Funuke, Show some Lover you Losers!
Eine Familie irgendwo am letzten Zipfel Japans verliert seine Eltern durch einen tragischen Unfall. Während der Beerdigung trifft die älteste Schwester auf, eine etwas strauchelnde wannabe Schauspielerin in Tokyo. Der Besuch führt dazu, dass viele der Familiären Altlasten wieder hochkommen und die dunklen Seiten der Familie aufdeckt.
Das ich den Film hier rein stecke, liegt nicht am Film selber. Er ist gut gedreht, gut gespielt und auch recht interessant mit einer guten Endsequenz. Das große Problem sind die erbärmlichsten Haufen menschlichen Abfalls, die der Film Charactere nennt. Klar Die Protagonisten dürfen und sollen Edgy sein, mit Konflikt etc aber was hier gezeigt wird ist nur schwer zu ertragen, da einem das Schicksal der Leute nicht weniger kümmern könnte. Da hilft auch ein Moment der Reue nix, nachdem man einen der Leute die erste Stunde seine schmerzhaft gutmütige Ehefrau misshandelt...ain't flying. Alle beteiligten verbringen 2 Stunden damit sich allerlei Grausamkeiten anzutun. Extrem frustrierend, wenn der Film nicht einen Punkt hat, an den der Zuschauer anknüpfen kann. "nicht gesehen haben muss" wäre etwas zu hart, aber hätte ich vorher gewusst was für ein Film es ist, hätte ich es mir wahrscheinlich gespart.