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Lucas Francis
Registrierter Benutzer
- 25.02.14
- 01.12.12
- 19
- Hameln, Germany
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Das glaube ich nicht. Was soll es für einen Unterschied für einen Sänger machen, was nun die Latenz erzeugt? Ob nun das Mikro 1,5ms draufpackt, oder obs nun das InEar ist, dass die gleiche Zeit draufpackt, spielt doch keine Rolle. Ja, man könnte sagen, dass auch timingkritische Signale übers digitale IEM diese Latenz bekommen, aber das spielt keine so große Rolle, außer für den Drummer. Kommen wird es bestimmt, aber erstmal werden die Hersteller wohl die Akzeptanz für die digitalen Funkmikro-Systeme ausloten. Der Markt ist einfach deutlich größer als der für IEMs. Wenn das gut läuft, wird auf der gleichen Basis sicher auch was fürs InEar kommen. Dann sollte man aber darauf achten, dass alle Komponenten digital verbunden werden, um die Latenzen und Verluste gering zu halten. Die Shure* ULX-D-Serie bietet z.B. bereits Dante, und ich nehme an, dass ein darauf basierendes IEM ebenfalls Dante bieten würde. Mal sehen, wohin das alles führt...Ich denke das Problem liegt an der zu großen Latenz der digitalen Systeme. Bei Mikrofonen merkt man sie weniger, beim Monitor schon eher.
Ich habe mir das SM Audio Pro WASP bestellt...scheinte lieferbar zu sein und 1 Monat Rückgaberecht habe ich auch.
Bin gespannt![]()
Das Problem mit IEM+Latenz im Fall von z.B. Gesang scheint in diesem Forum nicht bekannt zu sein. Der Effekt ist aber schon lange wissenschaftlich nachgewiesen (für die, die es anderen nicht glauben können und es auch selbst nicht ausprobiert haben). Kann auch einfach im Selbsttest nachvollzogen werden: man schließe seine Inears an einem Digipult und singe ins angeschlossene Mikro. Es gibt Auslöschungen aufgrund der Interferenz zwischen Klang über die Knochenleitung und verzögertem Klang über das Trommelfell (der Direktschall wird durch die IE-Hörer stark gedämpft). Die Klangveränderung ist deutlich hörbar und sie nervt. Kann am EQ auch nur schlecht ausgebessert werden.Was soll es für einen Unterschied für einen Sänger machen, was nun die Latenz erzeugt? Ob nun das Mikro 1,5ms draufpackt, oder obs nun das InEar ist, dass die gleiche Zeit draufpackt, spielt doch keine Rolle.
Beim Gitarrespielen trifft das geschilderte Problem nicht auf. Es spricht also nichts gegen digitale Kopfhörer für diese Anwendung, es sei denn, es wird über ein Amp-Simulationsteil gespielt und die gesamte Latenz von Amp-Simulator + Kopfhörerstrecke wird zu groß. Aber der geschilderte Interferenzeffekt tritt hierbei nicht auf.Nach dem was hier beschrieben ist, sollte man aber wahrscheinlich dann bei analogen Kopfhörern bleiben?