Digital und Analog gleichzeitig auf der Bühne

Z
Zutroy
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
19.01.26
Registriert
10.01.09
Beiträge
54
Kekse
0
Hallo Zusammen,

ich weiß nicht ganz nach was ich Suchen muss - ich bin vermutlich nicht der einzige mit der Idee..

Ich möchte auf der Bühne ohne Mikroabnahme meines Gitarrenverstärkers (Orange Rocker 15 + 2x12 Cab) auskommen, der Verstärker mit Box soll aber trotzdem im Einsatz sein für Bühnensound und Beschallung der ersten Reihen im Publikum (voll digital taugt mir als Zuhörer in kleinen Locations überhaupt nicht, da fehlt einfach was..).

Meine Idee:
Signal splitten.
Gitarre -> A = Amp
-> B = Modeler mit NAM von meinem Setup -> Mixer

Gibts da irgendwelche Probleme die in der Praxis auftauchen können?
Oder habt ihr andere Meinungen / Lösungen?
 
Ich wäre da ja eher bei Gitarre - Modeller und bei letzterem einmal ohne Amp-/IR zum Return vom Amp und einmal mit allem zur PA.

Domg
 
Oder mit einem Modeller einmal in die PA und einmal in eine FRFR-Box in Richtung Publikum. Beides dann natürlich mit Ampsim und IR
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Wenn Du wenig Effekte benötigst, kaufe Dir einen AMP1 von Bluguitar plus ggf. eine BluBox dazu. Das ist klein und fein.

Damit gehst Du direkt oder direkt plus Cab...
 
Moin,

mir würde dazu eine Suhr Reactive Loadbox oder Two Notes Captor (X) einfallen. Beide kannst du zwischen Amp und Cab klemmen und von dort aus ein IR-Signal direkt an den Mischer geben. Bei dem Produkt von Two Notes ist man etwas eingeschränkter da die Loadboxen soweit ich weiß keine externen IRs zulassen, die Box von Suhr kann dies jedoch ist allerdings auch teurer.

Ansonsten ist dein Vorhaben mit einem NAM-Player sicher auch gut praktikabel.

Grüße
 
Wie wäre es ... Gitarre -> Amp -> BlueGuitar Blubox -> Speaker

Die BlueGuitar Bluebox kostet rund 250€, hat 16 eingebaute Ir und einen galvanisch getrennten XLR-Ausgang. Von da gehst Du ohne Mikroabnahme zum FOH.

 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Wenn du unbedingt mit der Kombi aus deinem Amp + deiner Box (oder einer anderen Box spielen willst), brauchst du keine Loadbox. Da reicht dir auch von Two Notes ein CabM (nur noch gebraucht) oder dem Nachfolger Opus oder, die von @boisdelac vorgeschlagene BluBox von BluGuitar.

Wenn du nicht zwingend deinen Amp als Real-Deal spielen willst, aber dennoch den Sound haben willst, dann wäre ein Profiler (NAM, Tonex, Kemper, ...) die Wahl. Es gibt welche, bei denen du das Routing komplett einstellen kannst. Sprich einmal das Signal mit IR auf einen Ausgang für an die PA und einmal ohne IR in einen Poweramp und dann in die Box. Diese Profiler sind allerdings etwas teurer.

Mit günstigeren Profilern ohne Routing könnte man wie @Erkelenzer geschrieben hat einfach aus dem Profiler in deine FRFR-Box, wie die von Headrush zB für den eigenen Sound im Rücken und von dort kann man dann auch wieder via XLR auf das Pult.
 
Wie wäre es ... Gitarre -> Amp -> BlueGuitar Blubox -> Speaker

Die BlueGuitar Bluebox kostet rund 250€, hat 16 eingebaute Ir und einen galvanisch getrennten XLR-Ausgang. Von da gehst Du gehst ohne Mikroabnahme zum FOH.

Das ist die einfachste Lösung und wenn du irgendwann mal nen anderen Amp nutzt geht das weiterhin.
 
Ich bin immer wieder fasziniert, dass alle gleich wieder sagen: „Nee, geht so nicht … Kauf dir lieber für x-Hundert Euro Gear XY und mach das ganz anders …“

Warum kann man nicht einfach mal das Lesen was der TE will und versuchen genau dies bestmöglich mit dem bereits vorhandenen Besteck umzusetzen.

Also:
1) Ja, ein Signalsplitter zwischen Gitarre und Orange/Modeller würde technisch funktionieren, wenn der Splitter AB-Übertragung zeitgleich zulässt und nicht nur A oder B.
2) Soundmäßig kann das anders klingen, weil bei manchen Splittern ein gewisser Signalverlust auftritt oder die beiden Ausgabesignale schwächer sind als das was alleine reingeht.
3) Einige Modeller (kenne deine Lösung nicht, weil NAM-Player gibt es einige) haben mehrere Ausgänge. Dann wäre der Weg: Gitarre -> Modeller
Modeller XLR-Out -> PA
Klinke-Out ohne Amp/Cab-Sim -> Orange
Allerdings gibt es nur wenige Player, bei denen man sich das Ausgabesignal bei den Outputs unterschiedlich ausgeben kann. Meist eher sehr hochpreisigen Lösungen.
4) Und da bin ich bei ein paar hier, die das schon beschrieben haben: eine FRFR-Lösung oder Alternativ einen Pedal-Amp nutzen, der das Signal von einem Klinke-Out des Modellers bekommt und an deiner 212 hängt (allerdings auch hier evtl. das Problem, dass du die Cab-SIM für den Klinkeout nicht separat abschalten kannst).

Ergänzung: Ein Signalsplitter der genau das kann was du suchst, AB gleichzeitig auch kann und nahezu keinen Signalverlust liefert fällt mir noch ein, ist aber nicht unbedingt günstig:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Bin grundsätzlich bei dir, aber die Grundidee halte ich aus den von dir selbst angesprochenen Gründen für nur schwierig umzusetzen. Aber klar, geht alles wenn man will.
Habe meinen Beitrag ergänzt: der einzige Splitter ohne merklichen Signalverlust (oder weniger als 1%) ist der Lehle der mir einfällt… gibt sicher noch andere, aber definitiv keine 50€ „Billiglösung“ von Palmer, Behringer oder so …
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Um nur auf die Frage zu antworten. ;-)

Das geht auch mit einem Morley Tripler, Morley ABY, oder ähnlichen Geräten, schon recht gut, wie ich finde.

Wenn da ganz allgemein keine großen Latenzen zwischen Amp/Modeler vorhanden sind, dann würde mir das wahrscheinlich für diesen Zweck genügen. Ich hatte früher auch schon oft den Morley Trippler genutzt, um ggf. zwei Geräte abwechselnd, oder auch gleichzeitig zu verwenden.
 

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben