Ist stümperhaft. Ich habe sowas bisher maximal bei Entry-Level-Geigen gesehen - und selbst da sieht man das heutzutage nicht mehr. Da würde mein Monk auch durchdrehen. Das gehört so nicht.
Entry-Level: gibt solche und solche, meine Affinity Strat ist in dieser Hinsicht (und sonst auch) tadellos gearbeitet, die Bünde sind exakt in das Griffbrett eingepasst, da wurde nichts nachträglich verschlossen.
Diese Gitarre ist in China gefertigt, ich denke, dass eine Massenproduktion nicht schlecht sein muss, da sehr warscheinlich moderne Maschinen genutzt werden.
Ein kleiner Gitarrenbauer hat diese Maschinen vllt nicht, so muss alles per Hand gearbeitet werden, also echte Handarbeit. Hier gibt es sicher Toleranzen, wenn man es so nennen mag, schließlich ist es echte Handarbeit.
Offenbar muss das aber nicht so sein, wenn Massenware eine Top-Verarbeitung haben kann, würde ich das von einem handgefertigten Instrument besonders erwarten. Oftmals wird erklärt, dass die Halstaschen von Schraubhälsen leichtes Spiel haben sollen/müssen, da das Holz nacharbeiten kann, damit Risse im Body verhindert werden sollen.
Offenbar muss das auch nicht so sein. Die Halstasche meiner Affinity ist exakt an den Hals angearbeitet. Kein Spielraum, seit ich sie habe, hat da auch nix gearbeitet, das sollten nun mehr als zehn Jahre sein.
Ein Gitarrenbauer sollte gut durchgelagertes Holz haben. Wenn das Argument sein sollte, die Bundschlitze haben deshalb diesen "Spielraum", (was sich da an Dreck ansammeln kann), um Schäden durch "arbeitendes" Holz zu verhindern, naja, schlechtes Argument.
Für diesen Preis würde ich ein perfektes Instrument haben wollen, in allen Details der Verarbeitung, da es schließlich nicht von der Stange kommt.
Ich bin da ganz bei
@KickstartMyHeart