Drachenflug-Soundtrack

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TalentPop

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Hallo,

bin neu im Forum und wollte euch mal den "Flight On The Dragon"-Soundtrack vorstellen.
Es soll einfach eine Art Film- bzw. Game-Musik sein, die von einem abenteuerlichen Flug
auf einem Drachen handelt:

http://www.inventive-music.de/music/FlightOnTheDragonMp3_8787878434.mp3

Es sollte eine Mischung aus Orchester und modernen Elementen (Synth-Pads, schnellen Drumloops etc.)
sein. Das Werk ist noch nicht ganz ausgereift und an manchen Stellen muss noch gearbeitet
werden. Aber damit ihr schonmal einen ersten Eindruck erhaltet.

Zum Ablauf dachte ich mir:
- "Reiter" steigt langsam auf Drache auf (kleines Intro)
- Flug beginnt (schnelle Drums, "Auf-und-Ab"-Melodien, "freie" und "gleitende" Harmonien)
- "Absturz" zurück zur Erde (fallende Melodielinien, schnellerer Harmonierhythmus)
- nach kurzem Flug eine Verschnaufpause (Musik wird entspannter mit weicheren Harmonien und schrittweisen Melodielinien)
- Drache fliegt auf Horizont zu und verschwindet langsam (Musik fadet mit sus4-Akkord aus)

Wie gesagt nur ein erster Versuch.

Freue mich über eure Meinung und Verbesserungsvorschläge.
 
Royaliste

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Aaaaaalso, das Stück an sich muss ich sagen finde ich sehr schön, es gibt aber ein paar Dinge die mich stören. Zum einen finde ich, dass das Intro thematisch nicht passt. Dieser Stakkato-Bass kann mir vieles erzählen aber irgendwie nicht wie jemand auf einen Drachen steigt. Es ist ja nicht so als würde man sich irgendwie in Tippelschrittchen dem Drachen nähern. Außerdem wird der Bass ja auch im Flugteil nicht abgeändert und wenn er in einem Teil noch am Boden ist und im andern schon wild durch die Lüfte fliegt, dann finde ich passt da was nicht. :)
Mein Vorschlag wäre, da der Bass im Flug passt, dass du den am Anfang zurückfährst und ihn ein paar Töne in einer Aufwärtsbewegung spielen lässt. Das könnte suggerieren, dass man zuerst vorm Drachen steht und ihn anschaut und der Anblick lässt die Spannung steigen oder dass man erst am Boden ist (tiefer Ton) und dann auf den Drachen klettert (höherer Ton).

Zudem ist die Frage ob die Verschnaufpause bedeutet, dass der Drache aufhört zu fliegen oder dass der Drache einen absetzt oder dass er einfach nicht mehr so wild rumfliegt sondern mehr gleitet? Ich finde so wie du es musikalisch umgesetzt hast, beschreibt es viel mehr ein ruhiges Gleiten statt dass man abgesetzt wurde oder tatsächlich eine Flugpause stattfindet. Die Musik beschreibt für mich, dass man nach dem turbolenten Aufstieg mehr oder weniger ohne große Geschwindigkeit durch den Himmel gleitet und die Aussicht genießt. Ist also die Frage, wie du den Part gemeint hast - mir sagt er mehr das eine als das andere.

Ansonsten ein sehr schönes Stück! Stellt sich noch die obligatorische Frage mit welchem Programm du das recorded hast. ;)
 
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TalentPop

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Erstmal danke für deine Meinung und Tipps :)

Das mit der Aufwärtsbewegung des Basses im Intro (zur Spannungssteigerung, damits dann losgehen kann) werde ich berücksichtigen.
Die Pause sollte erst das Absetzen des Reiters auf einem Felsen sein, wobei der Drache aber noch daneben steht. Die beiden genießen für einen kurzen Moment die Aussicht. Aber das mit dem ruhigen Gleiten kam mir auch in den Sinn, was denke ich auch besser mit der jetzigen Musik assoziiert werden kann.

Die Instrumentation finde ich sehr gut. Die Synth-Pads drücken die Freiheit des Fliegens sehr gut aus. Sie halten allerdings nicht einen Akkord eine Ganze Note lang, sondern spielen Umkehrungen jede Halbe Note im Wechsel. Während der "Tiefflugphase" die unteren Umkehrungen, im "Hochflug" (da wo die Trompete und die Piccoloflöte die Melodien spielen) spielen die Pads die höheren Umkehrungen, weils nach oben gehen soll. Da die Violinen und Pads bereits gehaltene Noten (sustains) spielen, muss der Kontrabass das auch nicht noch machen. Somit spielt er Pizzicato.

Produziert habe ich das mit Cubase SL 3 und East-West Symphonic Orchestra, Synthogy Ivory (Piano) und Battery 3 (Drums). Die Pads sind aus Omnisphere.
 
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LordAbstellhaken

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Das erinnert mich daran, dass ich vor gefühlten 100 Jahren, auch mal ein Stück geschrieben hatte, dass den Titel "der letzte Flug des Feuerdrachen" trug.

Gegen Ende reichten sich dann Mozart und Mussorgski die Hände. Naja, immerhin ein positiver Effekt ist, einfach den Fortschritt zu sehn, den ich von dem Stück damals bis heute gemacht hab. :D

Entschuldigt das Finale gekratze, aber das Programm ist wie immer nicht in der Lage das Stück optimal wiederzugeben.
Grob geht es um einen Drachen, der erst ein Dorf platt macht, sich dann an einer Stadt versucht und scheitert um letztendlich durch ein Requiem seinen Frieden zu finden.
http://www.file-upload.net/download-2686710/Letzer-Flug.mp3.html
 
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