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Womit alles begann. Auf einer der letzten Musik-Messen in Frankfurt gab es eine "prähistorisch" anmutende Ausstellung von PA Equipment. Sehr spannend zu sehen, was mal der große Hype war und teilweise auch heute noch gute Dienste verrichtet. Diesmal geht es im von "Mfk0815" gestarteten Thema um die "Dinosaurier" der Musiker-Board User. Sein erstes Mischpult war das aus dem Teaserbild hier. Es gibt einige interessante Geräte zu entdecken und ich bin mir sicher, dass in einigen Kellern noch weitere liegen, die man mal für ein Bild im Thread ans Tageslicht bringen könnte. Inklusive einem persönlichen nostalgischen Moment der Erinnerung an die eigenen Anfänge.
Ibanez reiht sich ein in die Herstellerriege die Saitensätze mit ausbalancierten Zugkräften herstellen. "gitarrero!" hat für uns den normalen 10er Satz mit dem Balanced Tension 10er Satz von Ibanez verglichen und dabei auch gleich mal das Produkt als Ganzes bewertet. Ibanez nutzt in den USA hergestellten Draht und lässt ihn in Asien verarbeiten. Preislich liegen sie im gleichen Ballpark wie die Saiten von Ernie Ball oder D'Addario. Zum Glück - aber nicht unerwartet - hat er zwei fast identische Gitarren am Start, wodurch sich im direkten Vergleich der unterschiedliche Feel eines "Muggaseggele" dicker (B2) und eines "Fitzele" dünner (D4, A5) ertasten lassen sollte. Und wie war es?
ChatGPT ist grade ziemlich aktuell in den Medien. Die künstliche Intelligenz soll aus Stichwörtern Texte bauen. Ob dies auch bei einem Songtext gelingt, hat "Commander_Stone" mal probiert und das Ergebnis im Vocal Lyrics Subforum zur Verfügung gestellt. Kann die KI mit dem Menschen mithalten? Der Text liest sich zumindest schon mal ganz gut, allerdings stellt sich die Frage, ob er den Emotionen des Texters entsprechen kann, wenn die Maschine für ihn gearbeitet hat. Einige Textzeilen werden mit dem Wissen um die Verwendung der KI zumindest unglaubwürdig. Stumpfen wir ab, wenn die Poesie demnächst aus dem Computer kommt? Und wem gehört eigentlich der Text?
Mal 4 grundsätzlich verschieden Bässe hören und sich seine Meinung bilden (und abgeben). Zu einem Track gespielt, drücken alle 4 dem Spiel/Ton zwar ihren Stempel auf, werden aber letztendlich nur in sehr engem Rahmen des tonal möglichen bewegt. So klingen Eigenschaften die an anderer Stelle den Bonuspunkt geben würden, hier vielleicht fehl am Platz. Nicht jeder Bass kann also in Runde 1 seine Stärken voll ausspielen und der Höreindruck entbindet auch nicht davon, den geeigneten Bass für den geplanten Kontext selbst zu finden. Eine gute Nachricht gibt es aber trotzdem für uns! Es gibt genug Grund uns für unterschiedliche Sounds, jeweils eigene Bässe anzuschaffen.
Balgarbeit ist ein zentrales Thema beim Akkordeonspiel, denn seine Varianten - federnd, ruckhaft, gleichmäßig, zaghaft, mit Stops ... - sind essentieller Teil der Tonformung. Nun stellt sich die Frage ob die Balgwege, ähnlich einer Notation, ausformuliert und gezielt auf das Musikstück zugeschnitten geübt und notiert werden müssen? Bei der Gitarre würde man es wohl "Strumming Pattern" nennen. Also die Folge von Ab- und Aufschlägen, sowie deren Betonung. Natürlich wird es immer wieder Stellen im Stück geben, die eine bestimmte Balgstellung erfordern (Bellowshake), aber muss es davor und danach sklavisch einer Vorgabe folgen? "Malineck" sagt nein! Und was sagen die User?
Zwei passive MEC Humbucker, ein aktiver 2-Band EQ und die Option beide PU Sounds per Balance zu mischen reichen nicht aus, um den Wohlfühlsound zu erzielen. Nur an welchem Strohhalm zieht man? PU Wechsel steht da immer ganz oben auf der Liste, aber welche Optionen gibt es noch? Ein Thema würde ich aus der Problembeschreibung - "Die Höhen kommen erstmal gar nicht, brechen dann auf den letzten Millimetern Drehung komplett aus und werden zu hoch" - zumindest noch entnehmen. Wie ist es um den Regelweg der Poti bestellt? Welche Werte besitzt er? Bevor man aber rangeht und den Bass komplett umbaut, sollte man auch mal einen Bass mit anderem Konzept spielen und dadurch prüfen, ob man nicht im "falschen Lager" gelandet ist.
Muss man es flicken, lässt es sich flicken? Und nimmt es weiteren Schaden, wenn man es nicht tut? Die Stelle ist im Betrieb permanent in Bewegung, sie sollte also nicht "zu hart" werden. Notdürftig mit einem Stück Seidentuch und einem Kleber der nicht aushärtet oder einfach mit einem Stück Klebeband - ein Provisorium welches bei einigen Usern schon Jahre hält. Es gibt aber auch spezielle Kleber die dies können. Sikaflex 11c+ ist eines der Produkte die empfohlen wurden. Zum Schluss aber auch eine Frage wie man es verarbeiten kann und ob man die Reparatur nur auf dem Kleber oder auch auf einem aufgelegten Material aufbauen möchte. Und bei dieser Betrachtung sind dann auch Teefilter nicht aus dem Rennen - be creative!
Es gibt Instrumente, in denen wir nicht unbedingt PickUps vermuten - und schon gar nicht in hoher Anzahl. Ok, vielleicht spielt auch die gitarristische Prägung des Autors dieser Zeilen eine Rolle, obwohl er das betroffene Instrument sogar persönlich kennt. Wer die Beiträge von "McCoy" verfolgt, wird ihn öfters am "Wickeltisch" sehen, wenn er mal wieder eine Spule seines Rhodes Mark III neu wickelt. Meistens war es ein "Kabelbruch", den man wieder anlöten kann. Aber das filigrane Drähtchen wird auch nicht jünger und vielleicht wäre es an der Zeit, mal einen Draht-Vorrat anzulegen. Spannende Geschichten im Subforum Vintage Keys gibt es einige! Alle miteinander Diven - aber der Ton ... Schmacht ...
Nicht unvorbereitet und doch vom Angebot erschlagen. Nach Jahren der Abstinenz das Instrument der Jugend- und Schulzeit wieder entdecken, ohne sich erneut auf der Schülergeige quälen zu müssen. Leider sind die Möglichkeiten in einem Laden mit guter Auswahl zu testen in nicht erreichbarer Nähe. Und selbst wenn, würde man sich in der Zeit vor Ort wahrscheinlich unnötig (Zeit-)Stress machen und befindet sich zusätzlich nicht im gewohnten Hörumfeld. Einige konkrete Vorschläge und auch einige Fragen zu einzelnen Ausstattungsmerkmalen gibt es bereits. Von den erfahrenen Musiker-Board Usern werden die Fragen beantwortet und weitere Tipps zu Instrumenten des Beuteschemas gegeben.
2017 hat ZOOM die Live Track Serie vorgestellt. Leicht und transportabel werden die Basis aus Live Mix und Recording zusammengefasst. Zielgruppe ist eher die mobile Recording Session oder der stationäre Proberaum mit Option die Ideen aufzuzeichnen. Der typische User ist allerdings eher derjenige in der Band, der nicht rechtzeitig beim Thema Bandmix einen Schritt zurück gegangen ist. Neben im Musiker-Board vorhandenen Reviews zum Gerät gibt es auch einen Thread in dem sich die User austauschen und ihre Herangehensweise abgleichen. Probleme in die wir "Aushilfs-Recording-Beauftrage" alle mal laufen können.
So natürlich wie wir mit dem Lied umgehen und es in der Familie singen, ist das eigentliche Metrum im Hintergrund nicht - zumindest nicht geschrieben. Ist also das, was wir als normal empfinden, nur eine "schlampige Interpretation"? Diese interessante Frage hat sich kurz vor Weihnachten ergeben und eine Tragweite entwickelt, die es angebracht erscheinen läßt, diesmal rechtzeitig ins Thema einzusteigen. In vielen Interpretationen durchmischen sich 3/4 und 4/4 Takt, auch in Abhängigkeit davon, ob der erste Ton auf "Oh" oder auf "Tannenbaum" gespielt wird. Instrument folgt Sprache. Eine Freiheit die wir uns unbewusst im Live Setting nehmen. Konnte die Nuss mittlerweile geknackt werden?
Herzlich Willkommen in 2023! Sie haben sich vorgenommen ein Instrument zu lernen und sind daher im Musiker-Board gelandet? Sehr gut! Unsere User helfen ihnen gerne bei der Suche und erklären ihnen die Vorzüge und Nachteile bestimmter Bauformen. Dazu sollten sie aber zumindest ein wenig Information beisteuern können. Also z.B. welche Musikrichtung soll es werden? Haben sie Vorbilder deren Sound sie unbedingt erreichen wollen? Damit man nicht komplett unvorbereitet auf die Nachfragen der Helfer ist, gibt es fast überall hinterlegte Hilfestellungen. In diesem Fall bringt sie der Link zur Hilfestellung für angehende E-Gitarristen.
Mit der Idee das Set etwas aufzulockern und Akzente zu setzen, hat "toni12345" mal die E-Gitarre gegen die Mandoline getauscht. Gut das er uns auch davon berichtet hat, denn dies ist eine spannende Angelegenheit. Grade die Mandoline hat eine Stimme, die das Song-Material sofort versucht zu vereinnahmen. Aber auch wenn sie nur widerspenstig ihr angestammtes Revier verlässt, so ist es einigen Blues und Rock Musikern gelungen sie zu einem Gastauftritt zu bewegen. Rory Gallagher's "Going to my Hometown" ist solches ein Beispiel. Aber auch R.E.M. hat es bei Loosing my Religion geschafft. Bleiben die technischen Aspekte die es für "toni12345" noch zu lösen gibt.

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