Erfahrungsbericht Roland FR-1b

Hallo Uwe,
in diesem Zusammenhang möchte ich mal eine Idee los werden. Kann es sein, dass genau diese Leute, ich meine die, welche keinen Bock haben, oder zu wenig davon, die schlechte Meinung von digitalen Akkordeons haben ? ; dass sie die vielen Einstell-Möglichkeiten dieser Instrumente nicht erforscht haben, und in der Folge dessen auch gar nicht kennen. Wenn Du Deine Frx8 oder die Evo spielst, hatte ich nie das Gefühl dass Du elektronisch unterwegs bist, für mich klingt das immer wie richtiges Akkordeon. Oder ich muss etwas anspruchsvoller werden. Aber andererseits, so anspruchsvoll ist das Publikum allgemein ja auch nicht.

Viele Grüße : Chroma
 
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Zunächst mal vielen Dank für die Blumen. Auf jeden Fall ist es so, dass man sich auf das Instrument einstellen muss, nicht nur in programmiertechnischer Hinsicht sondern auch in musikalischer. Wenn die Ohren offen sind und wirklich versucht wird, Ausdruck rüber zu bringen, dann spielt es keine Rolle was für eine Gurke man hat. Ich glaube das ist das Geheimnis. Viele sind einfach einen akustischen Rolce Royce gewohnt (Gola oder so) und spielen dann genau so auf dem Roland.
Da kann man nur enttäuscht werden, sowohl als Spieler als auch als Hörer.
Aber wenn man sich mit dem Ding "zusammen findet" und darauf einläßt - also nimmt wie es ist, dann bietet es Dinge an, die irgendwie anders gut sind.

Ich denke, dass das digitale Akkordeon für ein künstlerisches Spiel mehr Zuwendung braucht als ein akustisches. Es ist eine riesige Spielwiese die auch Kreativität erfordert. Beim akustischen muss man sich eine Instrumentierung vorstellen und so tun als ob, hier kann man die Orchestrierung tatsächlich vornehmen und fühlt sofort, ob es funktioniert oder nicht. Wo man sonst ein Pizz als staccato spielen muss während die rechte im Forte brüllt, kann man hier beides so einstellen, dass man sich nicht mehr groß bemühen muss. Es erfordert zwar Vorbereitung und eben Kreativität, aber dann ist es einfacher.
Ich glaube mehr Beispiele brauchts jetzt nicht.

Hier philosophiere ich 13 Minuten lang über die Kompromisse beim Akustischen, was beim Digitalen überhaupt nicht nötig ist bzw komplett anders gelöst werden kann.



Also sorry, es ist schon etwas OT, weil es hier ja um das FR1 geht. Aber vom Prinzip her ist es ja das gleiche.
 
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Okey Meister,
diese Instrumente sind für mich eine andere Fakultät. Damit machen Leute wie Du, Musik, auf einem Gerät das aussieht wie ein Akkordeon. Ein Gerät, das aber ausserdem noch viel mehr kann. Man kann, so glaube ich, garnicht jung genug sein, um sich so ein Akkordeon anzuschaffen. Diese Vielfalt an Möglichkeiten braucht schon ein paar Jährchen, um alles auszuschöpfen. Ich für mein Teil will nur Akkordeon spielen, und dafür brauche ich viele der Funktionen ja nicht. Es ist aber immer wieder interessant Dir zuzuhören. Ja, und wie gesagt, wer jung ist, hat damit viele Möglichkeiten sich zu entfalten. Wenn es die digitalen Akkos noch nicht gäbe, müssten sie extra für Dich erfunden werden.
Vielen Dank für das Video und
Grüße : Chroma
 
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