Filme, die man unbedingt gesehen haben muss!!!

von schmunda, 24.01.06.

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Gravity Stands
  1. RainerZ1960

    RainerZ1960 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.20   #6081
    Die meisten Klassiker wurden ja schon genannt. Aus der Ecke "Trashig-gut" kann ich noch "Machete" empfehlen.
     
  2. Dr_Martin

    Dr_Martin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.20   #6082
    EX-Drummer (Belgien)

     
  3. Lum

    Lum Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.20   #6083
    Naja.. ich mag IndieFilme und "mochte den Film auch".
    Aber "unbedingt gesehen haben?" dafür schlägt der Film zu sehr in die Ecke von Serbien Film (von der Provokation her, nicht content)..

    Finde da gibt es wesentlich bessere europäische Indie-Filme von Gaspar Noe oder Lars von Trier die auch anregen zu denken ohne zu sehr gezwungen provokant zu sein..
     
  4. Dr_Martin

    Dr_Martin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.04.20   #6084

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  5. Siebenton

    Siebenton Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.04.20   #6085
    Sehr gut gefallen hat mir: "StreetDance". (Teil 1)

    Eine britische Streetdance Crew verliert erst ihren Gruppenleiter und anschließend den Probesaal. Carly, die neue Anführerin wider Willen, begibt sich daraufhin auf die Suche nach einem neuen Saal und landet mit ihrer Truppe schließlich in einer Ballettschule.....

    Die Spannung zwischen diesen beiden Welten, Streetdance versus Ballett und Klassik versus HipHop/Breakkdance, wird auf witzige aber auch tiefgründigere Weise dargestellt. Charlotte Rampling spielt die Ballettgruppenleiterin hervorragend. :)

    Erst dachte ich es wäre nur ein Tanzfilmchen. Aber nach 90 kurzweiligen, turbulenten Minuten war ich begeistert. Sehr viel Musik und Tanzszenen, ohne das die Story absäuft. Und was für Tanzszenen....absolut synchrone Gruppentänze zu fetten Beats fand ich schon seit Michael Jacksons "Thriller" genial. Und es Bedarf seeehr viel Übung um das so hin zu bekommen....die BallettänzerInnen und ihre Leistungen faszinieren ebenfalls.....

    Ein Gute-Laune-Film mit einer kleinen Botschaft. Wenn möglich mit Surroundsound anschauen. :)
     
  6. Brazolino

    Brazolino Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.05.20   #6086
    Vor ein paar Tagen hatte ich den Film "Das Fest" von Thomas Vinterberg gesehen. Es war der erste Film, der nach dem Regelwerk des sogenannten Dogma-95 gedreht wurde. Das Dogma-95-Manifest (95 = 1995, Jahr der Veröffentlichung) bestand aus einer Reihe von Geboten, die interessierte Filmemacher dazu inspirieren sollten, mit minimalen Aufwand gegenwartsorientierte, "wahre" und daher auch relevante Filme zu drehen. So manche Regel ist sicherlich kurios und auch beim besten Willen als eher hinderlich einzustufen, deshalb hatte ich mir von "Das Fest" nicht sonderlich viel erwartet.

    Desto überraschter war ich, wie schnell mich die Handlung des Films in seinen Bann gezogen hat. Also, definitiv ein Film, der in meiner Sammlung verbleiben wird (er ist immer noch in der "Dogma 95" DVD-Box von Arthaus zusammen mit zwei anderen, ebenfalls eindrucksvollen Filmen für schlappe 10 Euro zu haben) und den ich allen Filmfreund(inn)en ans Herz lege, die die Geduld haben, sich auch mit sperrigeren Werken zu beschäftigen. War für mich eine echte Überraschung.
     
  7. Laiendarsteller

    Laiendarsteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.06.20   #6087
    Weil sich hier eine Crew von Western-Fans sammelt möchte ich empfehlen:

    The Good, The Bad and The Weird
    Koreanischer "Western", der mit den Klischees und Kernelementen klassischer Western und Italo-Western spielt. Das Ganze aber mit einem/mehreren sehr interessanten Twists:
    Die Story spielt in den 1930ern in der Manschurei, zwischen Japanischen Eroberern, Chinesischen Warlords und allerlei Banditen hat man eine spannende Mischung aus Endzeit/Wildwest-Ambiente, welches allzu vertraut, aber auch angenehm anders ist. Verfolgungsjagten mit Pferden, Zügen, Motorrädern (also 1930er Moppeds) und klapprigen Jeeps, Schießereien mit einer Mischung aus Western-Waffen und moderneren Schießerisen, Klamotten zwischen Cowboyhut und Uniform.
    Die 3 Charaktere laufen auf unterschiedlichen Pfaden, welche sich immer wieder kreuzen.
    Die Kamerafahrten und Actionszenen, insbesondere beginnend mit der ersten Szene sind einfach bombastisch
    Die Musik ist einfach schräg, aber eingängig und verpasst dem Film einen einzigartigen Flair.
     
  8. Brazolino

    Brazolino Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.20   #6088
    Ich habe am Wochenende wieder einmal "Die siebente Saite" (Alain Corneau) gesehen und war erneut berührt und fasziniert davon, wie der (im Übrigen hochkarätig besetzte) Film es schafft, Barock-Musik sehr sinnlich erfahrbar zu machen. Der Film hatte meinen vorherigen Eindruck dieser Art von Musik (sehr steif und formalisiert) schon erheblich zerbröselt, nachdem ich ihn vor etlichen Jahren zum ersten Mal im Fernsehen gesehen hatte. Und auch jetzt am Sonntag (Blu-ray, allerdings) - wieder ein großes emotionales Erlebnis. Barock und Gefühle? Improvisationen über Trauer und Schmerz, Verlust und Einsamkeit? Manchmal muss einem jemand nur einen anderen Blickwinkel aufzeigen.