Fender Princeton Reverb schnarrt wegen alter Röhren?

von Bikerxxl, 16.05.20.

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  1. Bikerxxl

    Bikerxxl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.20   #1
    Moin, ich hab aus einem Nachlass einen Princeton Reverb Bj.1973 erworben und stelle fest, dass der Amp beim spielen heftig schnarrt. Ich habe hier im Forum alle erwähnten möglichen Ursachen abgeprüft und möchte von euch wissen, ob die alten Röhren die Ursache sein können. Um den Lautsprecher auszuschließen hab ich mir einen Jensen C10Q Ceramic Vintage Lautsprecher bestellt, der aber noch erst geliefert wird. Der Original Lautsprecher sieht zwar ordentlich aus aber?? Er bleibt aber bei mir am Lager :-). Dennoch bin ich hinsichtlich der Röhren als mögliche Ursache verunsichert.
    Wer kann dazu was sagen?
    Gruß Biker
     
  2. Dr Dulle

    Dr Dulle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.20   #2
    Ja ist möglich ....



    wie im Video gesagt ganz vorsichtig dagegen klopfen. V1 (= 1.Preampröhre am nächsten am Klinkeninput) ist oft am empfindlichsten.
    Sollte es V1 sein darauf achten welche neue Röhre reinkommt. Nicht jede ist gleich gut für V1 geeignet ......
     
  3. 68goldtop

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    Erstellt: 16.05.20   #3
    Hi!

    Erstmal - herzlichen Glückwunsch zu dem tollen Amp :great:

    Und dann - der Amp muss zum Amp-Doktor wenn er da nicht in letzter Zeit (+/- 5 Jahre) war!

    Bei so einem alten Amp ist es wichtig, dass jemand mit "Plan" da reinschaut um zu sehen ob alles läuft wie es soll.
    Dann gibt´s kein Rauschen + Schnarren - und die Betriebssicherheit ist wieder gegeben :great:


    cheers - 68.
     
  4. RED-DC5

    RED-DC5 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.20   #4
    Denke auch ab zum Tech , muß generell durgeschaut werden, trockene Elkos
    Lötstellen etc.
    Glückwunsch zu diesem Amp
     
  5. bluesfreak

    bluesfreak Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 16.05.20   #5
    Unbedingt zum Tech, der soll auch den Groundswitch/Deathcap deaktivieren und ggf auf 3-poliges Netzkabel umrüsten. Zuvor würde ich den Amp nicht mehr in Betrieb nehmen...
     
  6. Bikerxxl

    Bikerxxl Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.20   #6
    Moin, danke für die Tipps und Anregungen. Grund Switch, ich weiß nicht ob der noch relevant ist, wenn bereits 3-adrig Netzzuleitung installiert ist, mit Schutzleitung fest mit dem Chassis verschraubt und verlötet?
    Gruß Biker
     
  7. Bassturmator

    Bassturmator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.20   #7
    Das klingt für mich jetzt schon mal verdächtig.

    Mach mal Fotos davon, dann können die Spezialisten hier Dir sicher einen besseren Tip geben.
     
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  8. Stratspieler

    Stratspieler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 18.05.20   #8
    Bei vielen alten Fender-Amps, die einen Schukoanschluss haben, ist PE direkt ans Chassis gelötet.

    Es sicherlich eine gute Frage, das zu entfernen und entsprechend Vorschrift mit Lötöse zu verschrauben oder so zu lassen, wenn z.B. die Zugentlastung gegeben ist und ein voreilenden Abreißen der beiden übrigen Leiter oder wenn die Prüfung des Schutzleiterwiderstandes mit dieser Verlötung den vorgeschriebenen Widerstand von 0,30 Ohm einhält bzw. möglichst unterbietet. :gruebel:
     
  9. Bassturmator

    Bassturmator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.05.20   #9
    Also ich persönlich, wenn ich auch sonst ein Freund von Original-Zuständen bin, würde das umbauen auf voreilende Masse, geschraubt und mit gecrimptem Kabelschuh. Einfach wegen der Betriebssicherheit.
     
  10. mr.coleslaw

    mr.coleslaw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.05.20   #10
    Knistern = oft alte ELKOS
    schnarren = Lautsprecher ist nicht richtig festgeschraubt, Kalotte reibt in der Aufhängung, irgendwas anderes sitzt locker, evtl. auch Probleme der Reverb Federn
    Röhren = nachlassender Klang, Verzerrung nimmt zu, Leistung nimmt ab, Mikrophonie
     
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  11. Bikerxxl

    Bikerxxl Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.05.20   #11
    Moin, hier meine Rückmeldung.
    3er Verkabelung war zuvor gemacht, der Schutzleiter ordnungsgemäß am Chassis befestigt. Die noch vorhandene "death cap" entfernt und der Ground Switch umgangen. Elkos geprüft, Jensen C10Q Ceramic Vintage Lautsprecher eingebaut und sich am tollen Sound erfreut:).
    Den Fender Lautsprecher werd ich zur eventuellen Reparatur zu Uwe bringen. Uwe = Uwe Wagner, vormals Partner von Dieter Lender (lebt jetzt in der DomRep) und jetziger alleiniger Spezi. Sehr zu empfehlen.
    Danke für eure Unterstützung.
    Gruß Biker
     
  12. 68goldtop

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    Erstellt: 20.05.20   #12
    Hi Biker!

    Prima - ich hoffe du wirst viel Spaß mit dem Amp haben :great:



    Hi!

    Das ist zwar prinzipiell hilfreich - aber ich glaube das ist etwas zu "einfach" dargestellt...

    Ich habe kürzlich einen ´72er Princeton Reverb (vom Erstbesitzer!) gekauft.
    Der stand in den letzten 20 Jahren nur noch in der Ecke, und war - äusserlich - super-clean.
    Er hat auch nicht groß gerauscht oder geknistert, er klang aber total leise, schwach + leblos.

    Bei der Überprüfung beim Amp-Tech stellte sich heraus, dass viele der Widerstände + Kondensatoren "überfällig" waren - die (originalen!) Röhren waren dagegen alle noch Top!


    Also - Knistern, Schnarren + nachlassender Klang können viele Ursachen haben, und deswegen empfehle ich bei sowas immer eine Überprüfung beim Amp-Doktor :great:


    cheers - 68.
     
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