Direct Rack für Recording und Live Betrieb

  • Ersteller Bad_Brain
  • Erstellt am
Bad_Brain
Bad_Brain
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
12.07.16
Registriert
28.02.07
Beiträge
237
Kekse
27
Hi liebe Racker,

zu erstmal: ich bin mir nicht sicher ob das hier das richtige Unterforum ist, falls es nicht passt bitte verschieben!

Nun zum eigentlichen Thema:

ich bin im Besitz eines Racks mit folgenden Komponenten:

- Korg DTR 1000
- Rocktron Piranha
- Rocktron Intellifex LTD
- Rocktron Velocity 120 (neine ich bin und war nie Endorser ;))

und betreibe damit wahlweise eine Rocktron Velocity S112 oder Laney PT412. Verkabelung passt, Sound passt. Schlepperei passt nicht. Ich würde gerne das Rack um die Endstufe erleichtern und das Rack als Direct Rack benutzen für Recording und Live Betrieb. Der Piranaha hat zwar ein DI/ Recording Out allerdings ist das sehr höhenlastig und kratzig, von daher eher unbrauchbar. Hat jemand von euch einen Tipp was DI-Boxen angeht die wirklich brauchbar sind, sprich mit richtiger Boxensimulation am besten noch mit integriertem USB Interface zum recorden oder einen anderen Lösungsvorschlag?

Beste Grüße BB
 
Eigenschaft
 
Moin,

es gibt auf dem Markt eine ganze Menge DI-Boxen, die nach meiner Definition zumindest "braucbar" sind, und auch einige sehr gute. Das ist hier aber häufig eine Frage des Budgets.
Von den neu erhältlichen kenne ich jetzt die Radial JDX, die Palmer PGA05, das PCL VSC und das Two Notes Torpedo.
Das Torpedo ist definitiv das teuerste Gerät, hat aber gleichzeitig noch eine brauchbare Endstufensimulation an Board - das wäre mein Favorit für Homerecording, erfordert aber schon ein bisschen was an Einarbeitung.
Die PGA von Palmer klingt etwas anders (man muss aber auch bedenken, dass Box UND Mikrofon simuliert werden), vor allem eine gewisse Mittenfrequenz ist sehr stark vertreten. Die PGA lässt sich von den genannten meiner Meinung nach am Besten mit einem richtigem Mikro zusammen betreiben.
Die JDX und das VSC sind "stand-alone" besser als die Plamer Variante, welche hiervon "besser" ist hängt stark vom eigenen Geschmack ab.

Du solltest aber auch mal gucken, was sich gebraucht auftreiben lässt. Mein absoluter Topfavorit für Live ist und bleibt der ADA Ampulator - aber auch die Mircrocab 1 oder 2 sind gute Geräte, die auch heute noch gut klingen.

Grüße

M.
 
Ja die Torpedo wäre schon klasse, allerdings weit über meinem angepeilten Budget und kompakt solls halt auch sein, mehr als 3 HE insgesamt nur ungern. Die Palmer und radial werd ich mir mal angucken. Danke.

Ganz vergessen, es soll KEINE Box mehr betrieben werden. Also raus aus dem Preamp in die DI Box und rein in die PA bzw. Interface.
 
Wie hoch ist denn dein Budget? Es gibt von Two Notes ja auch das Torpedo ohne Loadbox in Pedalform, das kostet meines Wissens nach keine 500 Euro. Evtl. tut's für dich auch ein CN-1 von AMT - das kann nur kein Speakerlevel ab und hat nur einen Klinkenausgang. Dafür ist's klein und hat eine Menge Einstellungsmöglichkeiten, um die Simulation an den Amp anzupassen.
Wenn du nur mit Line-Pegel arbeiten willst, dann fällt die Radial raus, die will gerne Speakerlevel sehen.
 
Ich hab die Palmer PDI-05 und bin wirklich sehr zufrieden. Hat drei Modi für die Höhen und drei Modi für die Tiefen.

Aber die Torpedo Dinger sind wohl schon State of the Art.
 
Also ich würde dafür micht mehr als 100€ ausgeben wollen, ansonsten könnte ich mir auch direkt einen (Pre)Amp kaufen der das mittlerweile kann. Und ja ich möchte mit Line Level arbeiten, da mir die Schlepperei auf den Kecks geht. Ich hab in einem Gear Video über das Live Setup von Volbeat gesehen, dass die u.a. mit einer Behringer DI Box arbeiten http://www.youtube.com/watch?v=2VHPYunxtHo , das Kistchen ist ja mal extrem günstig und von der Größe ganz nach meinem Geschmack, hat mit der jemand Erfahrungen?

Die Palmer PDI 05 gibts beim T nicht, nur die 09. Aber das geht in die Richtung was mir vorschwebt
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, damit kann man ja was anfangen.
In deinem Budget wären neu die Plamer PDI09, von AMT das CN-1 und die Behringer.
Hier ist es größtenteils Geschmackssache, bzw davon abhängig was zu deinem Amp passt.
Die Behringer ist im Vgl. zu den anderen nicht wirklich schlechter, etwas "dunkler" als die Palmer. Nur das Batteriefach bei der GI ist absolut dämlich (Palmer ist passiv).

Preamps mit Simulation sind mir bislang noch nicht viele brauchbare untergekommen - das können externe Geräte meist besser.
Evtl. interessant für dich wäre dieser Link:
http://www.franknitsch.com/speaker-sims/recordings.php
 
Danke mb0, dein Link hat mir sehr geholfen, muss mich zwischen der Palmer und der Behringer entscheiden. Ich werde mir die Behringer Box bestellen auf Grund des günstigen Preises und bei nicht gefallen die Palmer. Die Behringer scheint mir etwas aggressiver zu klingen mit mehr Punch, die Palmer mehr rund und neutraler (im normal Mode).
 
Also die Behringer ist schon völlig okay. Aber halt einfach ein Sound - ohne jegliche Regelmöglichkeit. Ist über Phantomspeisung betreibbar, daher interessiert mich das Batteriefach eh nicht.
 
Ich brauch auch nicht mehr als einen Sound ;) zur mot kann ich immer noch das DI Signal des Piranhas dazu mischen um eine zweite Klangfarbe zu erhalten. Also dann wirds definitiv die Behringer.
 
Hey,

falls du dich noch nicht entschieden haben solltest, würde ich gerne noch darauf hinweisen, dass ich eher zu einer DI Box mit zusätzlichen Einstellungsparametern greifen würde, da du hier noch Einfluss auf das Ergebnis hast.

Bei der Behringer Ultra DI G100 gefällt einem der Sound oder eben nicht. Da der Sound aber auch immer eine Geschmacksfrage ist, lässt sich eine "perfekte" Boxensimulation ohne Einstellungsparameter praktisch nicht realisieren.

Die angesprochene Palmer PDI-09 verfügt daher über drei Grundcharakteristiken (ausgewogen, höhen betont, eher dumpf). Der entsprechende Regler hat aus eigener Erfahrung tatsächlich starken Einfluss auf den resultierenden Klang. Erfahrungsgemäß fühlt man sich bei einer Einstellung direkt wohl während die übrigen als unangenehm empfunden werden. So bevorzuge ich zum Beispiel die ausgewogene Charakteristik, da mir die höhenlastige viel zu harsch im Zusammenspiel mit Verzerrern ist, während ein Bekannter gerade das schön findet.
Die angesprochene CN-1 von AMT konnte ich bisher noch nicht testen, soll sich laut Berichten aber nochmal feiner abstimmen lassen. Der Nachteil bei dieser ist, dass diese keine DI Box im eigentlichen Sinne ist, sondern nur die Boxensimulation enthält. Falls man damit zum Beispiel in ein Mischpult wollte, müsste man also noch eine zusätzliche DI Box anschaffen.

MFG,
BigChiller
 
Danke für deine Denkanstöße, das ist sicherlich alles richtig was du zu bedenken gibst. Allerdings habe ich mir jetzt die Behringer günstig geschossen, und der Sound (soweit ich das beurteilen kann, durch Videos etc) spricht mich auch an. Falls es die doch nicht sein sollte wirds die Palmer.
 
Wollte nur dem vorbeugen, dass jemand hinterher unzufrieden ist und dann meint Boxensimulationen wären grundsätzlich nicht zu gebrauchen (leider öfter geschehen). Hoffe daher, dass das in deinem Fall passt. Immerhin ist die Behringer ja deutlich günstiger als so manche andere Lösung in dem Bereich; da kann man auch ruhig mal probieren. :)
 
Ja, ich bin mir dessen durchaus bewusst dass Simulation nicht gleich Simulation ist und es da etliche Unterschiede im Klang gibt. Die Red Box hat mir bei den Soundfiles von http://www.franknitsch.com/speaker-sims/recordings.php z.B. gar nicht zugesagt. Bei mir waren es immer Palmer (Normal) und die Behringer, nach mehr maligem Hören.
 
Sooooo, die Behringer DI Box ist da, getestet und für gut befunden. Klingt genau nach meinem Geschmack, lässt sich denke ich aber mittels des EQs an alle Geschmäcker anpassen.
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben