerweile einfach sehr bescheiden ist. Eine Pigini Sirius ist da einfach eine Stufe "höher".
     
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  4. hannosch

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    Erstellt: 17.12.06   #4
    ...das hat mich interessiert!! ich habe heute abend (oder richtiger gestern abend) zufällig vier dieser Gola-Spieler getroffen.

    2:2 zwei würden sich die Goa auch heute wieder kaufen, zwei würden ital. Instrumente wählen.
     
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  5. highQ

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    Erstellt: 17.12.06   #5
    hallo, bin zwar selbst kein akkordeonist, aber meine mutter spielt eine gola. die ist heute wohl um den neuen audio wert.
    sie hat sie aud trossingen (wo sie auch studiert hat) ob sie sie bauen lassen hat weiß ich nicht, frag gerne mal nach.

    bei dne golas ist es wie mit einem gutem wein. desdo älter, desdo begerter. des weiteren verkauft man ein solches instrument wohl nur wenn man nicht mehr kann gesundheitlich oder dringend geld braucht.

    klang kann ich leider nichts sagen, ich frage gerne genauer nach
     
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  6. highQ

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    Erstellt: 17.12.06   #6
    leider kann ich den beitrag nichtmehr ändern.

    gola ist ein italienischer akkordeon bauer, der von hohner beauftragt wurde. (weiß nicht ob das schon so klar war!?)
     
  7. Balgseele

    Balgseele Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.06   #7
    Giovanni Gola

    [​IMG]


    Giovanni Gola



    wurde am 26. Juni 1907 in Stradella, einer kleinen Stadt in der Nähe von Pavia (Nord-Italien) geboren. Dort existierten zu der Zeit mehrere Akkordeon-Firmen, und fast jeder im Ort verdiente sein Geld in dieser Branche. Die größte Fabrik betrieb Mariano Dallape. Die Fabrica Armoniche Mariano Dallape & Figlio produziert bis heute hochwertige Akkordeons.
    Golas Mutter war Einkäuferin bei Dallape, und so ging der junge Giovanni dort in die Lehre. Eine Berufsausbildung als Handzuginstrumentenmacher im heutigen Sinne mit theoretischem Unterricht, Prüfungen, usw. gab es damals nicht. Die Ausbildung fand in der Firma statt und bestand aus rein praktischen Unterweisungen. Der Firmeninhaber Mariano Dallape erkannte das musikalische Talent Golas und regte an, ihn zum Flötenunterricht zu schicken. Er musizierte in der Stadtkapelle von Stradella und studierte später Flöte und Schlagzeug in Piacenza.
    Nach der Lehre wurde er Stimmer bei Dallape, arbeitete in der Endkontrolle, fertigte Neukonstruktionen an und realisierte die technischen Wünsche der Spieler. Als Meister war Giovanni Gola für alle technischen Belange des Akkordeons zuständig.
    U. a. konstruierte er ein 6-chöriges Instrument mit 7-fachen Bässen und "basso pedale" zum Feststellen des Orgelpunkts. Ein solches Akkordeon "mit liturgischem Klang" wurde 1942 Papst Pius XII überreicht
    Als Venanzio Morino ins Ruhestandsalter kam, suchte Direktor Ernst Hohner einen Nachfolger, der die Produktion von Spitzen-Akkordeons weiter vorantreiben sollte. In der Fachwelt hatten die Instrumente von Dallape wegen ihres exzellenten Klangs einen hervorragenden Ruf. Und so war es sicher kein Zufall, dass sich Ernst Hohner nach einem dortigen Fachmann erkundigte. Den ersten Kontakt zu Gola vermittelte ihm der Schweizer Akkordeonist Albert Achermann. Nach einem ersten Treffen in Lugano folgte Gola im Juni 1952 der Einladung Hohners nach Trossingen und unterzeichnete den Arbeitsvertrag.
    Im September 1952 zog Gola mit Ehefrau und Sohn Enrico nach Trossingen um.

    Er begann in der Morino-Werkstatt und fertigte 1953 ein erstes Akkordeonmodell. Es war wie die Dallape-Akkordeons mit liturgischem Klang für sakrale Musik bestimmt und hatte ebenfalls ein "basso pedale". 1954 entstand das erste Akkordeon mit dem bis heute typischen Gola-Verdeck, damals noch ohne Jalousie.
    1956 erschien Andy Arcari „il grande virtuoso“,mit seinem Akkordeon, Marke Excelsior, bei Gola. Er gab ein Piano-Instrument in Auftrag, das die gleichen techni- schen Parameter haben sollte wie seine Excelsior. Seitdem wird die Piano-Gola nach dem Muster des Instruments für Arcari gebaut.
    1956 wurde die erste Gola-Serie produziert. Neben den Sonderinstrumenten wurden Gola-Akkordeons auch in Serie gefertigt. Eine Serie bestand aus ca. 12 Stück, große Serien wurden auch bis zu 30 Stück gefertigt.Den hervorragenden Klang der Gola machen u. a. handverlesene und nachgearbeitete Stimmplatten aus. Hohner bezog die Stimmplatten von den jeweils besten Produzenten aus Castelfidardo (Italien), z. B. von Borsini. Damit jede Stimmzunge bei etwa dem gleichen luftdruck anspricht, wurden sie egalisiert, d. h. nachgearbeitet. Für diese Arbeit wurde 1956 Pietro Fillipazzi, der bei Dallape als Stimmer arbeitete, nach Trossingen geholt. Beim Stimmen der Gola durfte nicht mit der Feile, sondern nur mit Schmirgelpapier gearbeitet werden, damit auf den Zungen keine Kratzer entstehen; das hatte rein ästhetische Gründe. Jedes Instrument wurde von Gola persönlich durchkontrolliert, wenn nötig nachgestimmt und erhielt den „GOLA"-Stempel am Stimmstock und unter dem Verdeck.
    Morinos und Golas 3 engste Mitarbeiter waren Pietro Fillipazzi, Jakob Wölfle und Albert Reinauer.
    1962 erhielt Lloyd La Vaux, der sich "The Poet of the Accordion" nannte, eine Gola-Sonderanfertigung mit Quintenkonverter (wie ihn heute auch der Jazz- Akkordeonist Richard Galliano benutzt). Dieses Instrument benutzte er später bei Auftritten zur USA- Truppenbetreuung in Vietnam. Seinen Berichten zufolge trug er es bei einer Flucht über Kopf durchs Wasser. Danach gab er es amerikanischen Flugzeugmechanikern zur "Reparatur". Die Monteure öffneten das Instrument und stellten fest, eine solche Mechanik könne überhaupt nicht funktionieren. Erst in der Trossinger Gola-Abteilung wurde das Akkordeon später wieder flott gemacht. Es hat inzwischen den Besitzer gewechselt und funktioniert bist heute.
    Nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit ging Giovanni Gola 1972 in den Ruhestand. 1975 kehrte er mit seiner Frau zurück nach Stradella. Dort verstarb er am 18. Oktober 1978.
    Giovanni Gola galt als sensibler, introvertierter Mensch. Er war gläubiger Katholik und lehnte jegliche Art von Gewalt gegen Menschen ab. Gleichzeitig war er leidenschaftlicher Jäger. Seine Skizzen und Modelle zeugen von hoher Fingerfertigkeit und technischer Akribie. Wer ihn kannte, weiß, dass er Perfektionist war und dazu einen hohen ästhetischen Anspruch hatte.
     
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  8. senseo

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    Erstellt: 31.12.06   #8
  9. pgd

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    Erstellt: 06.03.07   #9
    Leider zu spät: In Ebay USA (#120090546073) ist letzte Woche eine Gola aus der ersten Serie (noch ohne vergoldete Metallteile & Jalousie) für unter 2500 US$ verkauft worden. Wegen des erhöhten Risikos bei einem Verkäufers mit 0 Bewertungen wäre für mich nur eine persönliche Abholung und Bezahlung bei Übergabe in Frage gekommen. Bei dem sehr günstigen Preis des Instruments wäre auch noch der Billigflieger nach USA und 2-3 Tage Hotel drin gewesen!

    Grüße... Peter :)
     
  10. music-heart

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    Erstellt: 30.04.07   #10
    Erstmal zu Spitzeninstrumenten insgesamt, wenn ich dass Geld für ein Spitzeninstrument hätte, würde ich NIE IM LEBEN Hohner kaufen, s e l b s t w e n n es nicht von Hohner gebaut ist, und was Pigini betrifft, muss man beim Sirius auch noch einmal zwischen den einzelnen Modellen wie synthesis, Millenium und super Bayan unterscheiden. Schlussendlich, ist das Pigini Sirius nur das "normale" Spitzeninstrument von Pigini^^, während der sozusagen beinahe "unerfüllbare Traum"(40 000 Euro, kein Tippfehler), vom Pigini Mythos verkörpert wird (hab einmal eins live gehört-friedrich Lips:great: - und fang schon an zu träumen, wenn ich nur den Namen tippe...*gg*)es ist jeden cent wert
    Allerdings meine Empfehlung:
    Jeder Hersteller hat seine Spitzeninstrumente(auch wenn nich jeder 'n Mythos hat), letzendlich ist es immer am wichtigsten, zu hören, wie dass spezielle Instrument, dass man kaufen will sich anhört, anspringt, sich anfühlt, einem sympathisch ist(-: usw.

    Wahrscheinlich hab ich schon einfließen lassen, dass ich eingefleischter Hohner Verächter, Hasser, zerstören-woller bin, aber nochmal zur Verdeutlichung:der Klangunterschied zu 'nem guten italienischen oder russischen Instrument ist einfach so riesig, dass es unsinnig ist, Hohner zu kaufen, wenn deutsches Instrument, dann ist trotz des teilweise etwas größeren Gewichts Weltmeister vorzuziehen
    So, genung geklugscheissert, musste mein Meinung halt grad mal loswerden:)
    mfg
    music-heart
     
  11. music-heart

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    Erstellt: 30.04.07   #11
    PS: Akkordeons sind von Natur aus nicht wie Wein oder Geigen und werden mit'm Alter besser, sondern zeigen Abnutzungserscheinungen, die zwar bei sehr guter Pflege stark zu minimieren sind, aber trotzdem immer noch auftreten!!
     
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  12. Don_Tommi

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    Erstellt: 08.05.07   #12
    damit hast du wohl recht, aber es wird z.b. trotzdem keine "neue tolle hohner retro morino" an eine damals gebaute VM drankommen!
    Wusstet Ihr übrigens, dass Morino und Gola sich kannten? hier gibts einiges interessantes dazu zu lesen http://www.akkordeon-maurer.de/documents.asp
     
  13. pgd

    pgd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.05.07   #13
    Hallo,

    ich gehe davon aus, dass music-heart und Don Tommi nur die neueren / aktuellen Spitzeninstrumente von Hohner gemeint haben.
    Vermutlich hat music-heart noch nie eine gute alte Knopf / Piano Morino oder sogar eine Gola aus den 50er/60er Jahren in der Hand gehabt, denn die Hohner Spitzeninstrumente dieser Baujahre sind über jeden Zweifel erhaben! :great:

    Viele Grüße... Peter :)
     
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  14. Don_Tommi

    Don_Tommi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.05.07   #14
    jep, da hast du recht. ich meinte die alten morinos. ich selbst habe so ein instrument, welches in den 50ern noch von hand in deutschland gebaut worden ist und nicht aus plastik, sondern aus holz besteht.
    auch wenn hohner heute behauptet, dass die neuen morinos so toll sind, bin ich absolut NICHT der meinung. an die damaligen spitzeninstrumente kommen die heutigen "spitzeninstrumente" der fa. hohner absolut nicht mehr heran!!
     
  15. music-heart

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    Erstellt: 10.05.07   #15
    TSSSS, bin erst 1988 geboren und außerdem Ossi, d.h. zu dem Zeitpunkt, wo ich das erste mal Akkordeon gehört hab, waren die 50/60er Jahre Golas auch schon alte Klapperkisten..
    Aber natürlich hast du dann recht, dass ich noch keine gehört hab. Is nur so, ichseh rot, sobald ich Hohner höre, is halt 'n Reflex, mögen auch schon ab und zu Vorurteile dabei sein^^
    Allerdings hab ich bis jetzt noch kein Instrument kennengelernt, dass ich mehr verabscheue als ein Akkordeon mit Tremolo, is für mich wie bei HdR Elben und Orks, kan ich nix machen. Und Hohner hat 'ne große Tremolo-tradition, das wär Punkt Nummer 1, außerdem empfinde ich den Klang von Hohner-Instrumenten(egal ob"Spitzen-"-lol-Instrument Morino oder nicht) als weniger harmonisch und in sich geschlossen, als Instrumente anderer Hersteller (obwohl natürlich bei jedem Hersteller mal 'n schlechtes Instrument dabei sein kann). Last but not least wärs mir penlich mit 'nem Akkordeon mit 'nem Hohner Schriftzug drauf rumzulaufen^^(an alle Hohner-besitzer: bitte nicht persönlich nehmen)
    Vielleicht mit Vorurteilen, aber auch in 9 3/4 Jahren intensiven spielens erarbeitete Meinung.
    Akkordeon forever
    mfg music-heart
     
  16. Don_Tommi

    Don_Tommi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.05.07   #16
    also @ music-heart: ich bin auch erst 1985 geboren^^. spiele jetzt seit 15 jahren akkordeon.
    da habe ich natürlich auch einige erfahrungen mit verschiedenen instrumenten gemacht. letztendlich ist es eine geschmackssache und darüber kann man nicht streiten.
    du sagst, dass du das tremolo von hohner nicht magst..ok! naja, bei uns im orchester spielt einer ne borgna irgendwas...sauteures teil. aber wenn ich das tremolo höre, was schwingt wie n leslie von ner orgel, dann bekomm ich zuviel :D! von weltmeister bzw walther akkordeons halte ich klanglich und auch von der verarbeitung her nicht soviel. genau so wie ich (hab ich schonmal gesagt) die heutigen hohner instrumente nicht mag. du kannst die neue morino 120 oder irgend nen retro müll von arvsenik in die tonne treten. das ist trotzdem alles in ner massenabfertigungshabrik hergestelltes zeug.
    ich hatte halt das glück, noch ne aus holz bestehende, und von hand gebaute morino zu bekommen (was garnicht so einfach ist). und da siehts halt schon wieder anders aus und ich scheue mich nicht, den hohner schriftzug in der verbindung mit DEM instrument vor mir herzutragen ;)

    Gruß
    Thomas
     
  17. music-heart

    music-heart Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.05.07   #17
    bei italienischen und russischen(bin bei Weltmeister technisch nich auf'm neuesten Stand) Instrumenten isses recht einfach, welche aus Holz mit handgemachten Stimmzungen zu kriegen...
    Kenne persönlich keine Hohner-spieler(ossi...^^), aber würd mich echt mal interessieren, so`n altes Hohner zu hören
    borgna oder sowas kenn ich nicht, obwohl teuer nicht gleich Qualiät sein muss...Wärs für mich mit so'nem Temolo auch nicht mehr^^
    Meins ist Unisono gestimmt und mir immer noch zuviel, obwhl das leicht paradox ist...
    Noch was gutes zu Hohner,hab gehört Hohner-Harps sollen nicht schlecht sein, viell. sind 'se mit Akkordeons nur überfordert(-:
    schöne Grüße zurück
    music-heart
     
  18. pgd

    pgd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.07   #18
    Eine Piano Gola aus der ersten Produktionsserie (noch mit silbernen Beschlägen und den breiten Registerschaltern im Diskant) steht zur Zeit bei einer Akkordeonwerkstatt in der Schweiz zum Verkauf:
    http://www.akkordeonfachwerkstatt.ch/marktplatz.html

    Grüße… Peter :)
     
  19. Balgseele

    Balgseele Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.07   #19
    dieser nicht unbekannte Herr spielte wohl auch gola:
    [​IMG]

    mfg Balgseele
     
  20. senseo

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    Erstellt: 03.11.07   #20
    Ob er wohl wirklich Gola spielte, oder das Ding nur für's Foto umgehängt bekam (um weiter am Mythos Gola zu stricken...), wer weiß?
     
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