DMX Megastrobe 3000 eurolite / Stromprobleme

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Hallo zusammen,


Ich habe diesen Strobe für mein neues Lichtpaket gekauft und siehe da, zuhause mal testen klappt genau 1x und dann ist die Sicherung draußen.
Egal in welche Raum.

Schließe ich ihn im Lager bei mir an klappt es und auch im Powerflash zieht er gut durch aber am Sicherungsautomat klackert es ordentlich.

Kann es sein,dass zuhause eine fein auslösende Sicherung verbaut ist und im Lager eine träge Sicherung ?

Klar , eine Frage für die Glaskugel....


Mich würde mal interessieren wie es bei euch ist bzw. für den Fall,dass ihr den gleichen besitzt .

Das Thema Strom ist immer wieder ein Thema ,gerade in Location wo ich mit großen Augen angeschaut werde wenn ich sage einmal 16A bitte...

Aber wie ich sehe wird der Strobe auf jedenfalls eine eigene Phase brauchen und hier kann man nur hoffen,dass dort eine träge Sicherung verbaut ist.
 
L(az)E

L(az)E

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Das Strobe wird im Handbuch mit 4,5kW Anschlusswert (maximal) angegeben und hat intern eine 32A-Sicherung verbaut - sollte also selbstverständlich sein, dass das eine eigene Phase braucht. Mich wundert eher dass das überhaupt mit Stecker ausgeliefert wird...

In einer Wohnung sind üblicherweise B-Leitungsschutzschalter verbaut, die machen den Ladestrom vom Strobe nicht mit und schalten ab. Im Lager könntest Du C haben, die lösen erst bei höheren Strömen aus.

Schau dir grade für die kleineren Locations mal die COB-LED-basierten Strobes an - deutlich Strom-Budget-freundlicher und machen trotzdem gut hell.
 
H

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Danke für die Infos......
Ich bin dann mal gespannt was die DGH's an Sicherhgsautomaten haben...
 
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yamaha4711

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Im Heimbereich dürfen seit geraumer Zeit nur 10A Leitungsschutzschalter verbaut werden. Auch sind diese eben in B-Chatakteristik ausgeführn, lösen also schon bei kleineren Überströmen aus. Im Lager (einfach mal in beiden Sicherungskasten nachschauen) wirst du evtl. C-LS haben mit vielleicht gar 16A. Das wird wohl am Anfang halten, löst aber wohl auch nach einer gewissen Zeit Dauerstress aus. 4,5 kW sind eben nun mal 820 W über der nominellen Auslöseschwelle eines 16er LS.

Klar , eine Frage für die Glaskugel....
Eigentlich nicht, denn wenn man in der Schule im Physikunterricht aufgepasst hätte, dann könnte man dies schon wissen: P = U I und dann eben I ausrechnen und vergleichen. Aber lassen wird das....

Was mich allerdings wirklich nervt ist die Tatsache, dass bei einem solchen Anschlusswert das Gerät doch tatsächlich so konstruiert ist, dass es an einer normalen Schuko laufen kann. Das darf so nicht sein, denn bei diesem Wert müsste ein 32er CEKON (1-Phasig) verbaut sein. Die Zuleitung des Strobes hat doch max. 1,5 mm², oder? Das ist fahrlässig und so nicht zulässig. Eigentlich gehört das Gerät, so wie es ist, aus dem Verkehr gezogen und dürfte überhaupt keine Zulassung nach VDE haben. Chinaelektromüll eben.

Eine vernüftige Strombegrenzung kostet nun mal Geld oder man baut gleich einen richtigen Anschluss dran, deswegen Finger weg von diesen Chinapyroeffekten. Macht nur ärger und fliegt einem bisweilen heftigst um die Ohren.
 
marstoneventec

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Noch viel Abenteuerlicher finde ich dass das Gerät ohne Stecker ausgeliefert wird und der Schuco selber angebracht werden soll. Der Hinweis in der Bedienungsanleitung "Vor der ersten Inbetriebnahme muss die Einrichtung durch einen Sachverständigen geprüft werden." nimmt den Hersteller dann aus jeglicher Haftung.
 
chris_kah

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das Gerät ohne Stecker ausgeliefert wird und der Schuco selber angebracht werden soll.

Oder kann es doch sein, dass das Gerät nur zur Festinstallation an einem entsprechend ausgelegten und abgesicherten Kreis betrieben werden kann?

Ein Schuko (von SchutzKonatkt) - Stecker ist für maximal 16 A zugelassen. Das sind maximal 3680W.

Die 10A bzw. 13A im Heimbereich sind häufig Nachrüstungen bei existierenden Verkabelungen, die mit dünneren Leitungen als heute üblich ausgeführt sind. Da wird der Stromkreis nicht neu verlegt, sondern einfach durch eine angepasste Sicherung abgesichert. Auch im Heimberich sind 16A üblich und zugelassen. Stromkreise für Verbraucher mit höherer Anschlussleistung (Waschmaschine, Wäschetrockner, Spülmaschine) werden aber mit dickeren Leitungen ausgeführt (2.5 mm²).
 
marstoneventec

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Lässt alles sehr viel Spielraum.


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yamaha4711

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Hmm... normalerweise werden im Heimbereich standardmässig 1,5 mm² NYM verlegt. Da kann man schon 16A drüber jagen, jedoch hat sich VDE eben überlegt, dass dies nicht mehr sicher genug ist und so hat man von Standard 16A auf 10A mittlerweile down gesized. Finde ich gar nicht verkehrt, vor allem da so mancher Hausmann/frau immer mal wieder gerne Mehrfachverteilerleisten kaskadieren und diese dann auch immer wieder dahinschmelzen. Dessen geschuldet sind 10A max. im Haushalt nicht nur ausreichend sondern auch hilftreich. Korrigier mich, wenn ich mich irre.

Der Hersteller macht sich dies an dieser Stelle sicherlich einfach, wenn er den Stecker weg lässt. Eben weil dann, wie schon richtig geschrieben, die Haftung letztendlich beim Nutzer des Gerätes liegt. So gesehen könnte man da dann auch einen CEKON anbringen, nur ist die Leitung dann immer noch zu dünn und damit ist das ganze sinnfrei.
 
chris_kah

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Mein Stand ist von 2011, als ich in meinem Haus bei der Renovierung zusammen mit einem Elektriker die Installation geplant und durchgeführt habe. Wenn die 10A Regel neuer ist, dann wirst du Recht haben, mir ist sie nur noch nicht über den Weg gelaufen.
10 A wäre z.B. für die Küche viel zu knapp. Daher liegt bei mir dorthin auch 2.5mm², im Wohnbereich sind es aber nur 1.5mm².
Durch das Aufkommen von LED Beleuchtung und sparsameren Staubsaugern bzw. Fernsehgeräten ist die Anschlussleistung eher zurück gegangen. Wenn ich an die 500W Halogen Deckenfluter denke, Staubsauger mit 2500W :eek: ...

Wenn ich die Bedienungsanleitung oben sehe: ein Gerät mit über 4kW, bei dem steht, es soll über Schutzkontakt-Stecker angeschlossen werden ... :bad::igitt::ugly::weird:
 

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