Experimentelles Instrument - Metallresonanz

von exMachina, 20.06.06.

  1. exMachina

    exMachina Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.06   #1
    Moin!

    Ich hatte letztends mal eine Idee... ich bin ein großer Fan von den Neubauten, sowie dem Noise und Darkambient Genre und ich hatte mich gefragt ob es um industrielle klänge zu bekommen eventuell möglich wäre, tonabnehmer an ein frei aufgehängtes metallrohr zu montieren, oder eventuell an Saiten, die im Metallrohr gespannt sind, das ganze aufzuhängen und nun durch geklöppel und anschluss an einen amp interessante klänge zu bekommen? Ich habe eigentlich keine ahnung von der technischen funtkionsweise von tonabnehmern, aber irgendwie müssten sich doch die schwingungen eines solchen metallkörpers für ein elektrisches instrument nutzen lassen!

    Vielleicht kann ja mal wer mit ahnung was dazu sagen - und die spekulation weiter treiben ;)
     
  2. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 21.06.06   #2
    Klingt für mich nach "Vibraphon" oder "Celesta" oder so...
    Oder nach der grundlegenden Funktionsweise einer Hammond-Orgel (angeschlagene, vibrierende Metallplättchen).

    Ice
     
  3. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.06.06   #3
    Du kannst an alles, was schwingt oder vibriert, etwas anbringen, was dieses Schwingen/Vibrieren in elektronische Signale wandelt.

    Also: Metallplatten, Röhren, alles mögliche funktioniert.

    Dann hast Du zwei Möglichkeiten:
    A) Du nimmst nur den Impuls selbst und daran schließt Du andere sounds an. Beispiel e-drum: die Abnehmer (ob das Tonabnehmer sind oder dass die so heißen, bezweifle ich) befinden sich in oder unter den Pads (aus Gummi oder anderen Materielien) und nehmen nur die Impulse ab. Diese Impulse werden mit soundfiles vgerknüpft (snear, bass drum, Tom, Hih-Hat etc.). Du hättest also eine sounddatenbank auf der einen Seite und die entstehenden Impulse auf der anderen Seite. Damit kannst Du soundmäßig alles mögliche machen.

    B) Du nimmst Tonabnehmer. Also wie sie in E-Gitarren (z.B.) drin sind. Die nehmen den Original-Ton auf, wandeln ihn in elektrische Impulse (denke ich mal), die verstärkt und dann über Boxen wieder gegeben werden. Auch dabei kannst Du natürlich wie bei einer E-Gitarre alle möglichen Soundveränderungen über Effekt-Geräte etc. nutzen. Quelle ist aber der Originalsound.

    Die spannende Frage bei B wird sein, welche Toanabnehmer die geeignetsten sind, was wiederum auch von den Frequenzen des "Musikinstrumentes" (Metallplatte, -stab, -röhre etc. / Dicke des Materials / Legierung / etc.) abhängt.

    x-Riff
     
  4. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.06   #4
    Hi

    Damit ein normaler Tonabnehmer funktioniert, braucht man magnetisches Material. Eine normale Metalplatte oder ein Rohr sollte funktionieren. Halt einfach einen Magneten dran, dann weißt du es.

    Es wäre für eine Industrial-Band bedeutend cooler, das "Industrial" live und mit richtigen Gerätschaften zu erzeugen als mit einem Keyboard und Samples.


    Gruß
    Matthias
     
  5. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.06.06   #5
    Schon klar - gibt ja auch optisch mehr her.
    Wollte halt die Variante A mal grundsätzlich ins Gespräch bringen.

    x-Riff
     
  6. exMachina

    exMachina Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.06   #6
    Naja, das wäre aber nicht so mein Ziel - ich will im grunde Krach. Peng, schepper und so, vielleicht noch Feedbackorgien, das wäre geil ;) Nur weiss ich nicht, was dafür gewährleistet sein müsste.

    @ X-Riff : Ersteres ist für mich jetzt nicht so interessant, auch wenn es natürlich sicher seine berechtigung hat, aber für sowas würd ich einfach ein keyboard und nen sampler vorziehen *g* Letzteres klingt wiederum sehr interessant. Wäre es vielleicht auch sinnvoll, mehrere Tonabnehmer auf dem Rohr/Stahlkörper anzubringen, denn unterschiedliche stellen könnten ja unterschiedlich klingen und vielleicht könnte sich in der klangsumme interessantes ergeben... Hätte jemand ahnung, wie sich die form des resonanzkörpers auf den klang auswirkt und was in diesem fall besonders interessant wäre?

    @ Mattias-T : Okay, danke für die Info! :) Werde mich mal ein bisschen über die tonabnehmer informieren, hab mit sowas bisher garnicht gearbeitet (Meine Musik kam bisher entweder aus meinen Stimmbändern oder aus meinem Pc ;)

    [exm]
     
  7. anonym

    anonym Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.06.06   #7
    Was würde passieren, wenn man Piezotonabnehmer oder diese kleinen Piezolautsprecher aus Glückwunschkarten, die ja auch wie ein Mikrofon funktionieren, direkt aufs Metall kleben würde?
    Oder diese kleinen Mikrofonkapseln für billige Minimikrofone?
     
  8. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 22.06.06   #8
    Ich meinte auch eher die Funktionsweise ;) Die Dinger gibts afaik alle auch abgenommen. Zumindest die Hammond ist es. Da könntest Du Dich mal erkundigen, wie sie's machen. Was Du dann abnimmst (T-Träger oder sonst wie) ist ja dann Dein Ding.
     
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