Perkeo
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Hallo zusammen, bräuchte mal wieder Input von euch,
ich bin ja nun Autodidakt, ohne Bühnen oder Studioerfahrung und hänge mal wieder fest.
Ich spiel nun seit 6 Jahren wieder sehr intensiv, praktisch jeden Tag, Minimum 1-2 Stunden. Ich denke, ich habe ganz gute Fortschritte gemacht. Soweit so gut. In den letzten Wochen kam in mir die Idee auf, mein Geklimper vielleicht doch noch mal unter die Leute zu tragen. So bißchen Band Ambitionen. Wobei mir hierzu praktisch alles fehlt. Eine Band, ein Proberaum, Mitmusiker, wäre also ohnehin ein langer Weg.
Vor allem anderen bräuchte ich aber ein Repetoir, das ich einigermassen beherrsche und da tu ich mir aktuell unheimlich schwer. Bisher habe ich einen Song geübt. Konnte ich den: abgehakt, weiter zum nächsten.
Repetoirpflege oder "Einfach so" mal spielen hatte für mich eigentlich gar keinen Reiz. Ich fand den Lernvorgang viel spannender, das Tüfteln, das ausprobieren, die Suche nach dem besseren Fingersatz, der flüssigeren Bewegung usw. Wenn ich das dann hatte, war's für mich "erledigt". Also ich kann's dann zwei, dreimal abrufen und das war's dann. Also im Grunde bin ich ein Pfuscher vor dem Herrn.
Denn ich krieg die Konstanz einfach nicht hin. Einen Song so weit "zu verselbstständigen", dass es einfach läuft. Irgendwo ist dann immer der Fehler. Teilweise auch völlig absurde Fehler, ich spiel in einem Lick oder Lauf plötzlich einen Ton, der da überhaupt nicht hin gehört, den ich dort noch nie gespielt hatte und es ist mir völlig schleierhaft, wie meine Finger auf so eine absurde Idee kommen. Mein Hirn verkrampt sich jetzt mehr und mehr und ich werd schon wütend, wenn ich mir vornehme "so, jetzt fehlerfrei", weil ich genau weiß, irgendwo geht's wieder in die Hose.
Ich hab mein Heil gesucht in Wiederholungen. Frei nach dem Motto "wenn's 10.000 Mal gespielt wurde, ist es im Unterbewusstsein" und "wenn mich Nachts um drei einer weckt...". Klappt natürlich auch nicht und ist nur unnütz verplemperte Zeit. Mehr noch, es wird sogar schlechter, die Fehler werden häufiger, mein Frust steigt.
Wie lös ich den Knoten? Wie komm ich da hin, dass ich das, was ich kann, gezielt und angstfrei abrufen kann. Auf den Punkt und in einer guten bis sehr guten Qualität?
ich bin ja nun Autodidakt, ohne Bühnen oder Studioerfahrung und hänge mal wieder fest.
Ich spiel nun seit 6 Jahren wieder sehr intensiv, praktisch jeden Tag, Minimum 1-2 Stunden. Ich denke, ich habe ganz gute Fortschritte gemacht. Soweit so gut. In den letzten Wochen kam in mir die Idee auf, mein Geklimper vielleicht doch noch mal unter die Leute zu tragen. So bißchen Band Ambitionen. Wobei mir hierzu praktisch alles fehlt. Eine Band, ein Proberaum, Mitmusiker, wäre also ohnehin ein langer Weg.
Vor allem anderen bräuchte ich aber ein Repetoir, das ich einigermassen beherrsche und da tu ich mir aktuell unheimlich schwer. Bisher habe ich einen Song geübt. Konnte ich den: abgehakt, weiter zum nächsten.
Repetoirpflege oder "Einfach so" mal spielen hatte für mich eigentlich gar keinen Reiz. Ich fand den Lernvorgang viel spannender, das Tüfteln, das ausprobieren, die Suche nach dem besseren Fingersatz, der flüssigeren Bewegung usw. Wenn ich das dann hatte, war's für mich "erledigt". Also ich kann's dann zwei, dreimal abrufen und das war's dann. Also im Grunde bin ich ein Pfuscher vor dem Herrn.
Denn ich krieg die Konstanz einfach nicht hin. Einen Song so weit "zu verselbstständigen", dass es einfach läuft. Irgendwo ist dann immer der Fehler. Teilweise auch völlig absurde Fehler, ich spiel in einem Lick oder Lauf plötzlich einen Ton, der da überhaupt nicht hin gehört, den ich dort noch nie gespielt hatte und es ist mir völlig schleierhaft, wie meine Finger auf so eine absurde Idee kommen. Mein Hirn verkrampt sich jetzt mehr und mehr und ich werd schon wütend, wenn ich mir vornehme "so, jetzt fehlerfrei", weil ich genau weiß, irgendwo geht's wieder in die Hose.
Ich hab mein Heil gesucht in Wiederholungen. Frei nach dem Motto "wenn's 10.000 Mal gespielt wurde, ist es im Unterbewusstsein" und "wenn mich Nachts um drei einer weckt...". Klappt natürlich auch nicht und ist nur unnütz verplemperte Zeit. Mehr noch, es wird sogar schlechter, die Fehler werden häufiger, mein Frust steigt.
Wie lös ich den Knoten? Wie komm ich da hin, dass ich das, was ich kann, gezielt und angstfrei abrufen kann. Auf den Punkt und in einer guten bis sehr guten Qualität?