Einstellungstipps v.a. für Gesang um Textdeutlichkeit zu verbessern

  • Ersteller Dreamer1981
  • Erstellt am
Mal ein kurzes Feedback nach unserer gesrtigen Probe:

Dank Eurer Tipps hat sich meiner Meinung nach die Textdeutlichkeit doch mekrbar verbessert. Man versteht jetzt in der leeren Kirche (sprich mit ziemlich viel Hall, der durch den Raum entsteht) ca. 90% des Textes (100% dürfte wohl vermessen sein, zumindest im Moment noch :) ) Jetzt hoff ich natürlich, dass das dann auch bei voller Kirche der Fall sein wird, aber da dann der Hall geringer ist, sollte dies eigentlich auch der Fall sein.

Nochmals Danke für die Tipps.
 
Moinsen!

Du hast ja schon sehr viele Tipps bekommen und das Resultat scheint auch schon zu fruchten. Ich habe des öfteren mit solchen Begebenheiten zu tun und möchte deswegen hier auch noch einige Anmerkungen machen!

Du hast zwar geschrieben das es in einer Kirche ist und deswegen sehr viel Hall gibt. Das sagt mir evtl. das Du es mit einer "richtigen" und auch alten Kirche zu tun hast. Meistens sind die Klangeigenschaften bei den moderneren Kirchen nicht so prickelnd.

back to the roots...

Also wenn es sich bei Euch um ein Bauwerk aus dem Mittelalter etc. handelt, dort gibt es immer einen Chor, der entweder vor oder hinter dem Altarraum gelegen ist. Meine Erfahrungen haben gezeigt, das wenn man dort steht ein ausgewogenes Klangbild bekommt, denn die guten Herren Baumeister damals wußten wie sie die Akustik hinbekommen! Problem ist, das es heute kaum noch einer nutzt, warum eigentlich???

Ich hatte schon Chöre dort postiert und mußte noch nicht einmal mehr Technikverstärkungen dazu holen, es war einfach genug. Aber da ihr ja eine Band seid und mit elektisch verstärktem Gerätschaften antretet, :D , würde ich von dieser Position abraten und das Ganze eher seitlich postieren. Also nicht frontal, sondern schräg vorn links/rechts. Das hat den Vorteil, das sich der Schall von vorn nicht durch das gesamte Kirchenschiff schlägt um dann an der Orgelempore gebrochen zu werden!;)

Denn er wird schon früher durch Säulen und anderes gebrochen und hat den Vorteil, das die Hallzeiten etwas kürzer werden! Des weiteren muß man nicht mit riesiger Lautstärke fahren, denn der Raum hat es schon so genug an sich, das eine gewisse Verstärkung gegeben wird. Wichtig dabei auch, das der Tastenmann (in dem fall ja Du), sich im Zaum halten kann, denn im Vordergrund sollten die Stimmen liegen!

Solltest Du noch Power bei den Vocals benötigen, kann man das auch mittels "Boosten" erreichen. Dazu legt man die Vocals dann auf eine Subgruppe und diese rootet man mit den Kanalwegen zusammen auf den Main Out, so kann man noch ca. 6dB rausholen!

In diesem Workshop findest Du am Ende noch einge Tipps zum Einstellen wie, wo welche Frequenzen gut sind und wo welche weg müssen!

Ansonsten wünsche ich Euch gutes Gelingen und ein volles Gotteshaus!:great:

Greets Wolle
 
Hallo,

auch ich spiele jetzt schon seit min. 6 Jahren in einer Kirchenband in einer sehr großen Kirche.
Wir kennen deine Probleme sehr gut. Hatten auch lange Zeit Behringer Mirkos, die auch ganz ordentliche Arbeit geleistet haben. Aber inzwischen haben wir bessere Mikros besorgt und man merkt den Unterschied.
Wichtig sind auch gute Lautsprecher, da dies das andere Ende der Signalkette darstellt. Was für Boxen habt ihr und wie sind die ausgerichtet?
 
Hallo mal wieder.

@Wolle Bolle: Mit Deiner Vermutung liegst du leider falsch. Manche Teile der Kirche haben zwar schon 750 Jahre auf dem Buckel, aber in den 60igern wurde die Kirche erweitert, in dem eine Seitenwand weggenommen wurde und dort das neue Hauptschiff angebaut wurde, wodruch der Großteil der Alte Kirche zum Altarraum wurde, der ursprüngliche Chorraum zur Taufkapelle. Ist etwas schwer zu beschreiben. Akustisch ist der Raum (meiner Meinung nach) ideal für die Orgel und für einen Chor auf der "neuen" Empore. Jedoch ist das halt für eine Band mit NGL nicht so ideal, da man nach meiner Erfahrung es leichter hat die Gemeinde zum Mitsingen zu motivieren, wenn man (vor allem die Sänger) Blickkontakt zu den Leuten hat. Aber da wir auch in anderen Kirchen spielen ein herzliches Dankeschön für den Tipp und auch Danke für den (Link zum) Workshop.

@Brunni: Langfristig werden wir ganz sicher auch unsere Behringer Mikrofone austauschen. Mit meinen Lautsprechern bin ich eigentlich sehr zufrieden, vor allem was die Wiedergabe von Klavier- und Orgelsound vom E-Piano angeht. Das hat zwar jetzt nicht direkt was mit dem Gesang zu tun, aber so schlecht können sie dann nicht sein. Ich benutze zwei kompakte Aktiv-Lautsprecher (müssten von Contact sein, müsste aber nochmal genau nachschauen nach der genauen Bezeichung) mit je 180Watt Leistung. Mit der Ausrichtung hab ich auch schon herumexperimentiert und bin damit mitlerweile zufrieden. Aufgestellt hab ich die Boxen so, dass sie "nur" in den neuen Teil der Kirche strahlen. Von der Höhe bin ich in etwa so, dass der Schall über die Köpfer der Leute hinweggehen kann, damit der Schall nicht von den ersten Reihen geschluckt wird und nicht zu den hinteren gelangt. Des weiteren sind die Lautsprecher so ausgerichtet, dass sie frühstens an der Rückwann reflektiert werden und nicht schon an den Seitenwänden. Wenn ich sie anders positionieren, so dass der Schall vorher begrochen wird, wird der Klan im hinteren Teil der Kirche sehr unsauber an. (der Kirchenraum ist relatvi lang, ohne Säulen oder sonst was, eigentlich nur Bänke (und Lampen an der Decke).

@all: Hatte gestern nun die Generalprobe für Sonntag und bin mit dem Ergebnis (dank Eurer Tipps) sehr zufrieden. Hab das ganze auch mal mit einem (geliehen) Zoom H2 aufgenommen und war erstaunt wie gut man den Text verstanden hat. Danke nochmal für die vielen Tipps.

Gruß,

Thorsten
 
Versucht mal PG58 von Shure (kostet so, wie es heißt).
 
Sorry, aber: Vergiss bitte den Beitrag über meinem. Dann doch lieber ein SM-58...

MfG, livebox
 
Dank Eurer Tipps wurde unser "Auftritt" am Freitag (und auch der am Sonntag, jedoch in einer akustisch einfacheren Kirche) zum vollen Erfolg mit sehr vielen positiven Rückmeldungen vor allem auch was die Textdeutlichkeit angeht. Daher nochmal ein großes Dankeschön an alle, die mit ihren hilfreichen Tipps dazu beigetragen haben.

Gruß,

Thorsten
 
Sorry, aber: Vergiss bitte den Beitrag über meinem. Dann doch lieber ein SM-58...

MfG, livebox
Nun, wer vorher Behringer hatte, wird sich wundern über PG 58, zudem, wenn man es nicht gerade in der Hand hält, kommt es SM 58 recht nah.
 
Moinsen!

Sorry, aber da ist sogar das TGX 48 noch besser! Bei Shure fängt es eben bei einem SM58er an, und das ist und bleibt nur ein Micro, dem hunderte andere Mics das Wasser abgraben! Wir leben nicht mehr in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts als es das Non Plus Ultra war.

Eine wirkliche Verbesserung würde da schon ein e935er oder e945er darstellen! Oder die gehobene Klasse von Beyerdynamic. Und wenn schon Shure, dann bitte das Beta 58, darunter geht bei denen nu wirklich nicht viel!

Greets Wolle
 
moin moin,

Wolle ich kann Dir nur 100%ig zustimmen. Das TGX-48 ist wirklich die untere Grenze, wo man sich den "Schmerz wegdenken kann" ;-)
Darüber hinaus ist es nur eine Frage des persönlichen Geschmacks, Geldbeutels und der zu übertragenden Stimme.

@RF: na klar geht es schlechter als ein PG-58, aber deswegen ist dies für die gefragte Anwendung keine Referenz und sollte somit kein Investitionsziel sein.

grüße, humi
 
moin moin,

.........

BTW: habe die perfekte Umsetzung von V2 + geschickte Matrixnutzung in der Dresdner Kreuzkirche gehört (Kreuzchor + vollständige Bigband). Der Kollege verteilte Unmassen von d&b E8 in der Kirche und war 2 Tage mit Messen beschäftigt. Halt anderes Budget ;-)

grüße, humi

Sicherlich ein richtiger Ansatz.
Aber auch Budget neutral läßt sich mit diesem Ansatz Verbesserung schaffen.
Mein Vorschlag:
Einfach mal mit der Aufstellung der Aktivboxen spielen. Dreamer1981 schreibt ja es müsse alles aus dem Technikbereich nahezu unsichtbar sein. Möglicherweise stehen die Boxen irgendwo im Alterbereich weit abgeschlagen in den Ecken. Wenn die Boxen einige Meter aus den Ecken gerückt werden können und auch noch eine kleine Neigung auf die Gemeinde erhalten können, läßt sich sicherlich eine weitere Verbesserung erreichen.
Man kann damit zumindest den vorderen Bereich, dort sitzen die Entscheidungsträger( - Kirchenvorstand / Presbyterium sitzen,) besser ausleuchten (beschallen).

Anmerkung: Sicherlich brauchen wir hier nicht über die Platzierung der Boxen auf Ständern sprechen. Das wird wohl der Fall sein. Wenn die Boxen nicht über die Köpfe der Menschen strahlen können, ist alles ziemlich schwierig.
 
Sicherlich ein richtiger Ansatz.
Aber auch Budget neutral läßt sich mit diesem Ansatz Verbesserung schaffen.
Mein Vorschlag:
Einfach mal mit der Aufstellung der Aktivboxen spielen. Dreamer1981 schreibt ja es müsse alles aus dem Technikbereich nahezu unsichtbar sein. Möglicherweise stehen die Boxen irgendwo im Alterbereich weit abgeschlagen in den Ecken. Wenn die Boxen einige Meter aus den Ecken gerückt werden können und auch noch eine kleine Neigung auf die Gemeinde erhalten können, läßt sich sicherlich eine weitere Verbesserung erreichen.
Man kann damit zumindest den vorderen Bereich, dort sitzen die Entscheidungsträger( - Kirchenvorstand / Presbyterium sitzen,) besser ausleuchten (beschallen).

Anmerkung: Sicherlich brauchen wir hier nicht über die Platzierung der Boxen auf Ständern sprechen. Das wird wohl der Fall sein. Wenn die Boxen nicht über die Köpfe der Menschen strahlen können, ist alles ziemlich schwierig.

Find es echt klasse, wie einem hier geholfen wird.

An der Ausrichtung der Boxen liegt es nicht, denn die denke ich habe wir sehr gut gelöst (meiner Meinung und der vieler anderer "Experten" oder solchen die meinen sie wären es und deren Meinung ob fundiert oder nicht wichtig ist (ihr wisst sicherlich wie ich das meine ;) )Mit der Technik die man nicht so sehen sollte, meinte ich nicht die Lautsprecher, sondern eher, dass man halt etwas drauf achten sollte, dass dei Kabel und das Mischpult und so dezent aufgebaut sind, da wir halt auch im Altarraum aufbauen/spielen und das ja nicht ein x-beliebiger Ort ist und man da auch ein wenig darauf Rücksicht nehmen sollen (jedoch sind wir da sehr frei was die Platzierung angeht, zum Glück). Und dass die Lautsprecher auf entsprechende stabile Ständer gehören ist zumindest für mich selbstverständlich.

Ich habe hauptsächlich nach Einstellungstipps gesucht, mit deren Hilfe man die Textdeutlichkeit verbessern kann, da meiner Meinung alle anderen kostenneutrale Möglichkeiten erschöpft waren. Und diese Tipps habe ich hier auch gefunden und man hat auch eine deutliche Verbesserung gemerkt. DANKE nochmals.

Jedoch finde ich auch alle anderen Tipps und Ratschläge zu Equipmentverbesserung usw. langfristig sehr sinnvoll und bin dafür dankbar. Vielleicht haben andere Musiker, das gleiche Problem und werden dann hier im Thread fündig, denn mir haben die Tipps gut gefallen und waren auch (für den Laien/Anfänger) verständlich geschrieben (ist ja leider nicht immer der Fall).

Gruß,

Thorsten
 

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