Dudelsack selber beibringen?

von Spielseele, 08.02.09.

  1. Spielseele

    Spielseele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.09   #1
    Guten morgen zusammen!
    Ich interessiere mich neben der Geige auch sehr für den schottischen Dudelsack. Dudelsack, ich liebe einfach diese Töne, würde ich unbedingt liebend gerne spielen lernen wollen.
    Meine frage wäre jedoch, ob man anhand von Lehrbüchern, das Dudelsackspielen autodidaktisch lernen kann oder ob ein Lehrer notwendig ist.

    Desweiteren, hat jemand von euch Erfahrung gemacht mit solchen Einsteigersets, und wenn ja, wie gut eignet sich das Lehrbuch eines solchen Einsteigersets zum erlernen des Dudelsacks bzw. des Practice Chanters.

    http://www.bagpipe.de/wbc.php?sid=440772cf1&tpl=produktliste.html&rid=30

    Schonmal danke für die Antworten im Voraus.
     
  2. Grima

    Grima Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.09   #2
    Servus,

    genau das gleiche habe ich auch irgendwann mal vor. Ne Bekannte von mir spielt in 2 Bands Dudelsack, und sie meinte, mit solchen Practice Chanter kann man sich zumindest die Grundlagen (mit ein wenig Basiswissen vorausgesetzt) selbst beibringen, was ein guter Einstieg fürs Dudelsack lernen wäre...
    Also so nen Practice Chanter werd ich mir dieses Jahr noch besorgen...
     
  3. Jo_Beef

    Jo_Beef Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.09   #3
    Hallo Spielseele,

    ich kann Dir von meinen Erfahrungen berichten. Nach fast 40 Jahren Blasmusik (Klarinette und Saxophon) erfüllte ich mir einen lang gehegten Wunsch und legte mir einen Dudelsack mit Practice Chanter und Lehrbuch von Herrn Ege zu (das in dem von Dir verlinkten Einsteigerset abgebildete). Habe mich ein Jahr lang autodidaktisch gequält. Aber: wenn ich Aufnahmen von meinem gedudel machte, hatten diese wenig Ähnlichkeit mit den mir vorliegenden Aufnahmen. Also hab ich mir einen Lehrer genommen und festgestellt, dass ich sehr viel Zeit damit vergeudet habe, mir irgendwelche Dinge falsch beizubringen. Es ging schon bei der Haltung des Chanters los. Außdem hatte ich, wie bei der Blasmusik üblich, die Gracings etc. (Verzierungen) als Vorschlag einstudiert, dabei kommen die manchmal auf den Schlag. Manchmal kommt der Taktschlag aber auch innerhalb der Verzierung. Außdem haben nicht alle Noten einer Verzierung die gleiche Länge. Im Lehrbuch wird dies natürlich auch angesprochen - aber die Umsetzung ohne weitere Erläuterungen und Beispiele ist schwer.
    Mein Rat: wenn Du für Dich allein spielen willst, reicht es unter Umständen autodidaktisch. Wenn Du mehr willst und den Dudelsack richtig "schottisch" lernen willst, kommst Du an Unterricht nicht vorbei. Es muss ja nicht wöchentlich sein. Ich gehe so alle vier bis fünf Wochen zum Unterricht und das reicht aus. Du musst Dir aber im klaren darüber sein, dass, um Fortschritte zu machen, tägliches üben erforderlich ist.

    Gruß Jo
     
  4. Spielseele

    Spielseele Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.09   #4
    Hallo Jo_Beef,

    danke dein Rat hat mir schon weitergeholfen. Mit dem Unterricht haperts, denn in meiner Umgebung gibt es weit und breit keinen Dudelsackkurs. Mir reicht das alleine spielen für mich, auch nicht. Ich möchte, wenn ich ein Instrument lerne, schon richtig lernen, also professionell. Oder anders gesagt, entweder ganz oder gar nicht.
    Naja, schade.
     
  5. Jo_Beef

    Jo_Beef Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.09   #5
    Hallo Spielseele,

    so schnell würde ich die Flinte nicht ins Korn werfen. Vielleicht gibts ja doch nen Piper in Deiner Nähe? Mein Tipp: Melde Dich beim http://www.pd-forum.de an (Internetpräsenz und Forum der Bagpipe Association of Germany e.V). Dort gibt es eine Karte auf der Du sehen kannst, ob Piper oder gar eine Pipe-Band in Deiner Nähe sind. Ich fahre übrigens ca. 40 km zum Unterricht.

    Gruß Jo
     
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  6. matric

    matric Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.09   #6
    Hallo Spielseele, da würde ich auch mal auf den Jo Beef hören und mich erst genauer erkundigen. Gut ich spiele Marktsack, das ist ein anderes Thema. Aber ich habe letzte Woche noch gehört das es hier in der Umgebung keinen Dudelsackspieler/Unterricht gibt. Der das gesagt hat wohnt 12 km von mir entfernt und es gibt in Osnabrück und Umgebung drei MA-Bands, es gibt drei Lehrer, vier Leute die sich zum Teil sehr intensiv mit der Herstellung der Instrumente befassen und ich kann Dir ohne Probleme gleich mal 15 Leute aufzählen die im Umkreis von 20 km Dudelsack ( GHB, Böcke, Schäferpfeifen, Hümmelchen, Gaitas und Marktsäcke) spielen. Das Problem ist tatsächlich diese Leute ausfindig zu machen. Aber wenn Du erst mal zwei drei gefunden hast....... Du wirst Dich wundern.
     
  7. Spielseele

    Spielseele Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.09   #7
    Danke nochmal, ich schau mal was sich da machen lässt.
     
  8. otto-normal-consumer

    otto-normal-consumer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.18   #8
    Servus liebe Musiker,

    ich bin gerade am überlegen mir Dudelsack oder Hümmelchen (bin mir da noch recht unschlüssig) beizubringen, da ich gerne Mittelalterthemen mag und bereits Blockflöte spielen kann. Da ich zu meiner Frage noch nichts gefunden habe, habe ich ein neues Thema erstellt.
    Ich hatte als Kind Blockflöte in der Barockengriffweise gelernt, es viele Jahre wieder ruhen lassen, Schlagzeug gelernt und jetzt konnte ich es mir sehr schnell wieder beibringen. Da ich die Flöte etwas öde finde, wollte ich etwas besonderes lernen, was nicht jeder kann - den Dudelsack. Ich habe mich da schon etwas eingelesen und vielen wird empfohlen ein Practice Chanter zum lernen zu kaufen. Da ich ja kein Totalanfänger mehr bin, lautet nun die Frage, ob ich eurer Empfehlung nach auch lieber mit dem Practice Chanter anfangen sollte oder kann ich auch direkt mit dem Dudelsack oder Hümmelchen beginnen? Und bitte eine kurze Erklärung, wieso ihr dies empfiehlt.

    Außerdem die Frage: Ich kann ja die Barocke Griffweise bereits auf der Blockflöte, aber meines erachtens nach ist diese mit dem des Dudelsacks nicht zu vergleichen. Oder gibt es da auch unterschiedliche Griffweisen? In den Videos greifen die Spieler nämlich immer andere Griffe als ich auf der Flöte.
     
  9. saitentsauber

    saitentsauber Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.02.18   #9
    Wenn es um einen der Schottland üblichen Dudelsäcke geht, ist die Griffweise m.W. dieselbe wie bei den vor allem aus der irischen Musik bekannten "Tin Whistle" (und ganz ähnlich der deutschen Griffweise).

    Am Vordringlichsten scheint aber die Entscheidung zu sein, was es denn nun werden soll. Hümmelchen gibt es auch für die barocke Griffweise.
     
  10. otto-normal-consumer

    otto-normal-consumer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.18   #10
    Danke für die Antwort saitentsauber.
    Verstehe ich das richtig, dass die Barocke Griffweise dann tatsächlich der, der Barockflöte entspricht? Ich dachte ich hätte gelesen, dass dudelsäcke die barocke griffweise hätten, aber mein kopf täuscht mich manchmal.
    Aber ich tendiere schon eher zum hümmelchen, da mir sound besser gefällt, und wenn die griffweise auch noch gleich ist, wär das recht praktisch!
     
  11. saitentsauber

    saitentsauber Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.02.18   #11
    Hier ein Beispiel (aus Zeitmangel das erste genommen): klick

    Die Frage der Entsprechung kann aber abschließend wohl nur einE HerstellerIN oder einE BesitzerIN eines solchen instruments beantworten...
     
  12. otto-normal-consumer

    otto-normal-consumer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.18   #12
    Vielen Dank!
     
  13. grimmels

    grimmels Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.02.18   #13
    Hallo und Willkomman im Board

    Grundsätzlich musst du definieren, wass du mit Dudelsack meinst. Ein Hümmelchen ist auch ein Dudelsack.

    Richtung Mittelalter werden oft Marktsäcke oder A-Säcke verwendet. Diese sind oft in der deutschen Griffweise. (offene Griffweise)
    Schäferpfeifen gibt es in verschiedenen Griffweisen. deutsch oder französisch. (offen oder halboffene Griffweise) Klingen weniger Brachial als die Marktsäcke und sind weniger laut.
    Hümmelchen sind meistens in deutscher Griffweise und weniger laut. Klingen dabei auch weniger Aggressiv.
    Great Higland Pipe (GHB), sind die Schottensäcke. Diese sind wie die Marktsäcke ziemlich laut. Die Griffweise ist geschlossen und unterscheidet sich von der deutschen Griffweise.
    Die Tin Whistle haben offene Griffweisen.

    Barocke und "normale" offene, deutsche Griffweise ist nicht das gleiche!
    Die Barocke Griffweise kenne ich zu wenig, um darüber gescheite Aussagen zu machen.
    Die deutsche Griffweise erkennst du, wenn du beim nächst höheren Ton den jeweils untersten Finger weglässt.

    Die wichtigste Frage ist, was für Musik willst du spielen und wie/wo.

    Ein Hümmelchen ist Ideal um in Räumen zu spielen, da es angenehm leise ist.
    Einen Marktsach oder schottische GHB (Great Highland Pipe) musste in einem Proberaum mit Gehörschutz, oder draussen spielen.

    Ein Practice Chanter macht beim erlernen der GHB durchaus Sinn, da Griffweise und vorallem der Spieldruck neu sind.
    Weillst du Hümmelchen, Schäferpfeife oder Marktsack mit offener Griffweise lernen, kannst du das mit einer normalen Blockflöte machen.


    Ich spiele selber seit Jahren ein Hümmelchen in D(Mario Sigismund)
    Habe des öffteren Marktsäcke in G/A gespielt.
    und Schäferpfeifen in C

    Wenn du dich für ein Hümmelchen entscheidest, lade die den Codex Verus runter. Die meisten Melodien kannst du mit Blockflötte und Hümmelchen spielen.
    https://www.scribd.com/document/344501508/Codex-Verus
     
  14. DudElAmun

    DudElAmun Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.02.18   #14
    Vieles wurde schon geschrieben. Da es über hundert verschiedene Dudelsackarten mit ebenso vielen unterschiedlichen Griffweisen, musst du als erstes entscheiden, welche Art von Musik du spielen willst. Hümmelchen mit barocker Griffweise bauen z.B. Jürgen Ross und Michael Hoffmann. Die Griffweise sollte aber nicht das entscheidende Kaufkriterium sein sondern die angestrebte Musikrichtung. Außer beim Erlernen der schottischen GHP macht ein Practice Chanter keinen Sinn.
     
  15. otto-normal-consumer

    otto-normal-consumer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.02.18   #15
    Besten Dank! Ja, ich sollte mir vielleicht erst noch mal überlegen was ich tasächlich will. Und mir ist gestern auch eingefallen, ich sollte dazu sagen, dass ich kein Profi werden will, ich produziere quasi cover-musikvideos und möchte ein paar lieder damit untermalen bzw begleiten.

    Bei meiner entscheidung bin ich aber auch noch auf die rauschpfeifen gestoßen, vielleicht wäre das auch ein alternative.
    Und vll sollte ich einfach mal in einen musicstore gehen und da rum probieren, vielleicht haben die was da um das einfach mal zu testen.
     
  16. David-86B

    David-86B Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.19   #16
    Ich habe damals in einer Militärband den schottischen Dudelsack erlernt und obwohl es ein eindrucksvolles Instrument ist, bin ich später umgestiegen, da eine None ohne Chromatik doch sehr eingeschränkt ist, auch wenn es erstaunlich ist, was man mit entsprechenden Verzierungen rausholen kann. Ein weiteres Problem ist die exotische Stimmung von ca. a=478Hz, welche dort nicht ungewöhnlich ist.

    Von GHB bin ich irgendwann auf chromatische Border Pipes umgestiegen, a=440Hz und ca. 90db. Leider immernoch zu laut für den Plattenbau.
    Die Cornemuse du Centre/Schäferpfeife hat auch eine halbgeschlossene Grifweise und ist dank Überblasen über 1,5 Oktaven chromatisch spielbar (zumindest mit Klappe oder Doppelloch ganz unten), hat eine Lautstärke um die 80-90db je nach Bauer und ist in a=440Hz gestimmt.
    Hümmelchen haben zwar (bis auf das weit überblasbare, leider nicht mehr verfügbare von Stefan Widhalm) nur 9 bis 11 Töne (mit Klappen) Tonumfang, aber eine angenehme Zimmerlautstärke auf ca. Gitarrenniveau und sind inzwischen auch vollchromatisch und mit stark verstellbaren Bordunen erhältlich. Meine vollchromatischen Sopran- und Altspielpfeifen basieren auf der deutschen Blockflötengriffweise, was auch praktisch ist.
    Spanische Gaita ist auch sehr vielseitig, Uilleann Pipes sind die vielseitigsten aber auch teuersten und wieder mit einem ganz anderen Klang.
    Dudelsack ist eben nicht gleich Dudelsack und ich kann jedem empfehlen, sich ausgiebig zu informieren, bevor man sich einen großen Schotten holt, der eigentlich nicht zu einem passt, wobei es auch da eben u.A. GHB, Border Pipes, Smallpipes, Shuttle Pipes etc... gibt.
    Erstmal ist auch wichtig, ob mit Blasebalg oder mundgeblasen.
     
  17. Basshoschi

    Basshoschi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.08.19   #17
    Und ich hab mir meinen Kindheitstraum erfüllt.
    Nach 40 Jahren hat mich mein Mädel bei einem Schnupperkurs für die GHB angemeldet :-)
    Das Grundwissen kam recht zügig.
    Jedoch tue ich mir immer noch schwer mit den Embellishments.
    4 Lieder spiele ich frei.
    Wenn es demnächst etwas besser wird, sicherer, dann fange ich an die Embellishments einzubauen.

    Der Verein war anfangs echt cool.
    Hab viel gelernt.
    Leider sind sie etwas zu, ....... festgefahren.
    Als ich den Wunsch äußerte mir eine GHB zu kaufen, kippte die Stimmung.
    Zwischenmenschlich, nicht bei der GHB ;-)
    Sie sind fest der Meinung, erst der Practice-Chanter, mindestens dreißig Jahre, dann vielleicht mal einen GHB ;-)
    Als ich neulich wieder in Schottland war, wollte es der Zufall, dass ich erstens bei meinem Bag-Bauer vorbeikam, McCallum in Kilmarnock. Die waren sehr erfreut als ich mit meiner Pipe reinschaute. Und schon waren zwei Stunden rum :-) und zweitens, das größte was mir passiert ist, ich wurde mit einem Pipe-Lehrer bekannt gemacht :hail:
    Er spielt seit 49 Jahren GHB, ist Vollzeitlehrer an der Schule und total cool.
    Seine Pipe ist aus dem 1. WW, 1914, hat er von seinem Lehrer als er 10 war geschenkt bekommen.

    Ich musste vorspielen, die Spieltechnik war erkennbar :embarrassed:
    Die Atemtechnik miserabel meinte er :embarrassed::embarrassed: was auf den Missbrauch mit dem Practice-Chanter zurückzuführen ist.
    Er fragte mich allen ernstes ob ich GHB spielen möchte oder PC :opa:
    Er verdonnerte mich zu Übungen und das fruchtet.
    Den PC darf ich nur noch zum Einstudieren von Embellishments nutzen:tomatoes:



    Das Ganze mache ich für meinen alten Herrn, der mich leider viel zu früh verlassen musste.
    Er hat mir, als ich 10 war, eine MC mit Dudelsackmusik geschenkt.
    Und seit dem träumte ich davon einmal Besitzer von einer GHB zu sein.
    Und noch besser, dem Teil auch sinnvoll Töne entlocken zu können.

    Es funktioniert :-)
     
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